Beiträge von Die Swiffer

    corrier

    Ich musste gerade an dich denken wegen Verschlusszeiten.

    Meine neue Aufgabe im Workshopbuch:

    Längere Verschlusszeiten und dann das Mitgehen mit der Kamera.

    Eine Woche mit 1/60 oder 1 Tag mit 1/60, der Nächste mit 1/30, dann 1/15...

    Ich werd fluchen.... :ugly:

    Aber gut. Wenn Passanten mit 1/60 gehen sollen und Autos mit 1/100 dann werd ich so nen ganz normal laufenden Hund auch hinbekommen.

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    Heute vor 2 Jahren zog das schwarze Riesenbaby ein |)

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    Hat sich nix geändert. Ist immer noch das Baby, allerdings Betonung auf Riese.

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    Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. 2 Jahre Eierlikör.... :party: :paketliebe:

    Der kleine Chaot. :ugly:

    @Vakuole reizoffenheit ist nicht gleich Außenorientiert.

    Ein Hund kann sehr wohl nach innen orientiert sein, aber auf Reize anspringen.

    Allerdings ist da das Anleiten, mit den Reizen umzugehen, in meinen Augen deutlich leichter, als bei einem Hund, dessen Fokus und Interesse generell nach außen gelagert sind.


    So mal allgemein zum Threadtitel:

    Ich hatte es, glaub ich, in nem anderen Thread schon mal geschrieben, dass gerade das schnelle Anspringen und Reagieren auf Reize bei einigen Rassen ja genetisch veranlagt und überdies auch gewünscht ist. Ein BC oder nen Jagdterrier, die wie Rantanplan reagieren und agieren, mit denen ist die Arbeit so umzusetzen, wie es sollten, nicht wirklich möglich.

    Diese genetisch veranlagte Reizoffenheit war aber früher tatsächlich nicht das Problem, wenn man sich erinnert, wie genau diese Spezialisten früher gehalten wurde (Farm im Nirgendwo, Forsthaus am Waldrand .... also mal ganz weit zurückgegangen)... erst nach und nach wurde ja im Rahmen der Urbanisierung erst bis ans Forsthaus rangebaut (inzwischen liegen die ja zT mitten im Ort), die Schäfer, die wirklich eine Farm mit ausreichend Weideland drum herum haben, sind auch in der Minderheit.

    In der heutigen Zeit, mit der heutigen Gesellschaft und den Anforderungen an die Hundehaltung prasseln also ungleich mehr Reize auf diese Gehirne ein.

    Abschalten kaum noch möglich.

    Hohe Reizschwelle und niedrige Reizschwelle findet man ja durchaus als Schlagworte bei Rassebeschreibungen und das kommt auch nicht von ungefähr.

    Würde ein HSH auf jeden Reiz anspringen, kann er seinen Job einfach ned machen, da die Arbeitsweise/Arbeitszeit eines HSH sich zb deutlich von der eines Hütehundes unterscheidet.

    Und dann kommen wir zum zweiten Punkt: Nervenstärke.

    Ganz, ganz knapp formuliert/überspitzt: der Nervenstarke kann abschalten, dem nicht ganz so nervenstarken Hund muss man es beibringen.

    Das gibts dann in Ausprägung von -100 bis +100.

    Wie bei uns Menschen auch. Es gibt Menschen, die auch unter Stress über eine mentale, stabile Stärke verfügen und Menschen, die sehr, sehr schnell hektisch werden.

    ;)

    Dann hätten wir noch die Außenorientierten Hunde und die eher nach innenorientierten Hunde, auch da in verschiedenen Kombinationen.

    Es gibt Hunde, die zwar nach außen orientiert sind, aber eben dabei auch cool bleiben und dann gibts Hunde, die schon mit ihrer eigenen kleinen Welt überfordert sind.

    =)

    Außen/innenorientierung würde ich es eher Richtung Charakter zuordnen. So nen bissl wie Introvertiert und Extrovertiert. Wobei auch da Gene eine Rolle spielen. Allerdings wohl weniger wichtig als zb bei dem superfeinen Gehör eines BCs.

    Dann gibts noch das Thema Temperament. Auch eine Deutsche Dogge kann Temperament haben, allerdings ist sie natürlich aufgrund Körpergröße und Gewicht weniger spritzig und agil als ein kleiner Terrier.

    Was sich natürlich auch in der subjektiven Wahrnehmung und Bewertung des Temperaments niederschlägt.

    Ein aufgeregter Elefant wirkt ja irgendwie weniger aufgeregt, als ne aufgeregte Maus, auch wenn sich für beide die Aufregung gleich anfühlt. ;)

    Dann haben wir noch den Punkt Züchter...

    - möglichst schnell für Agi/flyball weiß der Geier was

    - Rasse xy muss so

    - die persönliche Vorliebe wie ein Hund zu sein hat steht über der Frage, ob dieser Hund der Zucht wirklich gut tut

    - optische Vorlieben

    - bedient die Nachfrage, nach aktiven Hunden

    Und da haben wir dann den Punkt Käufer.

    Schlaftabletten will ja keiner. Der Welpe, der als Erstes auf einen zu kommt, der aufgeschlossen, aufgeweckt, aktiv, blaundblubb ist - der soll es sein.

    Der aktive Familienhund/Durchschnittshund soll 3 Stunden am Tag Gassi gehen, am Wochenende 6 Stunden wandern, 30km Radtour, mit in die Stadt und am Besten mit dem anderen Familienhund noch durch den Garten toben, 2x die Woche Agi, Obi, Treibball, Mantrailen, Dogdancing, Dummytraining und weiß der Geier was.... Dafür muss der Hund also aktiv sein, da kann dann interessanterweise der Hund, der einfach so schlafen kann, der selbst zur Ruhe kommen und im größten Trubel abschalten kann - sowieso schon mal nicht in Frage kommen. Nicht aktiv genug.

    Dementsprechend sucht Käufer sich also 1. ne als aktiv beschriebene Rasse

    2. den aktivsten, nach außen orientiertesten Hund


    Alles in einen Topf schmeißen, funktioniert nicht, weil Rassepräposition, subjektive menschliche Wahrnehmung und Bewertung von Aufregung und nicht zuletzt das Individuum Hund, lassen den gleichen Hund in unterschiedlichen Umgebungen und bei unterschiedlichen Menschen

    1. sich unterschiedlich entwickeln

    2. unterschiedlich auf andere wirken


    Mein Fazit wäre: Zucht und Nachfrage entwickeln sich in Richtungen, die keiner Rasse gut tun.

    Natürlich gibt es Ausnahmen, nicht jeder Züchter schmeißt jeden Hund in die Zucht, nicht jeder Käufer informiert sich nicht und sucht sich den falschen Hund....

    Ich hab mich heute mal riesig über den Nervsack gefreut.

    Eggi ist mit Hazeli durch den Garten geflitzt. Irgendwann hat es dann auch Erbse in den Pfoten gejuckt. Zu dritt spielen überfordert sie immer noch ein bisschen und der Nersack ist bisher immer nach10 Sekunden bei Erbse gekippt und wollt nur noch rammeln.

    Und heute hat er sich ganz toll zusammen gerissen und hat sich ganz schrecklich doll bemüht, mit Erbse zu spielen - auf ihre Art.

    Und dann hatte Erbse mit ihren 9 Jahren nen richtigen Rennflash und der Nervsack konnte mitrennen, ohne dass Erbse überfordert war.

    :applaus:

    Das Strahlen der Beiden - unbezahlbar. Und der kleine Nervsack is kein einziges Mal gekippt. :hurra:

    LL0rd

    Ganz ehrlich: als professioneller Gassiservice hab ich von der Hundeschwemme hier nix gemerkt. Und ich hab hier irgendwie Monopolstellung. :muede:

    Das Einzige- aber das kommt immer unabhängig von Corona vor - sind langjährige HH, die keinen Plan B haben. Null. Und dann plötzlich doch mal jemanden brauchen und sich wundern, wenn nicht alle Hundepensionen sich um ihren Hund reißen.

    :ka:

    Is schon so, dass einige AG merken, dass sie so durchaus Betriebskosten sparen können und einige riesigen Konzerne schon angefangen haben, das eine oder andere Büro komplett zu schließen und alle Mitarbeiter im HO zu lassen.

    Ebenso gibts bei so Einigen im Rahmen der Work Balance jetzt dauerhaft die Option Stunden x im HO zu absolvieren.

    Gerade das ist bei AN gefragt und nen AG der junge, fähige AN haben will und da im Wettbewerb mit anderen AG steht, muss das inzwischen anbieten können.

    Ich denke, gerade bei Paaren ist die Wahrscheinlichkeit durch die Veränderungen an den Arbeitsplätzen noch mal höher, dass der Hund auch in Zukunft nicht 8h täglich alleine bleiben muss.

    Für alles andere gibts Hundesitter/Gassiservice/HuPs.

    Vor Ende 2021 haben zumindest die Firmen meiner Kunden nicht vor, irgendwas an ihrem derzeitigen Modell zu ändern und ja - so eine Zeit, einen Hund einzugewöhnen, bekommt man echt nicht so schnell wieder.

    Ein Sabbatical Year nehmen zu können oder für 1-2 Jahre ins HO geschickt zu werden, weil man gerne einen Welpen hätte, sind ja nun eher Ausnahmen, als die Regel.

    Hm, wie oben gesagt: Gossi= Spät fertig, auch körperlich. Da kommt auch noch was zwischen dem 3. und 4. Lj.

    Hazeli war zb. schon eher "reif" und weniger lange junghündisch, als die beiden E's. Aber die hatte auch von Anfang an weniger Temperament und war insgesamt in sich ruhender. Wirklich erwachsenen war sie auch erst mit 3.

    Dennoch: das blonde Plüsch aus dem Pfützenvideo wird im April 8 und holt immer noch wie nen junger Wirbelwind rum.

    Das würde ich zb da nicht dran fest machen, ob ein Hund erwachsen ist.

    Für mich is es eher, der Charakter ist gefestigt, die Murmeln haben sich sortiert, clownig und gute Laune ersetzen Blödsinn und Wahnsinn und insgesamt weiß man, was man da aneinander hat.

    =)

    Meine Goldiehündin war zB schon mit 2 fertig, körperlich und vom Kopf.

    Der Kuvasz erst mit 4.

    =)