Ach Mensch.... Gute Reise, Josy.
Beiträge von Die Swiffer
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Uiiii, da les ich jetzt ganz schon viele Vorurteile und Klischees raus.
Im Ernst: keiner hier hätte SD empfohlen, wenn der Hund scharf gemacht wird.
Und wenn deine Frau Spaß dran hat- ernstgemeinte Frage: was ist so schlimm für dich daran, mehr Zeit mit deinen kids zu verbringen?
Wenn das DAS neue Lieblingshobby deiner Frau werden sollte, unterstütz sie drin. Ist die Frau happy und zufrieden, isses meistens besser für ne Ehe.

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Wie schon gesagt, ich bin stark für die Abgabe, meine Frau möchte es probieren, weil sie denkt, dass es Spaß machen könnte. Für mich klingt es aber vorallem nach Arbeit und viel, viel Zeitaufwand
Kleine Tipp:
Hilf ihr bei der Vereinssuche und dann halte dich raus.
Wenn sie Spaß hat, wenn ihr das nicht zu viel wird - dann wird dem so sein.
Ansonsten wird sie wohl - wie jetzt auch- ihre Wünsche klar und deutlich kommunizieren und da sie auch zukünftig die Person sein soll, die das Meiste mit dem Hund macht: ihr Thema, ihre Entscheidung.
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Das Problem ist, dass ein online Tipps geben, wie man als Mensch in welchen Situationen mit einem reaktiven, bissigen, überforderten, gestressten, Raum einnehmenden, unausgelasteten Hund umgehen kann, schlicht und ergreifend fahrlässig sind.
Deswegen sollte sich hier auch keiner konkret äußern, zB den Stress und das Hochspulen im Garten abzustellen oder Übersprungsbeißen zu kontrollieren.
Auch wie man als Gefahrenabwehr reagieren kann, hat ein massiven Hinkefuß: die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger und eben keine Glaskugel. Wenn mir zb Menschen mit einem Umgang mit Hunden, der meinem sehr ähnlich ist, sagen "in Situationen x, machste Y und begrenz den Hund" Dann weiß ICH sehr GENAU was damit gemeint ist und wie ich es umsetze.
Person X aber zB nicht.
Managementmaßnahmen gehen. Mitm MK am Hund kann man auch Tricks üben, nur so als Bespiel, Gassi gehen geht auch, je nach MK geht auch Belohnen über Futtertube oder Keks.
Und dem Hund bricht auch kein Zacken aus der Krone, wenn er 18h am Tag oder 24h am Tag nen Maulkorb trägt.
Eigenschutz und Umweltschutz gehen bei einem bissigen Hund einfach vor.
Angst und Vertrauen: ich will dir nix vormachen - die Angst wird sich ggf. legen, wenn du weißt, dass dein Hund dich nicht mehr verletzen kann, weil MK druff. Die Angst, dass dein Hund trotz allem mal nen Passanten erwischt, wird sich höchst wahrscheinlich noch sehr lange halten.
Das Vertrauen wieder zu erlangen: das wird dauern. Wenn du überhaupt wieder so ein Vertrauen zu deinem Hund bekommst, wie du es dir vorstellst.
(*reiner persönlicher Erfahrungswert*)

Bei meinem alten Rüden kann ich dir zB nach über 10 Jahren sagen: "das Einzige, was an ihm berechenbar ist, ist dass er unberechenbar ist." Ich vertraue ihm trotzdem und kann mich in vielerlei Hinsicht auf ihn verlassen - aber es ist kein blindes Vertrauen, wie zB bei den Hündinnen.

Ich bin mir zb sicher, dass er bei mir nicht zupacken wird, wenn er Schmerzen hat und ich dran muss. Dagegen würd ich nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass er bei fremden Menschen nicht zupackt, einfach weil sie da sind.

Der Weg mit einem solchen Hund ist steinig. Wirklich steinig. Dessen sei dir bitte bewusst.

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Vor dem Chip: Aufreiten von allem, was weiblich ist, an Schlafen im Haus nicht mehr zu denken, draußen cool.
Unter dem Chip: im Haus schlafen und cool; draußen nervös, unsicher, Freak
Viel, viel Arbeit investiert, damit er sich draußen nicht völlig ins Jenseits schießt etc.
Chip läuft derzeit aus bzw ist offiziell am 24.01. Ausgelaufen. Auslaufchaos hält sich dank Puur Hypersex Tropfen in Grenzen. Drinnen und draußen ne recht coole und entspannte Socke. Interesse an Mädels grundsätzlich da, aber bleibt kontrollierbar und stresst ihn nicht.
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Geri zeigt das Verhalten bei nicht läufigen Hündinnen aber sonst nie
Du weißt aber schon, dass er noch jung ist und sich alles und ständig entwickelt oder?
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Hast du die Szene eventuell einmal gefilmt und möchtest sie hier zeigen? Vielleicht kann dir jemand so eine Hilfestellung sein?
Nein, ich habe nicht gefilmt, aber kann ich gerne das nächste mal machen. Wäre vermutlich auch für die Trainerin hilfreich. Danke für die Idee!
Deine Probleme wurden da nicht klein geredet! Dir wurde aus erster Hand erzaehlt wie das Leben mit so einem Hund ist, was es erfordert, usw. Darauf hin wurdest du dann stinkig (so kam dein Posting an) und meintest das der andere Hund ja vermutl. ein kleiner Mix und kein beissender Aussie ist. Das man da dann entsprechend antwortet, ist ja wohl kein Wunder!
Mir ging es nur darum, dass ich extra gesagt habe, dass ich Probleme habe mich mit Kira zu beschäftigen, weil ich Angst habe und dann als Antwort kam "ja, aber ich hatte doch auch so eine Angst und mit ein bisschen Beschäftigung ist es besser geworden und jetzt bin ich super toll und habe alles im Griff". Das hat mich einfach getriggert, weil es indirekt ausgesagt hat, dass ich mich nicht so anstellen soll. Ängste gehen nicht einfach so weg.
Natürlich gehen Ängste einfach so weg.
Aber es liegen doch noch recht grundlegende Denkfehler vor.
Nur weil du nen Hund fütterst und nen Dach über den Kopf gibst, wird dir der Hund nicht dankbar sein und lieb und nett.
Aggressionen und die 42 Zähne gehören zum Hund wie die Schippe und der Sandkasten zum Kindergarten.
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Ich lasse sie nicht hängen! Ich gebe ihr regelmäßig ihr Futter, gehe mit ihr Gassi, gebe ihr ein Dach über dem Kopf und das obwohl sie mich in meiner eigenen Wohnung gebissen hat!
Ich setze Tipps von euch um und gebe mir Mühe. Aber die Angst bekommt man nicht einfach so weg. Bei jeder Interaktion mit ihr, habe ich Sorge, dass sie mich grundlos anfällt.
Nein, das hast du falsch verstanden: das war auf die Situation mit dem Garten bezogen.
Was hast du da genau gemacht? Hast du sie in dem Stress gelassen oder war deine einzige Strategie einfach den Garten wieder zu verlassen?
Das meinte ich mit Hängen lassen.
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Interessanter Thread, ich hänge immer noch gedanklich daran, wie Du die Hündin von Nothingheretosee klein geredet hast.
hast Dir zwischenzeitlich ihren Thread mal gelesen?)Ich reagiere einfach allergisch darauf, wenn andere Leute versuchen meine Probleme klein zu reden, nur weil sie es besser hinkriegen. Niemand ist gleich, keine Menschen, keine Hunde und nur weil jemand vielleicht einen Schritt weiter ist oder mehr Glück hatte, heißt das nicht, dass meine Probleme nicht real sind und ich tatsächlich unter der Situation leide.
Jo. Nu ist es eben dünn. Für den Hund. Gilt das nicht gegenseitig, dass man durch dick und dünn geht, oder ist das was, was man nur von einem erwartet und wenn der andere nicht funktioniert ist man plötzlich emotional nicht mehr in der Lage, sich auf irgendwas einzulassen... schade.
Natürlich sollte das in beide Richtungen gehen, aber wenn es gar keinen Hoffnungsschimmer aufs nächste "dick" gibt frustriert das einfach. Wie lange muss man sich durch das schlechte "quälen", bis es wieder besser wird?
Ich war mittlerweile mit Kira im Garten meiner Eltern. Ich habe sie an die Schlepp genommen (10 m) und bin mit ihr durch den Garten gelatscht. Sie war komplett von Sinnen, war nur gestresst, ist fiepend hin und her gelaufen, hat mich immer wieder mit dem Mauli angestupst (wollte sie mich beißen?), hat jeden Grashalm angebellt und wollte ständig nur zum Zaun hin. Ich glaube sie war ziemlich überfordert. Nun frage ich mich, wird das besser, wenn ich es regelmäßig mache, oder sollte ich es lassen?
Die Idee mit der Pro und Contra Liste werde ich auch umsetzen, danke dafür.
Ich habe mir mittlerweile auch das Buch von Thomas Baumann über ZOS besorgt und werde mich darin einlesen und es einfach mal versuchen. Ich glaube sie hat mehr von ruhiger Nasenarbeit als von sinnlosen herumrennen an der langen Leine.
die Frage ist halt: was machst du dann? Wenn du als Halter deine Hündin so hängen lässt, wird es eher schlimmer als besser.
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Nur nur ne kleine Anmerkung: nur weil Rüden sabbern und klappern, heißt das nicht automatisch, dass die Hündin läufig ist.
