Beiträge von lillameja

    Ein forderndes Verhalten ist es - ganz richtig. Wahrscheinlich hat die Hündin beim Vorbesitzer gelernt: Stupse ich die Hand an, bekomme ich meine Streicheleinheiten.
    Aber warum soll sie damit Dominanz zeigen??

    Wenn dich das Verhalten stört, dann ignoriere es. Komplett. Dann wird deine Kleine bald damit aufhören, schließlich bringt es keinen Erfolg mehr. ;)
    Es kann passieren, dass sie erst noch versucht einen "draufzusetzen" und noch ein bisschen penetranter wird, da sie ja immer Erfolg hatte. Einfach hart bleiben und ignorieren. =)

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    Ich mache mit ihr Dummytraining, Suchspiele im Wald und versuche mit ihr zu toben. Den Spielpartner Hund schaffe ich aber immer noch nicht zu ersetzen.


    Das sollst du auch nicht. Mach dir keinen unnötigen Druck. Der Sozialpartner Mensch ist für den Hund ebenso wichtig. ;)

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    Laut TÄin sollten wir grosses Blutbild machen ( aber mit extras zwecks Borreliose etc) MRT und CT Gesamtkostenpunkt ca1.500Euro.


    Warum MRT und CT? Das klingt für mich wie mit Kanonen auf Spatzen schießen. Deswegen würde ich mich mit der TÄ (oder einen anderen TA) nochmal besprechen. Normalerweise wird doch ein Schritt nach dem anderen gegangen, also mit Blutbild beginnen, ...

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    Sie fordert mich zum Spielen auf, rennt dann durch die Bäume und guckt traurig, weil ich nicht hinterrenne ( sorry passe nu wirklich nicht durch diverse Baumbestände).


    Hier musste ich ein bisschen grinsen. ;) Dein Hund fordert dich freudig zum Spiel auf und du hast Bedenken es ihm nicht "recht" zu machen. Dein Hund spielt gerne mit dir - und da gibt es noch tausende andere Möglichkeiten als um Bäume zu flitzen.

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    Neuerdings beginnt sie zu bellen, wenn draussen ein Hund vorbeiläuft. Hat sie nie gemacht.


    Wie reagierst du darauf? Das Bellen kann andere Ursachen haben als den "Wunsch nach Hundekontakt".

    Wenn wir Gassi gehen wollen, bleibt Mia immer am Ende des Flures stehen. Dann wartet sie, ob ich Halsband oder Geschirr aus der Schublade hole. Nehme ich das Halsband kommt sie zu mir und lässt es sich anlegen, hole ich aber das Geschirr dreht sie sich um und verschwindet unter dem Esstisch. :roll:

    Nach einigen Leckerliversuchen (die nicht funktioniert haben) bin ich inzwischen dazu übergegangen sie einfach zu holen (hinzugehen) und das Geschirr sanft aber ohne Trara anzulegen. :smile:

    Hat dein Hund Probleme mit der Verdauung? Sonst würde ich mir da keine Gedanken machen.
    Meine Hündin (wird frisch gefüttert) bekommt auch mal in einer Mahlzeit Fleisch, Fett, Knochen und evtl. auch noch Salat/ Gemüse. Hat ja rein theoretisch auch alles unterschiedliche Verdauungszeiten - wird aber problemlos vertragen.

    Erst mal: Nein! Es ist nicht unmöglich einen Herbstwelpen gut zu sozialisieren und zu erziehen.

    Welche Rasse bekommt ihr denn? Solange es nicht eine Miniminihund ohne jegliche Unterwolle ist kann ein Welpe auch bei schlechtem Wetter ganz risikolos raus. ;)

    Und als Hundebesitzer wird man dann gleichzeitig richtig geprägt - auf Gummistiefel, Regenhose und wasserdichte Jacke. :D

    Ich persönlich würde ihn gleich in der Box transportieren. Mal abgesehen davon, dass es einfach sicherer ist, ist so ein Welpe/ Junghund im großen Kofferraum doch recht verloren. Hat keinen sicheren Halt, kann aus dem Fenster gucken (vielleicht verträgt er auch das nicht) und kotzt er dennoch ist die zu reinigende Fläche einfacher. :smile:

    Dann würde ich kurze Fahrten machen, am Besten zu ganz tollen Ereignissen. Und dazu eine Portion Geduld und kein Mitleid - denn so schlimm ist Erbrechen für Hunde nicht. ;)

    In einem Punkt ist mir Ceasar Milan echt symphatisch: Er sagt immer "Nicht ansprechen, nicht ansehen, nicht berühren!". Und diese Grundregel finde ich bei einem unsicheren Hund Gold wert!

    Meine Hündin ist genauso, bei uns hat geholfen: Gemeinsame Bewegung (also nicht stehen bleiben); auf jeden Fall warten bis der Hund Interesse am Mensch zeigt, der Mensch sollte sich dem Hund also nicht "aufdrängen"; der "Verbellte" nimmt die Leine in die Hand und führt den Hund - ganz wichtig: Ohne den Hund dabei anzusprechen oder Befehle zu geben!