Oh nein. Ich drücke die Daumen, dass sich dein TA geirrt hat. Ganz fest.
Nele
Oh nein. Ich drücke die Daumen, dass sich dein TA geirrt hat. Ganz fest.
Nele
ZitatIch sag ja auch, man kann von niemandem erwarten, dass er sich so gegenüber dem Hund verhält, wie man das gerne hätte. Ich persönlich habe auch überhaupt nichts dagegen, wenn MICH ein Hund etwas stürmisch begrüßt, hochspringt etc. Wenn ich große Runden drehe, bei denen ich an die 20 Hunde treffe, habe ich so oder so nicht die feinsten Sachen an, weil, hey, kommt vor, dass ein Hund hochspringt (noch dazu muss ich ja meinen Schlawutzel noch die Treppen rauf und runter tragen, auch wenn er von oben bis unten voller Schlamm und Erde ist) Menschen wird man nicht ändern können.....ich hoffe, ich bin dazu in der Lage meinem Hund beizubringen, nicht hochzuspringen, egal welche Situation, damit ich ihn vor irgendwelchen Hundehassern schützen kann, oder aber, Menschen, die vor Hunden Angst haben, nicht in Bedrängnis bringe mit dem Hochspringen......... Ich habe im Laufe meines Lebens einige Menschen kennen gelernt, die ANGST vor dem noch so süßesten, kleinsten Hund hatten.......Atemnot, Angstattacken, das volle Programm (ist natürlich selten)...hat mich jedoch schon auf genau dieses Thema sensibilisiert.......
Du hast bestimmt immer mindestens drei Paar Wienerle in der Jackentasche, komm schon!!! Sonst würden Dich die anderen Hunde ja niemals anspringen, gibs zu
Klar habe ich die in der Tasche. Und die sind nicht etwa für meine Hund da! Nein, die habe ich nur dabei, um andere HH in Verlegenheit zu bringen.
(Außerdem ist es ja auch toll, wenn alle Hunde einen mögen...
)
Das Problem mit den Büschen ist nur, dass man nie weiß, was darin ist. Von Scherben über Essensreste, Menschenkot(ze), Müll, Giftködern bis hin zum Wildtier ist alles möglich. Deswegen finde ich es auch gut, seinem Hund beizubringen, dass er auf dem Weg bleiben soll.
Ich finde aber, dass es einen Unterschied macht, ob er im Garten unter die Büsche kriecht oder beim Gassi. Ich denke, der Hund kann eher lernen, dass er das beim Gassi nicht darf.
Im Garten würde ich einfach einen kleinen Zaun ziehen, bis der Hund ein "Nein" beherrscht. Das macht es für alle Beteiligten stressfrei.
Mit dem Apportieren kannst du auf jeden Fall schon anfangen. Aber wie oben schon geschrieben, ich würde nicht werfen, sondern den Dummy irgendwo hinlegen, später, wenn der Hund geübter ist, ihn auch verstecken etc.
Wenn ihr den Dummy werft, achtet darauf, dass euer Hund erst losläuft, wenn ihr im das Kommando gebt. Er sollte von Anfang an lernen, dass er sich schnell bewegende Objekte nicht hinterherrennen darf.
Außerdem kann man mit dem Dummy ganz wunderbar das "Aus" üben.
LG Nele
PS: Wenn der Hund den Dummy nicht bringt, sondern damit wegläuft, dann würde ich ihn an die Schlepp nehmen.
Bei meine beiden hat es von Anfang an ohne geklappt, aber da steckt ja auch Labbi mit drin. Dein Hund sollte nicht die Erfahrung machen, dass er selber an das Futter kommen kann, indem er den Dummy kaputtreißt. Macht er Anstalten das zu tun, brich die Übung ab und nimm ihm den Dummy weg bzw. korrigiere ihn.
Sonst darf er alles damit ausprobieren, jede kleine Bewegung zu dir, bestärkst du verbal durch Lob.
Ich habe am Anfang noch sehr gelockt und mir 'nen Ast abgefreut, wenn die Kurzen mit dem Dummy in meine Richtung oder gar zu mir gekommen sind. Sie haben sehr schnell kapiert, dass es sich lohnt, den Dummy zu bringen.
Hey, ich bin der Meinung, dass man nicht erwarten kann, dass die Menschen sich so verhalten, wie man es gerade braucht. Natürlich finde ich das auch nicht witzig, wenn jemand ungefragt meine Hunde anpackt oder ihnen Leckerlis ins Maul schiebt.
Aber gerade beim Anspringen (das tun Hunde nun auch mal gerne, ohne dass sie dazu animiert werden) muss ich als Halter parat stehen und diese Verhalten unterbinden. Das waren z.B Situationen, wo ich meinen Hunden schon sehr deutlich gezeigt habe, dass sie gerade etwas tun, was ich nicht will.
Blieben die Pfoten unten, habe ich natürlich auch gelobt und bestätigt. Aber ein (vor allem wiederholtes) Anspringen hat dann auch schon mal einen Knuff in die Seite oder ein strengeres "Hey" (je nach Hund) zur Folge gehabt.
Gerade bei HH finde ich es aber schon sehr frustrierend, wenn sie sich nicht an die Etiquette halten.
Ich erwarte übrigens auch, dass ein HH eingreift, wenn sein Hund an mir hochspringt. Ich habe keine Angst vor fremden Hunden und meistens macht es mir auch nichts aus, wenn ich dreckig werde. Aber ich will einfach keinen fremden Hund im Gesicht haben.
Sehr schön, wenn dann noch ein böser Blick kommt (wenn ich dem Hund dann selber klar gemacht habe, dass ich ihn gerade unverschämt finde) und die Frage: Haben sie etwa Leckerlis dabei?
Joa, nee is klar. Dann bin ich also Schuld, weil ich zu gut rieche, oder was? Und was macht sie, wenn jemand mal ein Brötchen in der Hand hält?
Also zusammenfassend: Ich habe mich über jeden gefreut, der meine Hund ignoriert oder auch angemessen gemaßregelt hat, wenn sie anspringen wollten. Und habe zugesehen, wenn das nicht der Fall war, dass meinde Hunde verstehen, dass sie gerade etwas Falsches tun.
Ich muss aber auch zugeben, dass es Menschen gibt (die meine Hunde kennen und lieben), bei denen ich nicht konsequent genug war. Dort passiert das schon manchmal im Eifer des Gefechts, dass sie angesprungen werden.
Und ich habe Hunde, die nicht so menschengeil waren als Welpen/Junghund. Meistens war ich dann doch wichtiger. Macht gerade diese Erziehungssache viel einfacher.
LG Nele
Hallo,
ich glaube, es gibt mehrere Sorten von Anspringen. Einmal kann es sein, dass dein Welpe versucht, ans Maul des Hundes zu gelangen und die Lefzen zu lecken. Das wäre eine Beschwichtigungsgeste.
Es kann aber auch eine Spielaufforderung sein.
Wenn er älter wird, kann es aber auch einfach frech und rüpelig sein. Vor allem, wenn er dann eher seitlich springt und versucht, die Pfoten auf den Rücken zu kriegen.
Joda macht dieses von vorne anspringen bei Hunden, die sie toll findet immer noch (ist fast drei). Allerdings glaube ich, dass sie dabei leicht unsicher ist. Also so eine Mischung aus Beschwichtigung und Spielaufforderung.
Liebe Grüße
Nele
PS: Sei froh über jeden Hund, der sich nicht alles gefallen lässt. Natürlich sollte dein Kleiner nicht gebissen oder gemobbt werden. Aber ein gutsozialisierter souveräner Hund darf meiner Meinung nach ruhig auch mal "erziehen".
Diese Lernerfahrung sollte jeder Hund machen können.
Beim letzten Bild sieht man Taille!
Das ist echt eine Hübsche! Und man sieht ihr an, wie gut ihr die Zeit bei dir getan hat. Das war ja nicht nur abspecken, sonder auch alles andere.
Gut gemacht!
LG Nele
Zitat
Hab auch mal noch ´ne Frage. Und zwar knirscht Lucky mit den Zähnen. Das macht er schon von Anfang an seit wir ihn haben, mal mehr, mal weniger. Also, das ist kein knirschen, wenn er angespannt ist oder schläft, sondern wenn er z.B. gerade gefressen hat, sich die Schnauze leckt und sie dann zumacht. Man hört es auch nur, wenn es wirklich ganz ruhig ist ringsherum, also keine lauten nebengeräusche sind. Sein Gebiss sieht gut aus, also nichts auffälliges, dass er evtl. ´ne Fehlstellung hat. Aber das knirschen geht manchmal durch und durch. Sollte da mal ein TA draufschauen? Und was würden die machen, wenn da tatsächlich irgendwelche Zähne aneinander reiben, würde der ne Zahnspange bekommen oder schleifen die die dann ab?
Hallo,
Joda "knirscht" auch, aber auch immer nur kurz vorm Eindösen. Ich empfinde das als einen Ausdruck von Wohlbefinden. Sie wirkt dabei überhaupt nicht gestresst oder angespannt. Es gibt doch auch beim Menschen so eine Art "Schmatzen", besondest von älteren Herren vorm Einnicken. So ähnlich finde ich das.
Joda hat sonst beim Fressen oder Spielen etc keinerlei Probleme, da macht sie auch keine Geräusche mit den Zähnen.
Also scheint sie das ganz bewusst eben nur in dieser Wohlfühlsituation zu machen.
Ich finde es süß, ist irgendwie ein wohliges Geräusch, weil ich weiß, dass es ihr gerade gutgeht.
LG Nele
Wenn ein erwachsener, stubenreiner Hund plötzlich in die Wohnung macht, würde ich als erstes abklären lassen, ob ein gesundheitliches Problem besteht.
LG Nele
PS: Leider habe ich aber auch keine Idee, was das sonst gewesen sein könnte.
Hallo Dani,
ich freue mich, dass es deinem Hund wieder gut geht.
Und danke für die Rückmeldung.
LG Nele
Hey, angeblich sollen am Drielaker See und am Utkiek Giftköder (oder mit Angelhaken etc bestückte Köder) ausgelegt worden sein. Es seien schon zwei Hunde gestorben.
Ich weiß nichtl, ob das wirklich stimmt, macht aber hier in der Nachbarschaft gerade die Runde. Also passt ein bisschen auf in der nächsten Zeit.
LG Nele