Beiträge von Die Swiffer

    Das tut mir wirklich leid

    Muss es nicht. =)

    Ich seh den Wandel jetzt seit 30 Jahren, egal ob Dorf oder Stadt, egal ob

    Stadtrandlage oder Dorfrandlage.

    Mit einem Hund find ich es zB auch noch mal deutlich einfacher, als mit 4. Und in 10 Jahren bin ich auch schon ü50.

    Ob ich dann überhaupt noch gesundheitlich in der Lage bin, Hunde selbst so zu halten, wie ich mir das vorstelle, steht dann auch noch mal auf einem anderen Blatt. Aber selbst wenn ich persönlich dann keinen eigenen Hund mehr hätte, Fremdhunde hätt ich ja dann trotzdem noch genug zum Gassi.

    Und ob wir in 10 Jahren hier noch wohnen, steht auch noch mal auf einem anderen Blatt.

    Von daher :ka: . Ich bin da entspannt. =)

    Ich bin Gassifahrer. Wohne im Dorf.

    Grund 1: Es gibt nicht mehr eine Gassirushhour, sondern von 6-22:00 ist halligalli. Hinter den Gartenzäunen von den Hunden, die gerade nicht Gassi gehen und auf den Feldern mit denen, die gerade Gassi gehen.

    Morgens um 5 geht, aber nur, wenn kein Mais steht - wegen der Wildschweine.

    Der Rest der Wege ist halt Kinderspielplatz oder Bundesstraße oder Wald.

    Grund 2: die Passantendichte, von morgens is abends sind sehr viele Leute unterwegs. Radfahrer, Inliner, Jogger, Spaziergänger.

    Grund 3: ich hab beruflich so viele Hundebegegnungen und Passantenbegegnungen, dass ich Privat einfach gern drauf verzichte.

    Grund 4: nehm ich die Hunde entweder anschließend mit zur Arbeit oder zum Erledigen von Besorgungen.

    Grund 5: 2 Hunde sind recht reizoffen und brauchen das Seele baumeln lassen können genauso wie ich.

    (Grund 6 war lange Zeit ein mit Mensch und Hund unverträglicher Hund, das ständige Management ging mir auf die Nerven)

    Meine Hunde bleiben auf dem Weg, wer jagt, bleibt angeleint, belästigen keine Passanten und wir zockeln halt so durch den Wald.

    Für mich persönlich hat sich das Bild der Hundehaltung mit der Hundedichte, der Passantendichte, den Regeln und den Gesetzen dahingehend so geändert, dass ich zu bezweifeln wage, ob in 10 Jahren überhaupt noch Hundehaltung so möglich sein wird, wie ich sie mir vorstelle.

    Na endlich. Sie sind da. Dafür zT schon mit Knospen. :applaus:

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    Und wenn mich vorhin nicht alles getäuscht hat, hat die erste Apple Blossom ausm letzten Jahr jetzt Knospen. :herzen1:

    Ok, bei Wahrscheinlichkeitsrechnung bin ich raus.

    Kann kein Mathe.

    Kann nur Jura.

    ;)

    Also ned ...

    ... trickreich vom Thema und der Tatsache ablenken, dass unter den gegenwärtigen Verhältnissen Kontakte jeglicher Art missbraucht werden könnten und daher riskant sein könnten.

    Was? :ka:


    Ich versteh gerade ned, was du meinst...

    Beruflich erlebe ich die volle Bandbreite an HH. Die, für die das tatsächlich völlig normal ist, wenn sich die Hündin mit der Nachbarshündin kloppt und dabei Löcher entstehen, die, die um das Potenzial ihres Hunde wissen und dementsprechend keinen Kontakt haben wollen, die, die Gefährlichkeit ihres Hundes mit "er nifft nur ab und zu" oder "so lange sich Mensch&Hund nicht bewegen/nichts falsch machen/'nicht nervös, hektisch oder sonst wie sind, isser ganz lieb" runterspielen, die, wo sowohl Hund als auch Halter schwer verletzt wurden und nen Trauma zu verarbeiten haben, die, die sehr sehr menschliche Sichtweisen auf ihre Hunde übertragen oder mit feinstem Hundespielwiesenwissen die Welt verbessern wollen, die völlig Normalen, die "aber der muss doch sozialisiert werden!", die Übermuttis, die "guck mal mein Hund hört" Beweiserwoller (wo der Hund natürlich nicht hört), die, die direkt mit Vetamt drohen, weil Hundi an der Leine gebellt hat, die, die aufgrund von 1 Sekunde genau wissen, wo das Problem is und mit Keks, Leinenruck, Clicker oder CM gleich die Lösung fürs Problem haben--------

    Mein Fazit wäre: Es kommt immer drauf an.

    1. Halter 1

    2. Halter 2

    3. Hund 1

    4. Hund 2

    Gute Menschenkenntnis, die HH im Gassigebiet beobachten, die anderen Hunde mal bei deren Interaktion miteinander beobachten und dann überlegen, was man für den eigenen Hund will/ihm nicht antun muss/wem man ausm Weg geht/wo es passen kann....

    Immer mit der Gewissheit, dass der eigene Anspruch und der eigene HH-Knigge keine in Stein gemeißelten allgemein gültigen Regeln sind und dass es in nem anderen Gassigebiet schon wieder ganz andere Menschen und Hunde gibt.

    Du weißt schon,...

    ... wie man zu #1 von DIESEM Thema findet?

    Es geht um Kontakt und in der Folge um mögliche Rangeleien. (Den Ursprung des Wortes Rangelei oder rangeln kennt kaum noch jemand. Deutsch ist zur Fremdsprache geworden.)

    Beitrag 1 verweist auf einen Ursprungsthread und da geht es nicht um Rangeleien und dass ein TA deshalb seine Schweigepflicht gebrochen hat.

    Aus dem Ursprünglichen sehr traurigen Grund hat sich die Diskussion entwickelt, für die der Thread hier eröffnet wurde.

    Also ned alles in einen Topf werfen, umrühren und ne Pauschale draus machen.

    Zurück zum Ausganspunkt:

    Interessehalber, weil es einige in dem nachfolgenden Thread erwähnt haben, ich aber nicht zu sehr OT werden wollte:

    Gast108248
    17. März 2022 um 17:33

    Wenn ich meinen Hund mit irgend einem anderen Hund "spielen" lasse - heute sogenannte Sozialisierung - und jemand behauptet, dass mein Hund den anderen Hund/Halter beschädigt habe oder sich nicht freundlich verhalten hätte oder schlecht kontrollierbar wäre, und diese Person ihre Anzeigeritis auslebt, dann bekommt man Schwierigkeiten.

    Es wird hier ja behauptet, dass sogar Tierärzte ihre ärztliche Schweigepflicht brechen müssen.

    Also bekäme mein Hund keinerlei Kontakt zu fremden Hunden. Es ist unter den momentanen gesellschaftlichen Verhältnissen leider nicht möglich.

    Du weißt schon, dass es um Ursprung um ein bissl was anderes geht, als Beschädigungen oder aus Versehen nen Kratzer machen oder?