Zitat
Ganz ehrlich. Manche Dinge - und dazu zähle ich Pflege und medizinische Versorgung - müssen ganz einfach sein. Da ist meiner Meinung nach kein Platz für Diskussionen und ich würde da auch nicht allzu viel Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten nehmen. Wenn der Hund um sich schnappt, kriegt er halt einen Maulkorb auf, wird kurz fixiert und die Zecke wird entfernt. Meinetwegen schiebt man danach noch nen Versöhnungskeks in den Hund und gut ist. Der Hund wird es ziemlich sicher überleben.
Allerdings würde ich die körperlichen Manipulationen, die man nunmal so braucht, auch fernab der eigentlichen Situation üben, in dem ich den Hund auch beim Streicheln immer mal wieder kurz "untersuche" (mal kurz festhalten, mal im Fell rumsuchen, mal die Pfoten anschauen, mal ne Lefze anheben, etc).
Viele Grüße
Frank

Genau so hab ichs mit Bossi auch gemacht: er fand das Trimmen total doof..... Jedes Mal, wenn ich ein paar Haare entfernt hab, hat er sich rumgedreht, ist ausgewichen und hat nach meiner Hand geschnappt - net schmerzhaft, eher ein Festhalten, damit ich nicht weitermache. Dazu ein Gequietsche, daß man gedacht hat, ich will den Hund meucheln *gg Memme..... ;-)
Jedenfalls hab ich dann einfach ein "Hey!" gesagt, den Kopf weggeschoben, ihn fixiert mit einer Hand/Arm und mit der anderen Hand weitergemacht. Ein-zweimal noch gezupft, wenn er dabei ruhig war, dann gelobt und wieder gehenlassen. Das dann eben ausgebaut, bis er jetzt lange genug stillhält, um anständig getrimmt zu werden, manchmal mach ich´s dann auch auf zweimal oder so, wenn ich merke, der hat zu viele Hummeln im Hintern. Oft hilft es ihm, den Streß abzubauen, wenn er zwischendrin ein Zerrspielchen kriegt.
Am Coolsten ist es inzwischen, wenn wir irgendwo auf ner Wiese sind, mit Blick zum Waldrand: dann muß er den auf Wild abscannen und ist damit vorne so beschäftigt, daß ich hinten ungestört herumtrimmen kann *gg Dann merkt der net mal mehr, was ich da veranstalte ;-) So eine Ablenkung (wenn man denn damit arbeiten möchte) kriegt man vielleicht bei nem anderen Hund hin, indem einer von vorne Leckerli reinstopft, während der andere hinten die Zecken entfernt?
Du könntest natürlich auch Dich einfach hinsetzen, Hund auf den Rücken legen, kraulen, bis er eingeschlafen ist, dann Dir die Zeckenzange von jemandem reichen lassen, und zuschlagen - voll gemein... *gg Aber wie gesagt, ich würd´s net übertreiben mit dem Ablenken & Co., weil amn dann dem Ganzen mehr Bedeutung gibt in den Augen des Hundes, als es wert ist, man macht die Prozedur damit zu was Besonderem.
Mit den Zecken mach ich´s genauso: Hund fixieren, ein "NEIN", wenn er/sie zappelt, dann das Ding mit nem Zeckenhaken einfach rausdrehen. Anschließen voll über die Zecke freuen, meine Hunde müssen das Ding dann immer beschuppern, find ich lustig... Und dann weg damit.
Je weniger "Geschiß" man selbt um dieses Procedere macht, desto eher kann der HUnd das akzeptieren. Wenn man selbst zögerlich ist, mit "weil der Hund ja bestimmt gleich wieder flÜchtet" im Hinterkopf, merkt das der Hund - und WIRD dann auch flüchten oder rumzicken.