Beiträge von Die Swiffer

    Caissa

    Ich versuche es mal runter zu brechen:

    Am Anfang steht die Bindung, der Bezug zum Hund - denn das ist es, was die Probleme und auch die Angst abmildern.

    Die den Menschen dafür öffnen, das Wesen Hund hinter der Aggression zu sehen.

    Wichtig, denn: so ein Hund ist ein Langzeit"projekt" mit Phasen, wo der Hund gefühlt nur aus Aggressionen besteht und wenn man da nix Nettes an seinem Hund findet, keinen kleinen angenehmen Momente - macht es das einfach sehr sehr schwer.

    Da kann man reinwachsen - keine Frage und @Nothingheretosee ist ein wunderschönes Paradebeispiel, wie sich ein Mensch in diese Rolle einfinden kann, wächst und auch daran wächst. Aber der Thread ist zB auch voll davon, wie der Mensch sich auf den Arsch setzt und die Zähne zusammen beißt, um der Aufgabe gewachsen zu sein, um auf ein gutes Stück Lebensqualität zu kommen. Einen Trainer kommen zu lassen, ist erst der erste Schritt. Danach braucht es verdammt viel Arsch in der Hose und Durchhaltewillen.

    Natürlich kann man so einen Hund auch als Halter schlicht und ergreifend nur verwahren- aber das ist wohl weder im Sinne der TE noch des Hundes.

    Einen für Menschen gefährlichen Hund zu halten, is eine wahnsinnige Verantwortung, die wahrlich schwer für Jahre auf den Schultern liegt.

    Dem muss man emotional gewachsen sein.

    Dass der Hund den eigenen Halter beißt: dem muss man ebenfalls emotional gewachsen sein.

    Es sind 2 Paar Schuhe:

    -Bin ich dem gewachsen oder kann/will ich da rein wachsen?

    - bin ich dem emotional gewachsen?


    Und ja, ich sehe da beide:

    Eine Halterin, die keinen Bezug hat zum Hund und Angst vor ihm und einen Hund, dem es gerade an so einigem mangelt.

    Aber sowohl Hund als auch Halterin haben ein Recht auf Lebensqualität.

    Und da muss man sich eben fragen, was man will.

    @Nothingheretosee

    Tja du sagst das so leicht! Vielleicht sind unsere Hunde einfach verschieden aggressiv oder du bist einfach eine andere Persönlichkeit als ich. Ist ja schön für dich, dass du das so einfach wegsteckst!

    Du hast auch keinen verrückten Aussie daheim sitzen, ich kann nicht sagen was für ein Hund das auf deinem Avatar ist, aber sieht nach kleinerem Mischling aus. Vielleicht liegt hier ja schon ein Unterschied. Meine Hündin ist einfach vehemennt und versucht tatsächlich alles zu attackieren, tut mir leid, wenn mir da kein Nerv bleibt mit ihr zu spielen, so als wäre nichts!!

    Wenn man merkt, man ist dem nicht gewachsen, weder als Person noch emotional: Hund abgeben.

    Die Idee mit dem Garten plus Schleppleine würde sich umsetzen lassen, danke für den Vorschlag. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht :doh:

    Ich hoffe, dass sie wieder etwas entspannter wird, wenn sie mehr Bewegung bekommt. Obwohl es erst seit ein paar Monaten der Fall ist, dass wir gar nichts mehr machen. Kann sich das wirklich so schnell aufs Gemüt schlagen?

    Ich werde auf jeden Fall die Tage mal zu meinen Eltern fahren und den Plan umsetzen, sie an einem Baum anbinden mit 15 m Schlepp und sie einfach ihr Ding machen lassen, mit genügend Abstand zu ihr.

    Wie würde es dir gehen, wenn du ein paar Monate nur an der Hand deines Freundes/ deiner Eltern Runden um den Block gehen dürftest? :sweet:

    Freuhund hat sich Rutenspitze abgerissen und bis 2 Meter Höhe hübsche einem Kettensägenmassaker würdige Spritzer hinterlassen.

    Puh, das kenne ich noch von meinem Dalmatiner.

    Zum Glück hat er sie sich nur aufgeschlagen.

    Das Schwierige war tatsächlich damit zum Notdienst in die Tk zu kommen, ohne dass auch noch das Auto aussah, als ob da drin sonst was passiert wäre und dann einen Verband hinzubekommen, der den Propeller-Wackel-Beardiebobbes aushält.

    Der erste Verband hat er genau bis zur Ausgangstür gehalten - da hat der Beardie Opi meinen Mann erblickt und es war zu viel an Freude für den Verband. xD

    Und Zack - schon wieder schöne Spritzer an die Glastür, Wände und an die Decke.:pfeif:  |)