Beiträge von Quebec

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    Wo und in welchen Bereichen die Erschwernisse liegen, ist sicher unterschiedlich, aber da kommt es eben auf das Hund-Halter-Gespann an, diese zu meistern :)

    Genauso ist es! :gut:

    Auch ich sage, Molosser, molosserartige Hunde, sind nicht schwerer zu erziehen als andere. Nur anders :D

    Man muß sich einfach nur darüber im Klaren sein, daß ein Molosser jedes Hör- oder Sichtzeichen hinterfragt.

    Auf ein "Komm oder Hier" wird er sich erst einmal umdrehen und schauen, warum er kommen soll. Sieht er keinen Grund, wird er dich fragend ansehen, sich aber keinen Millimeter bewegen. Auf das zweite "Komm", schaut er immer noch fragend "Meinst du mich", beim dritten "Komm" wird er sich laaaangsam in Bewegung setzen. Dazwischen gibt es natürlich noch Unterbrechungen, wie "Ich kann nicht, muß das Bein heben" oder "Erst noch kurz hier schnüffeln".

    Damit muß man leben können.

    Ich habe ja nun auch ein Gegenstück. Idefix, mein Terriermixungetüm. Zwar mindestens so stur wie ein Neufundländer, aber dafür stets und ständig zu allen Schandtaten bereit.

    Spielwütig, Apportierwütig, Trickslernwütig, Suchspielwütig und einfach in seiner Jugend unermüdlich.

    Dreimal dürft ihr raten, wer für mich der "schwierigere" Hund war/ist.

    Aber wie Eingangs erwähnt, es liegt nicht am Hund sondern an mir.

    Wer 15 Jahre mit Molossern lebt und dann einen Terrier dazu bekommt, der hat es halt schwer :lol:

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Ich ziehe glaube ich magisch Katzen an.

    Ich hatte zeitweise, einige sind schon Himmelkatzen, 8 Katzen. 1 davon gekauft. Alle anderen kamen zu uns in den Garten, dann ins Haus, sie bekamen Namen und blieben.

    Eine Katze kam und drei Wochen später waren es 4. Sie schenkte uns drei Katerchen :D

    Ja, so kann es gehen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Was heisst das: vor 30 Jahren hats noch keiner Ampel als Ampel interpretiert?

    Das heißt ganz einfach, daß "das Ding", die Methode, keinen Namen hatte.

    Erinnere Dich doch, wie Deine Mutter dich erzogen hat. Sie wird doch mit Sicherheit nicht kommentarlos, ohne Vorwarnung, einen Klaps auf die Finger gegeben haben.

    Kind greift nach der Schere - nein, die Schere bleibt liegen

    Kind nimmt die Schere - leg sie sofort wieder hin

    Kind läuft mit der Schere los - Mutter hinterher, packt Kind, nimmt Schere weg, schimpft.

    So das ganze mit Hund:

    Hund will sich einen der schicken neuen Pumps packen - nein

    Hund greift sich den Pumps - lautes aus

    Hund rennt mit Pumps weg - Du hinterher, pickst ihm mit dem Finger oder zupfst am Fell, noch lauteres aus und Pumps aus der Schnauze nehmen.

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    Was mir irgendwie dabei fehlt ist eine positive Korrektur in diesem System.

    Die positive Korrektur kannst Du doch einbauen. Statt den Pumps ersatzlos weg zu nehmen, gibst Du ein Spielzeug.

    Allgemein:

    Ich habe beim Lesen der Beiträge nicht das Gefühl das die "Ampel" verrissen wird.

    Es trifft nur bei einigen, auch bei mir, auf Unverständnis, daß das alte Erziehungsprinzip "Wenn du nicht, dann......" hier als eine neue Erkenntnis und Methode gepriesen wird.

    Es ist doch das Grundprinzip jeglichen Zusammenlebens. Hält man sich nicht an die Spielregeln/Gesetze, hat man mit Konsequenzen zu rechnen.

    Oder wie es auch so schön heißt: "Die Strafe folgt auf dem Fuß". :D

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Wir haben einen in der Nachbarschaft, 1/2 Jahr alt. Ein 75-jähriger Mann (!) hat ihn sich angeschafft und nun läuft er jeden Tag an der kurzen Leine - weil er alle anspringt, die nicht bei 3 auf dem Baum sind und schon öfters ausgebüchst ist. Was für ein trauriges Dasein! Die Schule hat der Besitzer beleidigt verlassen, weil die Trainerin ihm sagte, dass sie es unmöglich findet, dass er in seinem Alter sich so einen Hund zutut. Ich finde das auch!

    Und ich finde unmöglich, daß eine Hundetrainerin so etwas sagt.

    Für mich heißt das, die Dame ist unfähig, einem älteren Menschen den Umgang mit einem jungen Hund zu lehren.

    Ich wäre dort auch nicht geblieben und würde mir einen kompetenten Ausbilder suchen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    PS. Entschuldigt das OT, aber ich finde die Diskriminierung älterer Menschen unmöglich.

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    Ich neige dazu mein grün min 4 mal zu wiederholen und mein gelb mind 10mal... dann hab ich eher aufgegeben als ein Rot dahinterzusetzen.

    Und bei so viel Inkonsequenz nützt Dir deine ganze schöne Ampel nichts.

    Wenn ich zum Kind sage, würdest du bitte, vielleicht, eventuell, wenn du gerade Zeit und Lust hast, die Schere aus der Hand legen, hat es sich schon ein Auge ausgestochen.

    Genauso sieht es beim Hund aus. Wenn ich 7 mal steh rufe, liegt er bereits seit dem 4 mal schon unter´m Auto.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Ich finde es auch (unabhängig von der Rasse) viel zu pauschal/oberflächlich, wenn man sagt, ein alter Hund passt zu alten Leuten, oder ein quirliger Hund passt zu quirligen Leuten oder ein ruhiger Hund passt zu ruhigen Leuten. Oft ist es nämlich genau umgekehrt, Gegensätzliches ergänzt sich gut. Ein aufgeweckter Hund kann einen etwas faulen Menschen auf Trab bringen. Ein „verschlafener“ Hund kann einen hyperaktiven Menschen zur Ruhe bringen. Ein ruhiger Mensch kann einen nervösen Hund souveräner führen, als ein ebenfalls nervöser Mensch. Wenn man gleiches und gleiches zusammentut, entsteht manchmal eine explosive Mischung.

    Aber auch das was Du hier anführst ist nicht allgemein gültig. Eine 70 jährige sollte nun keinen jungen Jack Russell, sondern doch lieber einen alten haben.

    Ein hypernervöser Mensch ist denkbar ungeeignet Molosser zu halten.

    Und ein hyperaktiver Mensch wird am Neufundländer verzweifeln.

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    Besonders entsetzt mich immer wieder die Frage: Soll der Hund wenig oder viel Bewegung/Auslauf benötigen. - Ich finde, wenn schon so eine Frage zur Debatte steht, sollte man doch lieber gänzlich Abstand nehmen vom Hundekauf.

    Diese Frage entsetzt mich überhaupt nicht. Es gibt nämlich Menschen, die können sich, auf Grund von körperlicher Behinderung, oder des Alters, nicht mehr stundenlang in Wald und Flur rum treiben. Auch für sie gibt es den passenden Hund.

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    Ich hoffe, ihr versteht was ich sagen will. Was spielt es für eine Rolle, nach der gewünschten Rasse zu fragen, wenn derjenige nicht ein einziges Mal eine Hundeschule besuchen wird, geschweige denn einen weiterführenden Kurs machen will, in dem sein Hund rassespezifisch gefördert wird.

    Warum bist Du der Meinung jeder muß in eine Hundeschule und/oder seinen Hund rassespezifisch fördern?

    Ich muß z. B. keine Wasserarbeit mit einem Neufundländer oder Landseer machen. Ich muß auch keine Hundeschule besuchen. Ich kann meinen Hund selbst erziehen. Etwas UO, einfach nur so schwimmen lassen, reicht diesem Hund.

    Wenn ich so Deinen Maßnahmenkatalog lese und im Begriff wäre, mir einen Hund anzuschaffen, würde ich davon Abstand nehmen und mir eine Katze kaufen.

    Du übertreibst in meinen Augen sehr.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zwei meiner drei Neufundländer bekommen auch solche Spielanfälle.

    Da ich aber unbedingt meine Möbel behalten möchte, fliegen sie entweder raus in den Garten oder es gibt Ruh´.

    Anders geht es wirklich nicht.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs