Beiträge von Quebec

    Iris, genauso ist es. Ich laufe auch nicht schubsend, kneifend oder am Fell rupfend durch die Gegend.
    Aber manchmal ist bei diesen Sturköpfen eine Anweisung mit Nachdruck nötig und auch richtig.

    Wenn man die drei sieht, wie sie sich gegenseitig beharken, aber Hallo. Wäre ich annähernd so grob, würden sie vermutlich auch jaulen und jammern und anschließend tödlich beleidigt sein.

    Und im übrigen gehen die drei auch nicht gerade zart mit mir um. Keiner bedauert mich, wenn ich geschubst werde :D

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Richtig, Unverschämtheit, es muß endlich was getan werden.

    Bundestag, Petitionsausschuss, Gesetze müssen her. Wir Halter von intakten Rüden müssen endlich unser Recht bekommen.

    Weg mit unkastrierten Hündinnen, die auch noch nach der Läufigkeit gut riechen. Ach was, am besten weg mit allen Hündinnen.

    Ups, wo kriege ich dann ´nen Welpen her?

    meint ironisch Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    PS. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr. Ab 1.1.09 sind läufige Hündinnen auf Ausstellungen erlaubt. Da scheiden sich die Geister :D :D :D

    Zitat

    Quebec,haben sich deine Eltern in der Erziehung auch auf dich drauf gesetzt, wenn was nicht geklappt hat? :???:
    Sorry, aber das ist nicht normal. :irre:

    Wo hast du diese Methoden her? :schockiert:

    Aus einer Hundeschule?

    Ach, Hexilein, was Du da schreibst macht mich jetzt arg betroffen. Aber Lesen scheinst Du zu können und beim Verstehen werde ich Dir helfen.

    So, pass mal schön auf.

    Ich habe mich nicht auf meine Hunde gesetzt, das habe ich auch nicht geschrieben. Ich schrieb: "Ich setze meinen Körper ein".
    Ich drücke schon mal einen meiner Hunde mit dem Knie weg oder ich schubse mit den Händen.
    Weißt Du, Hexilein, meine Hunde sind nicht sehr klein, deswegen kann ich das machen, ohne das Du schockiert sein mußt. Neufundländer halten solche Mißhandlungen gut aus.

    Hexilein, wo denkst Du hin, natürlich haben sich meine Eltern nicht auf mich rauf gesetzt, jedenfalls nicht so lange ich mich zurück erinnern kann.

    Hexilein, jetzt bitte nicht erschrecken, ich war noch nie in einer Hundeschule, kann Dir leider nicht sagen, wo die "Auf-Hunde-Setzen-Methode" ausgebildet wird.

    Hexilein, bitte, bitte nicht irre werden, auch wenn normal wäre, daß Du verstehst, was Du liest, nämlich den ganzen Satz und nicht nur "Körper" und "setzen".

    Mitleidsvolle Grüße Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Alina, bevor ich mir ein Urteil bilde - und das tue ich durchaus - muß ich denjenigen Menschen bzw. seine Handlungsweisen, sehr gut kennen bzw. erlebt haben. Aus der Tatsache, daß er grob zu seinem Hund ist, schließen, er mißhandelte seine Ex-Frau, gehört nicht dazu.

    Ich finde auch den Beitrag der TS nicht sehr schlüssig. Ein Hund der angeblich unzählige Male am Tag mißhandelt wird, spielt nicht mehr fröhlich und ungezwungen. Der ist devot und besteht nur noch aus Angst, wenn er sich dem HH nähert.

    Alina, was soll die Bemerkung "... bei einigen fängt Mißhandlung erst an, wenn dem Hund das Fell über die Ohren gezogen wird". Keiner hier wird Mißhandlung eines Tieres befürworten, aber was die TS beschreibt, ist für mich keine Mißhandlung.

    Im übrigen oute ich mich auch. Ich setze auch meinen Körper und meine Hände gegen meine schweren Jungs ein. Ich schubse und ich packe auch mal kräftig ins Fell, rupfe auch mal dran. Wenn es nicht anders geht, werden meine Jungs so mißhandelt. Zu ihrem und zum Schutz anderer.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat


    Ja. Mensch und Hund leben in zwei verschiedenen Welten. Um sich zu nähern müssen BEIDE lernen sich zu VERSTEHEN, nicht sich zu imitieren.

    Natürlich sind Grenzen vorhanden und leider muss da am meisten der Hund zurück stecken. Er muss viele Dinge lernen (ob nun sinnvoll oder nicht) die nicht in seine Hundewelt gehören.

    Terry, das unterschreibe ich sofort. Und es ist auch völlig richtig so. Ich lebe in meiner Welt, meine Hunde in ihrer.
    Geschaffen haben wir uns eine gemeinsame Basis auf der wir miteinander kommunizieren. Ich mit meiner menschlichen Sprache und Gestik, meine Hunde mit ihrer Gestik - manchmal "reden" sie auch mit mir.

    Ich habe gelernt sie zu lesen und sie mich. Dabei lecke ich mir weder die Lippen, noch zwinkere ich, mit der Rute kann ich auch nicht wedeln, habe keine. Ich werde ihnen zur Beschwichtigung auch nie die Lefzen lecken und sie mir nicht die Lippen. Ich kann´s mir auch verkneifen, ihnen zur Begrüßung am Hintern zu schnuppern.

    Auch ich habe Hunde, die alleine durch ihre Größe körperlich sehr präsent sind und natürlich diesen Körper auch gerne einsetzen. Wenn dich zwei Neufundländer in die Mitte nehmen und schubsen, ist das wie eine Kollision mit Bergepanzern. Neufundländer setzen, im spielerischen als auch in ernsthaften Kämpfen, ihre Körper ein. Sie schmeissen ganz einfach um. Um dem zu begegnen muß ich auch Körpereinsatz zeigen. Das heißt auch ich rempele und schubse. Ich packe auch mal ins Fell und halte fest. Das ist meist Situationsbedingt, es muß gehandelt werden und ich handle instinktiv.
    Ich spreche in der Regel auch meist leise mit den Jungs, aber wenn nichts klappt, brülle ich los, da fallen die Eichkätzchen vom Baum. Und siehe da, meine Ungeheuer sind an meiner Seite und zu Lämmchen mutiert.

    Man sollte Hunde nie unterschätzen. Ihre Auffassungsgabe erscheint mir mitunter weit größer als die menschliche.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Hallo Jörg,
    wie Du ja weißt habe ich 4 Hunde. Wenn da mal gerangelt wird oder einer zu frech wird, gibt es einen kräftigen Kneifer, es wird auch mal heftig an den Ohren gezogen. Das Ganze natürlich von sehr lauten Schmerzensschreien des gemaßregelten untermalt.
    Besonders laut und viel konnte der jeweilige Welpe schreien.
    So, wer nun denkt, das war ich, der irrt. Das sind die Hunde untereinander.

    Diese lauten Schmerzensschreie sollen doch nur den anderen Hund bremsen. Sie deuten auch eine Form der Unterwürfigkeit an. Beispiel: Im Hundeauslaufgebiet treffen wir regelmäßig einen 13 Monate alten Dobermann. Dieser Jungspund kommt, sobald er mich und die Jungs sieht, angeflogen, schmeist sich den Neufundländern vor die Füsse und kreischt in den höchsten Tönen.
    Jemand, der die Situation nicht kennt, nur sieht wie sich drei riesige Köpfe über den "zarten" Kerl beugen, ihn schreien hören, müssen denken, die schweren Jungs fressen ihn gerade bei lebendigem Leibe auf. Durch diese schrillen Schreie signalisiert er seine Hilflosigkeit - siehe ich bin noch klein - und seine Unterwürfigkeit vor den älteren Rüden.

    Ich möchte das Ohrenziehen jetzt nicht unbedingt gut heißen, gebe aber zu bedenken, daß diese lauten "Schmerzensschreie" oftmals nur eine Schutzhaltung sind und nicht durch echten körperlichen Schmerz verursacht.

    In meinen Augen ist ein Zupfen am Ohr immer noch besser, als niederdrücken oder an der Leine runterreissen, von anderen körperlichen Zwängen will ich erst gar nicht reden.

    Im übrigen finde ich, genau wie Du, Jörg, die These geschiedener Mann, der seinen Hund am Ohr zieht, muß ja auch seine Ex-Frau mißhandelt haben, mehr als daneben. Zumal, wie Cosmix schreibt, sie ihn gar nicht näher kennt.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Selbst ein an sich sehr gut erzogener Riese hat mal einen Ausraster und dafür lernt man, wo man ihn packt.
    Dabei gehe ich jetzt weniger von einem Angriff auf mich aus, obwohl ich auch das schon bei einem Neufundländer erlebt habe, sondern von der Absicht einen anderen Hund zu bedrohen oder sogar anzugreifen. Da gibt es keinen Unterschied eigener Hund oder fremder Hund. Ich muß ganz einfach eine Attacke verhindern und dazu gibt es diesen speziellen kurzen Griff eventuell mit hochheben.
    Auch vielen Leuten mit kleinen Hunden sollte man die Tiere wegnehmen. Denn auch ein unerzogener rasender Dackel kann von seinem unfähigen Halter nicht gebändigt werden.
    Du bedienst genau das Klischee von den großen, bösen Hunden mit kompetenzlosen, körperlich unterlegenen HH und dagegen stehen die kleinen Hunde, die wenn sie mal nicht "lieb" sind, am Geschirr hoch genommen und um 180 Grad gedreht werden und folglich auch keine Erziehung brauchen.

    Gaby, Idefix erzogen, weil klein und Terriermix und ihre schweren Jungs