Beiträge von Quebec

    EHV = Europäischer Rassehunde Zucht- und Sportverband


    Kein FCI Verband, glaube UCI bin mir aber nicht sicher. Kein Wunder, das sie keine Antwort auf ihre Email bekommen hat. Da züchtet jeder wie er mag.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Silvi,

    ich weiß genau was Du ausdrücken wolltest. Ich gehe ja eigentlich immer nur mit allen vier zusammen raus. Es macht Spaß sie zusammen spielen zu sehen und es macht auch Freude zusammen zu arbeiten.

    Wenn ich aber nur etwas für mich tun will, nehme ich mir meinen Arthos und wir gehen alleine los. Wir arbeiten nichts, wir gehen einfach nur spazieren. Er läßt sich durch nichts und niemand ablenken, er läuft ohne Leine an meiner Seite.

    Die Havel an der wir sitzen oder auch nur ein Baumstumpf im Wald, auf eine sonnige Lichtung schauen, den Vögeln zu hören und Arthos erzählen, was mich so bewegt.

    Das sind die innigen Momente, die kann ich mit den anderen dreien nicht teilen. Diese ganz spezielle Zweisamkeit ist nur für uns und die genießt Arthos genau so sehr wie ich. Wir kommen auch gerne wieder zurück zu unserem Rudel, ich freue mich über die Jungs, sie sich über mich, Arthos über seine "Brüder".

    Aber, ihr könnt mich jetzt auslachen, wenn er mich dann anschaut, strahlt er eine Würde und eine Ruhe aus, als ob er sagen wollte, auf mich kannst Du dich immer verlassen, unser Geheimnis bleibt gewahrt.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Und da gebe ich Dir recht.

    Leider gibt es unter den Züchtern, egal welcher Rassen, diese "Vermehrer", die unter dem Deckmäntelchen Hobbyzüchter der Zucht verbessern will, nur das €-Zeichen sehen.
    Die sich bedauern und bemitleiden, wenn in einem Wurf nicht mindestens 12 Welpen fallen, die ihren eigenen Verein verfluchen ud verlassen, weil er einer Hündin nur einen Wurf alle 10 Monate gestattet und nur 6 mal in ihrem Leben, der die Zucht ab eines gewissen ED/HD Grad untersagt, der spezielle Untersuchungen vorschreibt usw. usw.

    Diese "Züchter" gibt es quer durch alle Verbände und Rassen. Die zu meiden, Welpenkäufer aufklären, daß sehe ich als die größte Aufgabe, aller an der Zucht von gesunden und wesensfesten Rassehunden interessierten an.

    Dabei ist mir völlig wurscht, in welche Kategorien die Hunde eingeteilt werden. Dem Dackel von Oma Meier tut es nicht weh, das er ein Jagdhund ist, egal ist es beiden, Oma und Dackel allemal.

    Wuff, Gaby, Idefix und ihre schweren, heute fleißig geschwommenen, Jungs

    Ich kenne gerade im Jagdhundebereich einige Rassen z. B. den Deutschen Jagdterrier der ausschließlich an Jäger oder jagdlich arbeitende verkauft wird.

    Genauso, wie es Dackelzüchter gibt, die ausdrücklich darauf hin weisen, daß ihre Welpen aus Jagdlinien, jagdlich geführten Elterntieren abstammen und daher nicht oder nur bedingt als Familienhunde geeignet sind. Dasselbe beim Cocker.

    Das jeder Neufundländer in der Working-Groub oder Class ausgestellt werden kann ist Quatsch. Er muß ein Zertifikat oder Diplom über geleistete und bestandene Wasserarbeitsprüfungen vorlegen. Es gibt keine auf "Wasserarbeit" gezüchteten Neufundländer. Der eine ist talentiert, der andere nicht. So einfach ist das.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Die 10 Gruppen, in die Rassehunde eingeordnet sind, ist keine Erfindung des VDH, sondern eine FCI-Gruppeneinteilung.

    Die Gebrauchshunde sind in der FCI Gruppe 1 zusammengefaßt, international bekannt unter Working-Group und starten z. B. auf Ausstellungen in der Working-Class mit Zertifikat d. h. mit Ausbildungskennzeichen.

    In dieser Gebrauchshund-Klasse starten Schäfer-, Hirten-, Hütehunde. In England, Frankreich, Italien,USA u. a. Ländern starten dort Rettungshunde u.a. auch die Wasserarbeitshunde, nämlich der Neufundländer. In Kürze wird es ein intern. anerkanntes Diplom führ die Zugarbeit geben. Diese Hunde treten arbeitend im Wettkampf gegen einander an.

    Dein Beispiel Dackel. Es gibt Dackel die jagdlich geführt werden, die in Wettbewerben ihre Fähigleiten zeigen für die sie gezüchtet wurden. Warum soll der Dackel kein Jagdnund mehr sein, nur weil er auch als Familienhund gehalten werden kann?

    Warum schreibst Du hier nicht einfach nur Deine Meinung? Warum gibst Du - Gebrauchshunde=VDH-Kategorie - als Tatsache an, obwohl es nicht stimmt?

    Gaby, die sich immer wieder wundert, wieviel Halbwissen oder sogar Unwahrheiten als "bare Münze" verkauft werden, Idefix und ihre schweren Jungs (FCI-Gruppe 2)

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    Es gibt aber nun mal den Oberbegriff "Gebrauchshunderassen". Und wie der Name schon sagt, es sind Hunde, die man "gebrauchen" kann aber nicht muß.

    Ein typischer Gebrauchshund wie der Deutsche Schäferhund oder der Riesenschnauzer kann für viele Aufgaben ausgebildet, also gebraucht werden, kann aber genauso gut als Familienhund leben.

    Was ist eine "normale Gesellschaft"? Und was das Gegenstück?

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ist nun also der Rassehund ein typischer Vertreter seiner Rasse oder vielmehr das Ergebnis der rassebedingten vorurteilslastigen Erziehung?????[/quote]

    Diese Frage pauschaliert mir zu sehr.

    Jeder Rassehund ist zunächst einmal ein typischer Vertreter seiner Rasse. Wenn Du dich für eine bestimmte entschieden hast, Literatur zum Hund studiert hast, dich idealerweise auch schon mit dem entsprechenden Verein, Züchtern, Besitzern unterhalten hast, wirst Du feststellen, wie sie den Charakter der Rasse beschreiben. Nämlich, in den wesentlichen Charakterzügen, die der Rasse nachgesagt wird, gleich lautend.

    Ergo, 10 - 20 oder mehr HH werden nicht ihrem Hund den gleichen Charakterzug anerzogen haben.

    Ich habe bis jetzt 8 eigene Neufundländer gehabt, kenne durch 26 Jahre Verein, Ausstellungen usw. unzählige Neufundländer und deren Menschen, jeder konnte, so wie ich, feststellen, die Hunde sind vom Temperament, Lerneifer, Arbeitsbereitschaft grundverschieden, vom Charakter, den Wesenszügen fast identisch.

    Was willst Du eigentlich mit Deinen Beispielen, die natürlich fast jedes Klischee abdecken, "Michael will einen Dobermann, da er selber eher klein ist", müßte er aber eigentlich eine Dogge haben wollen, wissen?

    Mein Beispiel: FräuleinWolle kauft sich einen Neufundländer, weil die ja alle so Wasserverrückt sind und wahnsinnig gerne schwimmen. Sie möchte unbedingt Wasserarbeit machen. Bloß, der Neufundländer scheut das Wasser, wie der Teufel das Weihwasser. Und nun Dein Satz: "Jeder macht sich den Hund, wie er ihn will....".

    Na dann viel Spaß!

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs