Zitat
Wo und in welchen Bereichen die Erschwernisse liegen, ist sicher unterschiedlich, aber da kommt es eben auf das Hund-Halter-Gespann an, diese zu meistern
Genauso ist es! ![]()
Auch ich sage, Molosser, molosserartige Hunde, sind nicht schwerer zu erziehen als andere. Nur anders ![]()
Man muß sich einfach nur darüber im Klaren sein, daß ein Molosser jedes Hör- oder Sichtzeichen hinterfragt.
Auf ein "Komm oder Hier" wird er sich erst einmal umdrehen und schauen, warum er kommen soll. Sieht er keinen Grund, wird er dich fragend ansehen, sich aber keinen Millimeter bewegen. Auf das zweite "Komm", schaut er immer noch fragend "Meinst du mich", beim dritten "Komm" wird er sich laaaangsam in Bewegung setzen. Dazwischen gibt es natürlich noch Unterbrechungen, wie "Ich kann nicht, muß das Bein heben" oder "Erst noch kurz hier schnüffeln".
Damit muß man leben können.
Ich habe ja nun auch ein Gegenstück. Idefix, mein Terriermixungetüm. Zwar mindestens so stur wie ein Neufundländer, aber dafür stets und ständig zu allen Schandtaten bereit.
Spielwütig, Apportierwütig, Trickslernwütig, Suchspielwütig und einfach in seiner Jugend unermüdlich.
Dreimal dürft ihr raten, wer für mich der "schwierigere" Hund war/ist.
Aber wie Eingangs erwähnt, es liegt nicht am Hund sondern an mir.
Wer 15 Jahre mit Molossern lebt und dann einen Terrier dazu bekommt, der hat es halt schwer ![]()
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs