Beiträge von BieBoss

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    .....Dass man einen passionierten Sichtjäger in der Flächensuche gebrauchen kann, ist mir übrigens neu.


    :lachtot: Bei DER Vorstellung hab ich auch herzlichst gelacht.... ;-)

    Beim Trailen ist er wenigstens über die Leine gesichert. Ob man mit so nem Hund dann auf Einsatz hin trainieren muß, sei dahingestellt, da stimme ich zu, ganz klar, je nachdem, wie zuverlässig man in der Lage ist, zu lesen, wann er umschwenkt von Person auf Wild.

    Ne - erstens stört es im Gebüsch niemanden, weil keiner da reintreten wird, und zweitens hätte ich keinen Bock, beim Entsorgungsversuch in weitere Haufen zu greifen/treten.......

    Man muß nicht päpstlicher als der Papst sein. Wenn ich mir ansehe, wie bei uns im Park (Spielplatznähe, und im Sommer sogar vorhandene öffentliche Toilette in 50 Metern Entfernung!) die ganzen Kids hinterm Gebüsch abgehalten werden (Zitat der betreffenden Mütter:"Der kann noch nicht so lange einhalten, wenn er merkt, daß er mal muß!" - meine Antwort: "Dann geh ich halt rechtzeitig nach dem Essen mal aufs Klo, bevor ich den Kinderspielplatz heimsuche, oder verwende Windeln!"), und ausgewachsene Männer offenbar nachts ins Gebüsch k....n (meine Hunde wälzen sich gern drin :bäh: , daher weiß ich von diesen Haufen!)- ne, echt net.....

    Ich würde auch einfach mal anrufen. Gerade, wenn Du noch nicht 18 bist, macht es in meinen Augen einen sehr guten Eindruck, wenn Du rechtzeitig vorher anfä#ngst, Dich schlau zu machen über die Bedürfnisse einer Rasse und die Voraussetzungen, unter denen Du einen solchen Hund anvertraut bekämst und halten könntest.

    Auch wenn Du Dich weiterhin kontinuierlich um den künftigen Welpen kümmerst bzw. Dich dafür interessierst, Fragen stellst etc., kannst Du damit zeigen, daß das nicht nur ne "fixe Idee" ist, sondern das Interesse an der Haltung "Deines" künftigen Hundes auch langfristig erhalten bleibt, und Du Dich somit wahrscheinlich auch langfristig gut kümmern wirst.

    Mach einen Termin aus, guck nach Absprache ab und an vorbei beim Züchter, um dessen Hunde von der Art her kennenzulernen, zeige Interesse an seiner Zucht-Arbeit, den Auswahlkriterien für den künftigen "Vater" der Welpen etc. So kommt man ins Gespräch, die lernen Dich kennen, und Du bekommst alle Infos, die Du brauchst.

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    ......
    Und ganz abgesehen von Deinen Aussagen hier, würde ich keinen der Bordercollies, die ich kenne (sind aber nur 3) mit in ein Büro oder gar auf einen Außentermin nehmen. Ob sie für Fremdbetreuung geeignet sind? Ich denke, da gibt es Rassen, die eher mal fremdbetreut werden können.

    Warum nicht? Was ist an Border Collies anders als an anderen Hunden? Die haben auch nur 4 Füße.....
    (spricht ne Jagdterrier-Halterin...Habe also auch Hunde, die angeblich sooo schwierig zu halten sind, und die in fast jeder Hundetagesstätte Spaß hätten und gehorchen würden, wenn der Besitzer ein wenig Ahnung von Hunden hat)

    Ein anständig ausgelasteter und erzogener Hund weiß sich auch im Büro, bei einem Außentermin oder in der HuTa zu benehmen, das hat ganz und gar nichts mit der Rasse zu tun!

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    Huhu...

    unser Hund (Jack Russel, 1 Jahr) dreht wenn er andere Hunde oder Menschen sieht total durch. Wenn wir als Beispiel mit der Leine unterwegs sind, ich auf Entfernung einen anderen Hund sehe, rufe ich ihn ran, lasse ihn Platz machen, und bleib. Er tut das auch. Jedoch wenn der Hund dann auf ca 10 meter ran gekommen ist, dreht unserer total durch. Er bleibt zwar liegen, jedoch freut er sich zentimeter für zentimeter nach vorne weg, bis er irgendwann aufspringt und losjubelt. Ihn dabei festhalten bringt kaum was, da er richig "Gas gibt".
    Wie kann ich trainieren, dass er erst aufspringt wenn ich ihm das ok gebe?

    Zum anderen springt er fremde an und freut sich selbst über wildfremde Menschen auf der anderen Straßenseite als würde er die Menschen ewig kennen. Auch hier dreht er durch, will zu den Menschen. :???:

    Hmm...hat jemand ne super Idee??? :roll:

    Das fettgedruckte ist doch schonmal toll. Will heißen, wenn Du schnell genug bist, hast Du ihn im Griff. Weiterhin: anschließend kannst Du Dich mit dem anderen Halter absprechen, und wenn dessen Hund verträglich ist, und der zustimmt, kannst Deinem Hund die Freigabe erteilen, hinzugehen. Denn das, was er eben tun wollte (Hund begrüßen o.ä.), ist für ihn DIE Bestätigung überhaupt in dem Moment. So lernt er, über Dich und Deine Freigabe kommt er da hin, wo er hin möchte, und lernt, sich an Dir zu orientieren, bevor er losrennt. bis das so klappt, würde ich ihn, wenn ICH einen anderen Hund sehe, umgehend abrufen und anleinen, und zwar so rechtzeitig, daß der Hund nicht verknüpft "Wenn die ruft, passiert was Aufregends" - sonst wird er nämlich ganz schnell nicht mehr herkommen *gg Daher auch abrufen, bevor er den anderen Hund sieht. Dann mit Hund an Leine mit dem anderen Halter sprechen, dann Leine ab und Freigabekommando (bevor Hundi losrennt).

    Um auf die andere Straßenseite rennen zu können, muß er erstmal ohne Leine sein - und das ist ein absolutes NO-GO, gerade bei einem noch nicht 100% gehorchenden Hund! Wenn er anfängt, sich über diese Leute zu freuen (an der Leine), sag doch einfach mal ein "Na komm, geh´mer!" oder "Weiter!" oder sowas, und beschleunige in selben Moment Deinen Schritt, sodaß er zu tun hat, hinterherzukommen. Das nimmt ihm die Zeit für´s Freuen weg und die Konzentration auf die Fremden, und lenkt die Aufmerksamkeit auf Dich, weil er erstmal checken wird, warum Du auf einmal schneller wirst, und er muß Dir erstmal hinterherkommen. Kommt er dann mit und guckt Dich dabei auch noch an - Bestätigen, im Laufen z.B. "feiiin, so ist gut!" Dann kannst ein bisserl spielen o.ä., damit Du dem Hund zeigst, bei Dir ist es viel toller als bei dem "langweiligen" Fremdhund.

    Achja -an der Leine ablegen ist nicht optimal: erstens kann Dein Hund da nicht oder schlecht reagieren, wenn der andere Hund herkommt (weil der Halter den eben nicht im Griff oder an der Leine hat - so viele Leute lassen ihren Hund zu Deinem, obwohl sie mehr als genau sehen, daß man versucht, den Hund abzuschirmen - die sind alle ignorant bei uns in der Stadt.....), und er befindet sich noch dazu in der unterlegenen Position (liegend, macht sich kleiner etc.), er könnte sich daher genötigt fühlen sich zu verteidigen, wenn Du es nicht schaffst, den anderen Hund dann fernzuhalten (Blocken/Wegschicken, Halter zum Abruf auffordern o.ä.), und zum Zweiten gibst Du dem Hund mit dem Liegen erst recht die Möglichkeit, den anderen hund zu fixieren, und sich damit hochzuschaukeln. Da würde ich die Variante mit dem Weitergehen (am Besten im Bogen, das macht beiden Hunden klar, daß erstmal kein Kontakt gewünscht ist und keine Gefahr besteht) bevorzugen. Außerdem riskierst Du beim Ablegen, daß dem adneren Hundehalter jemand grad begegnet ist, und er sich mit dem ne halbe Stunde unterhält, gerade vor Eurer Nase, und Ihr auch nimmer vorwärts kommt... *gg

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    ...... Gibt es da nen speziellen Griff, dass die uns nicht so zerkratzen kann? :lol:

    Hihi - vielleicht toleriert sie´s wenn Du ihr vorher die anderen Füßchen dick einwickelst mit nem Verband - dann kann sie Dich net zerkratzen...... Aber spätestens nach dem 5. Mal wird sie kapiert haben, daß "3 Pfötchen verbinden lassen" gleichbedeutend ist damit, daß anschließend an der 4. Pfote die Krallen gekürzt werden *ggg

    Weiß net, ich hab meine Biene immer auf dem Rücken liegen, auf meinem Schoß, die ist ja auch so klein. Dann kann ich sie mit einem Ellenbogen/Unterarm etwas vorsichtig fixieren, wenn nötig, während die Hand derselben Seite das Füßchen hält, und die rechte Hand dann schneidet. Hab das eingeführt, indem ich sie erstmal ne Runde aufm Schoß gekrault habe, dann geschnippelt, dann gelobt, Leckerli rein und weiter gekrault.

    Anfangs, als sie recht zappelte, half meine Tochter, indem sie zwei der Füßchen festhielt, ich einen untern Ellenbogen nahm, und den vierten Fuß dann knipste..... Inzwischen hat sie gelernt, daß knipsen zwar blöd ist, aber sie das regelmäßig ohne Blutbad überlebt, und hält genervt still.

    Manchmal setze ich sie mir auch auf den Schoß, ihr Rücken an meinem Bauch, dann kann ich gut alle Füßchen greifen und schneiden, und sie auch dabei etwas festhalten, damit nicht durch Rumzappeln irgendwas passiert.

    Ich denke auch, daß es eher die Anspannung von Dir selbst ist, auf die die Hunde reagieren. Kommt der zu Dir, stellen SIch Dir imaginär evtl. schon mal die Nackenhaare auf - und Hunde sind seeehr sensibel für sowas. Meine Biene reagiert z.B. auch, wenn uns im Dunklen jemand entgegenkommt, der mir nicht ganz geheuer ist - die rennt im Zweifel hin und stellt den. Wenn ich dagegen cool bleibe, und den am Ende noch grüße, ist auch für Biene alles ok - naja, zumindest darf er unbehelligt passieren *gg

    Ich denke, sie merken auch ganz schnell, wenn Du z.B. nicht mehr auf der Ausführung eines Kommandos bestehst, das Dein Lebensgefährte gegeben hat, oder so - und nutzen das dann natürlich aus. Du bist der Chef, Du hast nicht gesagt, daß sie das Kommando ausführen müssen. Ergo: "den brauchen wir nicht ernst zu nehmen".

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    ........Wir haben dem Tierschutzverein vertraglich zugesichert, dass sie kastriert wird.......

    Auch wenn Du Recht hast, und die Frage nicht war, ob wir kastrieren würden oder nicht, eine kleine Anmerkung sei mir noch erlaubt (immerhin solltest Du objektiv entscheiden können): solche Klauseln in Tierschutz-Verträgen sind rechtlich nicht haltbar. Keiner könnte Dir was, würdest Du es nicht tun. Und scheinbar "problematische" erste Läufigkeiten geben sich oft noch, wenn der Hund dann zum zweiten-dritten Mal läufig wird, das spielt sich im Laufe der Zeit ein, man sollte das auch nicht mit dem Menschen und PMS oder sowas vergleichen - ist schon was Anderes..... ;-)

    Ich habe in meinem Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, daß der Hund umso mehr unter der Läufigkeit und "Scheinschwangerschaft" leidet, je mehr die Halter die Läufigkeit als "Problem" ansehen, und darauf achten, wie "schlecht" es dem "armen Hund" geht..... *gg Sprich, wenn ich nen Hype draus mache, leidet der Hund auch furchtbar, weil ich mit meiner Fürsorge und immer nachgucken, obs dem Hund gut geht, jedes Zipperlein, das er zeigt, ungewollt bestärke.

    Ich verstehe zwar, wenn ein Tierschutzverein nach Möglichkeit verhindern möchte, daß eines der vermittelten Tiere trächtig wird, aber es auf solche Methoden zu versuchen, ist in meinen Augen echt link - die wissen doch ganz genau, daß das nicht haltbar ist...... Finde sowas schade - immerhin vertrauen sie einem das Leben des Tiers an, aber so weit geht das Vertrauen dann offenbar doch nicht. Da wird auf Vertrauen gesetzt, man muß die gesammelten Finanzen und Freizeiten auflisten, bevor man überhaupt nen Hund kriegt, und wird dann trotzdem noch mit Vertragsklauseln gelinkt, die rechtlich nicht haltbar sind - also, ich finde, sowas geht einfach nicht, hat in meinen Augen was mit Fairneß zu tun.

    Ansonsten, zur Kastration: ich kenns nur von Rüden (meiner wurde vom Tierheim noch kastriert damals, heute -nachdem ich mich in den letzten Jahren intensiv damit beschäftigt habe- würd ich das auch nicht mehr machen lassen), ich habe ihn am 9. Tag nach der Kastra bekommen, am nächsten Tag waren die Fäden draußen, und die OP längst vergessen. Auch als meine Frieda ne größere Bauch-OP hatte (Tumore), war die nach 2-3 Tagen schon wieder vergessen, und sie wäre über Tische und Bänke gegangen, hätte ich sie gelassen. "Schmerzen, was ist das?" *gg

    Solange Du darauf achtest, daß sich an der Wunde in den Tagen nach der OP nichts entzündet (Frieda bekam nen Body an für draußen, damit sie sich net drauflegt auf die Naht, und dann Erde reinkäme), dürfte da nix passieren - und 4 Wochen später weiß der Hund nicht mal mehr, daß da mal was war. Über die Kastra an sich würde ich mir jetzt also erstmal keine Gedanken machen, da passiert nach 4 Wochen nix mehr, wenn vorher alles glatt lief.

    Zu Deinem Urlaub: Ganz ehrlich, bevor ich mit so nem Gefühl in den Urlaub fahren würde, weil ich den Hund alleine lasse, bliebe ich lieber daheim.... Denn wenn (und weil!) ich mir dann dauernd Gedanken machen würde, könnte ich den Urlaub eh nicht genießen, und dann könnte ich mir das Geld dafür auch sparen ;-) Ich hab mir z.B: vorgenommen, da ich Vollzeit arbeite, gehört meine Freizeit fast komplett den Hunden - und das schließt bei mir den Urlaub ein. Ich hätte also genau dasselbe Gefühl, würde ich ohne sie in Urlaub fahren. Denn gerade im Urlaub hätte man doch mal Zeit, sich so richtig mit den Rackern zu beschäftigen, oder ausgiebig wandern zu gehen etc.

    Andererseits, solange ich die bei meiner Tochter daheim wirklich gut untergebracht (und beschäftigt) weiß, oder in einer vertrauenwürdigen Pension, die die Hunde und ich schon kennen - dann hinterlaß genaue Anweisungen, was zu füttern ist, wer Dein Doc ist (für alle Fälle, und auch den Doc informieren, daß diejenigen in der Zeit mit dem Hund vorbeikommen könnten, und Du Rechnungen dafür hinterher zahlst, dann müssen die nichtmal was auslegen), und wo Du im Notfall erreichbar wärst - und dann genieß einfach den Urlaub. ;-) Viel Spaß!

    Heut früh vor der Arbeit war ich kurz Gassi, einmal mit Biene und Bossi, einmal mit Frieda, wie halt jeden Morgen.

    Dann hab ich kurz mit Biene Maulkorb geklickert, als Test, weil ich vor Kurzem ein Klicker-Seminar gemacht hab. Jetzt will ich versuchen, ihr das Ding schönzuklickern, weil sie bei der letzten Prüfung das Teil doof fand, und das Punktabzüge gab. Ich mein, wenns net klappt, wird´s halt wieder aufgesetzt an der Prüfung, das Teil, und fertig - wenn die paar Punkt die entscheidenden zum Durchfallen sind, hat´s woanders net gestimmt.... *gg Kann also nicht viel passieren, wenn ich was falsch mache.

    Also, erstmal angucken, dann hingehen, dann berühren/anschnuffeln etc.

    Immerhin, sie war begeistert, und hat ganz schnell raus gehabt, daß ich möchte, daß sie das Ding anschnuppert. Ist dann am Ende hingelaufen, als er auf dem Boden lag, und hat´s mit der Nase und dann der Pfote berührt, obwohl ich da grad schon den Tee eingegossen habe und demonstrativ weggekuckt habe, um zu testen, ob sie´s nochmal versucht ;-) So hab ich´s dann stehenlassen.

    Heut Abend versuch ichs dann nochmal, nehm das Teil unterwegs mit und häng´s an meinen Gürtel oder so, mal schauen, ob sie es wahrnimmt und hinguckt, bzw. an mir hoch steigt, um dranzukommen ;-)

    Immerhin - nachdem ich sie gestern am späten Abend noch geschoren hab (Frühjahrsfrisur *gg), paßt der Mauli jetzt auch hoffentlich wieder über die Schnauze..... *gg Aber das testen wir erst in ein paar Tagen, wenn sie das Ding positiv verknüpft hat.

    Ansonsten tagsüber läuft nix, bin net da - was meine Tochter daheim grad treibt mit denen, seh ich net.... *gg Hab den Verdacht, das geht eher in Richtung kuscheln als arbeiten..... ;-)