Beiträge von Die Swiffer

    Ja, ja genau - wir sind schuld :p *Zigarettchen und nen Glühwein rüberschieb*...

    Du nervst nicht, ich find es verständlich, dass du dir die Gedanken machst... Aber manchmal sind Gedanken auch einfach zu viel! Die Hunde nehmen viel zu viel Raum in deinem Kopf ein, denk mal an dich! Und nein, dass ist dann nicht egoistisch... Oder glaubst du, die Wuffs denken 24 Stunden am Tag, bei jedem Mäuseloch, bei jedem Ochsenziemer an dich und fragen sich, was für dich das Beste wäre?

    Versteh mich nicht falsch, du bist verantwortungsvoll und das ist gut, aber ein paar Gedanken weniger in deinem Kopf würden euch allen mal ganz gut tun =)

    Sandra, ich weiß, dass ihr zu einem Zweithund überraschend gekommen seid, aber die Frage sollte sich jeder Merhhundehalter gestellt haben. Möglichst vor dem Einzug, bei euch eben jetzt:

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    julia: Du hast bestimmt Recht, ich habe zuviel erwartet, von mir und von den Jungs, und das in zu schneller Zeit. Ich wußte nicht, das ein Hund auf Abstand geht, wenn ein neuer Hund einzieht. Mir ist es auch vorher nie aufgefallen, sondern erst gestern bzw. heute tagsüber! Ausschlaggebend ist das für mich nicht, sondern eher das, was das beste für Finn ist. Können wir ihm so gerecht werden, wie er es braucht? Kann er glücklich werden bei uns? Ist er zufrieden wenn er immer die zweite Geige spielt?

    Also: kannst DU damit leben, dass einer von beiden die zweite Geige spielt? Könntest du damit leben, dass z.B. Finn irgendwann mit Bootsmann die Sache so geregelt hat (ohne dass es dir großartig aufgefallen wäre), dass nun Finn das Sagen unter den beiden hat und Bootsmann eben die Nr. 2 bei ihnen ist?
    Könntest du damit leben, dass Finn z.B. in manchen Situationen Bootsmann maßregelt? Kannst du das?

    Hunde sind Anpassungskünstler, sie machen aus jeder Situation für sich das Beste! Hunde denken nicht darüber nach "was wäre wenn... Ach könnte der bloß... früher war alles besser..." SO denken Hunde nicht!

    So wie du Bootsmann beschreibst, würde ich denken, dass er eher der "Zurückhaltende" Typ Hund ist, der sich neue Situationen erst einmal aus der Entfernung anschaut (so wie mein Inchen), um daraus für sich den "Umgang" zu entwickeln, mit der er am Besten fährt und sich wohlfühlt.
    Finn scheint da eher der Typ "Hoppla hier komm ich, was kostet die Welt", der "kriegt" das u.U. gar nicht unbedingt mit, dass er Bootsmann abdrängt.
    Du hast da zwei völlig unterschiedliche Typen sitzen, die lernen, wie sie die Situation für ihren Vorteil gestalten und sich damit wohl fühlen. Und sowas DAUERT!!!

    Wie gesagt, stell dir die Frage, ob DU damit leben könntest, wenn... Denn wenn du es nicht kannst, dann wird dir immer einer von beiden "Leid" tun. Und das wäre keine Lösung für euch!

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    ...also gut, ich hab ihr erzählt das Rudolph ja schon so alt sei das er zäh wäre und Sunny ihn gar nicht mehr mögen würde, deswegen darf er weiter den Schlitten ziehen... :ops:


    Wenn der Rudolph das hören könnte, du ich glaub, der würde nen großen Bogen um euer Heim machen! :lol:

    Ach Walter, wie wirst du hier fehlen!

    Deine Wahrheiten und Weisheiten, Ermahnungen und Anekdoten - ich werde sie vermissen!

    Hoffentlich kannst du die DF-Freiheit auch genießen, ohne von Albträumen verfolgt zu werden!

    Alles Gute wünscht dir

    Julia mit den Swiffern

    Sandra, das hier


    Zitat

    Bootsmann ist zu höflich, um es blöd zu finden, wenn hier ein dauerhafter Gast ist! Er findet es nicht wirklich doof, aber ich glaub auch nicht richtig super! Er nimmt es hin. Wenn ich ihn aber heute erlebe, so ist er ein anderer Hund, als in den letzten vier Wochen. Er kuschelt sich dumm und dusselig, ist entspannter und sucht wieder seine Lieblingsschlafplätze auf. Auch wenn ich vorher immer bemüht war, jedem seinen Freiraum einzuräumen, ich glaub einfach das ich das 24 Stunden am Tag nicht geschafft habe.
    Zwischendurch dachte ich, das Bootsmann ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit hatte. Das war ziemlich am Anfang. Heute bin ich mir nicht mehr sicher...

    ließ mich doch kurz stocken. Und zwar dahin gehend: wie lange ist Finn nun bei euch? Auch wenn es Geschwister sind, das Zusammenwachsen braucht ZEIT!! Viel mehr Zeit, als die paar Wochen!
    Ina und Sam haben über ein Jahr gebraucht, um zusammenzuwachsen und wirklich entspannt miteinander umgehen zu können. Und hier haben wir die Konstellation ernsthafte Althündin und durchgeknallter Jungspund.

    Das ist doch bei uns Menschen das Gleiche! Wenn wir in einem Wohnheim einen neuen Mitbewohner zugeteilt bekommen (ich sage bewusst nicht, mit dem Partner zusammenziehen, denn DEN haben wir uns ja dann wirklich ausgesucht), dann dauert es auch viel, viel Zeit, bis wir den Mitbewohner so weit kennen, dass wir wissen, wie er tickt, dass wir nicht mehr bei jedem morgendlichen Brummeln denken, dass es persönlich gemeint war (und nicht mitbekommen, dass er ein Morgenmuffel, mit Erkältung aufgewacht oder was auch immer ihm über die Leber gelaufen ist).. Und ich würde für meinen Teil ebenfalls mit meinem Partner in der ersten Zeit nicht ganz so umgehen, wenn der Mitbewohner dabei ist.

    Ich glaube, du hast da einfach zuviel erwartet, wie die beiden Jungs am Anfang gleich miteinander umgehen sollten. Und das sich auch das Verhalten von Bootsmann euch gegenüber anfangs verändert hat ist - in meinen Augen - ebenfalls normal. Ich kann da z.B. von Inchen berichten, dass sie bei JEDEM neuen Hund im Haus anfangs auf Abstand zu uns geht. Und erst nach einigen Monaten wieder so wird wie vorher!

    Ich bin nicht dagegen, Finn abzugeben, aber auch nicht aus den von dir genannten Argumenten dafür. Du hast ja eine PN von mir bekommen, wo drin steht, wie ich darüber denke.