Beiträge von lillameja

    Ich war ja mal eine Woche in Schweden zum Obedience trainieren, war schon sehr cool!

    Ich glaube aber, dass es zum einen am Aufbau liegt, wie ein Hund dann in der Prüfung reagiert, zum anderen aber auch am Charakter des Hundes.
    Meine ältere Hündin war schon immer sehr belohnungsorientiert, es war mit ihr immer schwierig die Motivation aufrecht zu erhalten. Mein junger Rüde dagegen arbeitet einfach aus der Freude mir zu gefallen heraus. Ihm macht es einfach Spaß. Und der arbeitet in prüfungssituationen genauso gerne wie im Training. Bis jetzt hat er nur die BH gemacht, aber da hat er auch ohne Bestätigung genau gleich wie im Training gearbeitet. Er kennt es aber schon von Welpe an, dass es Momente auf dem Platz gibt, wo fremde Menschen oder Hunde da sind, wir auf einem fremden Platz sind oder irgendwas komisch ist und wir trotzdem mehrere Übungen am Stück machen und es trotzdem Spaß macht und irgendwann auch gespielt wird. Da mache ich mir keine Gedanken darüber, dass er jemals in einer Prüfung abflachen wird.

    Ich persönlich starte keinen Prüfung, wenn die Übungen (auch wenns nur teilweise ist) ist Training noch wackelig sind. Da warte ich lieber noch und arbeite an der Sicherheit der Ausführung.
    Monte hat ja nun die BH und würde sicher in der Beginner sein V erlaufen. Da wir aber die Distanz neu aufgebaut haben bin ich mir nicht sicher ob er diese im Moment auf volle Distanz mit der VH wirklich fest macht oder mir entgegen kommt. Also warten wir noch. Und trainieren eben so lange neben den Beginner Übungen auch schon die Übungen der höheren Klasse. Da ich eh eher Basics trainiere als ganze Übungen arbeite ich da ja schon auf alle Klassen hin.
    Ich würde aber auch nicht x mal in Beginner oder 1 starten wollen, das macht für mich einfach keinen Sinn.

    Da die Distanzkontrolle erst beginnt wenn du auf der vollen Distanz zum Hund stehst, kann der Hund die Distanz vorne fest machen und hinten fest aus der GS ins Platz und am Ende der Übung auch wieder ins Sitz. Das muss nicht gleich sein, zumindest haben wir die Auskunft so von einem Richter bekommen.

    Mia wird nachts auch immer unruhiger. Sie wechselt oft die Schlafplätze, ist völlig empört falls der neu gewählte Schlafplatz schon von einem anderen Hund belegt ist (wie können die auch da schlafen, wo sie vielleicht irgendwann mal hin will?? :ugly: ) und steht dann auch mal ratlos rum. Manchmal stehe ich dann kurz auf und bringe sie wieder in ein Körbchen, manchmal dreht sie noch ein paar Runden und legt sich dann seufenzd irgendwo hin.
    Ich hoffe das wird nicht schlimmer... Es schlafen ja dadurch doch irgendwie alle unruhig.

    Das Steh-Platz habe ich bei meiner ersten Hündin auch aus dem Verbeugen heraus aufgebaut.
    Bei meiner zweiten Hündin habe ich es mit ganz kleinen Bewegungen aus dem Platz hoch, alle vier Pfoten bleiben fest und direkt wieder runter aufgebaut. Also am Anfang reichte der Bauch 1-2 cm vom Boden weg und sofort wieder ins Platz.
    Meinen Jungspund baue ich jetzt mit Vorderhand fest auf. Genauer gesagt habe ich mit ihm von Welpe an hinten fest trainiert. Erst als er 13 Monate alt war, habe ich aufgegeben. Seit 3 Monaten trainieren wir vorne fest und es fällt ihm so so so viel leichter. Und mir auch. Nur habe ich mir das nie zugetraut. So kennt er jetzt aber das „Platz“ mit hinten fest, das „Down“ mit vorne fest und das „leg dich“ egal wie. xD
    Ich werde aber generell das Platz aus der GS immer als „Down“mit Vorderhand fest etablieren, die Bewegung führt er einfach viel schöner aus.