Beiträge von BieBoss

    Möchte noch ein positives Beispiel anfügen - kleine Hunde sind nicht immer gleich in Lebensgefahr, nur weil ein Großer anwesend ist!

    Gestern früh auf der Hundewiese: Biene, Bossi, seine derzeitige Lieblingsfreundin (Goldendoodle, 1 Jahr alt und entsprechend stürmisch), und - ne traumhaft schöne ausgewachsene Irische Wolfshündin mit recht jugendlichem Temperament.....

    Alle 4 haben sich super benommen, keiner wurde gejagt, man ist miteinander über die Wiese gelaufen, hat geschnuppert, kein Rumgehetze, mal kurz begrüßt zwischenrein, aber das wars auch schon. Alles ganz ruhig. Zwischenrein mal spielerisches Rumgekabbel und -gehüpfe der Wolfshündin mit Bossi, dann mit der GoldenHündin, aber alles verhältnismäßig vorsichtig.

    Die Goldendoodle-Hündin hatte damals, als wir uns kennengelernt hatten (da war sie nur wenige Monate alt), nach den ersten 2-3 Treffen mit uns raus, daß Biene giftig werden kann, wenn man zu stürmisch hinrennt, und seither begrüßt sie sie eben gesittet. Einfach schön.... und die Wolfshündin hat Bienes Warnung sofort verstanden und nach der Begrüßung Abstand gehalten.

    Und Biene´s allererste Freundin bei uns im Park, da war Biene knapp über 8 Wochen alt, war - ne Grautiger-Dogge *ggg Die hat sich immer bei ihr ins Platz gelegt, und dann mit dem Kopf Biene angestupst, bis sie über die Wiese kullerte - dann stand sie auf und sprang der Dogge fröhlich wieder ins Gesicht, und das Spiel begann von vorn :-)

    So empfindlich wie oft geschildert sind auch Kleinsthunde nicht. Ich weiß noch einmal, als Biene Bossi aufgelauert hat, und ich ihn abgerufen hatte. Sie rennt los in seine Richtung (wollte ihn im vollen Lauf anrempeln, das macht sie gern, wenn er abgerufen wird), und er hatte im Feld so ne Geschwindigkeit draufbekommen, daß es beim Zusammenprall dann echt derart geknallt hat, und Biene direkt über Bossi drübergeflogen ist, und dann erstmal 2 Sekunden bewegungslos im Feld lag. Ich hab echt nen Herzinfarkt bekommen, und schon überlegt, wie ich sie bis zum Auto transportieren muß - als sie einfach aufstand, sich geschüttelt hat, und weiterrannte.... Hab sie dann erstmal komplett angeschaut, da mußten mindestens 100 Knochen gebrochen sein in dem hund, dachte ich - aber nix, echt gaaar nix.... Die hat nichtmal gehinkt, oder an ner Stelle gejammert, wo ich sie berührt hab. Himmel, bei dem Vorfall war ich echt blaß geworden.... Immerhin wiegt der fast das Doppelte von ihr! (wenn sich -übertrieben gesagt- natürlich n 40-Kilo-Hund mit den Pfoten aufm Kleinhund abstützt - klar, das das net gut gehen kann......)

    .......Wer noch mal sagt, dass Hunde keine anderen Hunde mit Beute verwechseln, den möchte ich gern eine links und eine rechts verpassen.
    ......

    Gib ihm von mir gleich ein paar mit!

    Natürlich gibt es das - das war das Erste, was meine Trainerin und Freundin damals sagte, als ich mit Biene zu ihr kam: immer schön aufpassen, die Windigen könnten das Kleinteil mit Beute verwechseln, wenn sie´s net kennen.

    Naja - Biene hat ihren Dreien dann ganz schnell klargemacht, wer hier (also der Trainerin im Haus!) das Sagen hatte *ggg Die hat sich bei denen alles erlauben dürfen (bis hin zu Futter klauen und Sofa besetzen - und der Große war normalerweise mit anderen Hunden eeecht heikel!), und gejagt hat sie keiner. Dafür gabs ja Bossi, der sich willig zur Verfügung gestellt hatte..... :-)

    Natürlich gibts das - man muß doch austesten, wenn sich was geändert hat an Deiner Reaktion, ob man mit xy nicht vielleeeeicht doch wieder durchkommen könnte! :-)

    Nicht aufgeben - wär doch gelacht, wenn Du net länger durchhälst als Klein-Kröti :-) :-)

    Zu dem hier: "er ist definitiv der Meinung, dass er für den Kampf gegen Artgenossen besser befähigt ist als ich"

    ...das mag durchaus sein - blöd nur, daß es gar net nötig ist, die zu bekämpfen..... :headbash: Das solltest ihm vielleicht mal sagen *gg :flucht: Gibt doch viel Besseres.... Mußt nur rausfinden, was *hust (Zerrspiele? Leckerli? Mäusebuddeln? Friede mit Fraule? Sunny vorschicken? *gg)


    So - genug kluggesch...en :-) Auf jeden Fall darfst Du nicht aufgeben - hast bisher schon so viel erreicht bei dem Kerle, wär doch schade drum!


    Du schaffst das! Auf gehts! :-)

    Wie schnell lernt euer Hund allgemein?
    Biene: superschnell. Die war mit 8 Monaten BH-reif, incl. zuverlässiger Ablage - und alles nicht aus Ehrgeiz meinerseits, sondern einfach, weil die superschnell und gut gelernt hat, die wollte einfach. Für sie ist die Arbeit mit mir einfach toll.
    Bossi: auch schnell - solang die Konzentration halt reicht (der Vorrat ist schnell erschöpft, weil die Fliege an der Wand.... etc *gg). Aber er ist seehr bemüht, und ich spreche ihm großen Will To Please zu - im Gegensatz zu dem, was man von den Terris immer behauptet.... Grundkommandos gingen sehr schnell. und dann kommts halt auf den Terristurkopp an, was die tatsächliche Durchführung zu jeder Zeit betrifft.
    Frieda: Läährnen? Is das was zum Essen? :-) :-) Die hat ein ganzes Jahr gebraucht (oder wars länger??), um zu checken, was ich von ihr will, wenn ich sage "such", und ihr den Geruch vor die Nase halte. Ich glaub, die hat früher nix, aber auch gar nix lernen müssen, war ja schon ca. 8 Jahre alt, als sie zu mir kam. Immerhin: sitz geht guuuut (solang ich Leckerli in der Hand habe), PLATZ funktioniert, wenn ich mit Leckerli locke. BLEIB geht auch, ich kann paar Schritte weggehen und wiederkommen, sie umrunden o.ä., und sie bleibt sitzen. Stop und Warte gehen auch, Herkommen nur, wenn ich Leckerli dabei hab - ansonsten sind die Düfte auf der Straße wichtiger. Also, dumm isse beim besten Willen nicht - aber sie hat einfach zeitweise andere Prioritäten *gg
    Immerhin - sie hat auch gelernt, daß sie sich in puncto Fremdhunde auf mich verlassen kann und nimmer selbst alle Hunde sofort töten muß, sondern gibt mir Zeit, einzuwirken, bevor sie aktiv wird.... Wir hatten dadurch aber natürlich auch andere Baustellen als bei "normalen" Hunden, Unterordnung war schlichtweg unwichtig, solang der Hund schreiend und durchfall-habend am Straßenrand saß, wenn ein Hundehalsband irgendwo klimperte, bzw. Anstalten machte, sich umgehend auf den Fremdhund draufzustürzen.

    Was ging ratz-fatz (gerne mit Infos, was/wie trainiert wurde?).
    Biene: Sitz, Suchen, Herkommen - eigentlich alles (solangs Leckerli gibt) bis auf.... siehe unten. Und das Suchen ging sehr schnell. Und sinnlose Tricks, die liebt sie :-) Dinge Apportieren, egal, was - auch aus Metall. Gegenstände benennen. Meine kleine Streberin....
    Bossi: das Prinzip des Abrufs (als ich dann mal geschnallt hatte, wie ich ihn knacke *gg), und Grundkommandos generell.
    Frieda: sie hatte ratzfatz raus, wo der Futternapf stand.... *gg und daß sie nur bellen muß, wenn sie unterwegs Futter möchte... (ich hatte mal den Fehler gemacht, auszutesten, ob ich Bossi und Frieda zum Bellen kriege, analog zur Rettungshundearbeit mit Biene. Hat geklappt - aber bei Frieda wurde ich das bis heute nimmer los *hehe...) Alleinbleiben ging vom ersten Tag an, Leinenführigkeit 1a - keine Ahnung, warum. Aber die zieht echt NULL komma NULL.

    Was hat länger gedauert? // Was dauert länger?
    Biene: STEH - ich dachte, die lernt das nie..... Mooooonate war ich da glaub drüber. Unterordung auch ohne Leckerlies freudig.... (jaja - Frauchenfehler, ich weiß..Leckerli zu schnell ausgeschlichen.)
    Bossi: die Jagerei in den Griff zu kriegen.... Apportieren. Aaaber: wenns dafür was zum Zerren/Werfen gibt, apportiert er supergern. Alles Andere: wofür bitte doch gleich, Fraule? *gg *klugeshundchen.... (fürs Apportieren ist dann Biene zuständig, die wär ein klasse Assistenzhund)
    Abruf - auch draußen, unter schwierigen Bedingungen und Ablenkungen, und IMMER, wenn ich rufe. Da hats viiiel Konsequenz gebraucht, das war mir wichtig.
    Frieda: Sozialverträglichkeit mit Hunden.... Und das Suchen, s.o.

    Wo habt ihr geglaubt, er lernt es nie?
    Biene: das Voraus. Aber: ich geb net auf... Die Kläfferei in der Wohnung (und Garten *pfeif...), wenn Personen an der Türe vorbeigeht.
    Bossi: nicht zu jagen (das funktioniert inzwischen gut, wenn ich aufpasse), Leinenführigkeit (liegt an Fraules Inkonsequenz und daran, daß wir´s nie brauchen.), Leinenpöbeln (das ist inzwischen wesentlich weniger geworden, muß nur noch ab und an erinnern...). Das Kläffen, wenn draußen ein Hund bellt...
    Frieda: selbständiger netter Umgang mit fremden Hunden in direkter Nähe - wir arbeiten noch dran, aber immerhin: sie durfte auf dem letzte DF 6er/9er Spaziergang mit, und war damit echt ok. Hätte ich niiiiie gedacht und nicht erwartet, daß wir das so hinbekommen. Zwar immer mit Umsicht meinerseits, und in Bewegung, sodaß keiner direkt an ihr klebte, aber immerhin! Da war ich grottenstolz!

    Und was hat er vielleicht auch nie gelernt oder wird es nie lernen?
    Biene: die Kläfferei, wenn wer an der Haustüre vorbeigeht. Daß Tierärzte toll sind. Da könnte sie sich von Frieda ne dicke Scheibe abschneiden - die knuddeln einen doch so toll! Frieda findet ihren Doc klasse...
    Bossi: konzentriert längere Zeit zu arbeiten. Beim Trailen schaffen wir immerhin bis zu 400 Metern *hust (ich schließe Fehler in der Ausbildung durch mich aber net aus), bevor der wieder Blödsinn im Kopp hat. Seeehr tagesformabhängig - er kann es gut, aber machts net immer... Auch wenn ich unterwegs Gegenstände verstecke: suchen und gleich finden findet er toll, die Sachen zeigt er auch schön an - aber 2 Minuten Suchen müssen, und er gibt auf. Suchen von Zerrseil oder Leine (wird manchmal zum Zerren mißbraucht von mir) is geil. Suchen von anderen Dingen: "wozu brauchst das?" *gg Und Tricks lernen - das ist einfach net seins.... Dafür ist er mein absoluter Champion, was klare Kommunikation mit anderen Hunden angeht. :-) und: er ist nach dem Toben genauso schnell wieder beruhigt, wie ich ihn mit Spielen hochfahren kann.
    Frieda: Unterordnung auf BH-Niveau... Aber ganz ehrlich - das is mir wurscht, da hab ich gar nicht den Ehrgeiz für. Da ist mir ihre Hundeverträglichkeit im Alltag wesentlich wichtiger. Daß ich mit all meinen Hunden gleichzeitig Gassi kann- wichtiger. Daß sie keinen Streß hat unterwegs- wichtiger. Ob wir noch zum freundlichen Umgang mit anderen Hunden kommen, oder beim "wir leben halt zwangsweise mit denen auf demselben Planeten und versuchen, uns zu benehmen" bleiben, das wird sich noch zeigen *gg Ich geb net auf - bin immerhin Terribesitzer! Und Hundchen ist ja erst 14 Terrier werden doch miiiiiindestens 100 Jahre alt!

    Generell bin ich sehr zufrieden mit allem, was meine Hundis gelernt haben - was sie brauchen, das können sie ziemlich gut. Sie sind keine Maschinen, klar - aber meist ist das, was sie tun, völlig ok und im Rahmen.

    Was übrigens noch interessanter wäre als Fragestellung: Wie schnell hat der Hundebesitzer was gelernt, wo hat er schnell gelernt, woran arbeitet der Hund noch heute *ggggg Und was wird er nie kapieren..... (aus Hundesicht!) :ugly:

    Hm - ich denk mal, die Flüchtlinge werden wohl hierbleiben, insofern haben sie Zeit genug.

    Wie ich das aufbauen würde? Ich ginge in die Gruppe rein, würde mich vorstellen, jeden nach dem Namen fragen. Begriffe wie Tisch, Stuhl, Fenster, Türe, Tafel, Waschbecken, Stift, Papier, Telefon, Handy, Kleidungsstücke, was halt so rumsteht da oder mitgebracht wurde, benennen und nachsprechen lassen. Mit Händen und Füßen reden: "Komm her" läßt sich einfach verdeutlichen mittels Gestik. Wörter wie MANN oder FRAU oder BUCH kann man zeigen. Verben wie MALEN oder LAUFEN oder ESSEN kann man zeigen. Zahlen und dann auch Uhrzeiten kann man erklären. Ich gehe - Du gehst - sie geht kann man erklären, indem man auf die entsprechende Person zeigt. Da brauch ich kein Grammatikbuch oder pädagogische Fähigkeiten für. GELD kann man zeigen und erklären und sogar eine erste Preisvorstellung zur Orientierung schaffen - "1 Brot - 2/3 Euro" oder so.

    Man kann auch rausgehen in die freie Natur und Begriffe zeigen wie Baum, Gras, Weg, Straße, Schild, Auto, Laden, Hund, Frau, Mann, Katze, Haus, Garten, See, etc.

    Man kann auch Dinge zu essen mitbringen in die Gruppe und die benennen. Erst grundlegende wie Brot, Wasser, Saft etc., aber auch ganze Gerichte. Oder miteinander kochen, und die einzelnen Kochgegenstände und Zutaten benennen.

    Das Schreiben hat Zeit - erstmal müssen die Menschen sich doch verständlich machen. Ein Baby lernt auch erst richtig zu sprechen, bevor es in der Schule die Schrift lernt.

    Bei uns auch net - hochspringen, rumquietschen vor Freude, Dinge apportieren, sodaß ich mir den Hals brech, sich in den Weg stellen, Aufmerksamkeit wollen, mich anschlabbern - alles gern.

    Aber wenn hier einer zu zwicken begänne, der könnt sich was anhören. Das geht dann nämlich in Richtung Korrektur, warum ich so lang unterwegs war, das ist in meinen Augen keine Freude mehr über das Wiedersehen!

    Am besten GAR nix mehr sagen - und wenn Du am Hund siehst, daß da was kommt (Nase hoch, auf Spannung gehen, etc.), dann sagst Du "Ey - Fuß!", und läßt sie Fußgehen (wer Dich ordnungsgemäß im Fuß anguckt, fixiert schonmal keinen anderen Hund!). Das muß ihr gegenüber rüberkommen wie "DENK nicht mal dran, Dich aufzuführen!!"

    Du reagierst also nicht auf das, was da kommt (weil: "das ist unwichtig"), sondern auf ihr Benehmen, und korrigierst in dem Moment, in dem Du siehst, daß es für sie "was Besonderes" ist. Das hat sie nicht zu entscheiden, daß ist DEIN Bier! Das hat sie nicht zu interessieren, die soll einfach anständig mitlaufen.

    In dem Video sieht man das ganz gut: Du läßt sie einfach weiter vorlaufen, sie gerät immer mehr unter Streß und schaukelt sich hoch - Du unternimmst überhaupt nichts, die Situation irgendwie zu managen, überläßt ihr das komplett. Klar, wahrscheinlich auch zu Demonstrationszwecken hier für uns, das ist mir schon bewußt. Aber greif da sofort ein, sobald sie nicht mehr entspannt läuft. Nicht erst warten, bis sie zu pöbeln beginnt. Und wenn sie wen anpöbelt: laß sie den anderen Hund nicht fixieren, sondern sie soll DICH angucken (deswegen FUß-Kommando, SCHAU würde auch gehen). Mit Fixierenlassen steigert sie sich nur noch mehr rein.

    Und indem Du Dich vor allem, was kommt, warnen läßt, zeigst Du dem Hund, daß alles, was auf Euch zukommt, selbst die Fliege an der Wand, besonderer Aufmerksamkeit (v.a. durch SIE!) bedarf - aber genau DAS willst Du doch nicht haben, oder? Es ist völlig irrelevant, und wenn Dir ein rosa Nashorn entgegenkommt!
    Auch das Gegend-scannen - vollkommen kontraproduktiv. Das zeigt ihr nur, daß da irgendwo demnächst was kommen wird (in dem Moment ist sie schon mit erhöhter Aufmerksamkeit unterwegs auf das, was da kommen könnte). Das zeigt ihr auch, daß Du unsicher bist - da MUß sie ja quasi schon eingreifen! Beobachte stattdessen den Hund, und reagiere, sobald sie zeigt, daß sie was wahrnimmt, mit Deiner Korrektur (also "Eeey-Fuß!" oder so). DAS ist der Moment, einzugreifen. Nicht sehen, daß ein Hund kommt, Angst kriegen, nervös werden, damit dann den Hund auf 180 bringen, sie noch pöbeln lassen und dann erst eingreifen. Notfalls gern stehenbleiben und sie ins Fuß neben Dich nehmen, bis sie sich benimmt, und erst dann weitergehen. Aber net pöbelnd den anderen Hund ansteuern lassen und Dich "hilflos" hinterherziehen lassen.

    Das erfolgreiche im Nacken packen hat Dir ja schon gezeigt, daß sie sich beherrschen kann, wenn Du drauf bestehst. Nimm diese Energie (nenn von mir aus auch Sicherheit!), genau diese, und zeig ihr, daß sie gefälligst anständig zu laufen hat - bevor sie sich hochfährt. Dann wird sie Dir auch abnehmen, daß Du es ernst meinst. Und sie wird DICH ernst nehmen. :-)

    Auf geht´s - tschakka, Du schaffst das!

    Hat jemand eine Empfehlung für einen Ball der ein wenig springt wenn man ihn fester auf den Boden wirft und auf dem der Hund auch mal rumkauen kann ohne Stücke rauszubeißen? Gibt es sowas überhaupt? :???:

    Wie sind denn die Bälle von Chuckit und Kong?
    Der Chuckit sieht so nicht aus, als könnte man darauf rumkauen ohne dass er kaputt geht und der Kong sieht aus wie ein Klotz mit null Sprungkraft. Aber vielleicht täuscht das ja? :???:

    Ich nehm für sowas entweder (gefundene) Tennisbälle (muß man aber gucken, daß Hundi net drauf rumkaut, sind schlecht für die Zähne), oder den Kong - der springt total cool, weil durch die Form völlig unberechenbar von der Richtung her. Das Terriertier liiiiebt das! Ist fast so gut wie das Jagen eines Hasen, der Haken schlägt *gg Nur, daß der Kong weniger schnell ist und und es ihm an der Ausdauer mangelt :-)

    .....weiß man sehr schnell, dass da wirkliche didaktische Fähigkeiten dafür gebraucht werden zu unterrichten und die bringen eben eigentlich nur Lehrer mit sich.

    So n Quatsch - die beste Möglichkeit, eine Sprache zu lernen, ist immer noch die, einfach in das Land zu gehen, und zu versuchen, sich mit Land und Leuten auseinanderzusetzen. Und dafür brauch ich keinen studierten Sprachlehrer (wär ja noch schöner!), sondern nen Einheimischen, der mir mit etwas gutem Willen Dinge zeigt und erklärt und die Sprache näherbringt.

    Von "ich heiße..." über "das ist ein Tisch" hin zum Einkaufengehen etc. - das lernt sich doch in der Praxis viel einfacher, als im Klassenzimmer!

    Und was haben Lehrer an didaktischen "Fähigkeiten" (ich weiß es wirklich nicht, daher die Frage): 1 Semester Didaktik mit einer Wochenstunde? Was lernt man in der Zeit? Was ich da schon kennengelernt hab in meiner eigenen Schullaufbahn.....

    Einen Lehrer brauche ich dann, wenn ich anfangen möchte, Grammatik zu erklären, weil irgendeine Prüfung gemacht werden soll oder so - damit da System reinkommt. Aber zum reinen Sprechen, da ist das Erleben der Sprache viel wichtiger für. Und auch für die Motivation: was soll ich mit ner Sprache, die ich in Theoriestunden lerne, aber nicht draußen anwenden kann, weil ich mich zB nicht zu sprechen trau? Im Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung bleibt einem meist nix Anderes übrig, als sich einfach mal zu trauen.