Kein TA wird ein Gutachten erstellen, in dem er "erbliche Krankheiten ausschließt". Das kann er gar nicht. Selbst, wenn er die Elterntiere kennt, kennt er mit Sicherheit nicht die der Ahnen und Geschwistertiere. Und auch dann, entbehrt solch ein Gutachten jeder wissenschaftlichen Grundlage.
Niemand, weder ein seriöser Züchter noch jemand, der gelegentlich ohne Zuchtverein einen Wurf Welpen groß zieht, geschweige denn ein TA kann Dir Gesundheit "garantieren".
Auch die Papiere zweier Hunde "garantieren" keine Gesundheit.
Aus den Papieren, Du meinst sicherlich die Ahnentafel, kannst Du sehen aus welchen Linien die Hunde abstammen. Du siehst welche Untersuchungen z. B. HD/ED vorgenommen wurden und wie die Ergebnisse waren.
Mit der Erstellung von Datenbanken, die die erblichen Krankheiten erfassen, versucht man gesunde Hunde zu züchten. Man versucht durch entsprechende Zuchtordnungen erbliche Krankheiten zu verhindern. Man selektiert erkrankte Hunde aus der Zucht.
Trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse, Empfehlungen von TÄ, die sich mit der Erforschung der erblichen Krankheiten beim Hund beschäftigen und aller Maßnahmen der Züchter, eine Garantie für einen gesunden Hund gibt es nicht.
Egal, was Du für den Welpen bezahlst. Nur, die Wahrscheinlichkeit einen gesunden Hund bei einem, einem seriösen Zuchtverein angeschlossenem Züchter zu bekommen, ist größer.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs