Beiträge von Patti

    Da hier der Wolf involviert ist, ist das eine Diskussion auf Bundesebene, mindestens aber auf Länderebene.

    Da können Kommunen nicht ihr Süppchen kochen.

    es ging darum Wanderwege so zu legen, dass Herdenschutz nicht in Frage gestellt wird. Und nun wer legt Wanderwege fest? Wer legt fest wo Biker lang fahren dürfen?

    Das Land oder die Kommune?

    Nochmal: in Sachen Herdenschutz hat die Kommune an sich nix zu melden.

    Und wen interessiert, wo Wanderwege oder Wege für Biker angelegt werden? Interessiert doch noch nicht mal die Wanderer oder Biker.

    Von daher ist es nahezu unmöglich, das Thema so zu organisieren, dass Herdenschutz nicht in Frage gestellt wird.

    Nicht umsonst gibt es diese Diskussion seit über 10 Jahren.

    Wer ist dieser ominöse "man"?

    Und wieso sollte eine Kommune dafür zuständig sein?

    Das Thema wird auf ganz anderen Ebenen entschieden.

    auf welchen denn?

    Nun bin ich aber echt gespannt.

    Da hier der Wolf involviert ist, ist das eine Diskussion auf Bundesebene, mindestens aber auf Länderebene.

    Da können Kommunen nicht ihr Süppchen kochen.

    Ich finde man kann verlangen, dass eine Kommune es schafft Wanderer/ Biker und Bauern unter einen Hut zu bringen. Dafür zahlt man genug Steuern.

    Wer ist dieser ominöse "man"?

    Und wieso sollte eine Kommune dafür zuständig sein?

    Das Thema wird auf ganz anderen Ebenen entschieden.

    Der Thread ist lang genug mit genügend Informationen.

    Bevor du hier weiter Plattitüden raushaust, solltest du dich einfach mal informieren.

    Niedersachsen

    (zitiert)>>> Vier Wölfe sind Freitagabend in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern in Uetze gesehen worden, als sie sich an Pferde und Schafe heranpirschten!

    Anwohnern gelang es, die Raubtiere mit Fahrzeugen zu vertreiben.

    Uetze

    Ich befürchte, dass die Wölfe im Winter in die Ortschaften kommen“, sagt Oliver Brandt vom Vorstand der Burgdorfer Jägerschaft. Diese Mutmaßung scheint keineswegs unbegründet: Am Freitagabend sind vier Wölfe auf den Weiden direkt an der Hünenburgstraße in Uetze gesichtet worden – nur wenige Meter von den Wohnhäusern entfernt. Anwohnern gelang es, die Tiere mithilfe von Autos und anderen Fahrzeugen zu vertreiben. Nutztiere kamen dieses Mal nicht zu schaden.

    Dirk Klein bekam einen gewaltigen Schreck am Freitagabend. „Ich wollte gegen Viertel nach Neun meine Schafe füttern“, berichtet der Inhaber eines Uetzer Bestattungsinstituts. „Da habe ich auf der Wiese einen Wolf gesehen, der sich alles ganz interessiert anguckte. Es muss ein Jungwolf gewesen sein; er war noch nicht so groß.“ Klein alarmierte sofort seinen Nachbarn, den Kreisjägermeister Eckard Baars, und Uwe Kaufmann. Kaufmann besitzt Isländerpferde, die auf der Weide neben den Schafen standen – drei Pferde, dazu zwei Fohlen. Als die Männer sich genauer auf dem Grünland zwischen Hünenburgstraße und Bundesstraße 188 umschauten, entdeckten sie drei weitere Wölfe, die sich bereits in der Nähe der Pferde aufhielten.

    Autos, Quad und E-Scooter im Einsatz

    Wir haben die Gegend mit Lampen ausgeleuchtet und die Wölfe dann mit Autos, einem Quad und meinem E-Scooter vertrieben. Sie haben sich Richtung Burgdorfer Holz davon gemacht “, sagt der Kreisjägermeister Baars: „Herr Kaufmann hat trotzdem eine sehr unruhige Nacht gehabt.“ Wahrscheinlich nicht nur er: Nach diversen Wolfsrissen im Umfeld des Burgdorfer Holzes ist die Anspannung gerade bei Tierhaltern groß – genauso wie die Ratlosigkeit. „Ich habe meine Pferde jetzt in den Stall gebracht und da bleiben sie in diesem Jahr auch“, sagte Kaufmann nach der turbulenten Nacht. Er werde nun entsprechende Anträge stellen, um einen Wolfsschutzzaun errichten zu können. „Und im Frühjahr kommen sie dann wieder auf die Weide.“ Zufrieden ist er allerdings nicht mit dieser Lösung.

    Die Wölfe haben keine Angst und kennen keine Grenze“

    Es sei Zeit, dass die Politik eine Handhabe schaffe, mit deren Hilfe das Wolfsproblem angegangen werden könne, sagt Kaufmann. „Die haben keine Angst und kennen keine Grenze; überqueren eine stark befahrene Bundesstraße und kommen immer näher an die Häuser.“ Andere Pferdehalter hätten ihre Tiere aus Sorge auch bereits von den Weiden geholt. „Einer hat versucht, seinen Zaun auf eigene Kosten und eigene Faust sicherer zu machen“, berichtet er. Doch die Wölfe fänden immer noch Schlupflöcher. „Dafür tun wir Rehen, Hasen, Fasanen und anderen Wildtieren nichts Gutes. Die kommen nämlich durch die Wolfzäune nicht mehr hindurch.“<<<

    Hier gehts zum Artikel: https://m.haz.de/Umland/Uetze/U…-mit-Fahrzeugen

    Und jetzt mal googeln, wo das genau passiert ist. Das ist nicht irgendwo in der Pampa!

    Wenn das "normal" wird, wird das sicherlich nicht dazu führen, dass Wölfe willkommen geheissen werden.

    Zitat Zurimor:

    "Sie schildert z.B., daß sich überschneidende Reviere gemeinsam genutzt werden. "Ob und in welchem Umfang sie das tun [Heimat verteidigen und beschützen], hängt von vielem ab, insbesondere davon ob es genug Platz und Nahrung gibt und somit verschiedene Wolfsfamilien friedlich nebeneinander leben können. Sich überschneidende Reviere werden gemeinsam genutzt." (S.103, Die Weisheit der Wölfe).

    Dann haben die Wölfe im LK Celle wohl schlicht das Buch von Frau Radinger nicht gelesen.

    Ich zitiere mich Mal selber:

    Bei uns im Landkreis ist der Bestand so dicht, dass die Wölfe sich jetzt wohl gegenseitig an den Kragen gehen

    "In Gebieten, in denen es wenig zu fressen gibt, kommt das häufig vor. Im Landkreis Celle handelt es sich um ein Novum. Erstmals ist am Dienstag auf einem Acker bei Nindorf ein toter Wolf gefunden worden, der höchstwahrscheinlich von einem anderen Wolf totgebissen worden ist. Wolfsberater Volkhard Pohlmann stellte an dem Kadaver Bissspuren an Hals und Bauch fest. Da die Zähne noch nicht ganz ausgebildet waren, könnte es sich um einen Welpen handeln, der in diesem Jahr geboren worden ist. "Hier treffen...."

    Quelle: Cellesche Zeitung

    Und ich erweitere das Zitat aus der Cellesche Zeitung:

    ""Hier treffen drei Rudel aufeinander, der junge Wolf hat sich wohl in fremdes Territorium verirrt", meint Pohlmann. "Dabei gibt es doch hier so viel zu fressen."

    Dass das Pferd von einem Wolf angefressen war, steht doch aber fest!

    Nein. Es gab doch gar keine Proben:

    Zitat

    In einer offiziellen Pressemitteilung, die das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt heute herausgegeben hat, heißt es nun: „Das Pferd wies oberflächliche Fraßspuren, aber keine tieferen Bissverletzungen auf. Deshalb – und aufgrund der Wetterverhältnisse (Anm. d. Red.: Der Kadaver der Stute war längere Zeit dem Regen ausgesetzt.) – war eine Sicherstellung von DNA nicht erfolgversprechend oder sinnvoll.

    Hmm.

    https://m.volksstimme.de/lokal/burg/wol…K3Olugom_R8fC64