Beiträge von Quebec

    Meine Neufundländer haben mir immer gezeigt, wann der Tag gekommen war.

    Es gab nur eine Ausnahme und das war mein Illo.

    Er hatte Knochenkrebs, der Tumor saß im Sprunggelenk des linken Vorderbeines. Eine Operation war nicht möglich. Nur eine Amputation.

    Ein 75 kg Hund auf drei Beinen? Nein, das wollte und konnte ich ihm nicht antun.

    Es ging ihm noch nicht allzu schlecht, er lahmte, er hatte Schmerzen, war aber trotz allem noch sehr lebensfroh. Und so wollte ich ihn in Erinnerung behalten. Nicht schwach und elend von Krebs und Schmerzen geplagt.

    Also habe ich den Tag bestimmt.

    Und ich würde es wieder tun, wenn ich keine Aussicht auf Heilung habe.

    Keines meiner Tiere muß sich quälen, nur weil ich nicht los lassen kann oder möchte.

    Arthrose als Beispiel, ist für mich kein Grund. Sie ist viele Jahre mit Schmerzmitteln, die nicht dämpfen, im Griff zu halten. Mein Quincy hat mit Rymadil 4 Jahre gelebt. Je nach seinem Befinden wurde dosiert.

    Letztendlich zeigte er mir dann, daß es nicht mehr geht, er nicht mehr will.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Ach sooo, jo.....ich wusste ja nicht das die hoechst wissenschaftlich fundierte Bezeichnung gesucht wird....dann muss es natuerlich Rotzsperre heissen :D

    Blödsinn, ihr habt alle keine Ahnung, das sind die Sabberfädenformer

    Ich weiß es genau :ua_teacher:

    Wären die Lefzen glatt, würden bei den Molossern Bäche fließen.

    Mit den Sabberfädenformern haben wir schicke Spaghetti :lachtot:

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jung

    Zitat

    evtl. müsste man noch definieren, was "in der Grossstadt" bedeutet. Für Björn ist es mittendrin, für mich als am Stadtrand wohnend ist es auch "in der Stadt" :) Von daher denke ich ist es schon ein Unterschied, ob man in der City, im Zentrum, im Schmelztiegel der Megahektik wohnt, oder etwas weiter aussen in den Bezirken (was ja immer noch Stadt ist :) )

    Ich wohne in der Hauptstadt, aber ich gestehe am äußersten westlichen Rand. :D

    Aber, ich habe in 500 m Entfernung das ausgewiesene Hundeauslaufgebiet.
    D. h. bei jeder Runde mindestens 20 - 25 Hundebegegnungen.

    Die Düfte, die meine Jungs aufnehmen, wage ich nicht zu beziffern.

    Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen, finde ich nicht, daß es eine Quälerei für sie ist, intakt zu sein.

    Die schweren Jungs und ich gehen mit der hündischen Sexualität ganz lässig um.

    Und Idefix als kastrierter Rüde, ist sowieso dauerverliebt.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    18 Jahre sind für einen Hund ein biblisches Alter.

    Bitte sei jetzt nicht böse oder beleidigt, aber den Hund in einem Wägelchen hinter Dir her ziehen, kann nicht die Lösung sein.

    Ich glaube nicht, daß das deinen Hund glücklich macht.

    Stell ihn noch einmal einem anderen TA oder einer Tierklinik vor. Ich bin auch sicher, daß er Beschwerden hat. Der "Katzenbuckel" deutet darauf hin.

    Die Ärzte werden Dir ehrlich sagen, ob er noch eine gewisse Zeit mit Schmerzmitteln leben kann oder ob Du ihm einen letzten großen Liebesdienst erweisen mußt.

    Bitte denke jetzt nicht an Dich, sondern nur an deinen Hund. Er hat es nicht verdient mit Schmerzen leben zu müssen.

    Ich wünsche Dir die Kraft für die richtige Entscheidung.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat


    Da hätte ich jetzt doch Chancen gesehen. :D

    LG, Friederike

    Ich auch :lachtot:

    Man ging glaube ich früher davon aus, daß Hund sich eigentlich vor der Pipi ekelt, es ihm unangenehm ist.

    Wer aber mal gesehen hat, wie hingebungsvoll Rüden die Pipi einer Hündin aufschlotzen :hust: , der ahnt, daß das nicht stimmen kann.

    Das ist einfach nur Grausamkeit, ohne jegliche Lernwirkung.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Quebec
    Noch ein Grund die Hundeschule zu wechseln:-(
    Die Trainerin hat uns genau DAS empfohlen.


    Sei froh, das Du dort weg bist.

    Ich gehe, durch Dein Alter, davon aus, daß Du kleine Kinder hast.

    Selbst, wenn man den Rangfolgetheoretikern folgt, der Hund wird sich kleinen Kindern nicht unterordnen. Für ihn sind es Rudelmitglieder, Spielkameraden, Raufkumpane aber nie eine Respektperson.

    Ein Hund wird viel schneller erwachsen. Wenn Dein Kind heute drei Jahre alt ist, ist es drei Jahre später mit sechs immer noch ein Kind. Dein Hund aber ist erwachsen.

    Aus seiner Sicht kann er das Kind gar nicht als Oberhaupt oder Rudelführer oder wie man es auch immer bezeichnen möchte sehen. Das Kind wird für ihn immer "gleichgestelltes" Rudel-, Familienmitglied sein.

    Darum mach bitte den Kindern klar, dem Hund darf niemals Futter, Leckerchen weggenommen werden. Und wenn der Hund frißt, nicht stören.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Das sehe ich ja auch so, deswegen war ich ja auch so geschockt von der Reaktion der Leute.
    Innerhalb des Rudels( also wir als Familie) ist doch klar das er das NICHT darf.

    Ich denke solange es beim Meckern bleibt, er nicht zuschanppt und ich, mein Mann und die Kinder ihm das Futter wegnehmen und ihm ins Maul greifen durfen ist doch alles im grünen Bereich.

    Aber mit den anderen Hunden aus der Huschu bildet er ja kein Rudel.
    Und ich wäre auch nicht erfreut wenn ich mir ein Eis in der Stadt kaufen würde und müsste zulassen das ein Passant mir es aus der Hand nehmen darf.

    Genauso ist es.

    Allerdings wäre ich beim Futter weg nehmen durch die Kinder vorsichtig. Jetzt ist er noch Welpe, aber schon in der Pubertät könnte es für die Kinder gefährlich werden. Euer Hund wird die Kinder nicht als Autoritäten anerkennen.

    Ich und nicht nur ich bin der Meinung, Kinder haben beim fressenden Hund nichts zu suchen, schon gar nicht dürfen sie das Futter weg nehmen.

    Überdenkt das bitte noch einmal.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Zitat

    Und der Beitrag, einige Seiten zuvor von Patrick, ist sehr sehr treffend zitiert. Das sind die Beiträge, die mich zum Kochen bringen. Diese Unterstellungen, die für mich auch mehr als frech rüberkommen.


    Das kannst Du laut sagen. Wie oft ich mich da schon auf meine Finger gesetzt habe.....

    Und so ähnlich habe ich es auch mit meiner Bemerkung "perfekter HH" mit "perfektem" Hund gemeint.

    Und, nein, Henrike, ich habe damit niemand speziellen gemeint.

    Ich meinte allgemein diese Threads in denen "vor Wut nur so geschäumt wird", weil ein freilaufender Hund zu dem eigenen angeleinten kam, wo Rüden Hündinnen bedrängen, wo nicht Großhundehalter Rücksicht auf Kleinhundehalter und umgekehrt nehmen, wo Rüdenhalter sich über läufige Hündinnen im Freilauf mokieren und umgekehrt.

    Das alles meist mit dem Unterton, ich mache alles immer richtig und mein Hund würde so etwas nie tun.

    Schreibt mal jemand, mein Sausack ist mir heute abgehauen, kommen mindestens 8 mit erhobenen Zeigefinger, empfehlen die Hundeschule, weil so geht´s ja gar nicht, am besten nimm Einzelunterricht.

    Gegen die reißenden Bestien der unfähigen HH rüstet man sich auf. Da wird Pfefferspray, Knüppel, ersatzweise die Megalight, Wurfdisc, Wurfketten usw. empfohlen, wobei letztere ja noch die harmlosen sind. Ich erinnere einen Thread da erklärte eine Userin sie geht nur noch mit Sicherheitsschuhen, denn so ein Tritt mit der Stahlkappe ist doch wirkungsvoller als mit normalem Schuhwerk.

    Ich frage mich, lebe ich in einer anderen Welt.

    Ich wohne unweit eines Hundeauslaufgebietes von dem wir Westberliner damals dachten, es wäre schon arg überlaufen. Heute 20 Jahre nach dem Mauerfall ist es erst wirklich voll. In Brandenburg gibt es wenige Möglichkeiten den Hund frei laufen zu lassen, also kommen viele aus den umliegenden Gemeinden zu uns. Speziell Rottweiler und Dobermänner, da diese Hunde in Berlin nicht auf der Rassenliste stehen, somit frei ohne Maulkorb laufen dürfen.

    Warum klappt das? Ohne großes Theater? Ohne sich anzuschreien? Warum wird ein Pöbler wortlos aus einem Treffen abgerufen und wenn´s nicht klappt genommen? Warum gibt es keine Entsetzensschreie, wenn mal wieder ein Dackel, ein Yorki oder ein Welpe unter meinen Jungs verschwunden ist? Warum umkreisen sich der Rhodesian und Arthos mit steifen Beinen und wir zwei Frauchen grinsen und sagen "Kerle", gehen weiter und rufen unsere Machos?

    Warum macht man sich anderen Ort´s und hier im Forum das Leben unter HH so schwer?

    Warum gibt es kein lachendes Miteinander sondern nur ein "mein Hund und ich"?

    Ich habe mich heute Morgen wieder einmal wegen Woody entschuldigt, er hat einer Spaziergängerin den Handschuh geklaut. Das ganze mit umwerfendem Charme, das diese noch mehr lachen mußte als ich.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs