Beiträge von Die Swiffer

    Schwierig, und genau deswegen auch interessant - für mich zumindest. Wäre es mit einer pauschalen Bedienungsanleitung getan, würde ein Post reichen. Aber hier freute ich mich auf das Gespräch und den Austausch.

    Ich glaube nicht, dass das so im Internet, mit dem Deckmantel der Anonymität, so ohne Weiteres bei einem hochemotionalem Thema (Hundehaltung ist nunmal emotional) möglich ist, weil eben so viele unterschiedliche (Lebens-)Einstellungen, Moralvorstellungen, Werte und Normen aufeinanderprallen.

    So schnell ist was geschrieben, was man so im RL wohl kaum einem Menschen an den Kopf werfen würde.

    , wirklich im Sinne des Hundes ist

    Was im Sinne des Hundes ist, hängt ja dann erstmal vom Individuum Hund ab.

    Und da wir x Millionen Hunde mit recht unterschiedlichen Bedürfnissen haben, find ich persönlich es schwer, da von vornherein irgendwelche Kriterien aufzuerlegen, die den eigenen Maßstab erfüllen.

    Nur Maßstab ist ja nicht gleich Maßstab.

    Guckt man sich das Wort "Vermenschlichung" an, wird man auf sehr viele unterschiedliche Ansichten dazu treffen, was für den einen schon Vermenschlichung ist, ist es für den anderen noch lange nicht.

    Von seinem eigenen Leben, seiner eigenen Ethik, seiner eigenen Moral für die Allgemeinheit gültige Aussagen zu ziehen, finde ich persönlich einfach schwer, weil Menschen und Hunde für mich einfach so herrlich vielfältig und bunt sind, wie es das Leben nur bieten kann.

    Besser? Besser geht es bestimmt immer. Für jeden einzelnen Hund. Sei es weil das Körbchen vielleicht nicht zu 100% den Vorlieben entspricht, sei es weil er gern jagen/andere Hunde vermöbeln/essen klauen/nicht bei Regen Gassi und nen Indoorklo hätte.

    Schwierig. :ka:

    Uffa..... wording. Es kann so vieles und auf der anderen Seite auch ganz vieles nicht.


    Also ich habe Hunde, weil ich Hunde haben wollte. Nix mit "einen Hund retten.

    Und ich habe Wuschelhunde, weil ich die schon immer toll fand, auch die im TV, z.B. Happy aus "eine himmlisch Familie".

    Ich habe Hunde, weil Spazierengehen alleine doof ist.

    Weils mir mit Hunden besser geht. Würde es mir mit Hund schlechter gehen, hätte ich keine.

    Mein Mann und ich haben leider keine Kinder, hätten wir Kinder, hätten wir mit Sicherheit weniger Hunde. Von daher so gesehen: Kinderersatz. Oder wie auch immer man es nennen will.

    Ich habe keine Familie mehr. Wenn etwas in meinem Leben "Familie" nahekommt, dann die Lebensgemeinschaft hier. Also ja, irgendwo sind sie also meine Familie.

    Oder welches Wort auch immer man dafür verwenden will.

    Auf der ersten Runde des Tages latschen unsere 7-10km. Oder auch nicht, weil bei -5Grad und Eisregen, hab ich nicht so Lust, 2h mit ihnen durch den Wald zu latschen oder Fahrrad zu fahren. Das ist aber für mich keine Hundezeit, sondern Gemeinsamzeit, wir starten so gemeinsam in den Tag. Und da wir gemeinsam unterwegs sind, ist tatsächlich Rücksicht auf alle angesagt. Egal ob auf einen Senior, der nicht mehr schnell laufen kann, egal ob auf die Pfützenspringer, für die man Pfützen sucht, egal ob auf meine Bandscheibe. Das ist alltägliches Miteinander.

    Was ich im Gegenzug biete?

    Liebe.

    Humor.

    Die Freiheit, sich dreckig machen zu können, im Garten zu buddeln, sich durchs Bett zu wälzen.

    In einer Hundegruppe leben.

    Das Recht, seine Meinung zu äußern, das Recht so erzogen zu werden, dass man sich selbstständig in der Umwelt bewegen kann, ohne ständig MK-&Leinenknast zu riskieren.

    Anständiges Futter und tierärztliche Versorgung, nen Platz auf der Couch oder wo auch immer man schlafen mag.

    Zeit mit mir, aber auch Zeit ohne mich zum Abschalten.

    Das Recht, genauso wenig perfekt sein zu müssen, wie ich. Stärken und Schwächen haben zu dürfen und zu können.

    Das Recht, in seinen Wesenszügen und seinem Sein berücksichtigt zu werden, wenn ein neues Mitglied hier einzieht.

    Und wenn eines Tages einer von ihnen stirbt, dann trauern wir. Dann tut uns das jedem hier sehr, sehr weh. Weil jeder von uns - egal ob Menschen oder Hunde, einen langjährigen Begleiter verliert, einen Freund. Mit dem man viel erlebt hat, durch Dick und Dünn gegangen ist und der Teil der Gruppe/Familie/Bande/ Gang/Lebensgemeinschaft oder wie auch immer man das nennen will, gewesen ist.

    Aber sag mal kann er damit so richtig Gähnen und Hecheln? Ich find es sieht nach unten hin zu kurz aus?

    Ich richte mich da nach dem Hund. Wenn es der MK ist, den er haben will, dann soll er den nehmen.

    =)

    Ansonsten fliegen hier noch 48 andere Körbe rum, also ihm zu Not nen anderen Korb druff packen, wäre kein Thema.

    Aber da er den eh nur bei Kurzzeiteinsätzen trägt, soll er entscheiden.

    :ka:

    Ich seh da ist der Nasenbereich gepolstert- wahrscheinlich für den Tragekomfort? Die Riemen laufen wo entlang? Wahrscheinlich hinter den Ohren

    Der Schnauzenrücken eines Hundes ist recht sensibel.

    Und gerade bei längerem Tragen kann das sehr unschön werden, wenn da keine Polsterung ist.

    Der Riemen läuft hinter den Ohren.

    Je nachdem was für ein Kaliber man als Hund hat (oder welche Kopf-/Schnauzenform der Hund hat) macht es z.B. auch Sinn, den Gurt durchs Halsband zu schlaufen, ggf. noch nen Kehlriemen oder Stirnriemen dran zu machen.

    Nen eigenen MK für den Herrn Eierlikör.

    Also nen paar bestellt, kann man ja immer mal gebrauchen. Er hat sich für den Chopo "Foxterrier Rüde" entscheiden.

    Kann mit seiner Wahl leben. Wenn's passt, merkt man es.

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    xD

    Ich brauch halt was Längeres zum herumstehen im Dummy - mit langen Ärmeln flying-paws willkommen im Club - und 4h wirklich einfach dicht.

    Wenn es hier regnet im Herbst in den Bergen, dann richtig.

    Hast du mal bei den üblichen Verdächtigen im Fischereibedarf geguckt? Da wird das Ölzeug ja nach Schwere eingeteilt (je leichter, umso atmungsaktiver, je schwerer umso dichter und weniger Atmungsaktiv).

    Gerade das Zeug aus der Hochseefischerei hält schon ziemlich was aus.