Zitat
davon ab sollte man auch an die kinder und teenies denken, die sich hier am forum beteiligen und via links wie diesem eben zu solchen illustrationen weiter geleitet werden..
I know.....hab' ich mir ja auch schon angewoehnt ![]()
Zitat
davon ab sollte man auch an die kinder und teenies denken, die sich hier am forum beteiligen und via links wie diesem eben zu solchen illustrationen weiter geleitet werden..
I know.....hab' ich mir ja auch schon angewoehnt ![]()
ZitatHallo,
ich finde die gesamte Diskussion relativ interessant, aber wenig hilfreich. Mein Tipp als Welpenbesitzer: Zeige deinem Hund ganz klar, dass er dir weh tut: Schreie laut auf und ignoriere ihn dann sehr deutlich.
Schon klar....aber es sind ja die Kleinkinder der TS nach denen der Hund schnappt......und Kleinkindern kannst Du nicht wirklich eintrichtern welche erzieherischen Massnahmen sie an einem Hund anzuwenden haben.
Geht ja auch nicht um heftigeres Beisssen beim Spiel und eine niedrige Beisshemmung sondern um einen Hund der aus dem Schlaf heraus erschrickt und dann zuschnappt ![]()
Zitatoa nee.
kannst du bitte demnächst eine vorwarnung aussprechen, bevor ich hier ahnungslos den link anklicke?
boa nee, schlimm
Ich kann zwar deinen Schreck absolut nachvollziehen und meine dies auch nicht besserwisserisch oder tadelnd.....aber Bilder wie diese sind eben unsere (gesellschaftliche) Realitaet. Ich finde immer das man dem ins Auge sehen muss anstatt sich davon abzuwenden.
@Staffy....studierst Du bei Canis?? ![]()
ZitatAber auch von meinem TA habe ich zu hören bekommen, das er nicht versteht, warum sich sämtliche Leute die Hunde aus Spanien holen müssen!!! Hier gäbe es schließlich auch genug Hunde, die ein Zuhause benötigen.
Das ist doch voelliger Stuss! Wenn interessiert es denn wo das Tier her ist......warum soll mich die Tatsache, das in Deutschlands TH's viele Hunde einsitzen, davon abhalten einen Hund aus dem nahen Ausland zu adoptieren.
Nicht nur das die Hunde in Grichenland, Spanien, Bulgarien etc, pp in einer viel mieseren Lage sind als deutsche TH Hunde.......herrenloser Hund ist herrenloser Hund und den Umstand das ich ihn im Ausland adoptiere macht mich nicht zum Verraeter an Deutschland's Hunden ![]()
Zitat.
Interessant...oder war ich nur zu blöd, um es zu deuten und zu erkennen?
Noe....ich hab' mich auch schon immer fuer deutsche Kulturgeschichte etc interessiert und hab' bestimmt 70-90 Buecher ueber das Thema.....vom fruehen Mittelalter an bis zum heutigen Tag. Und da wurde nie ueber Hundeverzehr geschrieben, nur ueber Versuche mit Hunden z.B. bei der Handhabung von Guillotinen und anderen mittelalterlichen Todesstrafen.....aber nie irgendwas darueber das Hunde verspeist wurden ![]()
ZitatDas interessiert mich jetzt wirklich auch...
Erst 1986 wurde die Schlachtung von Hunden und Katzen in Deutschland verboten. In Restaurants waren Hunde-Speisen nur in Chemnitz zu finden. "Das lässt sich für keine andere Stadt belegen", sagte Pia Geppert von der Bayerischen Landestierärztekammer. In der sächsischen Stadt war Hundefleisch besonders beliebt: Im Durchschnitt habe dort jeder Bürger 380 Gramm Hundefleisch im Jahr gegessen. Aber auch in Bayern brutzelte in vielen Küchen Hundefleisch in der Pfanne. Dort wurde das Fleisch aber nicht in Restaurants angeboten. Insgesamt mussten die Tierärzte nach Angaben von Geppert zwischen 1900 und 1985 rund eine Viertel Million geschlachteter Hunde untersuchen. Allein im Jahr 1923 wurden in Deutschland 18 000 Hunde getötet.
Ich wussts.....die Bayern und die Ossis
:smoker:
Hab' was gefunden....
Auch in Deutschland gab es bis nach dem 2. Weltkrieg eine Kultur des Hundeverzehrs und der medizinischen Verwertung des Hundefetts. Deren Geschichte ist u.a. bei Pia Geppert (Hundeschlachtung in Deutschland im 19. und 20. Jh., Diss. med. vet. Münc hen 1990) nachzulesen, wo belegt wird, daß hier häufiger eine Kultur der sozialen Not und Armut vorlag. Dies läßt sich örtlich wie zeitlich zeigen.
und
Im Jahrhundert der industriellen Revolution breitete sich der Hundeverzehr auf fast alle deutschen Länder aus, mit Schwerpunkten in Schlesien und Sachsen. Die Verbrauchsspitzen im 20. Jahrhundert lagen in den Hungerjahren des 1. Weltkrieges (1916- 18), der Inflationszeit (1922-24) und erneut nach dem 2. Weltkrieg. In den 50er Jahren begannen Kampagnen gegen Hundeverzehr und Hundeschlachtung zur Fettgewinnung, die - nicht selten mit den oben genannten Argumenten - von Tierschutzverbänden in Zus ammenarbeit mit einer nach dem Krieg neugegründeten Zeitschrift geführt wurde, die dadurch imponierte, daß sie weite Teile des Textes durch Bilder ersetzte. Auch wenn bis 1986 keine Änderung der Gesetzeslage erfolgte, hatte die Diskus sion schnell eine tiefsitzende Tabuisierung erzeugt, die den Hundeverzehr zum Randgruppenphänomen machte. Keine Kampagne kann jedoch als Begründung für die Frage herhalten, warum in unserem Kulturkreis das Essen von Hunden so schnell tabuis iert werden konnte und heute fest verankert ist? Dies kann nur das Phänomen einer tiefgreifenden Veränderung in der Mensch-Tier-Beziehung in den letzten 200 Jahren erklären, die einige Tierarten vom Nutztier (Jagd-, Zieh-, Wachhunde, Liefer ant von Fleisch und medizinischen Rohstoffen) in ausschließliche Liebhabertiere verwandelte. Die genannten Nutzungsarten und die psychische Verwertung stehen ab einer gewissen Stufe sozialer Sicherheit in Konkurrenz. Ob nun das eigene konkrete Tier betroffen ist oder nicht, für den Heimtierhalter wird der Gedanke an die kulinarische Verwertung der Tierart, der sein "Liebling" angehört, zunehmend unerträglich. Auch ein Mensch, der keine Tiere besitzt, wird dies verstehen. Das Mittel de r Wahl zur Durchsetzung der eigenen Verwertungsform gegenüber den anderen ist die öffentliche "Moral" als gesellschaftliche Vereinbarung über "gut" und "böse". Daß dieses eher auf affektiven denn rationalen Grundlagen beruht, bel egt kein Beispiel besser als der Tierschutz. Die Mensch-Tier-Beziehung ist Anlaß zunehmender gesellschaftlicher Konflikte, deren Verständnis ohne ethische, sozialwissenschaftliche, sozialpsychologische und historische Denkweisen nicht mögl ich ist. Die Veterinärmedizin hat sich im Gegensatz zu den überall spürbaren Ansätzen in der Medizin noch nicht als soziales Phänomen entdeckt. Ihre Ausbildung ist sozio- und psychologiefrei und nahezu geschichtslos. Das Spektrum ihrer Ethik hat sie in hilfloser Reaktion auf den öffentlichen Druck auf den Tierschutz reduziert. Ein Beruf, der wie wenige im Brennpunkt heutiger Konflikte steht, treibt als "Autist" ins nächste Jahrhundert, während ringsum das soziale Le ben tobt. Grund zur Sorge? - Nein! Denn sagt man nicht: Auch eine blinde Titanic findet mal einen Eisberg?
Quelle: http://web.fu-berlin.de
Und
Augsburg (dpa) - "Hunderippchen mit Kartoffeln und Blumenkohl" - solche Gerichte konnten Freunde ungewöhnlicher Gaumenfreuden selbst in Deutschland vor nicht allzu langer Zeit auf der Speisekarte finden. Die letzte Hunde-Schlachtung in Deutschland war erst vor 15 Jahren in Augsburg. An dieses "Jubiläum" erinnerte die Bundestierärztekammer zusammen mit der Bayerischen Landestierärztekammer am Mittwoch in Augsburg anlässlich einer Festveranstaltung zum 100-jährigen Bestehen der tierärztlichen Fleischuntersuchung. Erst 1986 wurde die Schlachtung von Hunden und Katzen in Deutschland verboten. In Restaurants waren Hunde-Speisen nur in Chemnitz zu finden. "Das lässt sich für keine andere Stadt belegen", sagte Pia Geppert von der Bayerischen Landestierärztekammer. In der sächsischen Stadt war Hundefleisch besonders beliebt: Im Durchschnitt habe dort jeder Bürger 380 Gramm Hundefleisch im Jahr gegessen. Aber auch in Bayern brutzelte in vielen Küchen Hundefleisch in der Pfanne. Dort wurde das Fleisch aber nicht in Restaurants angeboten. Insgesamt mussten die Tierärzte nach Angaben von Geppert zwischen 1900 und 1985 rund eine Viertel Million geschlachteter Hunde untersuchen. Allein im Jahr 1923 wurden in Deutschland 18 000 Hunde getötet.
ZitatManche sind halt gründlicher als andere
Emory und NYU Universitaeten sind gruendlich ![]()
In welchem Studienfach kam das denn vor?
Stell doch mal ein Bild davon rein.:)