Beiträge von Die Swiffer

    Durch mich :D Die Skizze dafür hab ich schon, ich weiß auch, welche Materialien ich dafür brauche, wie ich es bauen will - jetzt kommt es nur noch auf die Maße vom neuen Kofferraum an :smile:

    Dafür werden einige Dinge aus dem Baumarkt "zweckentfremdet", werden aber voll und ganz ihren Nutzen erfüllen. Wenn es fertig ist (sprich, wenn wir das Auto haben und ich fertig bin mit Basteln) kann ich dir gern auch ein Bild davon schicken :smile:

    Tutti, bitte schau dir mal deine Posts und deinen Ton an.

    Die User wollen dir helfen, fragen nach und werden von dir verbal abgewatscht. Das kann´s doch nicht sein, wenn du wirklich Hilfe haben willst. Sie fragen nach, weil Aggressionen nicht nur unterschiedliche Ursachen, sondern auch unterschiedliche Ausmaße haben können (zum Beispiel Unterschiede im Aggressionsgrad in Freilauf und an der Leine) und da von dir einfach genaue Antworten und Beschreibungen brauchen. Keine Mutmaßungen, keine Vorahnungen, sondern reelle Erfahrungen. Anders kann dir keiner Antworten geben.

    Mein Tipp kurz und schlicht:

    MK, dritter Trainer und dann genaue Analyse. Sonst kannst du dich dumm und dämlich trainieren.


    Und ja, ich weiß, wovon ich schreibe UND ALLE HUNDE SIND NOCH BEI MIR!

    Unser Provisorium sieht derzeit so aus:


    Mit Karabinern ist die Tür links und rechts unten und in der Mitte am Boden festgeschnallt, oben an der Karosserie festgebunden, an den Seiten sind die Gurte angeschraubt.

    Soll ja aber bei uns auch nur für max. einige Wochen so sein, bis wir halt das neue Auto haben. Und dann kommt ein vernünftiger Rahmen drum und es wird fest eingebaut. Aber derzeit erfüllt es voll und ganz seinen Zweck :smile:

    Ich mach dir heute mal ein Foto, wie es im Moment provisorisch mit der Tür von der Doppelbox aussieht.

    Hast du sonst ne alte Doppelbox bei dir rumstehen, die du auseinander bauen könntest?

    Dann holst du dir ne Holzplatte für den Boden, wo du dir Tür drauf festschrauben kannst und gut ist. Du kannst die Platte auch zweigeteilt machen, mit Scharnieren, so dass du sie im Notfall hochklappen kannst (um an das Reserverad zu kommen).

    Sieh mal hier nach, unter den Gebrauchten (Link gaaanz unten in der Linkleiste)

    http://www.hundegitter.de/

    Das Problem haben wir ja auch und ich hab nun einfach die Doppeltür von unserer Alubox eingebaut. Im Moment noch provisorisch (aber schon so, dass es die vier hält) und im neuen Auto wird das Teil vernünftig an einem Podest festgeschraubt und kriegt noch einen kleinen Rahmen, damit auch an den Seiten keiner rauskommt. :smile:

    Puuuh, ich bin auf so vieles stolz bei den Swiffern, weil ich in den letzten Monaten gelernt habe, das anzunehmen, was sie mir geben können und nicht mehr zu fordern.

    Ina: ich bin so mächtig stolz auf den Buddha, weil sie eigentlich immer und in allen Lebenslagen tiefenentspannt ist, selbst wenn um sie rum das größte Chaos (die anderen drei) toben, sie bleibt gelassen und ruhig. Sie läuft perfekt im Alltag mit und ich kann mich immer auf sie verlassen. Bei ihr kann ich die Seele baumeln lassen und mit ihr den Alltag genießen. Ich bin so stolz auf diesen Hund, der früher, jeden anderen Hund fressen wollte, das ausgeschlossen wurde, dass sie jemals verträglich wird. Und heute lebt sie mit drei anderen zusammen und ist mit fast allen verträglich. :smile:

    Sam: tja, was soll man dazu sagen. Er lief anfangs nur mit MK, mittlerweile ohne. Ich kann für ihn zumindest was mich betrifft, die Hand ins Feuer legen, dass er, egal wie wütend er gerade ist, mich nicht mehr beißen würde. An guten Tagen reichen für ihn die leisesten Signale aus, er ist einfach nur ein toller Trailer und macht dort Fortschritte, die atemberaubend sind. Und was ich nie für möglich gehalten hätte: er ist mit dem Zwerg Mara so was von geduldig und der beste Spielpartner, den man sich für einen Welpen wünschen konnte! Und wenn er nicht im Alltag mitlaufen kann - das, was er mittlerweile an Verhalten und Gelassenheit zeigt, hätte ich nie für möglich gehalten. Es reicht, das er für mich händelbar und vor allem jetzt berechenbar ist und somit ist der Alltag mit ihm auch gut zu meistern.

    Nono: er macht sich, die Ängste werden weniger, er wird immer zuverlässiger, ich freu mich, dass er trotz seiner Vergangenheit ein offener, freundlicher Hund geblieben ist, der sich über alles freut. Ich bin stolz, wenn er ab und an zeigt, dass er doch an Zusammenarbeit interessiert ist. Ich bin stolz, wenn er zeigt, dass er ab und an etwas ruhiger sein kann und warten kann. Ich bin stolz, dass er jetzt allmählich mit Mara was anfangen kann und sich auf kleine Toberunden mit ihr einlässt und nicht mehr nur an Ina hängt.

    Mara: ich bin einfach nur stolz auf den Zwerg, weil sie super an der Leine geht, sich aus dem Spiel mit anderen Hunden abrufen lässt, weil sie ganz toll abschalten und ruhig werden kann, weil sie sich einfach nur super entwickelt, sich total klasse zu den anderen verhält, weil sie keine Angst vor großen Hunden hat, weil sie offen auf alles zu geht, was ihr begegnet, weil sie sich über jeden Menschen freut, weil sie einfach zuverlässig ist und hört und das trotz ihres Alters. Dass sie trotz Zahnens nichts kaputt macht, dass sie ist, was sie ist.

    Hm, meine Hunde müssen auch nicht zu jedem Hund Kontakt haben und zum "Spielen" gezwungen werden.

    Sam ist nur bedingt verträglich, für ihn bedeuten Hundekontakte draußen enormen Stress und deshalb verzichte ich bei ihm drauf und laufe Bögen.

    Nono kommt zwar mit Hunden generell gut klar, ist aber beliebtes Mobbingopfer und da ich sein Selbstvertrauen bezüglich anderer Hunde gerade aufbaue, lasse ich im Moment nur ausgewählte Kontakte zu und laufe also auch eher Bögen, als das Risiko einzugehen, dass er wieder zusammengestaucht und zum Häufchen Elend wird.

    Ina als Ömchen brauchts nicht, sie hat zu Hause drei andere, die Trouble genug machen, wenn sie mir signalisiert, dass sie zu dem Hund hin möchte ok, aber es gibt oft genug Tage, da will sie gar nicht und wenn der Zwerg dabei ist, ist sie im Moment etwas zickiger, selbst bei Hunden, die sie kennt.

    Der Zwerg als Junghund hat Kontakte zu Hunden, bei denen ich von einem guten Sozialverhalten weiß, sprich zu Hunden, die ich kenne. Davon abgesehen muss sie lernen, dass Hundebegegnung nicht automatisch Kontakt und Spielen heißt, deshalb wird sie angeleint.

    Von daher bin ich hier wohl auch die, deren Hunde nie zu anderen hin dürfen, aber ganz ehrlich, das interessiert mich nicht. Mir ist es wichtiger, dass ich meinen Hunden z.B. den Stress erspare, dass sie kontrolliert im Kontakt aufgebaut werden, dass sie sauberes Verhalten lernen, als dass irgendein Hund, der unbedingt Kontakte haben soll, mich in der Arbeit mit den Hunden wieder zurückwirft.
    Ich kenne meine Hunde, weiß was bei ihnen geht und was nicht und die vier sollen sich einfach auf mich verlassen können, dass ich für sie in solchen Situationen die Verantwortung übernehme und Entscheidungen treffe.

    Erst mal Danke Tamaris, für deinen Beitrag! Auch wenn ich es nicht als Neid auf andere HH bezeichnen würde, sondern eher Sehnsucht nach gewissen Eigenschaften von deren Hunden, die meine zum Teil nicht aufweisen oder noch ein Stücken davon entfernt sind. Weil es zumindest manchmal das Leben mit den vieren etwas einfacher machen würde.

    Dennoch sind die vier perfekt, so wie sie sind, mit all ihren Macken und Eigenarten, einfach weil sie sonst wahrscheinlich gar nicht so gut zusammen harmonieren würden. Klar, sie treiben mich auch zur Verzweiflung und zur Weißglut, Sam ist nun absolut nicht alltagstauglich, aber was macht das schon! Er ist eben so wie er ist und er hat andere Seiten, die ihn für mich perfekt machen. Nono bringt mich mit seinem Dickkopf oft genug zur Verzweiflung, die Leinenführigkeit wird er nie für notwendig erachten, aber dafür ist er "rosa" und liebt alles und jeden. Die beiden Mädels, joa, die sind Knutschkugeln und ich könnte sie ohne Probleme überall mit hin nehmen, bei ihnen ist es Seele baumeln lassen. Aber wenn alle vier perfekt wären, wäre es ja auch langweilig :lol:

    Klar wäre es leichter, keinen Hund daheim zu haben, der erst mal jeden Menschen fressen will und seine eigenen Entscheidungen trifft, aber auf der anderen Seite reagiert Sam auf die leisesten Signale und ich wage zu behaupten, dass er (wenn er einen guten Tag hat) besser "hört", als die anderen drei. Dafür weiß ich die Sicherheit zu schätzen, dass - wenn mein Mann beruflich für einige Tage unterwegs ist - hier keiner nachts auch nur eine Fußspitze in die Wohnung setzen könnte, weil Sam das verhindern würde.
    Natürlich wäre es leichter, wenn die Jungs leichtführiger wären und man bei ihnen die Grenzen lockerer stecken könnte, die nicht alles hetzen wollen, was sich bewegt, aber dafür haben sie eben andere Eigenschaften, die ich mehr als zu schätzen weiß und ich lerne gern mit ihnen und an ihnen.

    Und ja, ich würde mir wünschen, dass ich mit den vieren zusammen raus kann, weil sie "perfekt" sind und ohne anschließend einen Nervenzusammenbruch zu haben, aber sie haben halt ihre "Baustellen", an denen wir arbeiten und es dauert eben so lange, wie es dauert. Ich hab nun mal nicht vier Welpen zu Hause sitzen, die ich für mich formen konnte, sondern zum Teil Hunde mit einigen Baustellen und Problemen aus dem Tierschutz + Welpe/Junghund. Das weiß ich, werde jeden Tag dran erinnert und würde es auch nicht anders haben wollen. Denn mich reizt viel mehr zu sehen, wie sich z.B. ein Hund wie Sam oder Ina entwickeln kann und macht mich stolz, wie die Hunde es schaffen, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und neu anzufangen.

    Du Sandra, war da nicht mal ein Ehepaar, das Finn kennen gelernt hat, als er bei einer Sitterin war? Die waren doch so angetan?! Ich meine mich da dunkel an etwas erinnern zu können, vor allem, dass sie fast nach dem idealen Zuhause klangen. Vielleicht lässt sich da ja doch Kontakt herstellen?! :???: