Beiträge von Tabina

    Overalls, Uniformen, Hüte, Brillen, Pappnasen, egal ob bei Mann oder Frau, ... null Reaktion.


    LG
    Tina

    Bei uns ist es auch so das ich zu 90% für unseren Hund "verantwortlich" bin.
    Füttern, Spazierengehen, Hundeplatz, Pflege, Training mache hauptsächlich ich.
    Auf meinen Mann hört unsere Hündin trotzdem - sofern er die richtigen Kommandos benutzt.

    Und ich denke auch das es nicht zwingend notwendig ist das sich beide Menschen gleichermaßen in die Erziehung einbringen sondern das jeder auch davon profitieren kann was der andere tut.

    Dennoch würde ich, nach allem was Du so beschrieben hast, versuchen Deinen Freund so weit wie möglich mit ins Thema Hund & alles Drumherum reinzunehmen.
    Denn bei euch gehts ja nicht um Interesselosigkeit oder Zeitmangel sondern um Überforderung.
    Überforderung allerdings nicht weil der Hund so schwierig ist sondern eher weil Dein Freund recht wenig belastbar ist.
    Und da kann der Hund doch eine riesige Chance für ihn sein.

    Denn jeder Fortschritt den der Hund mit ihm macht kann zum Erfolgserlebnis für Deinen Freund werden.
    Und er kann so sehr schnell die Erfahrung machen das er gut klarkommt, alles im Griff hat, das er Durchhalten kann, das er durch sein Einbringen Dinge verändert oder schafft.
    Und das er ein spitzenmäßiger Hundemensch ist.
    Und Stolz auf sich selbst zu sein ist nicht nur gut fürs Selbstbewusstsein, es gibt einem auch jede Menge Schwung für neue Aufgaben.

    Habt ihr schon mal überlegt mit Mimo zu clickern?
    Gerade das könnte ideal für die beiden sein denn es ist unkompliziert, stressfrei und macht richtig Spaß.
    Man sieht oft ganz schnell Fortschritte, die Übersequenzen sind kurz und überfordern so nicht.
    Und die Erfolgserlebnisse sorgen nicht nur dafür das Dein Freund das Gefühl bekommt tolle Dinge erreichen zu können sondern stärken auch die Bindung zwischen Mimo und ihm.
    Und dadurch das er ihn ganz spielerisch und ohne Druck nach und nach immer besser lesen und verstehen lernt kann er sich vielleicht mit der Zeit an immer "größere Aufgaben" heranwagen, sein Stressfaktor, der zur Zeit ja recht hoch ist, sinkt und seine Belastbarkeit wächst.

    Und er kann es ganz alleine mit Mimo machen, ohne Zuschauer, ohne Rechtfertigung und auch mit der Möglichkeit mal abzubrechen ohne sich dabei vor irgendjemand verantworten zu müssen oder sich schlecht dabei zu fühlen.

    Vielleicht liege ich ja auch völlig falsch und Dein Freund ist erleichtert und zufrieden wenn er aus der "Nummer Hund" so weit wie möglich raus ist.
    Dann übernimm Du so viel wie möglich und es wird kein Beinbruch sein.

    Wenn es aber so ist wie ich es hier rauslese - das er eigentlich gerne würde, er sich aber quasi selbst dabei im Weg steht - dann würde ich versuchen einen Weg in viele kleine Schritte zu zerteilen und ihn dann ganz eigenverantwortlich losschicken, mit der Option das er ankommen kann wann er will.

    Ich wünsche euch ganz viel Glück dabei den Weg zu finden der für euch der richtige ist.

    LG
    Tina

    Ich lass mal kurz die Mutter raushängen ...

    Seit wann dürfen lebende Tiere an 13jährige Mädels verkauft werden?

    Denen würd ich ganz schön was erzählen.
    Und sorry, Dir auch.

    Ich hab jedes Verständnis dafür wenn ein Kind, Jugendlicher, Mensch ein Tier möchte.
    Welches auch immer.

    Aber bitte doch in der Reihenfolge:
    mit den Eltern besprechen
    und sich das Okay holen
    sich darüber informieren was die Tiere für Bedürfnisse haben (Haltung, Pflege, Besonderheiten)
    das Zubehör besorgen
    und erst dann das Tier.


    Infos über Farbmäuse findest Du hier
    http://www.diebrain.de/ma-index.html

    LG
    Tina

    Zitat


    Warum kann man nicht für den Liter Naturmilch € 1,50 bezahlen, um damit den Bauern zu helfen?

    Ich könnte es nicht.
    Oder aber müsste es dann an anderer Stelle einsparen.

    Wir haben einen ungefähren Milchverbrauch von 50 Litern pro Monat.
    Und ich spreche nur von Milch, nicht von sonstigen Mipros.

    Ob ich 35,- oder 75,- Euro pro Monat dafür ausgebe macht für mich schon einen großen Unterschied.

    LG
    Tina

    Zitat

    Mein Vater hat mit meinem Bruder auch einen Milchviehhof. Ich habe dort am Anfang mit gearbeitet.

    Es ist ein hartes Brot und es ist eine Frage der Zeit, bis mein Vater, seine Frau, mein Bruder, seine Freundin, mein Neffe, meine Stiefschwester und die Tiere ihr zu Hause verlieren!!

    Dann kannst Du mir (uns) ja vielleicht mal in einfachen Worten erklären was der Knackpunkt bei der ganzen Sache ist, auf was man tatsächlich beim Kauf achten muss und womit man als Endverbraucher sicher sein kann das richtige zu kaufen.

    Denn ich verstehe es nicht.

    Mit dem Kauf von Biomilch helfe ich doch wieder nur dem Biobauern, oder ?

    LG
    Tina

    Ich finde dieses Thema sehr schwierig da äußerst umfangereich.
    Und für mich als Otto N. nicht zu durchblicken.

    Tatsache ist aber doch - und so gehts außer mir vielen vielen andern - das ich monatlich einen begrenzten finanziellen Rahmen zur Verfügung habe.
    Und mit dem was mir zur Verfügung steht wirtschaften muss.
    Heißt Monat für Monat 30 Tage lang dafür sorgen das alles was benötigt wird vorhanden, manches was man gerne hätte zusätzlich da und besonderes auch mal möglich ist.

    Das hinzukriegen, bleiben wir beim Beispiel Familie mit zwei Kindern ein Gehalt, und dabei alles was man verbraucht korrekt einzukaufen -heißt ausschließlich faire Milch, Fleisch aus artgerechter Haltung, Obst und Gemüse vom Biobauern, Eier von glücklichen Hühnern ect, ist nicht machbar.

    Natürlich muss man nicht täglich Fleisch auf dem Teller haben.
    Und sicher gibts durchaus billige Gerichte die man zaubern kann.
    Aber es ist doch unbestritten das eine 4köpfige Familie nunmal eine Menge Lebensmittel verbraucht.
    Und wie auch immer ich es hinkriege, alle sollen satt werden und das noch halbwegs gesund.

    Also muss ich abwägen, mich entscheiden wo ich die "bessere, fairere, gesündere, korrektere" Variante vorziehe und wo ich Abstriche mache.

    Das Problem dabei ist aber das ich selbst doch gar nicht den Durchblick habe um zu entscheiden was denn nun ganz schlimm, weniger schlimm, sinnvoll, sinnlos oder einfach nur Beschiss am Käufer ist.

    Um beim Beispiel Milch zu bleiben, ich blicke da nicht mehr durch.
    Frische Viollmilch, Vollmilch länger frisch, halbvolle Frischmilch, Biomilch, Landmilch,das ganze noch in verschiedenen Varianten erhitzt und länger oder kürzer haltbar gemacht ...
    Was soll dieser Wirrsinn?
    Was ist was?
    Und womit macht mans richtig?

    Man kann ja nicht mal sicher gehen das teuer fair und gut ist.

    Kommt bei teurerer Markenmilch mehr Geld bei den Landwirten an?

    Nein. Beim Kauf von Markenmilch kommt bei Bauern laut BDM in aller Regel nur der übliche Marktpreis von derzeit 24 Cent an. Für die Landwirte macht es also keinen grundlegenden Unterschied, ob Verbraucher günstige Milch beim Discounter kaufen oder teurere Markenmilch im Supermarkt. Der Aufpreis für Markenmilch fließt größtenteils in die Werbung. In den Verpackungen ist häufig die gleiche Milch.

    Quelle Yoopress

    Was also tun?
    Mir jede Aufschrift auf jeder Milchpackung durchlesen?
    Und selbst wenn ich mir die Zeit nehme, bin ich danach schlauer?

    Wie erkenne ich faire Milch im Supermarkt?
    Eine einheitliche Kennzeichnung für faire Milch gibt es nicht. Verbraucher müssen also mit offenen Augen einkaufen, um die Angebote der einzelnen Marken zu erkennen.
    Quelle Yoopress

    Ich persönlich bin nach einer Weile eher genervt und denke mir :zensur:
    Ich hab weder die Zeit noch die Lust mich stundenlang mit meinen Einkäufen zu beschäftigen.

    Und ich denke so gehts vielen.
    Nicht zu vergessen diejenigen die nicht die Möglichkeit haben einer Packung Milch all ihre Geheimnisse zu entlocken und froh sind - weil alt, sehbehindert oder der deutschen Sparche nicht perfekt mächtig, überhaupt Milch erwischt zu haben.

    Unterm Strich sind es also viele Faktoren die mitspielen, nicht nur Konsumgeilheit und Gedankenlosigkeit.

    Sondern beschränkte finanzielle Mittel, fehlende Kennzeichnungen, das denken das man, egal was man tut und was man kauft, eh übern Tisch gezogen wird plus die Unlust bei allem und jedem Produkt mehr zu zahlen als es unbedingt sein muss.
    Denn die Milchbauern sind ja nicht die einzigen in der sehr langen Schlange derer die um ihre Existenzen fürchten.

    Ich kann durchaus 10, 20 oder auch 30 Cent mehr pro Liter Milch zahlen.
    Und von mir aus auch für andere Dinge.

    Aber ich tue es nur dann wenn ich sicher sein kann das es auch dort ankommt wo es hingehört.
    Und dieses Wissen zu erhalten wird einem sehr schwer gemacht.


    LG
    Tina

    Zitat

    Für was brauchen Familien mit Kindern denn so viel Milch? Um die Cornflakes einzuweichen, Kaba zu trinken und um viele viele ungesunde Fruchtjoghurts und Fruchtquark etc. essen zu können?

    :???:
    Es soll auch Kinder geben die statt Cornflakes gesunde Haferflocken mit Milch essen.
    Deren Mütter aus echten Bananen oder Erdbeeren und Milch Shakes pürieren (wo dann schnell mal 2 Liter für verbraucht werden).
    Und tatsächlich trinken viele kleine Menschen, auch Babys oder Kleinkind genannt, mehrere Fläschchen "normale" Milch täglich sobald sie aus dem Still(Milchpulver)alter raus sind ...

    Milch gehört so ungefähr zu den letzten Lebensmittel die ich meinen Kindern nur eingeschränkt zur Verfügung stellen würde ....

    LG
    Tina

    Zitat


    Ich brauch viel Milch, bis zu 7 Litern die Woche, aber wenn ich wüßte, dass die Bauern mehr dann Geld bekommen würden, wäre ich auch bereit 1,50€ zu bezahlen.

    Nun stell Dir vor Du bräuchtest nicht 7 sondern 12, 15 oder 20 Liter pro Woche.
    Würdest Du das, ohne mit der Wimper zu zucken, auch teurer bezahlen als Du müsstest?

    Zitat


    Aber letztendlich entscheidet der Kunde, das sind wir, und wenn wir die Schnäppchenmentalität nicht los werden, wird noch so manches in die Knie gehen.

    Das sehe ich anders.
    Viele Kunden können nämlich nicht frei entscheiden ob sie die Milch zu 50 Cent oder zu 1,50 kaufen.
    Weil sie sich die teure schlichtweg nicht leisten können.
    Und das hat oft nichts mit Schnäppchenmentalität zu tun.

    Alleinstehend oder als Double income no kids Paar kann man im Bioladen kaufen.
    Doch wie soll das eine Familie mit Kindern und nur einem Verdiener bewerkstelligen.


    LG
    Tina

    Ich finde es stinkt in Parkhäusern immer erbärmlich nach Abgasen.
    Deshalb würde ich auf jeden Fall eins suchen wo man nach oben parkt und nicht in eine Tierfgarage runter fährt.
    Also hell und luftig und dennoch schattig.

    Wobei, ich würds glaub ich gar nicht machen.
    Wäre mir irgendwie unwohl dabei.
    Bin aber auch ein Pienschen und nicht maßgeblich ;)

    LG
    Tina