Beiträge von lillameja

    Ich kann dir ja mal beschreiben, wie ich es in dem Tierheim in Rumänien erlebt habe, aus dem ich meine Hündin mitgenommen habe:
    Die Hunde werden dort gut versorgt, heißt genug Futter und Wasser und die notwendige med. Versorgung. D.h. aber auch, dass die Hunde nur beim Versorgen und Reinigen der Zwinger Kontakt zu Menschen haben. Für Streicheln oder gar Erziehen ist einfach keine Zeit. Die Welt außerhalb der Zwinger kennen die Welpen einfach nicht. Sie haben zwar keine besonders schlechten Erfahrungen, aber eben auch keine positiven und lernen eben nicht schon im Welpenalter mit neuen Situationen umzugehen. Meine Hündin braucht z. B. bei fremden Erwachsenen immer noch lange, bis sie diesen vertraut.

    Ich persönlich habe mich mit manchen Macken arrangiert und gelernt vieles so zu managen, dass Strrss vermeidbarer ist (z.B. Klingel aus, Besuch draußen treffen, ...)
    Und trotzdem ist meine Hündin für mich und such viele andere toll geworden! Also, nicht aufgeben, sondern Lösungen und einen anderen Hundetrainer suchen! ;)

    Hi,

    ich finde das echt spannend. Ich kenne einige rumänische Mischlinge und alle (inkl. meinem :p ) zeigen dieses Verhalten. Bei manchen klappt das Training besser, bei manchen nicht.
    Wirklich gute Tipps kann ich dir leider nicht geben, ich habe das Kläffen draußen inzwischen recht gut im Griff, in der Wohnung ist meist die Klingel aus gestellt. :roll: Das habe ich aber auch nie wirklich trainiert.
    Bei meiner Hündin ist es draußen extrem wichtig Sicherheit auszustrahlen und selbst ruhig zu bleiben. An unübersichtlichen Stellen bleibt sie hinter mir oder läuft zwischen mir und dem nicht bellenden Zweithund, das gibt ihr auch Sicherheit.

    Euch gute Nerven und gutes Training!

    Hi,

    ich fahre bis zu 35 km, also 70 km hin und zurück. Allerdings nur, weil ich die Physiotermine meiner Hündin dann immer so lege, dass ich sie mit einem Besuch in der gleichen Stadt verbinden kann. ;)

    Ich denke, es ist sicherlich einfacher sich einen Kundenstamm in einem dichter besiedelten Gebiet neu aufzubauen. Allerdings ist es ja auch eine Frage, wie viele Angebote in Hamburg es schon gibt. Und natürlich auch in der Kleinstadt. Da hilft wohl nur genaues abwägen.

    Meine Hündin (jetzt 7 Jahre alt) macht das auch seit einiger Zeit. Ich habe zwei Komponenten dafür verantwortlich gemacht:
    1. Die Helligkeit (haben keinen Rolladen im Schlafzimmer und wenn das Wetter so super sommerlich ist, scheint die Sonne morgens direkt auf den Vorhang und es ist extrem früh extrem hell...)
    und
    2. Die durch die Sonne schnell entstehende Wärme, bei uns ist dann leider das Schlafzimmer morgens recht schnell der wärmste Raum. Sie geht dann immer mal wieder ins Wohnzimmer und jedes Mal wenn sie ins Schlafzimmer zurück kommt, muss sie einen ewig anstarren, ob man nicht doch schon wach ist... :roll:

    Wenn ich wach und genevt von Krallengeklapper bin, schicke ich Mia wieder auf ihren Platz. Dann lässt sie sich zwar erst nach theadralischem Scharren und Seufzen fallen, aber pennt dann wieder weiter.

    Ich freue mich also wenigesten ins einer Hinsicht auf die kalte und dunkle Jahreszeit. ;)

    Hallo!

    Ich habe auch eine Hündin mit einer SDU, festgestellt schon vor ca. 4 Jahren (jetzt ist sie 7). Sie bekommt Leventa, die Dosis müssen wir immer mal wieder anpassen, ich lasse 2 mal im Jahr die Werte überprüfen.

    Mia hatte Verhaltensaufälligkeiten (leicht "hysterisch" *grins*, ängstlich und das Ganze für uns meist nicht nachvollziehbar...), eine niedrige Körpertemperatur und einen recht langsamen Puls, Fellprobleme und Magen-Darm-Probleme (die leider chronisch geworden sind).

    Fell, Temperatur und Puls sind super, am Verhalten arbeiten wir immer... Es gibt inzwischen Tage, da ist sie wirklich entspannt, läuft völlig ruhig an Mensch und Hund vorbei und alles ist super. Dann bekommt sie bei Begegnungen wieder die Krise und kläfft und ist nicht zu beruhigen. Motorräder sind eh auch gaaaanz schreckliche Dinge, da muss man auch mal die Flucht ergreifen...

    Um unser Trainning zu unterstützen haben wir nach einigen anderen Versuchen nun von der TÄ RelaxForte (http://www.masterhorse.de/cgi-bin/cosmoshop/lshop.cgi) empfohlen bekommen. Ich habe es bestellt und wir werden es mal testen. Es hat nicht zufällig schon jemand Erfahrung damit?

    Mein Beileid und dir und deiner Kleinen alles Gute!

    Unsere beiden Damen reagieren auch beide auf Stress mit Magen- und Darm-Problemen, ich kann mir also gut vorstellen, dass der Stress und eure Trauer eine Ursache ist. Trotzdem ist es sicher besser und auch für dich ein besseres Gefühl, wenn du es vom TA beurteilen und behandeln lässt.

    Hast du ein extra Kommando für´s ranrutschen in die Grundstellung?
    Dann könntet du ihr beim rechten Winkel direkt während du den Winkel gehst nochmal das Kommando als Hilfe geben. Ich habe das Problem mit dem Weggehen mal bei den Schritten nach links gehabt und habe es mit einem "Ran" als zusätzliche Hilfe ganz gut hinbekommen.

    Wie läuft sie denn, wenn du Bögen nach rechts läuft? Vielleicht müsst ihr einfach noch üben, dass sie ihre Geschwindigkeit dir anpasst.

    Hi,

    was bei uns (35kg Powerjunghund) ganz gut geholfen hat, war das Ender der Leine in einer Schlaufe vorne um die Brust, bzw. ganz oben an die Vorderläufe legen. Dann halte ich die Leine quasi in der Mitte (ein Ende am Halsband, das andere Ende wie gesagt als Schlaufe vorne um den Hund). Damit kann man mit etwas Übung auch einen großen Hund locker ausbremsen. Und der Hund lernt nebenbei auch noch, dass Ziehen keinen Erfolg bringt. ;)

    Entweder trage ich das Ding einfach in der Hand oder ich hänge den Beutel in die Leine ein, die ich wenn die Hunde im Freilauf sind eh um Hals/ Schulter gehängt habe. Mülleimer sind hier leider sehr selten, wenn ich dann einen gefüllten Beutel bei mir habe, pass ich auch mal die Gassistrecke an die Lage des nächsten Mülleimers am. ;)