Nein, mein bester Freund hat nur zwei Beine!
Der Hund in unserer Gesellschaft hat für viele Menschen eine wichtige Bedeutung. Er zwingt sie "raus zu gehen", Kontake aufzunehmen. Auf den Hund kommt oftmals eine wichtiger sozialer Stellenwert zu, da er Bindungen knüpft, immer da ist. Er ist der Kumpel, mit dem man spielt, Gassi geht.
Da, der Hund, so extrem anpassungsfähig ist, kann jeder HH in ihm sehen, was er möchte, er bildet sich den Hund seiner Vorstellung. Dem einen ist er Prestigeobjekt, Sportkamerad, Verteidiger, Beschützer, Jagdhund, Begleiter, der gerettete Hund, der rettende Hund.
Aber vor allem ist es der "Beste Freund des Menschen", der nie widerspricht, der kritiklos jede Laune erträgt. Der "hündisch" ergeben ist.
Das alles suche ich nicht bei einem Freund.
Auch kann und will ich mir einen Freund nicht kaufen. Wahre Freundschaft wächst über die Jahre des Kennens, des sich Vertrauens, des sich Austauschen und Meinungsverschiedenheiten zu tolerieren, den Freund so zu akzeptieren, wie er ist. Nicht ändern zu wollen, sondern anzunehmen.
Hund und Katze gehören zur Familie, zu Haus und Garten. Sie werden gut gepflegt, ich befriedige ihre Bedürfnisse und ich habe meine Freude daran.
Sie sind mein Hobby, nicht meine Freunde.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
