Beiträge von lillameja

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    Muss einem bei einem Biss eine offene Wunde folgen????
    Mein Hund hat sich quiekend verzogen.....reicht das nicht um es Biss zu nennen??

    :/

    Ich würde das auch keinen Biss nennen.
    Dein Hund ist erst 5 Monate alt. Das ist es ganz normal, dass er lieber mal quietscht bevor etwas passiert. Und der erwachsene Hund hat darauf hin abgelassen. Auch das soweit normal. ;)


    Das Verhalten der Jugendlichen... :zensur:

    Meine Hündin reagiert auch super auf den Pfiff, sie ist dann da wie der Blitz. ABER: rennt ein Hase davon kann ich mir meinen Piff auch sparen. ;)

    Das liegt meiner Meinung nach an ein paar Dingen: Ich habe den Pfiff nur über eine kurze Zeit aufgebaut und als ich dachte der klappt ja toll eingesetzt. Mia hat nicht mal reagiert...
    Hasen zu hetzen ist selbstbelohnend, da braucht man schon eine tolle Alternative. :p Für meinen Hund hat Futter einen zu niedrigen Stellenwert.

    Meiner Meinung nach braucht man beim Antijagdtraining viel Geduld und die nötige Absicherung (z.B. mit Leine). =)

    Zitat

    Muss sie sich vor der Belohnung an dir orientieren?

    Ja, muss sie.

    Zitat

    Für Missy hab ich dann auch ein "Weiter"- Signal... manchmal zeigt sie mir nämlich (eher aus Spaß) Vögel an und da gibts dann von mir nur ein weiter- Signal.

    So ein "Weiter" habe ich auch, das nutze ich im Alltag (wir sind ja meist ohne Leine unterwegs nur abends geht das nicht) wenn Mia anfängt in die Felder zu starren und zu suchen.

    Zitat

    Denn so ein ortsgebundenes Training bringt dir auch im Alltag nix.

    Meinst du es pusht das Jagen eher noch?
    Ortsgebunden an sich empfände ich jetzt als nicht so schlimm, Mia war bis jetzt nur auf den Felder hier "jagen". Wenn ich sie also hier unter Kontrolle habe ist uns schon viel geholfen. :smile:

    Relaxt ist das Stichwort. Mia ist es definitiv nicht. Allerdings ist sie schon auf der Schwelle zum Jagdmodus wenn wir abends auf dem Feld sind. Ganz ohne Hase, ...
    Das positive ist, das Mia in diesem "aufgeregten Zustand" sehr gut und schnell auf Kommandos reagiert - außer eben man gibt das Kommando zu spät. Deswegen ist zur Sicherheit ja die Schleppe noch dran. :smile:

    Ganz ohne Hasenbegegnungen kommen wir hier eh nicht über die Felder, die Frage ist nur diese dann gezielt aufzusuchen und daran zu arbeiten oder lieber versuchen zu vermeiden und dann unauffällig vorbei...?

    Nachdem ich gerade mit Mia an der Schleppe auf den Feldern unterwegs war, hat sich mir eine Frage gestellt: Ist es sinnvoll direkt "am Wild" zu trainieren oder nicht?

    Mia ist eine reine Sichtjägerin, bevorzugte Beute sind Hasen. (Werden kurz gehetzt, ist diesem Moment ist sie dann auch nicht abrufbar.)
    Im Moment mache ich es so, dass ich mit Schleppleine auf die Felder gehe und mir ein Feld suche auf dem sich gerade Hasen befinden (Erfolgschance 99.99% :roll: ). Die Hasen sind Menschen und Hunde gewohnt und mümmeln gemütlich weiter oder entfernen sich mit der Zeit. Ich lasse Mia sobald sie den Hasen wahrnimmt Sitzen und bestätige das dann mit Futter/ Futterdummy. Dann gehen wir locker am Feldrand weiter, spannt sich Mia an um zu jagen muss sie wieder ins SITZ und dann geht es wieder locker weiter. Das klappt an der Schleppe auch gut.

    Nur merke ich, dass Mia inzwischen schon total aufgeregt wird, wenn wir uns den üblichen "Hasenfeldern" nähern und das ist der Punkt an dem ich mich frage ob dieses Training so überhaupt einen Sinn macht.

    Was meint ihr?

    Versuch es mal mit einem Entfilzungskamm. Der schneidet diese Nester quasi raus, du kannst dabei aber den Hund nicht verletzten wie mit der Schere. Dabei wird das Fell dann auch ein bisschen ausgedünnt und du kannst es danach einfacher pflegen.

    Bleib beim Bürsten ruhig aber zieh es konsequent durch, was muss das muss. ;)