Ohha, wie bekannt mir dein Problem vorkommt... 
Mia kommt aus Rumänien und verhält sich genau so. Und meine Gedanken waren: die Arme, hat Angst vor Männern, Menschen, ... Also alles mögliche versucht, Leckerli, Abbruchsignal, Ablenken, ... hat nichts geholfen und ich war innerlich immer schon nervös wenn mich und den Hund jemand auch nur angesehen hat.
Dann bin ich zu einem Hundetrainer, Mia hat ihn erst mal angebellt - er nahm die Leine, ging ein paar Schritte ohne den Hund groß zu beachten - und mein Hund war sofort ruhig. Tja, das Fazit war das Mia zwar ein unsicherer Hund ist aber keinesfalls Panik vor Männern hat. Ich habe ihr diese Verhalten unbewusst angelernt. Für mich war es wichtig innerlich kein Mitleid mit dem Hund zu haben und so souverän zu bleiben.
Heute händle ich solche Situationen unterschiedlich.
Entweder ich lege den Hund ein paar Meter entfernt ab, das klappt sehr gut.
Oder ich gebe ihr ein klares Kommando (am Besten Schau) und habe so die Kontrolle über sie.
Oder ich erkläre den Leuten, dass sie den Hund komplett ignorieren sollen und lasse Mia bei mir. Halten sich die Leute an meine Anweisung (das fällt vor allem Männern richtig schwer
) ist die Situation entspannt. Jeglichen Ansatz eines Gebells unterbinde ich dann aber auch.
Das Alles klappt prima solange ich selbst gelassen bin. Bin ich aus irgendeinem Grund unsicher oder genervt kläfft mein Hund... 
Tja, so eine Veränderung geht nicht von heute auf morgen, wir trainieren jetzt schon eine ganze Weile und ich sehe immer wieder kleine Erfolge und dann auch wieder kleine Misserfolge.