Beiträge von tagakm

    Zitat

    Bei verbleibenden 1.000 Euro brutto (wenn nur eine Person arbeitet, während die andere den Angehörigen pflegt) kannst Du die eigenen Ansprüche nur runterschrauben, in dem Du unter der Brücke schläfst ...

    Das es nicht jedem einzelnen Menschen moeglich ist die eigenen Eltern zu pflegen, aus den verschiedensten Gruenden, ist mir definitiv bewusst....aber ich bin davon ueberzeugt das es dem Grossteil der Kinder und Verwandten von Alten in Pflegeheimen moeglich waere wenn sie nur gewillt waeren dafuer eben Abstriche (finanziell sowie raeumlich) zu ziehen. Da sind aber die meisten Menschen nicht,......warum auch, die Alten sind ja jetzt auch eine Verantwortung "des Staates"....so schlaeft man Na chts auch bestimmt besser als sich einzugestehen das man die eigenen Eltern im Stich laesst.

    Zitat

    Weil es oft finanziell einfach nicht möglich ist?!

    Da arbeitet ein Ehepaar für je 6 Euro die Stunde. Also zusammen 12 Euro. Brutto wohlgemerkt. Sind bei einer 40 Stunden-Woche 2.000 Euro brutto. Abzüge weg. Miete weg. Auto weg. Sonstige Lebenshaltungskosten weg ... da bleibt keine Möglichkeit, dass einer daheim bleibt und die Angehörigen versorgt :-/

    Ansprueche runterschrauben, Arschbacken zusammenpetzten, auf's Jammern und Selbstbemitleiden verzichten und was tun.......und die eigenen Eltern so gut wie's geht selbst unterstuetzen.

    Zitat


    Wer kann denn die run um die Uhr Betreuung eines Dementen leisten? Wer kann denn seinen bewegungsunfähigen Angehörigen alle 2 Stunden lagern?

    LG
    das Schnauzermädel

    Jo....dann pocht man natuerlich sofort auf die Hilfe vom Staat, der eh schon heruntergewirtschaftet ist und so wie es jetzt laeuft nicht mehr lange laufen kann.

    Wie geagt....das ist fuer mich so ziemlich alles ein Jammern und Noelen auf hohem Niveau.

    Zitat

    Die paar Kröten die Du für die Pflege Angehöriger kriegst sind nen Witz - ähnlich Hartz IV ;)

    Das ist doch auch schon wieder ein Schreien nach staatlicher Hilfe.

    Warum sollte der allgemeine Buerger (und ich rede jetzt nicht von Menschen die eh schon auf staatliche Hilfe angewiesen sind) ueberhaupt Geld dafuer kassieren nur weil er seine moralische Pflicht erfuellt....eben die Pflege seiner eigenen Angehoerigen??

    In den USA klappt das Kinder grossziehen und Eltern verpflegen auch zum groessten Teil ohne Kindergeld, Erziehungsgeld, Verpflegungsgeld etc, pp........Deutsche jammern da doch auf eher sehr hohem Niveau wenn's um staatliche Hilfe geht :roll:

    Zitat

    :schockiert: Das wusste ich in diesem Ausmaß nicht.

    Es scheint also tatsächlich besser zu sein "sozialverträglich abzuleben", als alt und pflegebedürftig zu werden. Echt armselig für ein Land wie unseres.

    Danke für die Aufklärung!

    Ich wuerde da die Schuld nicht so pauschal "auf's Land" abwaelzen sondern auch auf unsere gesellschaftliche Normen.

    Wir, die Kinder und Kindes-kinder, sollten den Grossteil der Verantwortung fuer die Pflege unserer Alten tragen.

    Meine Eltern und Schwiegereltern moechte ich persoenlich nie in einem Pflegeheim wissen sondern mich selbst darum kuemmern wenn sie dazu nicht mehr in der Lage sind.

    Zitat

    @ Tanja
    Nee, der Ersthund und Zweithund werden dann auch einfach mal mit hochgestuft. So ist es jedenfalls bei mir hier. :schockiert:

    Ach so....das wusste ich nicht.

    Will ich auch gar nicht wissen...ich waere bestimmt pleite wenn ich fuer die Viecher hier in BW Steuern zahlen muesste.... :hilfe: