Beiträge von Quebec

    Unsere Neufundländer-in-Not gehen für 4 Wochen "auf Probe" zu ihren neuen Familien.

    In diesen 4 Wochen merken beide, Hund und Familie, ob es paßt.

    Ich habe eine Hündin zu einer ganz hundeverrückten Familie vermittelt, sie wurde betütelt, verwöhnt und wollte sich doch nicht anschließen. Nach 10 Tagen habe ich die Hündin, die wirklich kreuzunglücklich aussah, abgeholt. Die ganze Familie weinte beim Abschied, aber es ging halt nicht.

    4 Tage später brachte ich die Hündin zu einer älteren Dame, die ihre alte Hündin hatte einschläfern lassen müssen. "Meine Hündin" lief strahlend auf diese zu, schmiss sich an deren Beine und lachte. Sie war angekommen.

    Nur ein Beispiel, wie es sein kann.

    In allen meinen Kaufverträgen, in denen der Himmelhunde und in denen der aktuellen, ist das Rückgaberecht bzw. Vorkaufsrecht des Züchters festgehalten. Hätte ein Züchter diese Klausel nicht drin, hätte ich den Welpen nicht gekauft. Denn mir zeigt diese Klausel, daß es dem Züchter nicht egal ist, was aus den Tieren wird, die auf der Welt sind, weil er es so wollte. Ich nenne das Verantwortungsbewußtsein.

    Ich habe übrigens dieses Recht nie in Anspruch genommen. Bei uns heißt es, bis der Tod uns scheidet.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Mich würde ja mal interessieren, ob ich direkt als Interessent ausscheide, wenn ich angebe, dass ich nicht den Besuch einer HuSchu plane?

    Nein, würdest Du nicht.

    Ich frage auch nie wörtlich, wie es im Fragebogen steht, sondern füge an, wenn es schwerwiegende Probleme gibt.

    Es geht mehr darum, die Bereitschaft etwas zu tun, zu erfahren, als jemanden in eine HS zu drängen.

    Ich bleibe außerdem, wenn es gewünscht wird, auch weiterhin Ansprechpartner.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Schau Dir mal bitte diesen Fragebogen an:


    http://209.85.135.132/search?q=cache…e&ct=clnk&gl=de


    Dann kommt es natürlich auch noch sehr auf den persönlichen Eindruck an, den man gewinnt.

    Ich nehme z. B. immer einen meiner Neufundländer mit. An den Reaktionen sehe ich, wie die Einstellung wirklich ist.

    Wer vor der feuchten Schnauze zurück zuckt, wer sich augenblicklich ein Hundehaar von der Hose pflückt, wer besorgt seine Möbel anschaut, wenn der Hund dran vorbei geht, der bekommt mit Sicherheit keinen Not-Neufundländer. Er wird mit solch einem Hund nicht glücklich.

    Das mal als Beispiel zusätzlich zum Fragebogen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Natürlich, aber VOR dem Hundekauf sollten sich die Leute doch bewusst machen, dass

    a) Ein Hund auch mal Geld kostet

    b) ALLE mit dem Hund einverstanden sein müssen

    c) Ein junger Hund auch Erziehung und ggf. einer Hundeschule bedarf

    Und das alles wird den Menschen bei der Vorkontrolle erzählt und steht auch so im Vertrag...


    Anni, verzeih, aber jetzt muß ich lachen.

    Du liest doch auch hier im Forum. Wie oft erleben wir es hier, daß HH mit ihrem Welpen/Junghund/Tierheimhund völlig überfordert sind.

    Menschen sind nun mal so, wie sie sind.

    Der eine hat schon immer den dringenden Wunsch nach einem Hund gehabt, der andere "verliebt" sich in ein Photo, klar, jeder weiß ein Hund macht Arbeit, macht auch Blödsinn, macht Dreck und muß zum TA.

    Theoretisch weiß das jeder. Aber grau ist alle Theorie...

    Wenn dann die gefüllte 79 Pfütze des Tages aufgewischt wurde, zum 35 mal Papierschnipsel aufgesammelt, man im strömenden Regen Nachts im Nachthemd auf der Straße steht, der Hund dann auch noch Durchfall hat und man zum TA muß, vorher beißt er nochmal schnell das Kind, dieses brüllt natürlich, tut ja weh, dann reicht´s.

    Da bin ich über jeden froh, der sich sagt, so habe ich es mir nicht vorgestellt und mit fadenscheinigen Ausreden, den Hund wieder ins TH bringt.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Natürlich sind diese "Rückläufer" mit diesen fadenscheinigen Begründungen nicht schön. Aber immer noch besser, als das der Hund

    a) nicht wenn nötig dem TA vorgestellt wird

    b) von einem Familienmitglied nicht erwünscht ist und dem entsprechend schlecht behandelt wird

    c) Der Junghund geprügelt wird, weil er zwickt und man keine Ahnung hat, wie man es dem Hund abgewöhnen kann

    So hat der Hund doch wenigstens eine Chance, die passenden HH zu finden.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Klar...tun die auch...aber nicht in der Masse!

    Vor den Toren Berlin´s kannst Du auf den Feldern und Wiesen Rotwildrudel von 25 - 30 Stück sehen.

    Gehe einmal über eine Wiese, ein Feld, auf denen im Herbst/Frühjahr Hunderte von Gänsen, Kranichen ihre Pausen eingelegt haben.

    Und dann unterhalten wir uns wieder über Hundekothaufen. :D

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Doch tun sie. Und Katzen auch. Aber nur weil's bei denen keiner wegräumt, habe ich je keinen Freibrief oder?

    So waren meine Fragen auch nicht gemeint.

    Aber, was nun mal unter freiem Himmel wächst, ist Kot belastet. Das jetzt nur den HH und ihren Hunden anzulasten, finde ich einseitig gedacht und dargestellt.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Och Mensch, Moni, Du hast aber zur Zeit auch ein Pech mit dem Viechzeugs.

    Ich drücke Deinem Rehlein ganz fest die Daumen, daß es nicht so arg wird und sie mit dem sprichwörtlichen blauen Auge davon kommt.

    Laß Dich mal knuddeln.

    Lieben Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Wenn anderer Leuts Hunde in für '"Menschen-Essen" angebaute Felder kacken, ist mir persönlich das egal - dann essen die HH eben vollgeschissene Getreide oder sonstige Feldfrüchte....

    Es gibt fast keine Wiese draußen im Außenbereich, sprich "der Landschaft", die nicht irgendeine Funktion als Futterfläche hat -


    Und was ist mit den Wildtieren? Käckern die nicht?

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs