Da geh ich einerseits mit denen ganz konform - es ist DEIN Job, Deinen Hund zu beschützen, wenn er bei Dir Schutz sucht. Klar achte ich normalerweise darauf, wenn mein Hund sich Anderen nähert, daß der nicht zu stürmisch wird, gerade das Temperament des Terriers geht manchmal mit ihm durch vor Freude.
Aber letztlich wird Dein Alltag immer so aussehen, daß der Hund mit DIR unterwegs ist, und Du erkennen können mußt, wenns ihm zu viel wird oder er unsicher wird, damit Du ihm dann den nötigen Schutz gibst.
Abner - und das ist die andere Seite der Medaille - wo sollst Du lernen, die Körpersprache Deines Hundes richtig zu löesen (ist er unsicher oder ist alles ok), wenn nicht in ner guten Hundeschule oder nem guten Verein? Insofern muß der Trainer schon die Körpersprache der Hunde erläutern in der Spielgruppe, und zeigen, wanns wem zu viel wird, und Euch beibringen, wie Ihr Schutz gewähren könnt, und wann "Machenlassen" angesagt ist.
Noch ein Tip: wenn Ihr in die HuSchu geht, achtet darauf, daß Ihr nicht vom Ablauf her ins Schema "Hundeplatz betreten-Leinen los - Halligalli" reinkommt. Ansonsten wirst Du es später schwer haben, am hundeplatz anständig mit dem Hund zu arbeiten (so das geplant ist, und wenns nur ne Begleithundeprüfung ist), weil der Hund gelernt hat, daß Hundeplatz = Halligalli.
Besser ist es, wenn man reinkommt, der Hund an der Leine bleibt, erstmal kein Kontakt untereinander, dann redet man bisserl, stellt sich/den Hund vor, zeigt, wo man Probleme hat, und daran wird dann in der Stunde gearbeitet. Und so lernt der Hund, zu arbeiten, wenn Andere anwesend sind (weil die eben damit nicht zum Nonplusultra mit Halligalli werden), was Dir im Alltag auch helfen wird - ansonsten hast ganz schnell nen Hund, der bei jedem Vierbeiner, den er sieht, unbedingt hin will, weil: "andere Hunde sind zum Spielen da!" hat er ja in der HuSchu gelernt... Zwischendurch spielen ist durchaus ok - die Welpen können sich so lange nicht konzentrieren, und sie sollen auch bei der Arbeit später noch Spaß auf dem Platz haben. und sie müssen ja auch lernen, miteinander umzugehen. Aber halt net vermitteln, daß man nur zum Spielen auf dem Hundeplatz ist. Und wenn spielen, dann lieber in kleinen Gruppen. Ich hab am Liebsten Interaktion von 2 Hunden, da kann man am einfachsten erklären, was abläuft, und alle Halter müssen auch nur auf die Körpersprache von 2 Hunden achten. Da kriegen die Leute einfach mehr mit. Später, wenn die Leute erfahrener sind, mal 3-4 Hunde auf einmal, aber nie 10-15 Hunde da rumlaufen lassen...