Beiträge von Patti

    Eigentlich weiss doch noch niemand, wie sich der Wolf unter den gegebenen Bedingungen in D wirklich entwickelt.

    Stimmt. Eigendlich weiß man es nicht. Es könnte durchaus sein das sie sich in den nächsten zehn Jahren zu Vegetariern entwickeln, sagen kann das keiner. Das muss man erst beobachten und abwarten. Vielliecht müssen es auch keine 2,50 hohen Zäune sein wie es die Tierparks sugerieren, vielleicht reichen ja schon 1,50m hohe Zäune. Da muss man sich halt langsam herantasten, ab wann den Wölfen das zu hoch ist. Und ob Wölfe, also nicht alle Wölfe sondern speziell nur die die in D leben, Menschen angreifen, kann man nicht sagen. Man muss sich halt herantasten. Zum Beispiel indem man über die nächsten zehn Jahre, die empfohlenen Zaunhöhen um jeweils 5cm pro Jahr erhöht. Und dann in jährlichen Studien schaut was es gebracht hat. Und ob Hunde besonders gefährdet sind... nun bis jetzt gab es mWn nur den einen vorfall mit dem Jagdhund. Und ob Wölfe, also nicht alle sondern nur die in D, in einem Haushund einen Konkurrenten sehen oder Beute kann man einfach nicht sagen. Vielleicht entwickeln sie sich ja in den nächsten 100jahren zu ganz verträglichen und tollen Hunde-Wolf Bekanntschaften, wer weiß. Man kann halt nicht in die Zukunft sehen.

    Oder man guckt in Länder die den Wolf haben und zieht Vergleiche.

    Cool. Jedes Jahr den Zaun um 5 cm erhöhen. Was für eine hervorragende Idee. Das mag ja für nen Gartenzaun, der 250 qm einzäunt, ne nette Maßnahme sein. Hast du dir mal überlegt, wie das Weidetierhalter machen sollen? Jedes Jahr nen neuen, höheren Zaun für 20 Hektar beispielsweise. Kannste ja mal durchrechnen, was das kostet und was das für Arbeit macht.

    Herantasten ist doch das, was in den letzten Jahren gemacht wurde. Führt dazu, das Wölfilein lernt. Und das tut er verdammt schnell - schneller als wir die bestehenden Zäune hochrüsten können.

    Und ja, Hunde sind besonders gefährdet. Es hat schon mehrere Vorfälle mit Hunden gegeben, nicht nur einen. Ich erinnere nur mal an "Kurti", der 2016 so dreist war, im Stadtrandgebiet einen an kurzer Leine geführten Hund anzugreifen.

    Aber gut, kann man natürlich alles ignorieren, die Augen zukneifen, die Ohren zuhalten und laut "lalala" singen....

    Zu den Ländervergleichen hat Rosilein schon alles Relevante gesagt.

    Das Bild zeigt jedenfalls keinen wolf, sondern einen Wolfshund. Ein Zwölfjähriger. Nicht alleine. Ich würd da schon wirklich den Wolf dazu sehen wollen.

    Sagt mal, ist dem ein oder anderen die Hitze ins Hirn gestiegen??

    Wie bitte schön, kommt man darauf, so etwas zu fordern?? Mach dir doch mal im Ansatz ne Vorstellung davon, wie das Ganze in echt stattgefunden hat. Und dann überlege mal, wie Bilder entstehen. Und dann frage dich, ob du erst mal zum Handy greifst, während dein Freund von einem Tier angegriffen wird? Ehrlich, ich glaub es einfach nicht....

    Mich würde mal interessieren, wer von den Beteiligten hier schon mal ein Tier getötet hat, um es zu verzehren.

    Wir hatten bis vor ein paar Jahren Hühner, Puten und Kamerunschafe. Hühner und Puten haben wir selber geschlachtet - dabei habe ich halt festgehalten und die Tiere danach gerupft und ausgenommen. Die Kamerunschafe haben wir nicht selber geschlachtet.

    Wie ich mich dabei gefühlt habe? Klar ist das nicht schön! Gehört aber dazu, wenn ich Fleisch essen will - und wir haben ca 80% unseres Fleischverzehrs aus eigener Produktion gewonnen.

    Da ist es dann aber auch so, das du das ganze Tier verwertest - nicht nur das Filet.... Und das lehrt einen eigentlich, wie wertvoll Fleisch ist.

    Totschlagargument!

    Alleine die Tatsache, dass hier gerade recht sachlich über die Thematik diskutiert wird, macht deine letzte Aussage doch hinfällig.

    Du bekommst halt nur Gegenwind für deine Sichtweise. So ist das in einer Diskussion.

    LEIDER ja. Kritik an der Jagd wird immer mit dem Argument begegnet, dass die Jagd notwendig ist.

    ....

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass ein Lebewesen keinen Nutzen haben muss, um leben zu dürfen.

    ....

    Erschwert mir der Wolf mein Überleben? - Ähm. Nein. So wie wahrscheinlich den weit überwiegend meisten Menschen.

    1.) Ja, die Jagd ist notwendig.

    2.) Es gibt so gut wie nix in der Evolution, was keinen Nutzen bringt.

    3.) Jo. Deins vielleicht nicht. Das der Nutztiere schon. Aber was solls, sind ja nur Nutztiere.

    :respekt:

    Das NSG ist von einem Wegenetz durchzogen, auf den Wegen ist logischerweise kein meterhohes Gras, also sieht man da doch sehr wohl, wenn da was ist. Ja, der Hund hätte angeleint sein müssen, aber findet ihr es deshalb echt OK, wenn er halt überfahren wird? Weil wenn der Schäfer den wirklich nicht gesehen hat, hätte er auch ein Kind übersehen, dass dort vor seinen Eltern her läuft. Ergo zu schnell unterwegs, zumal bekannt ist, dass dort viele Fußgänger unterwegs sind.

    Wie gesagt, natürlich kann genauso die Version des Schäfers stimmen, aber man weiß es halt nicht, mehr hab ich doch gar nicht geschrieben :ka:

    Natürlich ist das nicht ok, dass er überfahren wurde. Ändert aber nix an der Tatsache, dass er überfahren wurde. Wäre er angeleint gewesen, wäre das nicht passiert.

    Und zum Thema Kind: ich wage zu bezweifeln, dass man ein Kind soweit alleine vorweg lässt. Da stellt sich halt die Frage, warum man es bei einem Hund dann tut?

    Also - grundsätzlich würde ich die ersten Restaurant-/Biergartenbesuche so legen, dass nicht ein Riesenauflauf vor Ort ist. Das kann ein junger Hund noch gar nicht leisten.

    Ich habe bei meinen Hunden vor den ersten "öffentlichen" Auftritten immer einen ausgiebigen Spaziergang mit erwachsenem Begleithund gemacht (ich hatte das Glück, einen solchen "parat" zu haben). Dann haben wir uns irgendwo am Rande hingesetzt, beide Hunde haben ihre Decke bekommen, und dann war Ruhe. Erwachsener Hund, weil er wusste, es hat Ruhe zu sein, der junge Hund, weil er schlicht gepennt hat.

    Darüber hinaus haben wir natürlich im Vorfeld bestimmte Dinge geübt - bei meinen Welpen habe ich Anfangs eigentlich nur 3 Dinge geübt (und das eher spielerisch, nebenbei): den Hundenamen, dann "hier" und "aus". Mehr braucht ein junger Hund am Anfang nicht, um klar zu kommen.