Beiträge von Quebec

    In Deutschland dürfen solche Eingriffe am Tier nur von TÄ vorgenommen werden. Das müßte eigentlich, da es im Tierschutzgesetzt verankert ist, auch den Initiatoren dieser Aktion klar sein. Immerhin handelt es sich ja dabei um TÄ aus Deutschland.

    Also sollte das definiert werden, damit es nicht mißverständlich sein kann, wenn es um die Kastration auf veterinärmedizinischem Niveau im Ausland und nicht wie dort geschrieben in allen Staaten, geht.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Aber nicht heir in D bei unseren Haustieren! Oder sucht da ein Berufszweig nach Einnahmequellen? :/

    Zitat:
    Das Ziel, das erreicht werden müsste, liegt
    in allen Staaten auf der Hand:


    Das wär´s doch! Die Lizenz zum Gelddrucken für einen einzigen Berufsstand, vorgeschlagen von selbigem.

    Wenn es nicht so traurig wär, müßte man schallend lachen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Und @ Quebek
    "Wenn ein Bruchteil des Spendenaufkommens ins Ausland ginge und zur Kastration und medizinischen Versorgung von Straßenhunden aufgewendet würde, wäre den Tieren dort mehr und besser geholfen, als mit dem Transport einzelner in eine für sie fremde Welt."

    Das ist jetzt off Topic, aber ich staune! Wie hast Du, Quebek mich fertiggemacht, weil ich für das Kastrieren von Straßenhunden bin!!! Auch da ging bei Dir ohne medizinische Indikation garnichts!!!! Was ich persönlich absolut unverantwortlich fand!
    Daß ich noch so einen Beitrag von Dir lesen darf ....... ;o)


    Dann muß ich hier auch off topic antworten.
    Ich habe niemals gegen das Kastrieren von Straßenhunden gesprochen/geschrieben.
    Meine Kater, Freigänger, sind auch kastriert, da sie ja auf ihren Streifzügen nicht unter meiner Aufsicht sind.

    Ich bin strikt gegen das Kastrieren von Hunden- ausgenommen medizinische Indikation -, die in menschlicher Obhut leben.

    In der Regel treiben sich in Deutschland Hunde nicht alleine rum. Wer also als HH aus Bequemlichkeit seine Hunde kastrieren läßt, weil er angeblich nicht darauf achten kann, das kein unerwünschter Nachwuchs kommt, der ist in meinen Augen überhaupt nicht in der Lage angemessen für ein Tier zu sorgen.

    Wenn Dich meine Meinung, die ich nun mal vertrete, zu diesem Thema "fertig macht", dann ist das Dein Problem.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    PS. Hier ist der Thread, kannst Du gerne nochmal nachlesen. Es ging um das Vorgehen von einigen Tierschutzorganisationen. Danach wurden und werden HH per Vertrag gezwungen, die bereits an sie vermittelten Hunde zu kastrieren. Ansonsten droht ihnen die Wegnahme. Dagegen habe ich mich empört.

    https://www.dogforum.de/ftopic68630-10.html

    Meine beiden Hündinnen lebten nur für den Moment das Herrchen nach Hause kam. Ich "durfte" füttern, pflegen, spazieren gehen. Geliebt wurde mein Mann. Kam er nach Hause, war ich abgemeldet.

    Meine 4 Jungs lieben Herrchen als Spielkameraden, als den, der richtig mit ihnen rauft. Mehr nicht.

    Rufe ich, ist mein Mann abgemeldet. Gibt er Kommandos werde zuerst ich angesehen, nach dem Motto, müssen wir ihm gehorchen? Es geht soweit, wenn ich zu Hause bin, weigern sie sich mit ihm Gassi zu gehen. Er muß sie praktisch hinter sich her ziehen.

    Ich bin die, die zu Hause ist, die Hunde versorgt erzieht usw.
    Das war bei den Hündinnen genauso. Und doch liebten sie Herrchen eindeutig mehr als mich.

    Irgend etwas ist schon dran an der Geschlechterbeziehung. Ich kann es auch nicht an den frühesten Welpenerfahrungen festmachen, denn sowohl die Hündinnen als auch die Rüden stammten/stammen von
    Züchtern wo beide - er und sie - sich um die Welpen kümmerten.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Hallo Cjal,

    da hast Du absolut Recht.

    Nirgendwo ist der Umgang mit dem Hund dermaßen entspannt wie in Berlin.

    Wenn man, gerade hier im Forum oftmals liest, wie auf das vermeintliche Recht zu bestimmen, wer seinen Hund anzuleinen, vom eigenen fernzuhalten hat usw., gepocht wird, läuft es dagegen hier bei uns ganz locker ab.

    Ich glaube, ich habe in den Jahrzehnten in denen ich mit Hund unterwegs bin, nur eine Handvoll Menschen getroffen, die sich tatsächlich über andere Hunde und ihre Halter mockiert haben.

    Man fühlt sich unter Gleichgesinnten und so geht man auch miteinander um. Der andere Hund wird nicht von vornherein als Aggressor betrachtet und kommt es wirklich mal zu Pöbeleien (zwischen den Hunden), dann geht jeder seines Weges und gut ist es.

    Was ich dagegen schon speziell im Westen Deutschland und da sogar noch auf Hundeausstellungen erleben durfte, könnte Bücher füllen.

    Ich möchte in keiner anderen Stadt als Berlin mit Hund leben.

    Lieben Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Das würde ich aber schon etwas differenzierter betrachten. Es gibt in Berlin keinen allgemeinen Leinenzwang...direkt an der Straße kann ich meinen Hund in Berlin überall laufen lassen (wenn das denn erstrebenswert ist), aber sobald zwei Bäume zusammenstehen und etwas Gras drum herum ist, dann ist es gleich eine geschützte Grünanlage und es gilt Leinenzwang. Somit gilt in den Gebieten, die in einer Großstadt zumindest etwas Atttraktivität für Hundehalter besitzen, nämlich in Parks und Grünanlagen, Leinenpflicht!
    Ich weiß, dass das nicht nur in Berlin so ist...aber mal ehrlich, das ist doch eine furchtbar bescheuerte Regelung. Da wo der Hund ganz schnell mal einen Unfall verursachen kann, nämlich im bebauten Stadtgebiet, kann er offline rumlaufen und in Parks soll ich ihn an die Leine nehmen...

    Die Parks und Grünanlagen sind für alle da. Nicht nur für Hundebesitzer. Es soll z. B. Mütter geben, die sehen es nicht so gerne, wenn ihre Kinder mit und um Hundehäufchen spielen müssen. Und liegt der müde Berliner nach einem arbeitsreichen Tag auf der grünen Wiese, mag er auch nicht von spielenden Hunden überrannt werden.


    OT Angang
    @Sleipnier - Die Post funktioniert übrigens in Berlin hervorragend. Du kannst mein Buch getrost los schicken. OT Ende

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat


    Ich glaube, ich weiß jetzt auch, warum mich keiner versteht. Ich spreche nicht von den Leuten, die sich in einen Hund verlieben und diesem ein neues Zuhause geben wollen, sondern von den Tierschützern, die in der Maschinerie mitarbeiten.

    Und diese Tierschützer setzen zu 100% auf die Mitleidschiene. Auch ihnen ist bekannt, daß ein Tier in Deutschland nur in begründeten Fällen eingeschläfert werden darf.
    Also werden Bilder von Hunden - die in 3 Tagen eingeschläfert werden - eingestellt. Und so packe ich mir die Menschen, die sich eigentlich einen Hund aus dem deutschen Tierschutz holen wollten.
    Diese sind dann noch sehr stolz, daß sie einen Hund aus der Tötungsstation geholt haben. Weil unseren Hunden im TH geht es ja so gut.

    Wenn ein Bruchteil des Spendenaufkommens ins Ausland ginge und zur Kastration und medizinischen Versorgung von Straßenhunden aufgewendet würde, wäre den Tieren dort mehr und besser geholfen, als mit dem Transport einzelner in eine für sie fremde Welt.

    Solange sich daran nichts ändert, werden meine Spenden weiterhin in den Inland Tierschutz fließen, ich werde wieder einen Hund - nach Idefix - aus dem örtlichen TH holen. Auch meine nächste Generation Katzen wird daher kommen.

    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    galgofreunde,
    ich habe darauf verzichtet, Deinen Beitrag zu zitieren, wegen der Länge.
    Möchte aber trotzdem was dazu sagen, hoffentlich bekommt man auch so noch den Faden.

    Ich spreche Dir nicht ab, dass Du über ausreichend Erfahrung verfügst und jeweils beim individuellen Hund weißt, wieweit Du gehen kannst ohne ihn zu traumatisieren. Ich halte zwar von den Methoden trotzdem nichts, aber weiß, das mental robuste Hunde das wegstecken können.

    ABER: hier suchen oft unerfahrene Hundehalter Rat und da finde ich es eben etwas unverantwortlich, Schnauzengriff und Nackenschütteln als Methode zu empfehlen. Hier sind nicht nur die geborenen Hundeversteher unterwegs, sonder auch solche, die es erst werden wollen.

    Und ich glaube, die "fatalen Folgen" einer falschen Erziehung mit körperlicher Einflussnahme schaffen überhaupt erst viele Probleme.

    LG Appelschnut

    Dazu kommt nicht nur die "mentale Robustheit", sondern auch noch die körperliche.

    Wenn ich meine Neufundländer am Genick packen und versuchen würde sie zu schütteln, hätte das durchaus nicht die Wirkung, als wenn ich Idefix schütteln würde.

    Meine schweren Jungs würden vermutlich denken, die spinnt wohl, während Idefix Todesangst bekäme.

    Denn Nackengriff plus schütteln, bedeutet beim Hund Tötungsabsicht und keine Bestrafung.

    Im übrigen kann ich immer nur daraufhin weisen, daß wir Menschen sind und nicht versuchen sollten, die Erziehungsmaßnahmen der Hunde - Schnauzenbiß(griff) z. B. - nachzuahmen.

    Ich bin kein Hund, ich gehöre nicht zum Rudel meiner Hunde. Ich bin der Mensch, der für sie sorgt, sie sozialverträglich erzieht und sich täglich freut, diese haarigen Burschen zur Gesellschaft zu haben.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Na Gott sei dank stamme ich nicht aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts und bin noch nicht gänzlich mumifiziert :headbash:
    Wir haben oft mit völlig geschädigten Hunden zu tun, die wirklich viel Liebe und Fürsorge vor allem aber Verständnis brauchen, für das, was sie erlebt haben.Nichst desto trotz brauchen diese Hunde Konsequenz ohne Brutalität :roll:

    Viel Liebe, Fürsorge und Verständnis?

    Du drückst deine Liebe seltsam aus. Schnauzengriff, Nackenschütteln und das bei "völlig geschädigten Hunden"?

    Das ist Brutalität.

    So baut man kein Vertrauen auf, in den Partner Mensch.

    Vielleicht auch schon senile Gaby, die noch nie so mit ihren Hunden umgegangen ist, Idefix und ihre schweren Jungs