@TS: Vielleicht könnt ihr das Thema auch mal von der anderen Seite betrachten: Verein bedeutet ja auch, evtl. neue Freunde mit ähnlichen Interessen zu finden, Hundebekanntschaften zu schließen, Hundesitter zu finden, und einfach gemeinsam die Freizeit zu verbringen. Das macht nämlich auch Spaß in nem Verein, und auch ein gemeinschaftlicher Arbeitsnachmittag, an dem einer die Küche putzt, der Nächste den Zaun streicht, einer den Rasen mäht, einer die Geräte wartet, und der Nächste dafür auf die Hunde der Anwesenden alle zusammen aufpaßt oder auf mitgebrachte Kinder, während ein Anderer wieder für die Verpflegung der Arbeitskräfte zuständig ist und Wurstsemmeln für alle schmiert und Getränke hinstellt - das kann auch ein schöner Wochenendtag sein, ob zu zweit als Paar oder auch nur allein zusammen mit den Vereinskollegen verbracht!
Und wenn man überlegt, bei 30 € Jahresbeitrag (oder eines Betrags in ähnlicher Höhe) überhaupt einen zweiten Beitrag leisten zu können (mit der fadenscheinigen Begründung, daß nicht immer beide Zeit hätten - ich glaub, das Argument mit dem Geld kam aber nichtmal von Dir...) - ganz ehrlich, was macht man dann, wenn der Hund mal krank ist, ne Not-Operation braucht, oder sonstwas? Dann sollte man wohl besser keinen Hund halten, weil man ihn sicherlich nicht adäquat versorgen kann im Krankheitsfalle...
Und wenn man überlegt, ob man es schafft, einmal die Woche Zeit zu haben für den Hund fürs Training, in Abhängigkeit vom jeweiligen Chef - ich weiß nicht, ob das ideale Voraussetzungen für einen Hundehaltung an sich sind.....
Andere Frage: wenns nur darum geht, wann in der Woche diese für den Hund geplante Zeit genommen wird: es gibt in etlichen Vereinen auch mal Kurse unter der Woche vor- oder nachmittags, dann geht halt jeder in seinen eigenen Kurs mit dem Hund.... Wäre das für Euch machbar? Dann macht halt nach der Grundausbildung (BH) der eine Agility, der Andere Fährtensuche mit dem Hund, je nachdem, was einem besser gefällt oder angeboten wird, und jeder kommt dazu, mit dem Hund zu arbeiten gleichberechtigt, auch wenn er nicht immer jede Woche da ist. Man muß ja net immer zusammenkleben, auch als Paar.... :-)
Aber Ihr müßt natürlich selbst wissen, was Ihr wollt: hingehen, Hund arbeiten, wieder heim (was ja durchaus legitim ist, nur halt im Verein oft nicht gewünscht wird, da dieser von den (Arbeits-)Beiträgen der Mitglieder lebt).
Oder eben Hingehen, dazugehören, mit den Anderen zusammenarbeiten, und ein Stückweit die Freizeit über den Hund hinaus mit Hundlern zu verbringen.
Und danach würde ich entscheiden, ob Mitgliedschaft oder nicht, oder lieber nur ne Hundeschule (die im Endeffekt wesentlich mehr kosten wird als Verein, selbst wenn Ihr die Arbeitsstunden nicht leistet und dafür dem Verein in bar bezahlt!). Arbeitsstunden kann man auch ableisten, indem mal für ein Turnier oder einen Nachmittag zum Quatschen nach dem Training Kuchen gebacken wird (dafür wurde bei uns z.B. ne Stunde gutgeschrieben) oder Material für neue Geräte beschafft wird im Baumarkt, ein Gerät neu getrichen wird mit Holzschutz o.ä., das ist Zeit, die nichtmal notwendigerweise im Verein geleistet zu werden braucht.
Ich glaube nicht, daß es wirklich die paar Euro Jahresbeitrag sind, auf die es Euch dabei ankommt - oder irre ich mich? :-)