Beiträge von tagakm

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    Mich wundert's, dass der Polizist nicht eingegriffen hat.

    Aua! Beug' dich nie ueber einen fremden Hund...und respektier' seine Individualgdistanz.

    Dem Reporter ist nicht wirklich ein Vorwurf zu machen, der war ja unwissend.......der Polizist ist ein miserabler Hundefuehrer seinen Hund so belagern zu lassen.....und auf die Koerperhaltung seines Hundes hat er nicht geachtet, sonst haette er ihn sofort beim zurueck lehnen und Ohren anlegen aus der Situation geholt :roll:

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    Ey, tagakm!

    Gezz ma langsam mit die Pferde..... Nicht alle THP sind Kurpfuscher, da bitte ich doch noch um Unterscheidung! Ohne die berühmten Kurpfuscher wäre mein Gizmo heute sicher nicht mehr unter den Aktiven!

    Deswegen habe ich ja auch den :D eingesetzt...sozusagen als *calming signal* ......um anschaulich zu machen das dies keine toternste Aussage ist.


    Wobei fuer mich THP einen eher schalen Beigeschmack hat weil diese Berufsbezeichnung nicht geschuetzt ist und sich auch jemand Tierheilpraktiker nennen kann der lediglich einen Wochenendlehrgang darueber absolviert hat.
    Es gibt sicher sehr viele engagierte, professionelle und kompetente THP's......aber fuer den Laien ist dies schwer rauszufiltern da der Berufstand als Ganzes als heterogen angesehen werden muss.

    Genau wie auch bei Hundetrainern und Kynologen sollte dieser beruf, im Interesse aller, eine geschuetzte Berufsbezeichnung mit klaren Vorschriften was die Ausbildung angeht erhalten.

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    Hat Gähnen z.B. IMMER mit Beschwichtigung zu tun? Wenn wir das o.g. Beispiel nehmen. Wenn ein Hund gekrault wird und gähnt ... kann es dann nicht sein, dass er einfach nur müde ist? :???:

    Natuerlich.....deswegen sollte man diese Signale ja auch situationsbedingt analysieren und nicht nach einer starren Schablone :)

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    Ganz einfach:
    Wenn wir wirklich von BESCHWICHTIGUNGSsignalen reden, dann wendet die IMMER ein angegriffener, unterwürfiger Hund an, also definitiv der, der damit den Ranghöheren (oder Angreifer) beschwichtigen will - als Deeskalationsgeste.

    Noe....Hunde zeigen dieses Verhaltensmuster, calming signals, auch auf um sich lediglich selbst zu beruhigen wenn sie gestressed, aengstlich etc sind......auch wenn kein anderer Hund in der Naehe ist.

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    Wir haben uns also wirklich schon überlegt, woher es kommen könnte, wissen uns aber keinen Rat.
    Schon mal danke für´s lesen, schöne Grüße Marion :???:

    Ob die Huendin wirklich abnormal-repetitives Verhalten auessert kann man nur feststellen indem man die Huendin einem bestimmten Verhaltenstest unterzieht ....dabei wird dann auch Unterschieden zwischen Stereotypie und Zwangsstoerung.

    ARV's koennen sich in verschiedenen Verhaltensmustern aeussern, oral, lokomotorisch, aggressiv (Autoaggression), halluzinatorisch (worunter das Schattenjagen faellt) und vokal und werden vom Zentralnervenystem gesteuert.

    Leidet die Huendin wirklich darunter kann das mit Bachblueten nicht therapiert werden....und ganz wichtig fuer pharmakologi-
    sche Therapieansaetze ist die Unterscheidung zwischen Stereotypie und ARV da beide verschieden behandelt werden muessen um Erfolge zu erzielen.

    Wo lebst Du denn? Ich wuerde den Hund so schnell wie moeglich einem TA der auf Verhaltensstoerungen spezialisiert ist vorstellen......zu einem Tierheilpraktiker (Kurpfuscher :D ) wuerde ich mit solch einem Anliegen definitiv nicht gehen.

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    Wenn man danach geht, dürften auch Züchter mal so lange nicht züchten bis die Tierheime und Tierschutzorgas keine Hunde mehr zu vermitteln haben.

    Wenn es nach mir ginge waere dem auch so :)

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    Ich finde es in gewisser Weise auch "verantwortunglos" einen Hund vom Züchter zu kaufen obwohl man etliche aus dem Tierheim oder einer Tierschutzorga holen könnte.

    Ich auch.....gerade wenn ich mich Hundeliebhaber nenne widme ich meine Liebe und Fuersorge doch denen die es am noetigsten haben.
    Da unbedingt auf eine bestimmte Rasse zu bestehen die unbedingt vom Zuechter kommen muss ist da eher egoistisch.

    Und ja, dies ist meine persoenliche Einstellung, also fuer niemanden Grund sich auf den Schlips getreten zu fuehlen nur weil er einen Hund vom Zuechter hat....fuer mich waer's eben ein Tabu, andere muessen das mit sich selbst regeln. ;)

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    Ich habe schon ein bisschen über Kastration gelesen und so, wie es scheint, raten alle von einer Kastration bei einer ängstlichen Hündin ab. Habe ich jetzt die Wahl zwischen Gesundheitsproblemen und schlimmeren Verhaltensproblemen?

    Die spezifische Aggression die bei rund 40% aller kastrierten Huendinnen durch die Kastra gesteigert wird ist Dominanzaggression.....also ein anderer Motivator als die Angstaggression.

    Trotzdem wuerde ich an der Angstaggression der Huendin intensiv arbeiten bevor ich sie einer Kastration unterziehen wuerde. Gesundheitliche Probleme sind weitaus einfacher in den Griff zu bekommen als Verhaltensprobleme.

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    Hmm
    Nein ich habe die beiden von einem Nachbarn bekommen die er aus i-welchen Gründen nicht mehr halten konnte! Hätte ich die nicht genommen wären sie warscheinlich im Tierheimzwinger gelandet. Es sind meine ersten Hunde, ich weiß eig sind Rottweiler keine guten Ersthunde aber was sollte ich machen?
    Mein Nachbar meinte er sei mit Ihnen immer eine stunde draußen gewessen, und ich habe es unwissend so übernommen! Aber wenn ich jetzt alles hier so lese weiß ich das es ein Fehler war! Deswegen habe ich mich hier aber auch engemeldet! ;)
    Danke!

    Finde ich klasse das Du dich informieren moechtest um den Hunden gerecht zu werden......und noch hoeher ist's dir anzurechnen das Du dich nicht durch all die Buh" Rufe hast vertreiben lassen ;)

    Auch Rottis koennen gute Anfaengerhunde sein wenn Du ihnen die entsprechende Behandlung zukommen laesst.

    Wichtig ist das die Hunde sich auspowern koennen....und das nicht nur koerperlich sondern auch geistig.

    Wenn Du magst poste ich Dir nachher ein paar empfehlenswerte Buecher die dir helfen dich in die Materie einzulesen.....aber erst muss ich mit 2 miner Hunde zum TA :)

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    Auf jeden Fall, aber der Mensch ist für mich immernoch das höchste Lebewesen! Da stimme ich dir also nicht ganz zu!

    Auch das ist eine Grundsatzdiskussion fuer sich selbst :p

    Der Mensch ist das zerstoererichste, brutalste, gewaltsamste und willkuerlichste Lebewesen von allen...ob ihn das zum "Hoechsten Lebewesen" macht ist da wohl die eigene persoenliche Eistellung.


    Und wenn du sehen werdest was so manches hohe Lebewesen mit Tieren anstellt, sowie ich jeden Tag mit meiner Arbeit davon konfrontiert werde, wuerdest Du deine Einstellung ueberdenken.
    Deswegen mache ich meine Einstellung bezueglich des Wertes eines Lebewesens an dessen individuellen Charakter und nicht pauschal an der Gattung fest.