Beiträge von LaLouna

    Nein, Blut ist keins geflossen. Allerdings haben beide schon ihre Macken abbekommen, was ja nun nicht grundsätzlich besorgniserregend ist.

    Weißt du, mir fällt es wirklich schwer überhaupt über eine, diese "Konsequenz" nachzudenken. :|
    Ich möchte ihnen auch in jedem Fall noch Zeit geben, möchte aber nicht völlig naiv einfach abwarten was noch so kommt, sondern schon irgendwo einen "Plan" haben. Ich denke das meinst du mit der gedanklichen Frist.

    Eins ist jedenfalls ganz sicher, wenn es letztendlich nicht klappt: Mex kommt nicht zurück ins Tierheim! Ich weiß zwar nicht ob das TH da mitspielen würde, aber er könnte hierbleiben bis er ein neues Zuhause gefunden hat, quasi als Pflegehund.
    Ich denke, die Rückgabe ins Tierheim würde ihm mehr schaden, als erstmal hier zu verbleiben. In der einen Woche hat er schon so viel gelernt der schlaue Kerl. Die Stubenreinheit läuft zunehmend besser, er hat gelernt dass man sich nicht an Tischen oder Arbeitsflächen hochstellt, hat geregelte Gassigänge kennengelernt... das würde er alles wieder verlieren.

    Aber abwarten und schauen wie es sich entwickelt.
    Ich möchte nur das beste für beide Tiere.

    Snuggles
    Du kennst ja meinen Thread von gestern und meine allgemeinen Bedenken.
    Meine Gefühle schwanke im Moment zwischen

    "arme Luna", weil sie sich so zurückzieht
    "armer Mex" weil Luna ihn so behandelt obwohl er von ihr gar nichts will
    und immer wieder die Frage, ob wir nicht doch die falsche Entscheidung getroffen haben.
    :???:

    Ich habe inzwischen ein recht ungutes Bauchgefühl bei der ganzen Sache.
    Bin so ein Bauchmensch und kann mich auf mein Bauchgefühl eigentlich immer verlassen.
    Ich habe das Gefühl, dass unterschwellig ganz viel Konfliktpotential vorhanden ist. Auf Lunas Seite, Mex ist da nicht das Problem.

    Staff haben schon ganz viele bei ihm gesagt. ;)
    Finde ich auch, nur mir fehlt etwas die "Masse" bei ihm um das als wirklich glaubhaft anzusehen.

    Bardino, das hört sich tatsächlich sehr passend an!

    Zitat

    Kurz halb OT- was macht das Zusammenleben eurer beiden Grazien?
    Neue Vorkommnisse unschöner Art?

    Gestern Abend gabs nochmal ne kleine Kabbelei, wo er Zähne gezeigt hat.
    Luna trampelt immer auf ihm herum und beißt ihm in Hals und Nacken.

    Eins habe ich ihm vorigen Posting noch vergessen...
    Ich hab begonnen zu üben, dass die beiden alleine bleiben können.
    In der Regel müssen die beiden täglich im Gesamten etwa für eine Stunde allein sein, mal hier 15 Minuten, mal da 20 Minuten. Natürlich manchmal auch länger, wenn ich einkaufen bin oder wir auch mal was anderes vorhaben.
    Angefangen hab ich mit Müll rausbringen.
    Mex fiepte, Luna bellte dazu.
    Ich war ungefähr 5 Minuten draußen.
    Als ich wieder rein kam, fand ich zwei stark hechelnde Hunde vor, der komplette Hals- und Nackenbereich von Mex war klitschnass: Lunasabber.

    Hi!

    Da keiner so genau weiß, was in Mex drinsteckt und es nur Vermutungen dazu gibt, würde ich gerne mal eure Meinungen zu ihm hören ;)

    Er kommt ursprünglich aus Spanien, ist ein Jahr alt, ca. 50 cm hoch und im Moment 17 kg schwer, wobei er noch zulegen muss. Unsere Tierärztin meinte ungefähr 20 kg werden bei ihm Idealgewicht sein.

    Leider habe ich kein Foto auf dem er steht, er ist schwer zu fotografieren...

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    Zitat

    Wenn ein Windhund oder Pointer mitgemischt hat, wird Mex aller Wahrscheinlichkeit jagdlich ambitioniert sein.

    Wie schon gesagt, alles nur Vermutungen ;)

    Im Tierheim bei den Gesprächen haben ich die verschiedenen Pflegerinnen alle gefragt ob bei ihm etwas über den Jagdtrieb bekannt ist. Auch bei der Platzkontrolle habe ich mich mit der Prüferin darüber unterhalten. Alle haben es verneint und waren der Meinung, er hätte bestimmt keinen ausgeprägten Jagdinstinkt.
    Das war für mich u.a. ein Entscheidungskriterium, wäre er eindeutig ein Jäger gewesen, hätten wir ihn nicht übernommen. Da ich das Tierheim wo wir ihn her haben als sehr verantwortungsvoll einschätze, wurde uns da sicher nichts bekanntes verschwiegen. Zumal ich deutlich gemacht habe, wie wichtig uns genau dieser Punkt ist.
    Natürlich gibt es trotzdem keine Garantie, aber ich hoffe nun einfach, dass er tatsächlich keinen (ausgeprägten) Jagdtrieb hat.

    Ich würde uns ehrlich gesagt nicht zutrauen, dass wir einen Hund mit ordentlichem Jagdtrieb in den Griff bekommen. Mein Mann ist oft zu inkonsequent und ich hätte nicht die Zeit für ein intensives Antijagdtraining, das meiner Einschätzung nach wohl wesentlich mehr Zeit erfordert als den normalen Grundgehorsam zu trainieren und für allgemeine Auslastung zu sorgen. Jedenfalls hört es sich für mich so an wenn ich hier die Berichte über Antijagdtrainig lese. Hut ab vor allen, die das durchziehen können!


    Wir haben nun jedenfalls eine Schleppleine besorgt. So kann er laufen und wir haben ihn trotzdem unter Kontrolle.
    Ich war überrascht, denn es war doch einfacher als ich dachte. Hatte mir vorgestellt, man ist den ganzen Gassigang nur damit beschäftigt den Hund zu entwirren, die verwickelte Schleppleine zu befreien, aber es hält sich echt in Grenzen wenn man konzentiert und vorausschauend spazieren geht.
    Meine Hilfestellung, wie er wieder im einen Baum gehen muss um sich zu befreien, hat er jedesmal sofort kapiert.

    Mir ist bei der Schleppleine nur eins nicht ganz klar: Eigentlicher Sinn ist ja, dass der Hund sich dabei frei fühlt, trotzdem aber ganz selbstständig Kommandos befolgt. Befolgt er sie nicht, kann der Mensch trotzdem mit der Schleppe eingreifen.
    Vergisst der Hund tatsächlich, dass er eigentlich noch angeleint ist? Ich kann mir das irgendwie ganz schlecht vorstellen.

    Hi zusammen,

    ich finde diese ganze Diskussion ziemlich müßig.

    Fakt ist: Wer sich mit artgerechter Ernährung und Futtermitteldeklarationen auseinandersetzt und die Materie auch versteht, wird kein Futter wie RC füttern.
    Auch wenns der Hund noch so gut verträgt, er noch so glänzendes Fell hat und Millionen Hunde damit uralt geworden sind.

    - es ist unumstritten, dass Hunde Fleischfresser sind und somit der Hauptbestandteil ihrer Nahrung auch aus Fleisch bestehen sollte
    - es ist glasklar, dass Futter wie RC das nicht erfüllen können
    - es kann nicht bestritten werden, dass es wesentlich bessere Fertigfutter gibt und das für weniger Geld

    Schon wegen dieser Punkte verstehe ich die ganzen Diskussionen darum nicht. Man braucht gar nicht bis zu Tierversuchen, K3 oder was weiß ich wohin schauen, diese 3 Punkte oben reichen doch schon als völlige K.O.-Kriterien.

    Übrigens füttere ich nur Fertigfutter, bin also kein BARFer und werde es auch wohl nie werden. Noch weniger werde ich aber jemals Kunde von RC oder anderen vermeintlichen Premiumherstellern werden.

    Wir haben für jeden Kurs 30 € bezahlt...

    - einmal für die Welpengruppe
    - dann für die Junghundegruppe
    - dann für die Basisgruppe

    Ohne Zeitbegrenzung. Wenn der Hund soweit war, kam er in die nächste Gruppe, der eine früher, der andere eben erst später.

    Eure Zuversicht baut mich etwas auf, ETWAS.
    Ich hab natürlich nicht vor die Flinte ins Korn zu werfen, dazu ist noch zu wenig Zeit vergangen.

    Ich wünsche mir nur ein Ergebnis, mit dem alle Beteiligten zufrieden leben können, Luna, Mex und auch wir Menschen.

    Danke für eure Antworten!

    Ich würde nicht sagen, dass wir Luna anders behandeln als vorher. Kann natürlich unterbewußt schon sein, aber wir sind uns bewußt, dass das falsch wäre.
    Wir laufen ihr nicht hinterher oder sprechen sie die ganze Zeit an, sie bekommt im Grunde genauso viel Aufmerksamkeit wie vorher auch.

    Eben gabs zum ersten mal zwischen den beiden eine ernstere Situation, bisher hat keiner von beiden gezickt.
    Ich war kurz draußen, komm zurück, beide begrüßen mich. Luna packt Mex am Nacken und zieht ihn von mir weg. Luna gleich wieder in meine Richtung, Mex hinterher. Luna hat Mex sofort wieder am Nacken gepackt, worauf er sich duckte, fiepte und Luna angesetzt hat ihn zu schütteln.
    Durch mein Eingreifen wurde die Situation dann aufgelöst.
    Das ganze spielte sich in Sekunden ab.
    Ich hab noch nie gesehen, dass Luna einen anderen Hund am Nacken packt und vor allem nicht, dass sie zum Schütteln ansetzt.

    Ich hätte nie damit gerechnet, dass Luna sich so verhalten wird.
    Bevor wir uns für Mex entschieden haben, gabs Gespräche mit unserer Tierärztin, die Luna schon von Welpe auf kennt, ich habe mit den Pflegerinnen im Tierheim sehr lange gesprochen und mit allen möglichen hundeerfahrenen Menschen. Keiner hat irgendwelche Bedenken geäußert, was Luna angeht.
    Dass sie ihren Standpunkt in der Familie verteidigen wird, damit haben wir gerechnet, aber nicht so.
    Oder ist das jetzt auch wieder weniger dramatisch?

    Während ich das hier geschrieben habe, musste ich wieder eingreifen. Mex liegt im Korb, Luna trampelt auf ihm herum, beißt ihm in den Hals, zieht sein Fell lang, er dreht sich auf den Rücken, fiept und sie hört nicht auf.