ZitatNee? Warum denn nicht?
Grundsätzlich stehen einem Lebewesen doch die üblichen Reaktionen auf eine Angstsituation zur Verfügung: fight, flight, freeze ... Meiner Meinung nach reagiert ein Hund zunächst einmal mit dem Verhalten, was sich für diese Situationen bisher am besten bewährt hat. In diesem Fall - sollte ihr Verhalten Angstmotiviert sein - ja wohl ersteres. Frei nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung"...
Das finde ich einen ganz wichtigen Punkt.
Ich habe ja auch so einen "armen, ängstlichen Auslandshund".
Meine Hündin ganz schnell hat die Erfahrung gemacht: Wenn ich Angst habe und nach vorne gehe, geht der "böse" Mensch weg oder mein Frauchen nimmt mich aus der Situation. Hatte also mit ihrer Strategie durchaus Erfolg. Selbst zu gehen war nie eine Alternative für sie.
Ich habe Mias Körbchen in der Wohnung so platziert, dass Besuch, ... nicht daran vorbei muss. Das Körbchen wurde dann als "sicherer" Rückzugsort etabliert, zusätzlich noch eine Faltbox (immer offen) im Schlafzimmer in die sie sich zurückziehen kann.
Ich wünsche euch Geduld und Erfolg!