Beiträge von lillameja

    Zitat

    DAS ist ein ganz natürliches Verhalten von dem Hund...Es hat nicht wirklich was damit zu tun, ob sie gut oder nicht so gut erzogen wurde, sondern sie nimmt automatisch den anderen Hund "in Schutz" und zeigt ihm darüberhinaus, wie er sich selber fremden Hunden gegenüber verhalten soll und muß!!!

    Das von der Themenstarterin beschriebene Verhalten liest sich für mich aber so gar nicht wie "Erziehung".
    Meine Hündin, die ja ebenfalls kontrollieren möchte zeigt wie ich schon geschrieben hatte genau das selbe Verhalten. Und das obwohl Gina sehr höflich und vorsichtig auf andere Hunde zugeht. Das gäbe es nix zu erziehen.

    Ich sehe es wie Frollein, der Hund soll das nicht kontrollieren, dass mache ich als Hundehalter.

    Ich würde dieses Verhalten in diesem Falle nicht als Erziehung eines unhöflichen Junghundes interpretieren, sondern als Versuch den Hundekumpel zu kontrollieren.

    Meine versucht das auch ganz gerne, ich habe unsere beiden Mädels in deiner Beschreibung echt wiedererkannt.
    Ich nehme Mia dann auch an die Leine oder sie muss bei mir bleiben. Das fällt ihr aber echt schwer, sie kann es nicht leiden wenn "ihre" Gina mit anderen Hunden spielt. Verhält sie sich ruhig, darf sie auch dazu, pöbelt sie wieder hole ich sie mir wieder.
    Alleine ist sie bei Hundebegenungen nach wie vor eher zurückhaltend, aber wehe Gina möchte Kontakt zu anderen Hunden haben. :roll:

    Ich würde gar nicht erst versuchen mit dem Hund um die Leine zu "kämpfen", das stachelt meist nur noch mehr auf.

    Meine Vorgehensweise wäre wohl die Leine kommentarlos fallen zu lassen und weiter zu gehen, bzw. wenn es zu unsicher ist den Hund los zu lassen einfach auf die Leine zu stehen und zu warten bis der Hund sich wieder beruhigt hat.

    Außerdem kannst du sie für richtiges Verhalten (neben dir an der Leine laufen ohne zu kaspern) auch loben.

    Gute Frage. Gerade die kleine Flexi (okej, habe für den sehr leinenführigen 15kg Hund die Flexi für eine Gewichtsklasse drunter gekauft) ist super leichtgängig, da ist der Zug auf der 10m Biothaneleine (ich glaube 8mm breit) viel größer gewesen.

    Die größere Flexi (bis 50kg glaube ich) baut schon mehr Zug auf, die 35kg Hundepower halte ich aber auch nur an einer breiten, griffigen Schleppleine (die dann auch wieder mehr wiegt und bei Nässe schwerer wird).

    Hi,

    ich habe zwei Flexis mit Seil und finde die sehr leichtgängig. Ist auf jeden Fall weniger Zug drauf als auf einer vergleichbaren Schleppleine die noch gut griffig ist (also kein solches Schnürchen ;) ).
    Die Hunde wiegen 15kg und 35kg, gerade beim 35kg-Hund habe ich immer ein Auge auf den Hund um ihn jederzeit stoppen zu könnnen (das müsste ich bei der Schleppleine aber auch haben).

    Ich sehe es eben als Vorteil, dass ich die Leine nicht immer aufnehmen muss, sondern sie sich schön selber aufrollt.

    Zum Training wenn ich beide Hände brauch nehme ich eben dann die Schleppleine.

    Spielen dürfen sie eh nur ohne Leine.

    Gina trägt auch einen Maulkorb, sie ist auch so ein Gras-Apfel-Allesfresser und hat leider IBD.

    Wir haben es so gemacht:
    Die ersten Tage gab es immer mal wieder ein bissle Futter aus dem Maulkorb.
    Dann musste Madame Hund erst ihre Nase reinstecken und dann gab es das Futter von vorne reingeschoben (was für uns Menschen erst mal was zum Üben war...).
    Das haben wir solange gemacht, bis es für Gina in Ordnung war, dass der Maulkorb geschlossen wird.
    Dann sind wir raus gegangen und haben den Maulkorb draußen kurze Strecken dran gemacht (immer mit Futter drinnen zum Anziehen). Am Anfang musste man den Hund bissle in Bewegung halten, sonst hat sie versucht den Maulkorb loszuwerden, aber nach ein paar Malen war das auch vorbei.
    Heute streckt sie den Kopf selber rein, könnte ja sein, dass Futter drinnen ist. ;)

    Hi,

    ich verwende den Clicker auch nur punktuell, habe ihn also nicht immer dabei. ;)

    Die Vorteile des Clickers sind für mich:
    - ich kann damit sehr punktgenau bestätigen (ich habe zwar auch ein Markerwort, aber das ist sicher drei mal so lang wie ein Click)
    - ich kann damit auch gut auf Entfernung bestätigen (z.B. bei den Positionen auf Distanz)
    - der Click dringt sehr gut zum Hundehirn durch, auch wenn der Hund etwas aufgedrehter ist :hust:
    - ich mache mit meinem Hund und dem Clicker gerne Shaping, dabei muss Frau Hund so schön mitdenken :D
    - der Clicker kann auch mal von einer Hilfsperson bedient werden, dann muss ich nicht nach dem Hund sehen (z.B. während der Fußarbeit oder wenn sie hinter mir ist)

    Das Vorurteil einmal Clicker immer Clicker kann ich nicht bestätigen, Hund freut sich nach wie vor auch über ein Leckerli ohne einen Click davor (oder alternatives Lob).

    Hi, bei unseren Beiden (die kennen sich allerdings deutlich länger) sieht es manchmal um einiges rabiater aus. ;)
    Ich persönlich finde die Stellen an denen du eingreifst etwas unpassend, ich würde (wenn ich vor diesem Verhalten "Ansgt" hätte) deutlich früher regeln, oder einfach nur aus der Situation raus gehen und so die Hunde mitnehmen.
    Durch das Einmischen an falscher Stelle kann es sein, dass man einem Hund das Gefühl gibt die Oberhand zu bekommen, was dann zum "Streit" führen kann.

    Auch pfeifst du sie mitten im friedlichen Spiel ab. Warum?

    Und die Leine würde ich zum Spielen ebenfalls abmachen, finde ich auch zu gefährlich. Wildes Toben ist bei uns nur im Freilauf erlaubt.

    Das ist wohl der Vorteil, nahe an der Großstadt zu wohnen. :smile:
    Die Polizei stellt einen direkt zur zuständigen Stelle durch und die zwei mal wo es nötig war kam innerhalb einer halben Stunde der Tiernotrufwagen (oder wie auch immer man das nennt) an. Die können dann direkt nach einem Chip sehen und ggf. die Besitzer über Tasso ausfindig machen oder nehmen den Hund eben mit ins Tierheim.

    Meine Hündin würde einen fremden anstürmenden Hund wohl auch anfletschen, liegt aber eher an ihr (weil sie das eben unhöflich findet). Trotzdem schätze ich den Hund dann ein ob ich mich rantraue oder eben nicht.

    Evtl. könntest du noch bei Tasso schauen, ob dieser Hund vermisst gemeldet ist.

    Hi,

    ich tendiere dazu, herrenlose Hunde erst mal bei mir zu halten (Stimme, locken und dann anleinen) und nach dem Besitzer zu suchen. Finde ich niemanden, rufe ich bei der Polizei an und melde den Hund. Manchmal haben die Hunde auch eine Nummer am Halsband, dann kann man direkt anrufen. Sehr praktisch.
    Ich wäre auch froh, wenn jemand meinen ausgebüchsten Hund einsammelt (ist zum Glück aber noch nie nötig gewesen).

    Ich hatte aber zum Glück noch nie eine Begegnung mit einem aggressiven herrenlosen Hund, die waren bis jetzt immer freundlich, manchmal etwas aufdringlich aber nicht böse.
    Das konnte man aus deinem Bericht nicht so rauslesen.