Beiträge von Die Swiffer

    Was ich jetzt nicht so ganz auf die Reihe bekomme:
    Welpen lernen Sozialverhalten, Mimik, Kommunikation aller Art etc. in der Prägephase vorrangig im Zusammenleben mit adulten Tieren und ihren Geschwistern. Also eigentlich DEN Grundstock für später.
    Wenn sie auf die Welt kommen, sind sie blind, taub und können eigentlich gar nix, bis auf Milchtritt, Schlafen und den Weg zur Milchbar finden.

    Und dann sollen die Knirpse daaa schon soooo fertig sein, dass sie als das, was sie später werden sollen (was-auch-immer-Position) vor sich hinschlafen?

    Es tut mir leid, aber so sehr ich mich auch bemühe, ich mag nicht so recht begreifen, wie ein kleines, wenige Gramm schweres, blindes, taubes Etwas, so fertig im Wesen (denn das muss es ja für seine Aufgabe eigentlich schon sein) auf die Welt kommt.

    Julia, ich glaube nicht, dass du dir wegen des Tierheims Gedanken machen musst. Die haben tagtäglich mit solchen Situationen Umgang.. Und bei den wenigsten ist ein Hund ein Ersatz! Die meisten wollen einfach nur, einem weiteren Hund eine Chance geben. Da solltest du dir also keinen Kopf machen.

    Und was Silvester betrifft: das gibt es jedes Jahr :smile: Nein, also im Ernst, vielleicht wäre es auch für euch eine Option Neujahr getrennt zu feiern, sollte - ja SOLLTE dann schon jemand bei euch eingezogen sein.

    Lass es einfach erst einmal auf euch zu kommen.

    Meinen ersten Hund mußten wir 2008 wegen Lymphkrebs einschläfern lassen, nachdem er 5 Jahre bei uns gelebt hat. Da war er ca. 8 Jahre alt ( Tierheimhund, daher keine 100 % genaue Angabe).
    Meine zwei Süßen, die jetzt bei uns wohnen, möchte gerne noch ganz, ganz lange um mich rum haben!!

    LG Elke

    Na dann bin ich ja mal gespannt. Gala ist ja auch eine süße Maus!

    Das mit dem Geühl des Verrats ist verständlich und ich glaube, ich fände es ein wenig schlimm, wenn du nicht so empfindest. Aber ich weiß, dass der Hund, der mich braucht, seinen Weg zu mir findet und da hat keiner der Verstorbene etwas gegen. Ganz im Gegenteil, sie zeigen ihm den Weg zu mir.

    Und wie schon immer gesagt: ihr sollt ja nichts überstürzen. Wenn es passt, dann hat euch da jemand Sternenstaub geschickt =)

    Und zur Theorie, dass nur die "vorderen" Hunde im Tierheim sitzen: nee, es tut mir leid. Aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Woran soll das denn fest gemacht werden? Nur weil es Probleme im Alltag gab?
    Äh, ja - Probleme im Alltag wie zum Beispiel Nicht-allein-bleiben-können kann auch durch falschen Aufbau etc. entstanden sein und nicht weil der Hund ein was-auch-immer-ist.

    Oder was ist mit den Hunden, die artgenossenaggressiv sind, aufgrund IHRER ERFAHRUNGEN mit Artgenossen? Die sie im Laufe der Jahre gesammelt haben? Die dann deswegen im TH landen, weil ihr Besitzer es einfach nicht mehr händeln kann, dass nachdem der Hund zum 100. Male zusammengebissen worde ist, dieses Tier sich nun auf Teufel komm raus auf "Angriff ist die beste Verteidigung".. Was ist mit so einem Hund? Wo würde da die Schablone passen?

    Frank, ich weiß wohl, dass ich das Problem dann auch habe, alle meine drei sind aus dem TS. Was ich damit sagen wollte: wenn ich nicht nur auf mein Bauchgefühl und meinen Menschenverstand bei der Auswahl höre, sondern auch noch eine Schablone über die Hunde legen soll, dann wäre das - in meinen Augen nicht vereinbar.
    Kurze Beschreibung, wie ich einen Hund aussuche:
    Ich sehe mich um, suche nach dem, was mir ein optisch gefällt, wenn die charakterliche Beschreibung halbwegs stimmt, lern ich ihn kennen. Da weiß ich schon, ob der Neue zu meinen Alten passt oder nicht. Wenn er passt, stell ich sie einander vor und lasse ihn quasi "absegnen".

    Code
    Kapiere ich gerade nicht. Worauf beziehst du dich?

    Ich beziehe mich hier auf einen Satz:

    Zitat

    Es geht auch darum, in Zukunft Fehler zu vermeiden, die dann eben zu solchen Threads wie "Dominanter Rüde" oder "..und plötzlich ist ein Zweithund da..." führen.


    Wenn ich diesen Satz richtig interpretiere bzw. auch Claudias Posts in dem Thread, dass es zwischen den beiden Brüdern einfach gaaaar nicht klappen kann, weil es ja "jetzt schon" Reibereien gibt, dann steht da für mich ganz klar: dass es ein Fehler war, einen Jungrüden in Not aufzunehmen und das der Thread eigentlich in die Problemecke gehört, weil es einfach ein Fehler war, da die TS (in Unkenntnis dieser Schablonen) einfach nach ihrem Bauch gehandelt hat und jetzt lernt, mit der neuen Situation klar zu kommen und wie das Leben mit zwei Hunden geht.
    Und DAS sehe ich nun mal eben gar nicht so, weil zwischen den Jungs und der TS sich nun einfach ein ganz normaler Alltag entwickelt und sie alle voneinander lernen. Ich sehe darin einfach keinen Fehler oder eine Problematik, die mit irgendeiner Methodik behoben werden muss.
    Das wollte ich damit sagen und ich hoffe, mein Geschreibsel ergibt irgendeinen Sinn.

    Und damit wäre dann alles gut?

    Zitat

    Es geht auch darum, in Zukunft Fehler zu vermeiden, die dann eben zu solchen Threads wie "Dominanter Rüde" oder "..und plötzlich ist ein Zweithund da..." führen.
    Der Mensch versucht immer zu kompensieren und manchmal klappt es, manchmal auch nicht.
    Mit diesem Wissen ist es möglicherweise einfacher.

    Ich wage es zu Bezweifeln, dass sich durch diese Methodik sämtliche Probleme im Keim ersticken lassen. Dazu ist der Hund einfach zu individuell und entwickelt sich ein Leben lang.

    Wenn ich nun versuche, diese Theorie auf TS-Hunde zu münzen, habe ich - in meinen Augen - ein großes Problem. Die wenigstens Hunde zeigen sich im Tierheim, Auffangstation etc. exakt ihrem eigentlichen Naturell entsprechend. Wenn ich nun nach diesen Regeln einen Hund dort aussuche, der sich dort zeigt, als wäre er ein was-auch-immer und ist es aber atatsächlich gar nicht. Tja, dann habe ich den Salat.

    By the way: Was hat "und plötzlich ist ein Zweithund da" mit dem Thema Probleme und Dominant zu tun? In diesem Thread hat die TS zu ihrem netten, unproblematischen Jungrüden dessen Bruder in einer Notsituation vor wenigen Wochen aufgenommen, nicht als Partner für den ersten oder zum Kompensieren, sondern weil der Jungrüde in Not war. Und nu? Jetzt hat sie zwei unkastrierte Jungs im gleichen Alter, es gibt ein paar Rangeleien, weil die Jungs sich zurrecht sortieren, beide sind mit einer unterschiedlichen Sozialisierung aufgewachsen und wo ist daran nun der ach so große Fehler? Dass die Junghunde testen? Dass es Rangeleien gibt? Dass die TS einen Jungrüden in Not aufgenommen hat?

    Wohl wahr! Karsten ist bei Ina ja auch durch eine harte Schule und er liebt sie heute heiß und innig =)

    So, ich verabschiede mich mal für heute, ich würd gern mein Bett von Innen sehen :smile: Gute Nacht von meiner Seite und ich freu mich morgen auf eine neue Kerlsgeschichte von den Brüdern =)