Beiträge von Quebec

    Für die Gesundheit meiner Tiere tue und werde ich viel tun. Aber nicht uneingeschränkt alles was machbar wäre. Hier gibt es für mich Grenzen.

    Meinem damals an Knochenkrebs erkranktem Neufundländer habe ich nicht das Vorderbein abnehmen und eine Prothese bauen lassen. Ich habe ihn einschläfern lassen, denn ich wußte, daß dies kein Leben für solch einen schweren Hund gewesen wäre.

    Ich würde auch keinem Hund eine Chemotherapie zumuten und würde von Herzoperationen, die noch im Experimentierstadium sind, Abstand nehmen.

    An Hundezubehör verdient niemand viel an mir. Für Schnickschnack habe ich nichts übrig - mental - und was an Pflegeutensilien nötig ist, muß einfach angeschafft bzw. mittlerweile ersetzt werden.

    Geld für Hundetrainer und -schulen habe ich mir (er)gespart. Seminare besuche ich, weil Hunde mein Hobby sind. Und Hobby kostet Geld.

    Aber Du hast Recht. Was man hier manchmal lesen kann, und wenn ich so sehe, was für Dinge, vor allem Mengen, von den Ausstellungen, auch aus den einschlägigen Geschäften, geschleppt wird, frage ich mich auch, ob das Not tut. Ob da nicht etwas übertrieben wird.

    Aber letztendlich, eine Industrie lebt davon, schafft Arbeitsplätze und es gibt bestimmt noch Möglichkeiten sein Geld sinnloser auszugeben. :D

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Meine Hunde knurren mich, außer im Spiel, nie an.

    Wenn ich beim Kämmen mal unabsichtlich weh tue, es ziept an empfindlicher Stelle, kommt der Kopf rum gefahren und die Nase stößt meine Hand weg.

    Das wird auch versucht, wenn mal eine Wunde behandelt werden muß. Aber halt immer ohne Knurrer und Zähne habe ich dabei weder gesehen, denn gespürt.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Das macht Arthos auch und zwar ausschließlich bei zu frechen Jungrüden.

    Dabei ist es auch egal, ob die ihn bedrängen, einen anderen aus seinem Rudel oder einen fremden Hund im Wald.

    Er zwingt sie in die Unterwerfungshaltung, steht drüber und grummelt. Er hält sie auch eine ganze Weile in der Position. Dabei wird aber nicht gezwickt, geschweige denn gebissen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat


    man soll dem hund nicht einfach was aus dem maul nehmen,sonder der hund muß leren zu tauschen..............wenn man ihm einfach was wegnimmt,versteht der hund gar nicht warum...........wenn meiner zb was anknabbern will,dann gehe ich hin und gebe ihm zb sein spielzeug oder ich lenke ihn ab,dass er das anknabbern gar nicht mehr interessant findet......hilft das nichts,klatsche ich einfach laut in die hand und er läßt von ab..............natürlich muß man das viel üben


    Wenn ich beim Welpen anfange zu üben, ihm etwas aus dem Maul zu nehmen, kann ich das später auch beim erwachsenen Hund.

    Ich übe auch beim Welpen das Zähne zeigen und kontrollieren lassen und habe dann mit dem erwachsenen Hund auch keine Probleme.

    Und das alles ohne Tauschgeschäfte.

    Das Zähne zeigen und ins Maul fassen lassen, kann unter Umständen lebensrettend sein. Im übrigen muß das jeder Ausstellungshund über sich ergehen lassen.

    Das Ablenken mit Spielzeug, wenn der Hund "etwas", z. B. Möbel, anknabbert, ist etwas anderes als eine körperliche Untersuchung.

    Auch hier wird mit dem Welpen geübt sich überall anfassen zu lassen. Das kann man sehr gut im Spiel erreichen und man hat beim Tierarzt auch keine Probleme mehr.

    Tauschgeschäfte sind nicht das allgemein selig machende Erziehungsmodell.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Janina (bordy), was Du geschrieben hast, kann ich voll und ganz unterschreiben. :gut:

    Julchen, wir alle lieben unsere Hunde. Aber wir lassen uns nicht von ihnen auf der Nase rumtanzen (die meisten jedenfalls nicht).

    So wie Du schreibst, habe ich den Eindruck, Du hast mittlerweile Angst vor deinem Hund. Und das ist eine sehr schlechte Ausgangslage. Allein solltest Du jetzt wirklich nichts mehr probieren.

    Ich hoffe, ihr zwei - Du und dein Hund - habt eine wirklich kompetente Hundetrainerin gefunden, die sich darauf versteht, nicht nur den Hund, sondern vor allem Dich zu konditionieren. Denn in eurer Beziehung bist, meiner Meinung nach, Du das Problem.

    Ich drücke die Daumen, daß Du es schaffst, eine souveräne HH zu werden.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Na dann ist ja gut ;)
    Ich liebe nunmal Gebrauchshunderassen :D

    Wobei der Rottweiler, als Rasse, ja eigentlich zu den Molosserartigen gehört ;)


    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Mir graut zu wissen, dass es immer noch solche Hunde auf der Strasse gibt. Für mich UND für meinen Hund!

    Meinst Du nicht auch, daß solche nicht explizit auf den Rottweiler bezogen ist, sondern generell auf "große Hunde"?

    Und Tatsache ist doch nun einmal, wenn ein großer Hund, Rottweiler oder Neufundländer, Gebrauchshunderasse oder Molosser, zu beißt, ist das einfach gefährlicher, als wenn es ein Gesellschaftshund, Malteser o. ä., oder ein kleiner Jagdhund, Dackel o. ä., macht.

    Keiner stempelt hier Gebrauchshunde einfach so als "gefährlich" ab. Aber Du mußt auch einsehen, daß Hunde ab einer gewissen Größe auch einen Grad an "Gefährlichkeit" besitzen. Das geht schon mit dem Anspringen los, da muß gar nicht gebissen werden.

    Um einen großen Hund zu führen, braucht man ein gesundes Selbstbewußtsein und Durchsetzungsvermögen dem Hund gegenüber. Hat man es von Hause aus nicht, braucht man fachmännische Hilfe.

    Wenn ich "heule", weil mein Welpe nach mir schnappt und immer noch "nur heule", wenn er es denn als Junghund immer noch macht, läuft hier etwas falsch.

    Man hat damals schon Ratschläge gegeben, die nicht angenommen wurden und mit Recht kann befürchtet werden, daß diese Hund und Halter Konstellation kein gutes Ende nimmt.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs