Beiträge von Tabina

    Zitat

    aber ich kneife auch am Ohr, wenn`s sein muß.

    Aha, jemand der "stärkere Geschütze" auffährt als Wattebäuschchen ;)

    Frage von mir:

    Wann muss der Ohrenkneifer sein?
    Was erreichst Du damit schneller, besser, einfacher, anders? als mit einer alternativen Handlung?

    Bitte, nicht als Vorwurf nehmen oder gar als Falle sondern einfach nur als Frage.

    LG
    Tina

    Ob man ein nein, ein bleib, ein platz oder ein hier benutzt ist doch eigentlich völlig egal, oder?

    Tatsache ist das der Hund einen für ihn sehr starken Reiz (jagen) unterdrücken muss und ein Kommando befolgen das ihn dableiben lässt.

    Und die Frage die sich stellt ist warum tut er das.
    Ist das Frauchen toll ist und es jetzt streicheln, Lecker oder ein Spiel gibt eine genauso große Motivation für ihn dazubleiben als die Angst? vor einer negativen Konsequenz?
    Und, ordentlich aufgebaut, genauso sicher?

    Da streiten sich die Gelehrten ...

    LG
    Tina

    Evt kanns auch noch am Futter liegen.
    Mit MM gefütterte Hunde trinken zB sehr viel.

    Meine Hündin trank in Trofu/Dofu Zeit auch ne Menge.
    Seit sie gebarft wird trinkt sie sehr wenig.

    Wie das bei Platinum ist weiß ich allerdings nicht.

    Vielleicht trinkt er auch gar nicht aus Durst sondern aus Langeweile, als Übersprungshandlung, ....

    LG
    Tina

    Zitat


    Unser Hund ist sehr sehr langsam im Ausführen von Kommandos, was aber nichts mit Ungehorsam oder sonst was zu tun hat. Wenn ich sitz sage, begibt er sich erstmal in Position, dann wird mim Popo gewackelt und dann setzt er sich gemütlich hin.

    Ganz genauso ist es bei uns auch.

    Zitat


    Das reicht mir völlig. Er sitzt doch oder?

    Sehe ich auch so.
    Und habe mich vom Sitz in korrekter Grundstellung gedanklich auch schon verabschiedet und akzeptiere das der Hintern meiner Hündin für alle Zeit dabei nach links gedreht sein wird.
    Unser Trainer allerdings noch nicht so ganz.

    Zitat


    Was soll denn das Kommando Sitz und eine Sekunde später muss er sitzen, so ein Quatsch aber auch.

    Für den Hausgebrauch reicht das locker, das stimmt.
    Und das wir immer das Team auf dem Hundeplatz sind das sich als letztes sortiert hat macht mir auch nix aus.
    Ich reise sogar mit einer Decke dort an damit Prinzesschen sich überhaupt ins Platz legt bei kühlerem Wetter.
    Alles kein Thema.

    Dennoch interessiert es mich in Theorie.
    Es wird an meinem Umgang mit ihr nichts ändern, ich beschäftige mich eben nur mit der Frage "lässt sich alles ohne negative Konsequenz für den Hund genauso sicher aufbauen oder muss man bei der Weicheierziehung einfach Abstriche machen"?
    Das ist nämlich die Meinung derer die eine etwas "härtere" Erziehungsvariente praktizieren.

    Und da ich den Gegenbeweiß mit meiner tranfunseligen Tante nicht liefern kann - die zwar tut was ich will aber eben nicht immer postwendend - finde ich es super hier sowas ...


    Zitat


    Hi,
    also ich erziehe absolut gewaltfrei, ich berühre meinen Hund nur zum loben und zum schmusen ... hauptsächlich geht es über Körpersprache und Handzeichen ab.
    Dennoch, er arbeitet meistens sehr konzentriert und sauber und kann weit mehr als jene, die in manchen Vereinen auf die BGH1 "zugepresst" werden...
    Sicher kann man so arbeiten, es ist halt etwas aufwändiger, man muss viellt. mehr planen (wenn man Perfektion anstrebt) und natürlich das klassischste aller Mittel: üben, üben, üben und nochmal üben, und natürlich üben

    ... zu lesen.

    Dann besteht ja doch noch Hoffnung für uns :hust:


    LG
    Tina

    Zitat

    Ich erziehe quasi mit liebevoller Konsequenz :lol:

    Und das ist auch mein Weg.
    Ich kann allerdings auch gut damit leben das mein Hund nicht "perfekt" funktioniert.

    Und das sind auch die Fragen die ich mir oft stelle, ist, ich nenns jetzt mal "annähernde Perfektion" auch auf dem soften Weg möglich?

    Wie macht man zB den Hund schneller in Ausführung eines Kommandos ohne körperlich einzuwirken?
    Geht das überhaupt?

    Oder muss man dann wählen zwischen Erziehung mit Druck und körperlichem Eingreifen (nämlich runterdrücken) und dieses Ziel erreichen oder für alle Zeit akzeptieren daß der Hund beim Platz aus der Bewegung erst liegt wenn man schon 10 Schritte weitergelaufen ist?

    LG
    Tina

    Bei Rüden klappts ganz gut mit einer Suppenkelle :D

    Und tarne Dich, Deine Nachbarn werden Dich für bekloppt halten (und zudem in diesem Moment zufällig scharenweise auf der Straße sein, glaub mir, ich spreche aus Erfahrung) :lachtot:

    Oder auf eine frische Pfütze in der Wohnung warten und dann mit einer Einwegspritze aufziehen.

    Und gaaaaanz viel Geduld denn er wird evt so irritiert von Frauchen sein das er erst mal nicht pinkelt.

    LG
    Tina

    Danke für die Antwort :smile:

    Ich praktiziere ja auch die gewaltfreie Erzehung, dennoch finde ich Autorität muss sein.
    Einen antiautoritär erzogenen Hund gibts mM nach nicht denn das wäre ja gleichbedeutend mit einfach laufen lassen und nichts korrigieren.
    Und nicht machbar.

    Denoch bin ich bekennender Wattebäuschchenwerfer.
    Ehrlich gesagt streue ich oft auch noch Blümchen dabei ;) .

    Für mich fängt Gewalt eigentlich schon in dem Moment an in dem ich meinen Hund per körperlicher Einwirkung dazu zwinge etwas zu tun das er ohne diese Einwirkung nicht tun würde.

    Das muss nicht unbedingt mit Schmerzen verbunden sein.
    Denn genaugenommen ist es ja schon das festhalten der Leine während der Hund hineinspringt, das körperliche fixieren beim TA, das Kopf festhalten um eine Zecke aus dem Augenwinkel zu ziehen.

    Zumindest muten solche Aktionen bei einem kräftigen, schweren Hund manchmal schon recht "gewalttätig" an.

    Ganz ohne körperliche Einwirkung geht es allerdings nicht immer, das sehe ich auch ein.
    Wenn auch ungern.
    Weil ich mir selbst ziemlich respektlos meinem Hund gegenüber dabei vorkomme.
    Und mich dabei unwohl fühle.

    Daher ist für mich körperliches Fixieren des Hundes im "Notfall" das Maximum dessen was ich an "Gewalt" einsetze.
    Und, ich geb es zu, auch mal ein werfen eines Geräuschmachenden Gegenstands neben!!! den Hund, das beschränkte sich allerdings auf die Situation nach der ich oben fragte; Hund lässt sich den Inhalt der Bratpfanne schmecken und zwar während ich nur 3 Meter nebendran sitze.
    Da nutze ich dann den Schreck, treffen des Hundes wäre für mich aber absolut tabu.

    Ansonsten läuft bei uns tatsächlich alles nur über positive Bestärkung, Hör,- und Sichtzeichen und konsequentes Training.

    Wie weit ich tatsächlich damit komme weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.
    Meine Hündin ist recht leichtführig und sensibel so das sehr kleine Zeichen genügen um sie wieder auf die Reihe zu kriegen.
    Deshalb kann ich diese Linie die ich mit ihr fahre auch gut einhalten.
    Außer wenn es um Fressbares geht, da muss dann schon mal die eher strengere Stimme zum Einsatz kommen.

    Die meist vorherrschende Meinung ist ja das es ohne aversive Maßnahmen eben nur bis zu einer gewissen Grenze geht, die Absicherung aber einfach fehlt.
    Leuchtet mir irgendwo ein, dennoch wehre ich mich dagegen.
    Ich mag nicht mal ein so harmloses Hilfsmittel wie ein Zugstopphalsband benutzen.

    Letzte Woche kam ein neues Hund/Mensch Team zu unserer Trainingsstunde auf den Hundeplatz.
    Ein Schäfi, gerade 9 Monate alt und schon so fit in der UO das ich wirklich mit offenem Mund zugeschaut habe, zugegeben nicht ganz neidlos.

    Bis ich gesehen habe das er ein Kettenhalsband mit Zug anhatte und die Halterin ihm beim nicht sofort ausgeführten "sitz" leicht auf den Hintern patschte.

    Sofort war meine Bewunderung weg.
    Denn so will ich es nicht.

    Wenn ich die Wahl hätte mein Ziel in 6 Wochen mittels aversiven Reizen zu erreichen oder aber 2 Jahre ohne zu brauchen dann würde ich die 2 Jahre wählen.

    Vielleicht meschugge aber kann ich mit leben.

    LG
    Tina

    Ich würde einfach mal eine Urinprobe vom TA durchchecken lassen.

    Wenn sein Urin besonders scharf/unangenehm/komisch riecht dann könnte tatsächlich etwas krankhaftes dahinter stecken.
    Das würde ich auf jeden Fall abklären.

    Ansonsten, wenn er viel trinkt ist natürlich klar das auch viel wieder raus muss.
    Aber das übermäßige Trinken kann ja auch Ursachen haben.

    Kannst Du abschätzen wieviel er genau trinkt?
    Und bekommen beide Hunde das gleiche Futter?

    LG
    Tina

    Zitat


    Für mich persönlich gibt es nur die "belohende Erziehung". Unerwünschtes Verhalten wird ignoriert und erwünschtes Verhalten wird belohnt (Leckerli oder streicheln).

    Und wie reagierst Du wenn Dein Hund zB Essen vom Tisch klaut und Du ihn dabei erwischst?


    Zitat


    Das Wort NEIN versuche ich selten zu verwenden (kommt natürlich auf den Hund an) und das funktioniert bei uns richtig gut.

    Kommt dann das NEIN zum Einsatz?
    Plus eine Konsequenz oder ohne?

    Interessierte Grüße
    Tina