Beiträge von BieBoss

    Genau - und wenn Du sie ausgebremst hast und sie vor Dir sitzt (in erwartung dessen, was sie nun stattdessen tun soll!), sagst ihr einfach nur "Prima - geh ins Körbchen", dann weiß sie auch, was sie Deiner Meinung nach tun soll, wenn sie Lust hat, das Katzi zu ärgern. *gg

    xD Sieht das süß aus..... Wie lang hat er da reingepaßt? *gg

    Wobei - man glaubt ja gar nicht, wie klein ein Hund sich manchmal zusammenfalten kann. Hab mal ein kleines Körbchen bei einer Tombola gewonnen, aus Cordsamt. Biene und Bossi vertreiben sich immer gegenseitig aus dem Teil und wenns ihnen zu dumm wird, liegen sie halt zusammen drin. Das Ding steht irgendwie zwischen Regal und Nachttischchen meiner Tochter, d.h. wenn einer rauszukullern droht, halten ihn die Möbel fest *gggg

    Oder wenn Bossi in "seiner" Katzenbox Zuflucht sucht - der kullert sich auf der hinteren Hälfte der Box zusammen. Von außen sieht´s immer aus, als würd der da nie reinpassen. Ich glaub, meine Box is ne Zauberbox - innen ist immer genug Platz *ggg

    Ich hätte damit auch kein Problem, solange bislang keiner Anstalten gemacht hat á la "ich vermisse den Hund so, vielleicht hätt ich ihn behalten sollen " o.ä., was darauf hindeutenkönnte, daß derjenige den Hund wiederhaben wollte.

    Bei Biene hätte ich gern die Vorbesitzer mal wieder besucht, aber die waren nicht mehr erreichbar.

    Bei Bossi hab ich über den Impfpaß (Stempel des Arztes und Info von diesem) den Förster/Jäger ausfindig gemacht, bei dem er geboren worden war, und den mal spontan besucht. Er hat sich voll gefreut, Bossi zu sehen, und daß er bei uns gut untergekommen war, er hatte nicht mitbekommen, daß er im Tierheim gelandet war. Seither noch 1-2mal vorbeigeschaut, auch Bossis Schwester kennengelernt. Alles ok.

    Hätten sich die Vorbesitzer von Bossi gemeldet, die ihn im TH abgegeben hatten - ich hätt sie bestimmt auch getroffen, aber irgendwo auf neutralem Boden. Die hatten ihn wegen Überforderung abgegeben. Die hätten sich bestimmt auch gefreut, zu sehen, daß es dem Kerle gut geht. Aber die haben sich nicht mehr gemeldet. Klar - die hatten ihm im Tierheim abgegeben.... Ich hatte mal kurz mit denen telefonieren dürfen, war auch ok, da haben sie halt gesagt, daß es alles zu viel geworden ist, und sie sich freuen, wenns ihm gut geht. Aber mehr Kontakt hatten wir dann auch nicht anschließend. Sie hatten im Telefonat ein Treffen zu nem späteren Zeitpunkt angefragt, aber sich dann nimmer gemeldet. Und hinterherrennen tu ich denen sicher net.... Wenn das Interesse nicht weiter geht, dann brauchen sie den Racker auch nicht zu sehen! :-)

    Du mußt eingreifen, bevor sich der Hund hochschaukelt. Hast ja schon gemerkt, daß sie nicht mehr ansprechbar ist, wenn sie bellt. Wegführen, nachdem der Hund sich hochgeschaukelt hat, bringt auch nichts, weil das Ziel ja ist, daß er sich gar nicht mehr erst hochschaukelt.

    Bin mit Bossi seine Leinenpöbelei so angegangen. Er sah nen Hund aus größerer Entfernung, und noch bevor er sich aufbauen konnte, hab ich mit nem Quietschie gequietscht - das ist er ganz narrisch nach den Dingern. Daher hat er sich umgehend zu mir gedreht (weil noch nicht hochgedreht, war er ansprechbar und zugänglich für das Locken mit dem Ding), und bekam das Teil dann. Weil das gut klappte, habe ich die Entfernung etwas reduziert, und auch das ging gut. Dabei hab ich dann das Teil vor seine Nase gehalten, nachdem er sich zu mir gedreht hatte, und ihm erst gegeben, als wir vorbei waren, um nicht aus der Leinenpöbelei ne Ressourcenklopperei zu formen... :-)

    Irgendwann an diesem Nachmittag dachte ich, jetzt sei es genug, und hab mich in die Fußgängerzone gesetzt, in ein Café. Von der einen Seite kam ne ältere Frau mit Malteser. Bossi sieht den, dreht sich zu mir, setzt die Füßchen auf meinen Schoß und klaut sich das Quietschie aus der Bauchtasche - der Hund war ihm dann wurscht *gggg Das ging nur so schnell, weil ich ihn halt jeweils vorher abgepaßt habe, bevor er hochgedreht ist. So hat er gemerkt, es geht auch anders, und konnte das auch verinnerlichen.

    Hab ihm damit vermittelt, der Hund geht ihn nix an, er darf gucken, dafür kriegt er ne Bestätigung. Heute reicht´s, wenn ich ihn ermahne unterwegs, wenn er sich aufbauen möchte. Erst heut früh kamen wir daheim vor der Haustüre an nem Café vorbei, wo ein Pudel plötzlich unterm Sitz hervorschoß und uns ankläffte - Bossi ging einfach dran vorbei - früher wär er sofort drauf eingegangen, und zu dem hingerannt. Heute kann er damit meist gelassen umgehen (ok, nach 5 Stunden in der Stadt ist die Geduldsquelle dann auch mal erschöpft - aber so lang ertrage ich es selbst eh net in der Stadt, also was solls..... *gg).

    Dasselbe gilt natürlich auch für Garten etc. - dafür muß der Hund natürlich unter Aufsicht sein, das kostet schon Arbeit. Aber wenn dort jemand sich nähert, und der Hund hebt auch nur den Kopf, dann gib ihm genau in dem Moment eine Alternative - er kann zu Dir kommen, Dich anstupsen, er kann ins Körbchen gehen, er kann sich hinlegen etc. Hauptsache, er weiß, was er tun soll, wenn jemand kommt. Bellen ist jedenfalls nicht die gewünschte Tätigkeit *gg und wenn alles Andere als Alternative bestätigt wird, warum sollte er das Bellen dann noch zeigen..... (Nur, wenn er wieder die Chance hat, unkontrolliert zu bellen, und der Passant weitergeht, hat er damit einen Erfolg - weil er verknüpft, daß die Leute gehen, wenn er bellt, er weiß ja nicht, daß die Leute nur vorbeigehen wollten! Das mußt Du dann also künftig durch Aufpassen verhindern.)

    Wenn Du den Hund in ein Restaurant mitnehmen möchtest: dann geh halt in eines, wo der Hund nicht so gestreßt ist. Ich suche mir mit Hund grundsätzlich eher Biergärten aus und setze mich dann an den Rand an ne ruhige Ecke, wenn möglich, wo der Hund abliegen kann, ohne daß dauernd einer drüberstolpert oder auf ihn zugeht.
    Oder ich wähle im Restaurant eine Eckbank, wo der Hund drunterliegen kann. Bestellen tun dann die Personen, die auf dem Stuhl zum Raum hin gegenüber sitzen, das Essen wird auch von dort angeliefert, so daß der Hund dort vielleicht eher zur Ruhe kommt.

    Wenn man dort keinen Platz kriegt, laß ich den Hund lieber daheim. Denn wenn ich esse, beschäftige ich mich eh net mit dem Hund, er hat also schlichtweg nix davon, daß er mitdarf - außer, daß er u.U. massiv gestreßt ist, weil er meint, dauernd bewachen zu müssen. Und ganz ehrlich - wenn ich essen gehe, will ich in Ruhe essen, und nicht meinen Hund dauernd erziehen und in die Schranken weisen müssen.... Da haben beide Seite nix von - er ist gestreßt, und mir schmeckt´s nimmer.... Dann ist er daheim besser aufgehoben, und anschließend gibt´s nen schönen Spaziergang mit Hundi, Spielzeug und Leckerli dabei, auf dem er dann Spaß mit mir haben kann - und ich bin dann auch noch gut gelaunt, weil niemand mir mein Essen versaut hat *ggggg

    Hm - offenbar kapiert der Hund nicht, was Du von ihm willst.... Oder Du bist nicht überzeugend genug, daß Du es auch wirklich ernst meinst :-)

    Vielleicht solltest Du ihr einfach ne Alternative geben zum "Katzenverfolgen" und sie dann jedes Mal ins Körbchen schicken, sodaß sie merkt, Katzenverfolgen ist nicht erwünscht. Und vor allem nicht erst einschreiten, wenn sie´s übertreibt, sondern jeglichen Ansatz ausbremsen. Wie soll sie sonst kapieren, daß Katzenverfolgen generell nicht erwünscht ist, wenn sie es mal darf, und mal ausgebremst wird, aber auch erst nach ner Weile....

    Kommt die Katze zu ihr, ist es ok - aber sie hat grundsätzlich nicht zur Katze zu gehen.

    So würde ich das regeln.

    Muß doch auch mal arbeiten zwischendurch *gg

    Ja, natürlich ist das was Anderes - aber wenn ein Welpe in gesunder Neugier die Box erkunden kann (sowas kann man ja entsprechend vorbereiten, wenn man weiß, man holt sich nen Hund), dann kennt er sie beim ersten Einsatz bereits, und ich bezweifle einfach, daß es dann zu irgendwelchen psychischen Problemen oder Panikattacken kommen wird.

    Und er sollte sie eigentlich schon vorher kennenlernen, weil man den Hund ja auch sichern muß beim Abholen. Was ich hier im Forum öfter lese, wie die Hunde abgeholt werden, und auf dem Schoß im Auto sitzen, vollkommen ungesichert, läßt mir die Haare zu Berge stehen. Ich mein, man weiß doch, daß man nen Welpen holt (sowas fällt einem in der Regel ja nicht über Nacht ein), und man besucht ihn vorher und weiß auch vorher, daß man ihn unterwegs sichern muß - warum nicht mit dem Züchter ausmachen, daß man ne Box dortlassen darf, die der Welpe dann entsprechend kennt, wenn er abgeholt wird, und somit fühlt er sich bereits auf dem Weg ins neue Heim darin sicher, und erst recht, wenn er nachts reingehen darf. Dann ist die Box nämlich ein Stück Zuhause für ihn im fremden Haus.

    Ich versteh halt immer net, wenn man sich soooo sehr vorbereitet auf nen Hund, Züchter sucht, sich Gedanken macht über die künftige Auslastung etc., daß dieser wichtige Punkt einfach immer unter den Tisch fällt. Einfach, weil ne Box in verschiedensten Situationen hilfreich sein kann, dem Hund Sicherheit zu geben - zB nutze ich meine, wenn ich im fremden Hotelzimmer bin, zum Schlafen. Weil die Box im Auto eh dabei ist, dann muß ich kein gesondertes Körbchen mitschleifen, und Hundi fühlt sich wohl darin (klar bleibt die dann immer offen). Und die Fahrt in der bereits bekannten Box kann einem Welpen, der das Autofahren noch nicht so kennt, auch ein bißchen Sicherheit geben bei den ersten Fahrten, sodaß er diese gleich von Anfang an als entspannend erlebt.

    Daß ich nen Neufi net inne Katzenbox quetsche bzw. eine Box in passender Größe dann u.U. in mehrfacher Ausführung nicht mehr in die Bude paßt, is klar *gg Bei Euch schläft halt dann Frauchen mit dem Hund in dessen "Box", die offiziell "Schlafzimmer" heißt *gg Der Neufi paßt dann aber zumindest auch nimmer unters Bett, wenn er im Zimmer ne Pipiecke zu suchen beginnt und man selbst das leider verpennt.... *gg

    Ein Muß is ne Box keineswegs, ganz klar - gibt genug Hunde, die evtl. winseln o.ä., wenn sie mal müssen. Aber wenn sie es nicht tun und für verschiedenste Situationen kann sie schon hilfreich sein (Bsp.: ich besuche auch ab und an ne Freundin mit Katzen, und wenn wir nach dem Grillen im Garten -mit frei laufenden Hunden natürlich- dann abends noch 2 Stunden im Haus zusammensitzen, werden die Hunde dort in die Box gesetzt, weil ich nicht verlangen kann, daß sie ihre Katzen aussperrt oder sonstwie sichert, nur weil ich mit Jagdhund unterwegs bin).

    Langer Rede kurzer Sinn: ich wollte mit meiner Bemerkung zum Ausdruck bringen, daß eine Box nicht notwendigerweise totalen Streß für den Hund bedeutet, selbst wenn sie jetzt eingesetzt werden würde - wenn man den Hund 1-2 Tage darin füttert o.ä., und ihn sie erkunden läßt (nachdem er das offenbar bislang nicht kennengelernt hat), dann kann er sich darin sicherlich schon wohl fühlen... :-)

    Quebec: Ne, ich hab nur einen Welpen mitgehen lassen - um Gottes Willen, 5 von dem Kaliber..... nene.... *gggg Ich hab mit Welpen übrigens eher die Erfahrung gemacht, daß die auf Neues neugierig sind, als daß sie in Panik geraten wären..... Aber Züchter bin ich natürlich net - daher hält sich meine Welpenerfahrung durchaus in "normalen" Grenzen, sprich, erster eigener Welpe und Hunde bei Freunden, die alle eher neugierig als ängstlich waren.