Beiträge von lillameja

    Irgendwie wär‘s schon lustig, ihn aus dem R-App in die Box zu schicken, dann mit Holz im Maul ne Distanzkontrolle zu machen, dann mit Positionen heranzurufen um ihn Richtung Ü8 durchlaufen zu lassen und er endet nach Pylo und Sprung bei mir.

    Vielleicht tät ich das machen, wenn ich keine Turniere starten würde. Oder... ne. Dann würd er wahrscheinlich mehr Tricks lernen oder nebenbei hoopern/longieren/mantrailen.

    Genau so versuche ich möglichst viel zu trainieren. Klar teste ich ab und zu ob die Übung im Ganzen dann auch klappt, aber jedes Training ganze Übungen wäre nicht meins. Monte ist gerade mal vier Jahre alt und die Vorstellung die nächsten vier Jahre 4-5 mal in der Woche immer diese 10 Übungen zu machen würde mir nicht wirklich gefallen.

    Ich bekomme ja schon die Krise, wenn meine Anfänger im Training immer alles aus der Grundstellung heraus machen wollen oder immer gleich um die Pylone schicken. Bin da wohl ein ganz anderer Trainingstyp. :lol:

    Wir waren beim Training. Eine Runde entspannt laufen für Frauchen. |) Außerdem einparken mit Apportel und Schwung (und trotzdem nicht gegen mich fliegen), eine Tonne umrunden und dann auf die Mittellinie zurück finden für die Ü8 und Distanz während ein anderer Hund zwischen uns apportiert. Das war schwer... :ugly:

    Ich versteh nicht ganz, warum man die Übungen zerstückeln und neu zusammensetzen muss,

    oder warum man sie ankündigen muss, um Ablenkungstraining zu machen.

    Mit andern Hunden gleichzeitig oder mit „Gerümpel“ auf dem Platz trainieren, geht doch auch so?

    Ich trainiere sehr sehr selten ganze Übungen nach der PO. Meiner Meinung nach kann ich recht leicht alle Übungen zusammensetzen, wenn der Hund die passenden Basics hat. Deswegen zerstückle ich viel, dann kann ich immer wieder die Basics auftrainieren, ohne ein Problem in der Übung zu haben. Und um dann auch längere, immer wieder neue Zusammenhänge zu machen, setzen wir alles lustig wieder zusammen. Ich liebe dieses kreative Training, mir auch immer wieder neue "Puzzles" auszudenken und neue Herausforderungen zu schaffen. Ich glaube, mein Hund fände es auch furchtbar langweilig, immer die gleichen Übungen zu machen. Und ich erst...

    Na ja , irgendwann muss ich das Kommando in der Prüfung ja eh geben, mit Ankündigung hat er eben ein wenig mehr Zeit zum Suchen. :ugly:

    Mal am Beispiel der Box: Wenn mein Hund die Box kennengelernt hat, stelle ich mich vor ihr auf, halte ihn am Halsband und frage in sehr neutralem Tonfall "Wo ist die Box?". Schaut der Hund hin, Bestätigung. Das ganze ein paar Mal, auf den Blick zur Box nach meiner Frage gibt es dann jedes Mal Leckerli. Dann lasse ich das Halsband los und schicke ihn mit dem eigentlichen Kommando Box los. Das so lange, bis der Hund bei der Frage "Wo ist...?) ruhig sitzend den Blick aufs Ziel hält und auf die Bestätigung wartet. Dann das gleiche mit anderen Dingen, Pylone, Apportel, ... Und dann lege ich verschiedene Dinge in eine Reihe und frage quasi ab. Für den Hund heißt es dann aber nicht, dass nach der Frage direkt geschickt wird. Ich frage auch mal, lobe und löse auf. Oder drehe mich leicht und frage nach etwas anderem oder gebe ein anderes Kommando (da sind wir schon wieder beim zuhören). In der Prüfung laufe ich dann z.B. in Richtung zum Aufstellen der Box und frage "Wo ist die Box?", schicke ja dann aber nicht, sondern hole den Hund erst mal in die Grundstellung. Ist das einigermaßen verständlich?

    Ich kann für mich nur sagen, dass ich einen Hund möchte, der mir zuhört und nicht sein eigenes Programm durchzieht. Außerdem finde ich das Training viel spannender und abwechslungsreicher, wenn ich im Training alles mögliche durcheinander schmeiße und aus den Einzelteilen verschiedene Übungen zusammenbauen. Und dann finde ich es noch extrem wichtig, das "Zuhören" zu trainieren, falls mal ein Ring blöd aufgebaut ist (Dinge zu nahe aneinander stehen, Verleitungen wie eine Box ganz nah an der Pylone da sind oder einfach dumm Sachen am Rand rum liegen, die den Hund denken lassen, das sei das Ziel). Und Zuhören trainiert sich eben leichter, wenn der Hund nicht weiß, was kommt.

    In der Prüfung ist es ja gut, wenn ich dem Hund sagen kann, was kommt und er sich auf das richtige Ding fokussiert (wie z.B. nicht auf die Box, wenn die Ü8 kommt).

    Nein, gar nicht. Bei mir soll der Hund im besten Fall nicht wissen, wie es weitergeht. Weiß er natürlich trotzdem, aber da ich möchte, das er trotzdem zuhört, verändere ich die Übungen gerne. Schicke also voraus für den Richtungsapport und von dort dann aber weiter in die Box. Oder hänge eine Distanzkontrolle dran. Oder...

    Machst du dann auch keine "Einstimmungen" in der Prüfung, die eine bestimmte Übung ankündigen?

    Doch, in der Prüfung sage ich die Übungen an.

    lillameja und CassimitSundT

    Warum habt ihr unterschiedliche Kommandos fürs Schicken bei R-Apport und Box?

    Damit der Hund schon weiß, wie‘s danach weiter geht?

    Nein, gar nicht. Bei mir soll der Hund im besten Fall nicht wissen, wie es weitergeht. Weiß er natürlich trotzdem, aber da ich möchte, das er trotzdem zuhört, verändere ich die Übungen gerne. Schicke also voraus für den Richtungsapport und von dort dann aber weiter in die Box. Oder hänge eine Distanzkontrolle dran. Oder...

    Ich habe zwei verschiedene Kommandos, weil Monte sich gerne auf Dinge fixiert, die vor ihm sind. Beim Richtungsapport liegt da ja dann auch immer das mittlere Holz. Macht er das aber auch beim Schicken in den Kreis, dann kann das total schief gehen. Also soll er da nichts fixieren. Also zwei unterschiedliche Kommandos ...