Beiträge von BieBoss

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    ......
    Nun meine Frage: Wie reagiere ich in so einer Situation am Besten? Man sagt ja immer, man solle die Hunde ableinen, aber ich kann einen Hund doch schlecht neben einer vielbefahrenen Straße ableinen?
    Und außerdem kann sich ein Hund mit Maulkorb doch gar nicht wehren, wenn er angegriffen wird, oder?

    Bloß net, nicht an der Straße. Wenn die andere ihre Terrier aufs Spiel setzt, ist das doch schon genug...

    Und richtig, die können sich dann nimmer wehren.

    Wenn ich böse wäre, würd ich ja sagen "Maulkorb ab" - was meinst, wie die Besitzer des anderen Hundes auf einmal schnelle Füße kriegen und die Kröte(n) abholen.....*gg

    Meine Frieda liebt andere Hunde nicht wirklich (geht drauf los), und dauernd kamen anfangs Leute mit Hund an sie ran, die gemeint haben, da können ja nix passieren, weil der Hund hätte ja nen Mauli drauf. Ja - ihrem Hund passiert freilich nichts..... Daß ihre Hunde aber merken, daß Frieda nicht "nur spielen" möchte, und dann evtl. auf Frieda losgehen, so weit reicht das Hirn mancher Leute nicht.

    Einer meinte mal, die müßten "das unter sich regeln". Beim nächsten Mal hab ich dann den Mauli daheimgelassen, und als der uns wieder begegnete, meinte ich zu ihm: "na, heute können sie ja mal miteinander spielen, gell? Was meinst, wie schnell der weg war..... *gg

    Vor allem: das war ne 11 Jahre alte klapprige Schäfi-Dame, die hätte gegen den losgelassenen Terrier (damals 8 Jahre jung) doch keine Chance mehr, die konnt kaum noch geradeaus laufen, das Mädel.

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    ........ "schmächtiges Frauchen von schwarzer Riesentöle schlägt blutrünstigen Westhighland Terrier in die Flucht" vor einem Strassencafé gab's sogar belustigten Applaus.
    Meinen Hund hinter mich zu bringen, bringt mir nicht viel, dass wäre, als würde ein Elefant versuchen, sich hinter einer Strassenlaterne zu verstecken......


    ...lach mich grad tot, weil ich mir das beides bildlich vorstelle...... *ggg :lachtot:

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    Ich habe gestern meinen Zwerg, der ohnehin nicht gern einkaufen geht, 2 minuten neben dem Billa angeleint, um schnell einen Liter Milch zu holen. Kaum steh ich bei der Kassa, seh ich einen Malamut 20 cm daneben angeleint, der meinen einfach so anging (waren zwei Rüden). Das Gebelle und Geknurre des Großen und das Gejammere und Geschrei von meinem Hund hab ich jetzt noch im Ohr.......

    Jetzt weißt Du schonmal den ersten Grund, warum man seinen Hund nicht ohne Aufsicht vor dem Laden zurückläßt..... :roll:

    Weitere Gründe wären: der Hund könnte gestohlen werden, der Hund wird von irgendwem genervt oder gar getreten, evtl. wehrt sich Dein Hund dann sogar, und Du hast wegen "Aggressivität" Probleme, weil Du nicht gesehen hast, daß der Andere den Hund bedroht hat; jemand könnte dem Hund was Giftiges zum Fressen geben; der Hund beißt die Leine durch vor lauter Streß, rennt auf die Straße und wird überfahren, u.v.m..... Du hast bestimmt genug Phantasie, um Dir weitere Szenarien auszumalen.....

    Für solche Fälle entweder Hund daheimlassen, oder im Auto lassen (Kofferraum natürlich bei Hitze offen, Hund gesichert gegen Zugriff von außen), oder eben dann einkaufen, wenn man gerade jemanden zur Hand hat, der aufpaßt auf den Hund, während man einkaufen geht.

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    ...,lobe ich ihn (dafür muss er ein Wort zum loben kennen - das habe ich in den ersten Tagen beigebracht: Immer, wenn er sich gut fühlt z-B. bem Kuscheln oder wenn er frisst) habe ich das Wort wieder und wieder gesagt)....

    ...ich fasse es nicht.... Jetzt muß man seinem Hund das Loben schon beibringen??? :headbash:

    Warst Du nicht in der Lage, ein Lob mittels Tonfall und Mimik/Gestik oder gegebenem Leckerli so rüberzubringen, daß der Hund es als solches versteht?

    Sei mir net bös, ich find´s ja schon lächerlich, "Übungen" zum NEIN zu machen, wie ich schon häufig im Forum lesen konnte (wenn ich NEIN sage, dann versteht das jeder Hund, auch wenn ich das noch nie mit dem geübt habe; allein vom Tonfall her, dazu eine entsprechende Haltung, und das war´s!) - aber das übertrifft das ja echt noch...... *gg

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    Ganz ehrlich. Manche Dinge - und dazu zähle ich Pflege und medizinische Versorgung - müssen ganz einfach sein. Da ist meiner Meinung nach kein Platz für Diskussionen und ich würde da auch nicht allzu viel Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten nehmen. Wenn der Hund um sich schnappt, kriegt er halt einen Maulkorb auf, wird kurz fixiert und die Zecke wird entfernt. Meinetwegen schiebt man danach noch nen Versöhnungskeks in den Hund und gut ist. Der Hund wird es ziemlich sicher überleben.

    Allerdings würde ich die körperlichen Manipulationen, die man nunmal so braucht, auch fernab der eigentlichen Situation üben, in dem ich den Hund auch beim Streicheln immer mal wieder kurz "untersuche" (mal kurz festhalten, mal im Fell rumsuchen, mal die Pfoten anschauen, mal ne Lefze anheben, etc).

    Viele Grüße
    Frank


    :gut:

    Genau so hab ichs mit Bossi auch gemacht: er fand das Trimmen total doof..... Jedes Mal, wenn ich ein paar Haare entfernt hab, hat er sich rumgedreht, ist ausgewichen und hat nach meiner Hand geschnappt - net schmerzhaft, eher ein Festhalten, damit ich nicht weitermache. Dazu ein Gequietsche, daß man gedacht hat, ich will den Hund meucheln *gg Memme..... ;-)

    Jedenfalls hab ich dann einfach ein "Hey!" gesagt, den Kopf weggeschoben, ihn fixiert mit einer Hand/Arm und mit der anderen Hand weitergemacht. Ein-zweimal noch gezupft, wenn er dabei ruhig war, dann gelobt und wieder gehenlassen. Das dann eben ausgebaut, bis er jetzt lange genug stillhält, um anständig getrimmt zu werden, manchmal mach ich´s dann auch auf zweimal oder so, wenn ich merke, der hat zu viele Hummeln im Hintern. Oft hilft es ihm, den Streß abzubauen, wenn er zwischendrin ein Zerrspielchen kriegt.

    Am Coolsten ist es inzwischen, wenn wir irgendwo auf ner Wiese sind, mit Blick zum Waldrand: dann muß er den auf Wild abscannen und ist damit vorne so beschäftigt, daß ich hinten ungestört herumtrimmen kann *gg Dann merkt der net mal mehr, was ich da veranstalte ;-) So eine Ablenkung (wenn man denn damit arbeiten möchte) kriegt man vielleicht bei nem anderen Hund hin, indem einer von vorne Leckerli reinstopft, während der andere hinten die Zecken entfernt?

    Du könntest natürlich auch Dich einfach hinsetzen, Hund auf den Rücken legen, kraulen, bis er eingeschlafen ist, dann Dir die Zeckenzange von jemandem reichen lassen, und zuschlagen - voll gemein... *gg Aber wie gesagt, ich würd´s net übertreiben mit dem Ablenken & Co., weil amn dann dem Ganzen mehr Bedeutung gibt in den Augen des Hundes, als es wert ist, man macht die Prozedur damit zu was Besonderem.

    Mit den Zecken mach ich´s genauso: Hund fixieren, ein "NEIN", wenn er/sie zappelt, dann das Ding mit nem Zeckenhaken einfach rausdrehen. Anschließen voll über die Zecke freuen, meine Hunde müssen das Ding dann immer beschuppern, find ich lustig... Und dann weg damit.

    Je weniger "Geschiß" man selbt um dieses Procedere macht, desto eher kann der HUnd das akzeptieren. Wenn man selbst zögerlich ist, mit "weil der Hund ja bestimmt gleich wieder flÜchtet" im Hinterkopf, merkt das der Hund - und WIRD dann auch flüchten oder rumzicken.

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    ....... ich mag aber eher größere Hunde "bärige" oder "wölfische" Hunde, also Berner, Landseer, Kangals, Hovawart, Samojede, allgemein die HSH, Doggen finde ich auch ganz toll, schlanke Vertreter der Retrieversparte... ........

    Unser Hund soll Bürohund sein, uns zu Fuß, am Rad oder im Auto im Alltag begleiten, beim Einkaufen, spazieren gehen, Freunde besuchen.......

    Diese beiden Punkte passen in meinen Augen nicht ganz zusammen. Wenn ich einen sportlichen Hund möchte, der mich ab und an am Rad begleitet, würde ich mit Sicherheit keine (vielleicht außer den Retrievern-aber das wär nix für mich ;-) ) dieser großen und schweren Rassen wählen (und auch keine, die bekanntermaßen HD/ED-belastet sein könnte).... Lieber was Kleineres und Leichteres.

    Auch weil der Hund auch Bürohund und "Einkaufs-Begleithund" sein soll, würde ich eher zu mittlerer Größe tendieren, da ein nicht ganz so riesiger Hund besser im Büro untergebracht werden kann und weniger Leute ängstigt. Ich seh das immer, wenn ich mit dem Großen meiner Schwester unterwegs bin: meine drei kann ich überall ohne Leine rumlaufen lassen, ich hab erst einmal erlebt, daß jemand Angst gehabt hätte (ausgerechnet vor der Kleinsten - aber die is ja SCHWAAAAARZ.....). Lasse ich aber den von meiner Schwester laufen (Schäfi-Mix, aber sehr schmaler Körperbau, ich nehme an, da ist was Windiges mit drin, also nicht mal so ein "Kalb" von der Optik her), da springen die Leute schon gerne mal auf die Seite oder schimpfen. Auch unter Freunden würd ich erstmal rumfragen, bis zu welcher Größe Hund ok wäre - bei manchen meiner Freunde waren große Hunde in der Zeit, wo Kinder rumkrabbelten dort, nicht sooo gerne gesehen; wollt ihr ihn also partout überall mitnehmen, ist kleiner auch besser.

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    .......
    Wenn ich dabei ehrlich zu mir selbst bin, wäre er in einer Rettungshunderstaffel fehl am Platz. Dafür sucht er zu gewissenhaft, beißt sich schnell an Ecken fest. In der Rettung geht es neben der Genauigkeit ja auch um Zeit.
    Wenn das Opfer im Kreis gelaufen ist, läuft mein Border diesen Kreis genau mit. Und so sind alle Border, die ich beim suchen gesehen habe....


    Wir hatten ne Zeitlang mehrere Borders in der Staffel, die haben ganz normal gesucht (Fläche). Das ist doch eher abhängig vom Individuum, als von der Rasse. Wenn der Hund natürlich beim Trailen lernt, absolut genau der Spur zu folgen, wird er das später auch mit hoher Wahrscheinlichkeit tun. Bringe ich ihm bei, daß er mit Stöbern zum Erfolg kommt (Flächensuche), wird er das auch können.

    Hast Du nicht die Möglichkeit, den Hund, falls es tatsächlich losgehen sollte, einfach zu einem Hundesitter zu bringen, wo er (notfalls gegen Aufpreis) rund um die Uhr unter Beobachtung steht? Oder einem Nachbarn, oder Freunden? Andere Hundevereins-Mitglieder, die den Hund kennen? Dein Trainer, wenn Ihr einen habt?

    Ist ja nicht wirklich entspannend in so ner Situation: Du wartest aufs Kind, eigentlich solls aber noch net kommen wegen Hund (und genau deswegen wird´s wahrscheinlich bald losgehen vor lauter Aufregung *gg), und wenn Du dann in der Klinik liegst, kannst Dich vor lauter Sorgen nicht auf auf Deinen "Job" konzentrieren, das Kind zu kriegen, weil Du in Gedanken beim Hund bist.

    Normalerweise kannst ja nach so ner Geburt, wenn alles normal verläuft, auch gleich wieder heim (mußt nur drauf bestehen!), sodaß Ihr dann daheim erstmal Ruhe habt (und net um 7 Uhr früh stillen müßt, weil´s der Klinik grad so paßt zeitlich *gg), und Du dann den Hund auch ganztags unter den Augen hast. Gassigehen kann ja, wer will - in den ersten Tagen kommen doch eh alle Freunde mal vorbei, oder?

    Also - erstmal die Nachbarn und Freunde fragen, ist ja nur für einen Tag oder ne Nacht oder so. Und dann tief durchatmen, entspannen - und das Kind in Ruhe kommen lassen, wanns halt kommen mag.

    Alles Gute für die bevorstehende Entbindung! ;-)

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    .......Montag ist wieder Mantrailing und hier soll es richtig warm werden. Mich bekommt man bei dem Wetter nicht in geschlossene Schuhe, lange Stoffhose wäre kein Thema....

    Gerade anständiges Schuhwerk ist wichtig beim Trailen. Genauso wie in der Rettungshundestaffel - ich geh nicht ohne meine Stiefel... Keine Lust auf angeknackste Knöchel, wenn ich irgendwo unterwegs im Gelände bin. Und ich bin´s aus der Flächensuche gewöhnt (da sind wir ja nur im Wald unterwegs), daß ich da nur mit langen Hosen und Stiefeln unterwegs bin, evtl. sogar was Langärmeliges dabei, egal, wie warm. Keine Lust auf Zecken, und in unseren Gebieten gibt´s auch viel Feuchtigkeit und damit Mücken ohne Ende. Da wirst ja, wenn Du im Versteck bist, bald aufgefressen ohne lange Klamotten...

    Aber auch solche Sprays werden den Hund nicht daran hindern, Dich zu finden. Dein GA wird ja dann auch nach dem Zeugs mit riechen, und genau diese Kombination sucht der Hund dann auch - und findet.

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    Hallo Zusammen :smile:

    Ist es wahr das Bordercollies nicht als Mantrailer ausgebildet werden?
    Begründung hierfür war, dass diese sehr lauffreudig sind und man sie nicht einschränken möchte.... :???:

    Ich selbst habe ein Bordercollie-Mix der sehr lauffreudig ist und als Mantrailer ausgebildet wird. Nächstes Jahr kommt ein Bordercollie als Zweithund dazu den ich natürlich auch zum Trailer ausbilden möchte.

    Wie ist eure Meinung dazu?


    Hab schonmal einen auf dem Trail gesehen - 8 Monate und ne Strecke von 800 Metern sehr sicher bewältigt..... (ich fand´s fast ein bisserl heftig, so lang in dem Alter)

    Meine Terrier sind auch seeehr lauffreudig - sie dürfen ja auch laufen - an der Trailleine.... *gg So ne seltsame Begründung..... ;-)