Beiträge von Tuuka

    Hey, ich war über Weihnachten bei meinen Eltern in der Nähe von Bremerhaven. Wir sind jeden Tag zum Deich gefahren, dort kann ich meine beiden Jagdschweine gut ableinen. Das haben sich viele andere HH auch gedacht und so waren doch viele Hunde dort. Da meine nicht mit allen verträglich sind und gerne mal mobben und Joda auch bei Antipathie durchaus Löcher in andere Hunde macht, lasse ich keinen Fremdhundkontakt zu. D.h, ich habe sie immer an die Leine genommen.
    Und jetzt kommt das, was mich sehr positiv überrascht hat. Ausnamsols jeder andere HH hat seinen Hund meist sogar unaufgefordert bei sich behalten, meist sogar angeleint.

    Hier passiert das auch ab und zu, aber ich muss doch auch oft darum bitten. Und dann kommen oft auch noch blöde Kommentare oder die Menschen sind genervt oder meinen, sie kennen meine Hunde besser als ich. (Weil die sehen doch gar nicht aus, als ob sie beißen würden)

    Vielleicht gibt es eine gute Hundeschule in Bremerhaven, die Wert auf die Umgangsregeln legt?

    Wie auch immer, ich war wirklich sehr positiv überrascht. So geht es also auch!

    LG Nele

    Zitat

    Walnüsse sind giftig für Hunde!!!!! Bitte bitte nicht mehr füttern!!!!!

    Ansonsten kann ich dir aus eigener Erfahrung nur raten, die Tipps von Shalea und Mucci zu beherzigen und den Plan von einem Profi erstellen zu lassen. Wenn man sowieso schon verunsichert ist, kann es ganz übel nach hinten losgehen, wenn man dann noch versucht, sich selbst das nötige Wissen anzueignen. Viele Köche verderben den Brei (vor allem, wenn sie im Internet kochen).


    Soweit ich weiß sind die grünen Schalen giftig, bzw. der Pilz, der darauf sitzen kann. Deswegen soll man keine ganzen Walnüsse füttern, denn auch auf den harten, braunen Schalen, kann der Pilz sitzen.
    Wenn man nur den Kern füttert, dürfte das nicht giftig sein. Oder liege ich da ganz falsch? :???: :???:

    Zitat

    Keine Angst, ich bin mir als NABU- und BUND-Mitglied dieser Problematik durchaus bewusst ;) Es ging hier nur konkret um Hunde. Ich rette jede Ameise vorm Ertrinken, spende für Gorillas in Borneo und peppele halb überfahrene Spatzen auf. Aber hier gings nun um Hunde.

    Da solltest du vielleicht noch mal die Seriösität der Organisation hinterfragen, bevor du Geld für Gorillas in Borneo spendest. ;)

    LG Nele, die das nicht so ganz ernst meint! :p

    Edit: Ach so, ich finde, dass der Erhalt einer Rasse kein Tier- sondern Arten- und Umweltschutz ist. Beim Tierschutz geht es um Individuen, nicht um eine ganze Rasse und schon gar nicht um noch nicht geborene Lebewesen.

    Ich versteh's einfach nicht. Dein Hund läuft weg und wird in einem Graben gefunden, unfähig aufzustehen. Auch zuhause schafft sie es nur mit Mühe, bzw. bleibt zitternd stehen zum Lösen. Dazu wirkt sie lethargisch.
    Und du wartest ab? Worauf? Dass sie kollabiert? Oder ob sie die Nacht übersteht?
    Es kann sein, dass dein Hund "nur" einen psychischen Schock erlitten hat. Was schlimm genug wäre. Es kann aber auch sein, dass sie angefahren wurde. Das, ich wiederhole mich, muss man nicht unbedingt äußerlich erkennen.
    Glaub' mir, ich war im Rettungsdienst mit dabei, wie eine junge Frau aus ihrem Wagen geschnitten wurde. Sie war die ganze Zeit ansprechbar und äußerlich ganz und gar unverletzt! Dennoch hatte sie ein schweres Polytrauma mit multiblen Knochenbrüchen und inneren Verletzungen.

    Gehen wir mal davon aus, dass sie angefahren wurde, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen hat. Dann kann es immer noch sein, dass sie aufgrund von Prellungen, Stauchungen etc massive Schmerzen hat.

    Der Supergau wäre eine angerissene Milz (und die Verletzung weiterer Organe) Dabei kommt es aufgrund der Milzkapsel nicht sofort zu massiven Blutungen in den Bauchraum, sondern zu Blutungen innerhalb des Organs. Nach Stunden (oder sogar Tagen) kann es dann aufgrund des steigenden Drucks in der Kapsel zum Riss derselben kommen. Mit dem Ergebnis, dass akute Lebensgefahr aufgrund des massiven Blutverlust erfolgt. Wenn du Pech hast, stirbt sie dir unter den Händen weg, bevor du sie auch nur in die Nähe eines Tierarztes gebracht hast.

    Aber gut, es ist dein Hund und deine Entscheidung. Trotzdem hier meine Meinung: Du handelst fahrlässig und unverantwortlich deinem Hund gegenüber. Schlimm genug, dass er ungesichert war und in Panik weglaufen konnte, aber jetzt abzuwarten und zu hoffen, dass alles schon gutgehen wird, ist für mich unterste Schublade.
    Zumal ein Besuch beim Tierarzt mit Allgemeincheck und Ultraschall und evtl noch einem Blutbild auch nicht die Welt kostet.

    Das macht mich echt ratlos und wütend
    Nele

    Edit: Ich renn wahrlich nicht bei jedem quersitzenden Pups zum Tierarzt, versorge auch schon mal Wunden alleine. Aber bei dieser Geschichte wäre ich sofort in der Tierklinik! Selbst bei Nacht und Nebel und Feiertag.

    Hey, zur Sache mit dem Halsband. Du kannst eine lange Leine gleichzeitig im Geschirr und im Halsband einhaken, wenn du mit ihm am Halsband arbeiten willst. Allerdings sollte er dann wirklich auch an dem Stück geführt werden, das dem Halsband näher ist.
    Mit der Geduld? Hm...meine beiden sind jetzt fast drei und es gibt immer wieder Tage, da bin ich einfach nur genervt. Dann gibt es aber auch Phasen, wo alles gut läuft.
    Ich weiß, dass das sehr schwer ist, aber versuche vor jedem Spaziergang einmal innezuhalten und dir zu sagen: Ich habe keine Erwartung an den Hund.
    Wenn dir das gelingt, dann kannst du auch die kleinen Fortschritte viel besser wahrnehmen und wertschätzen.
    Fange an jedes sich zu dir orientieren zu belohnen. Hund guckt dich an-Leckerli fliegt. Erst in der Wohnung, dann an der Haustür, dann davor usw. Nimm dir keine großen Spaziergänge vor. Es reicht am Anfang, wenn er sich löst. Geh nur so weit, wie du dich auf den Hund konzentrieren kannst (ist bei mir z.B im Wald nach ca. 45 Minuten nicht mehr uneingeschränkt möglich, dann mache ich eine Pause)
    Du kannst ihn mit Suchspielen auslasten, das geht zur Not auch in der Wohnung. Vielleicht kannst du statt drei Mal lang zu gehen, lieber öfter und dafür kürzer mit ihm raus.

    Das Laufen an der Schlepp muss er erst lernen. Ist im Buch von Pia Gröning ganz gut beschrieben. Das lohnt sich auf jeden Fall zu lesen.
    Du könntest auch seine Futterration verkleinern, den Rest kriegt er nur, wenn er sich an dir orientiert. (Gibt es kontroverse Meinungen, ob das gut und nötig ist, ich finde aber, dass ein bisschen Hunger schon motivierend sein kann. Es sei denn, er war es gewohnt, sein Futter selbst zu suchen, dann könnte er evtl mit vollem Bauch aufnahmebereiter sein)
    Also, es wird bestimmt bald besser. Lass dir die Freude über ihn nicht verderben. Denk immer daran, er muss erst lernen, was du von ihm draußen erwartest. Freu dich über die Fortschritte, die er in der Wohnung macht und erwarte draußen erst mal gar nichts.

    LG Nele

    Zitat

    Sorry, aber TROLL.

    Das schreit ja schon danach^^ stellt euch mal vor ein Nachbar findet den Hund, wenn er über den Zaun springt, muss er ein großer Hund sein, wer kann einen großen Hund so ohne weiteres tragen und bringt ihn nicht sofort zum TA usw. und wenn man ihn wirklich zu den Herrchen bringt, und der merkt der Hund kann nicht laufen und dem gehts scheiße, ist der erste Weg doch zum TA? Jeder Hundehalter der seinen Hund liebt würde zum TA fliegen! da melde ich mich doch nicht in einem Forum an und frage sowas ^^

    Sorry aber....

    Öhm, weißt du etwas über die Zaunhöhe? Unterschätze nicht die Sprungkraft von kleinen Hunden. Die TS schreibt auch etwas von "zitternden Beinchen". Das hört sich für mich auch nicht gerade nach einem Riesenhund an.
    Ist ja auch egal, ich finde nur, dass man etwas vorsichtig sein sollte, mit seinen Urteilen.

    An die TS: Fahre mit deinem Hund sofort (!) in eine Tierklinik. Als Moff überfahren wurde, hatte sie äußerlich so gut wie keine Verletzungen, war aber sofort tot! Du kannst nicht nach dem Äußeren gehen.
    Lass die Hündin durchchecken, bitte.
    Es gibt Verletzungen, wie z.B ein Milzriss, die können auch noch nach einiger Zeit zu plötzlichem, starken Blutverlust und damit zum Tod des Hundes führen.

    Deinem Hund gute Besserung.

    LG Nele

    Ich finde auch, dass gerade beim Thema Futter, ganz klare Regeln zum Wohle des Hundes aufgestellt werden müssen. Wenn der Hund von bestimmten Lebensmitteln krank wird, darf er sie nicht bekommen, auch nicht heimlich.
    Da würde ich als allererstes die Notbremse ziehen. Vielleicht könnt ihr dort gemeinsam eine Lösung erarbeiten. Du teilst das Futter, dass deine Eltern verfüttern dürfen, zu. Oder sie machen einen Futterplan, wo du im Vorfeld nachvollziehen kannst, was der Hund bekommt.
    Halten sie sich nicht daran, funktioniert diese Art von Betreuung nicht. Könntest du dir eine andere Betreuung suchen?
    Ich kann die Gefühle von Eifersucht auf den Hund verstehen. Allerdings nur, wenn du in deiner Beziehung zu deinem Partner mit deinen Bedürfnissen zu kurz kommst. (Aber das ist hier nicht die richtige Plattform, um darüber zu schreiben!).
    Kannst du dir nicht mal ein paar Tage Auszeit nehmen und mit dem Hund irgendwo hinfahren, alleine?
    Damit du auch mal wieder die Erfahrung machst, dass du wichtig bist für deinen Hund? Und du wirklich alleine zuständig sein musst und kannst? In der Zeit könntest du dir Gedanken machen, was sich für dich ändern muss, damit es dir wieder gut gehen kann. Sowohl in Bezug auf den Hund und die familiäre Betreuungssituation als auch auf dich ganz persönlich. Vielleicht kannst du dir prof. Hilfe holen, um jemanden an deiner Seite zu haben, der dich beim Einfordern deiner Bedürfnisse und dem Setzen der Grenzen unterstützt?
    Ich wünsche dir jedenfalls, dass sich die Dinge für dich klären und du eine gute Lösung für dich findest. Ich fand deinen Beitrag sehr reflektiert, das ist wichtig, um Veränderungen zulassen zu können.

    Liebe Grüße
    Nele

    Ich würde auch noch mal gucken, ob sich nicht noch irgendwo Reste befinden. Weißt du denn noch, wo ihr langgegangen seid an dem Tag?
    Sollte da noch was liegen, Polizei einschalten und/oder zur Not selber einsammeln. Es muss sich ja nicht noch ein Tier vergiften.

    Deinem Hund weiterhin gute Besserung. Gut, dass du deinem Bauchgefühl gefolgt bist. Ein leichtes AB gibt es allerdings nicht, evtl. meinte der TA eines, das nicht spezifisch wirkt, sondern ein breiteres Wirkspektrum hat.
    Aber das tötet genauso Bakterien ab, wie alle anderen und sollte auch so hoch dosiert sein und lange genug eingenommen werden, dass es wirklich auch seine Arbeit tun kann.
    Frag doch mal den TA aufgrund welcher Blutwerte er das AB gegeben hat und warum genau dieses. Ich finde, gerade weil es eben nicht um ein Auto etc. geht, sondern um deinen Hund, dass es wichtig ist zu wissen, was und wie und warum behandelt wird. Beim Auto ist mir das, bis auf die Kosten, auch wurscht. Aber bei meinen Hunden möchte ich verstehen, warum sie bestimmte Medikamente bekommen.

    LG Nele