Das ich die beiden nicht bestraft habe, hat nichts damit zu tun, das ich es toleriert geschweige denn erlaubt habe.
Versteht jetzt bitte "bestraft" nicht falsch. Bestrafung kann vieles sein, auch ohne körperliche Gewalt. Die hatten sie nun wirklich mehr als genug erfahren.
Ich habe von Anfang an, bei allem Verständnis für das, was sie durch gemacht haben, kein Knurren geduldet. Ich habe mich sofort abgewendet, bin mit meinem Futter verschwunden, wollten sie fressen, mußten sie zu mir kommen und mußten lautlos ertragen, daß ich sie berühre. Sie durften nicht knurren.
Bei allen meinen anderen Hunden gab es diese Probleme nicht, denn ich bekam sie als Welpen und da wurde ja von klein auf sowohl das etwas aus dem Maul nehmen, als auch an den Futternapf gehen und vor allem körperliche Untersuchungen geübt.
Kurz nochmal zu dem "Rudelführer".
Auch, wenn ich bestimme wo es lang geht, wann es Futter gibt usw. usf., ich betrachte mich nicht als Rudelführer, da ich nicht zu dem Hunderudel gehöre. Rudelführer ist der älteste Neufundländer Arthos. Nach ihm richten sich die anderen, inzwischen auch Idefix - er ist nun 14 Jahre alt und hat die Führung abgegeben.
Meine Hunde gehören zu unserer Familie, wir haben sie dort aufgenommen, haben sie erzogen, pflegen sie, füttern sie, arbeiten mit ihnen und lieben sie. Ich führe sie durchs Leben, deshalb kann ich den Begriff "Hundeführer" gut akzeptieren. Mehr aber nicht.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs