Beiträge von BieBoss

    Ich würde auf jeden Fall erstmal nochmal versuchen, im Guten mit denen zu reden. Starkes Argument ist, daß der Hund, wenn er mal gelernt hat, daß diese Kinder "gefährlich" oder "lästig" sind, zu einer Gefahr für die Kinder werden kann, wenn der übern Zaun geht, und anfängt, sich zu wehren. Das hätten sich die Kids zwar selbst zuzuschreiben, aber die können das in dem Alter vielleicht noch nicht umreißen, was die da anstellen mit dem Hund, und dieses Spiel für Folgen haben kann. Die Eltern müssen denen das erklären, wie gefährlich dieses "Spielchen" für die Kinder enden kann. Ein Ball der Kids fligt in den Garten zu Euch, die klettern übern Zaun, um den zu holen - Kids sind doch oft so unbedarft. Und dann kommt Dein Hund, der gelernt hat, daß die "doof" sind, und entdeckt die im eigenen Garten.... *help......

    Sollte das nicht klappen, wäre ich auch für Sichtschutz und Tabuzone für den Hund - dann muß er sich halt künftig, wenn im Garten, im Umkreis der Terrasse am Haus aufhalten, wo Ihr ihn im Blick habt, oder in Eurem Umkreis, wenn Ihr irgendwo im Garten arbeitet.

    Und allein hat ein Hund bei mir sowieso nix im Garten zu suchen. Der fängt nur, wenns grad langweilig ist, an, Passanten zu verbellen, Katzen zu jagen, das Grundstück zu bewachen oder ähnlichen Müll zu zelebrieren, an dem ich dann hinterher wieder ewig arbeiten kann, um das rauszukriegen. Und wenn dann irgendein bekloppter Hundehasser vorbeikommt und was reinwirft (und sei´s nur, weil er Angst hat, weil er jedes Mal angekläfft wird, wenn er vorbeikommt!), dann nimmts der Hund, ohne daß ich eingreifen kann, oder derjenige trietzt den Hund, schlägt nach ihm o.ä. und ich wundere mich hinterher, warum der Hund draußen unterwegs auf einmal auf Menschen böse oder schissig reagiert, weil ich nix mitbekommen habe. Grad beim Listi würd ich das net riskieren! Sind auch schon mehr als genug Hunde aus Gärten verschwunden.

    Genau deswegen.... :-) Als ich sie neu hatte, ist die mir einfach am Flußufer ins Wasser gedackelt und losgeschwommen. Und tschüß, Fraule, war schön mit Dir..... Gottseidank war sie da an der Schlepp, aber mitten im Fluß lag ein runtergebrochener Ast, daher hab ich sie dann leider ausbremsen müssen. Denn wenn die Schlepp sich in sowas verheddert, dann ersäuft der Hund, oder man muß selbst ins Wasser. Nicht sehr empfehlenswert, da sind schon paar Leute drin ersoffen in Strudeln und an Wehren...... :-(

    Hoffe, Du gehst da nicht alleine hin, sodaß jemand draußen steht, für alle Fälle, und Hilfe holen könnte, wenn Du im Wasser bist und Probleme kriegst?

    .....
    Und mal ganz ehrlich.... ICH gehe auch zu meinen Hunden ans Körbchen und da verbeißen sie micht nicht!

    Könnte aber passieren, wenn Du sie erschrickst, weil sie gerade schlafen.....

    Wenn ich meine blinde Frieda zum Gassi holen möchte und dafür wecken muß (die pieselt notfalls sonst im Schlaf irgendwann, wo sie grade liegt), dann halte ich immer erstmal die Hand in die Nähe der Nase, damit sie mich riechen kann schon beim Wachwerden, und spreche sie an, bevor ich sie berühre. Weil ich die Erfahrung gemacht habe, wenn ich einfach so nach ihr grabsche (egal, wie sanft), daß sie zu Tode erschrickt und dann evtl. schnappt. Nicht böse, aber halt im Reflex in meine Richtung. Muß ja net sein, daß man den Hund so erschrickt.

    Wenn der Hund einen kommen sieht, und will grad seine Ruhe (meine äußern das mit Wegdrehen, oder Bossi grummelt genervt, also net knurren, sondern echt nur genervtes Rumgepfopfere *gg), dann laß ich ihn auch. Die Decke in dem Körbchen wasche ich halt dann in der nächsten Waschmaschine mit statt jetzt sofort, und kraulen kann ich ihn später, wenn er auch Bock drauf hat.

    Nix Geschirre. Ich hab nur Maßanfertigungen von Blaire zum Trailen für die Terris, und eins von ich glaub More4Dogs für Frieda, wenn wir mal wandernd unterwegs sind, und Gefahr bestünde, daß sie sich weil sie nix sieht in nen Abgrund schmeißen würde; oder wenn wir wo hingehen, wo sie schwimmen kann, damit ich sie an der Leine halten kann mitm Geschirr, die hört nämlich net, wenn ich sie im Wasser abrufe. net, daß sie mir irgendwohin abdriftet.

    Ansonsten gibt´s bei uns nur Halsbänder, Geschirr ist eigentlich Arbeitsgerät.

    Aua - ja, das ist doof. Nicht, daß er sich da noch was reißt, wenn er das Beinchen nicht richtig halten kann...

    Ich hab bei uns im Wohnzimmer, wo die Hunde oft mal recht fix ums Eck rennen, einfach nen kleinen Webteppich hingelegt. Die Dinger sind waschbar, die Hundis nutzen sie sogar gerne als Liegedecke, und mit ner Antirutsch-Unterlage rutschen sie nichtmal weg. V.a. kann man sie, wenn man keinen Bock drauf hat, auch schnell mal wegräumen......

    So ne Dinger mein ich (nur net ganz so häßlich *gg):

    TÅNUM Teppich flach gewebt - IKEA

    Also, mir sieht des schon nach Trimmen aus..... Kannst ja mal gucken, was weggeht, wenn Du bissel zupfst.

    Aber mal was Anderes: Du glaubst doch nicht etwa, daß Du hier mit so einem kleinen lumpigen Bildchen, noch dazu ohne Kopf, vom Terrorzwerg davonkommst? FOTOOOOOOS....... *gggg Noch miiiiindestens 100 Stück bitte. :D

    Hm - vielleicht erstmal einen anziehen, Leckerli, paar Schritte laufen an der Leine (damit er gar nicht erst auf die Idee kommt, die auszuziehen!), dann gleich wieder ausziehen.

    Irgendwann mal zwei Stück anziehen, wieder laufen, bestätigen. Dann mal mit den zweien auf ne Stelle gehen, wo er sonst wegrutscht, und ihn mal austesten lassen, wie sich das anfühlt. Vielleicht findet ers ja gleich gut und versteht, daß die gegen Ausrutschen helfen?

    Sollte er dran wollen: schnuppern darf er (auch vorm Anziehen), aber jeder Versuch, die abzumachen, wird abgebrochen - ich würd´s machen, indem ich den Kopf mit nem NEIN liebevoll zur Seite schiebe, immer wieder, wenn er drangeht. Notfalls nochmal an die Leine und wieder paar Schritte gehen, und anschließen sofort ausziehen. Sodaß er merkt, Versuche, die Dinger zu "demontieren", führen nicht zur Abnahme der Schuhe.

    Bei so nem kleinen Hund würd ich daheim übrigens statt Hausschuhe lieber weiche Baby-Antirutschsocken nehmen.....

    Ansonsten: nichtmal meine fast 15jährige Frieda trägt Schuhe/Socken auf dem glatten Laminat, und sie rutscht nicht weg..... Wozu dann bei so nem jungen Hund?

    Sind die ausgebildeten Hunde nicht steuerfrei?

    Ist abhängig vom Wohnort, nachdem die Hundesteuer ja auch der Stadt zugute kommt.

    Meine Biene als Rettungshund ist zB befreit von der Steuer, seitdem ich die Einsatzfähigkeit beim ersten Mal nachgewiesen habe. Bislang wurden keine weiteren Nachweise angefordert (hab ich aber natürlich).

    Andere Städte befreien evtl. bei bestandener BH oder so, manche aber auch gar nicht, außer wenn sie müssen (also Blindenhund).

    Hallo,

    mich würde interessieren, wie sich Kleinhundebesitzer verhalten wenn ihnen ein deutlich größerer Hund begegnet.
    Was macht ihr wenn ein großer Hund ohne Leine (der Besitzer ist weit weg) auf euren Hund zugerannt kommt?
    Hebt ihr euren Hund dann hoch? Für einen kleinen Hund kann es doch schnell gefährlich sein, wenn man nicht weiß
    wie der andere Hund reagiert?

    LG
    Sabine

    Nichts tu ich. Solange der Hund nur neugierig erscheint und nicht aggressiv (bissel Körpersprache kennt man ja doch nach nunmehr 9 Jahren Hundehaltung). Bislang wurde sie beim Gassi noch nie umgenietet (außer von Bossi mit seinen 9,5 Kilo, und der wurde dann keifend über die Wiese gescheucht von ihr!). Sie macht dem ankommenden Hund seeeeehr deutlich, daß sie stürmisches Benehmen voll sche..e findet *gg

    Erstmal ignoriert sie und geht weiterschnuppern, aber wenn sie merkt, die Begegnung läßt sich nicht verhindern, weicht sie seitlich aus, Schwanz geht runter, Lefzen hoch, grummelt, und wenn das noch net reicht, rappelt´s im Karton, und der wird zornig angekläfft und im Zweifel ein paar Sprünge gescheucht und verfolgt. Dann bleibt sie stehen, friert ein und guckt, ob der sich jetzt benimmt, und dann entspannt sie sich und geht weiter. Man sieht förmlich den Satz "Na also, geht doch, benimm Dich halt gleich anständig!" in ihren Augen stehen.... *gg

    Früher, als Frieda (7-7,5 Kilo - zählt nimmer so wirklich als Kleinhund für mich) bei mir neu war, die hab ich ab und an hochgenommen, wenn ein Blocken nicht möglich war, nicht zuletzt zum Schutz des anderen Hundes. Weil die hat dann derartig getobt, die wollte dann selbst auf den anderen Hund los, da hatte ich mehr damit zu tun, den Anderen vor ihr zu schützen, als den zu blocken *gg Allerdings war das Hochnehmen auch nicht so lustig: ein wütender mordlustiger sich wie ein Aal windender schnappender Terrier, der tobt und kreischt und mit den Krallen besser nicht in Deine Nähe kommen sollte, weil er sonst durch sämtliche Pullis durch den ganzen Bauch zerkratzt vor Zappeln, während unter ihm ein freundlich wedelndes Hundeexemplar steht und sagt "laß mal schnuppern"..... Juchhei *gg Da haben sich jedes Mal die Blicke sämtlicher Dorfbewohner auf uns gerichtet (wo sie nur immer alle plötzlich herkommen!!), und ich wollte mitsamt der Hundeline im Boden versinken......

    Ab und an mach ich das heute noch, mir ist auch mal ein kleiner Yorkie begegnet, der Frieda einfach nur noch süß fand und sich schon 50 Meter vor uns in sie verliebt hatte. Der ist mir durch sämtliche Blocks durchgewuselt, hat sich net wegschicken oder beeindrucken lassen, fing dann noch an, aufzureiten (nein, Fusselchen war nicht läufig), nichtmal seinen K9-Geschirrgriff hab ich erwischt bekommen, weil ich ja mit einer Hand immer Frieda am Zupacken hindern mußte, während der um sie rumwuselte. Der war einfach zu klein und zu schnell.... :-) Kommt aber selten vor, daß ich die anderen Hunde nicht gestoppt kriege. Bei sowas heb ich sie inzwischen wieder hoch, das ist mir zu deppert. Fraule des Kleinen kam nach ca. 3-5 Minuten gemütlich dahergeschlendert, und meinte klugsche..end, ich solle doch die Leine losmachen, sowas würde nur schiefgehen, wenn der eine Hund an der Leine sei. "Ja, gerne ... wenn ich die Arztrechnung für Ihren Hund hinterher nicht präsentiert kriege?" Schade nur, daß ich das net machen kann (manchmal juckts mich sooo in den Fingern, echt!), weils für Frieda jedes Mal n Riesenstreß wäre, und ich hab soooo lang dran gearbeitet, ihr beizubringen, daß ICH das für sie übernehme, damit sie nimmer auf Hunde losgeht. Und der arme andere Hund kann ja auch nix dafür und würde drunter leiden.
    Aber manchmal möcht ich echt das Gesicht der Leute sehen, wenn man einfach nur machen würde, was sie wünschen - Leine los und: "Rufen Sie den Arzt für Ihren Hund, oder soll ich?"......