Unsere Neufundländer-in-Not gehen für 4 Wochen "auf Probe" zu ihren neuen Familien.
In diesen 4 Wochen merken beide, Hund und Familie, ob es paßt.
Ich habe eine Hündin zu einer ganz hundeverrückten Familie vermittelt, sie wurde betütelt, verwöhnt und wollte sich doch nicht anschließen. Nach 10 Tagen habe ich die Hündin, die wirklich kreuzunglücklich aussah, abgeholt. Die ganze Familie weinte beim Abschied, aber es ging halt nicht.
4 Tage später brachte ich die Hündin zu einer älteren Dame, die ihre alte Hündin hatte einschläfern lassen müssen. "Meine Hündin" lief strahlend auf diese zu, schmiss sich an deren Beine und lachte. Sie war angekommen.
Nur ein Beispiel, wie es sein kann.
In allen meinen Kaufverträgen, in denen der Himmelhunde und in denen der aktuellen, ist das Rückgaberecht bzw. Vorkaufsrecht des Züchters festgehalten. Hätte ein Züchter diese Klausel nicht drin, hätte ich den Welpen nicht gekauft. Denn mir zeigt diese Klausel, daß es dem Züchter nicht egal ist, was aus den Tieren wird, die auf der Welt sind, weil er es so wollte. Ich nenne das Verantwortungsbewußtsein.
Ich habe übrigens dieses Recht nie in Anspruch genommen. Bei uns heißt es, bis der Tod uns scheidet.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs