Beiträge von BieBoss

    Da gab´s hier schonmal nen Thread zu, glaub ich - was ich da schon gesehen hab ich Einkaufszentren, das geht auf keine Kuhhaut. Pinkeln an Eisdielen-Eingängen, auf Kleider-Ständer-Füße im Klamottenshop etc., alles dabei.

    Hat schon durchaus seinen Sinn, daß die Hunde da nicht rein dürfen, das machen die nicht, weil sie sonst nix zu tun haben ;-)

    Aber wenn ich einkaufen gehen möchte, dann bin ich mit dem Auto, meist haben die Dinger Parkhaus, und da kann man den Hund schon mal im Auto lassen. Hundi muß nicht überall mitkommen......

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    ......
    Ich halte nicht soviel von Hutas wenn der Hund da grundsätzlich 5 Tage die Woche abhängen muss. Ich habe den Vorteil, dass die Arbeit direkt um die Ecke ist. Ich könnte 2 mal am Tag zu ihm und raus mit ihm. Habe im Moment 7-8 Stunden Tag. Wobei halt Pausenzeit die Arbeitszeit u.U. verlängert ... Ist wenigstens eigenverantwortliche Zeit deshalb bin ich da flexibel......

    Sorry, vergessen, darauf einzugehen:

    HuTa ist kein Problem, mußt ihn ja net jeden Tag hinbringen (das kann eh überfordern, zu viel action). Wenn der Hund z.B. 2x die Woche dort ist (DI/DO), hat er an den beiden Tagen genügend Ansprache und Toben, dazwischen kann er sich jeweils nen Tag erholen. Und wenn man dann am Wochenende noch was mit dem Hund macht/arbeitet/unternimmt, reicht das schon, und der Hund hat nen gleichmäßigen Rhythmus von ruhigen und Action-Tagen. An den ruhigen Tagen kannst ja dann z.B. abends Deine 30 km mit dem Hund fahren/gehen (aber bitte nicht schon als Welpe, das geht erst ab 1,5 Jahre oder so, wenn das "Gestell" fertig ausgebildet ist, um selbiges nicht zu überlasten, und mit langsamem hochtrainieren).

    Bewachen fänd ich übrigens eher lästig, da nerven dann irgendwann die Nachbarn, und ich mags auch net, nachts um 3 vom kläffenden Hund geweckt zu werden, weil draußen einer fröhliche Lieder singt nach der Schnapsparty nebenan.

    Zwischendurch mit dem Hund Gassi ist auch toll. Aber man muß damit rechnen, daß das evtl. mal nicht mehr geht (nächster Arbeitgeber, oder umzugsbedingt), und evtl. Lösungen dafür haben, wenn der Hund nicht so lange allein sein soll.

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    .......
    Du hast mal geschrieben, dass Dein Hund diese Eigenschaften haben sollte:

    Bubukas Fragen hierzu kann ich nur zustimmen...

    Enge Bindung, aber fast keine Zeit für den Hund. Überdurchschnittlich intelligent und enge Bindung, aber den ganzen Tag alleine rumhängen lassen können. Wach- und Schutzhund, aber ausdauern und schnell - die eierlegende Wollmilchsau? Und dafür dann als Dank noch Dir die Einsamkeit am Abend vertreiben.... Bisserl viel verlangt für meinen Geschmack.
    Wach- und Schutzhund, aber keine Aggressivität gegenüber Fremden? "Wasch mich, aber mach mich net naß", oder wie stellst Dir das vor?

    Also, ich weiß nicht, wenn ich das lese, überkommt mich so der Gedanke (korrigier mich, wenn ich falsch liege, will hier keinem was Böses unterstellen!), daß Du gar nicht weißt, was Du überhaupt willst vom Hund. Ein Wach-/Schutzhund hat ganz andere Eigenschaften als z.B. ein Gesellschaftshund, der Dir die Zeit vertreiben kann. Ein überdurchschnittlicher Hund will arbeiten - und zwar das, was er will - bist Du in der Lage, Dich darauf einzustellen und zB. Agility zu machen, weil´s dem Hund gefällt, oder (zeitaufwendige!) Sucharbeit, wenn er das mag?

    Wann willst Du die 30 km am Rad fahren, wenn Du ihn unter der Woche mit Dingen beschäftigst, die seine Intelligenz fordern? Um Mitternacht, im Anschluß? Der Hund möchte früh Gassi gehen vor der Arbeit, gefüttert werden, Du mußt nebenbei mal was einkaufen, oder zum Doc, oder willst Freunde treffen - das könntest Du dann alles nur sehr eingeschränkt machen, und diese Zeit geht von der Zeit mit dem Hund ab. Sprich, der ist in der Realität dann oft ungeplant weitaus länger als 10 Std. am Tag alleine.

    Und "Einsamkeit vertreiben" klingt eher nach abends auf der Couch nicht alleine rumhocken, aber nicht nach Arbeiten mit dem Hund.

    Eine enge Bindung entwickelt ein Hund, wenn man dafür sorgt, sprich mit ihm viel arbeitet. Nicht dadurch, daß er 8 Std. und länger am Tag alleine ist.

    Hast Du überhaupt Zeit, den Hund ans so lange Alleinbleiben zu gewöhnen? (sprich, wochenlag Urlaub) Nicht jeder Hund lernt es überhaupt, längere Zeit alleine zu bleiben. Was machst Du, wenns nicht klappt?

    Hast Du schon etwas Hundeerfahrung, um Dich gleich mal mit nem arbeitswütigen Belgier einlassen zu wollen?

    Und Schutzhund: richtige Schutzhunde darfst meines Wissens nach in Deutschland gar nicht ausbilden. Bestenfalls "Schutzdienst" im Verein, und das ist eher ein Beutespiel, wenns richtig ausgebildet ist, aber ne richtige Beschützer-Ausbildung, wo die Aggressivität Menschen gegenüber ausgebildet wird, ist in Privathand verboten, wenn ich das richtig im Kopf habe. Oder arbeitest Du im Schutzdienst, wo der Hund mit zur Arbeit könnte und dort ausgebildet würde? Dann hätte er gleich eine Auslastung während der Arbeitszeit und wäre mit Dir zusammen.

    Wie lebst Du (Platzangebot für den Hund), was möchtest Du an Ausbildung mit dem Hund machen? Was sagt ein evtl. Vermieter zur Hundehaltung? Hättest Du ein "Backup" für den Fall, daß Du mal nicht daheim bist, sei es geschäftlich unterwegs oder selbst krank (auch das kommt ja meist unverhofft!), oder im Stau nach der Arbeit, oder sogar im Urlaub ohne Hund (ich mach keinen Urlaub ohne meinen Hund, das wär für mich kein Urlaub, aber das ist natürlich Geschmackssache)?

    Das sind also tausend Fragen und Punkte, die zu berücksichtigen sind bei solch einer Entscheidung. Und ganz ehrlich, so spontan aus dem Bauch raus, wenn jemand nur schreibt "ich brauch nen Hund, ich geh sonst ein vor Einsamkeit", und nicht "ich liebe Hunde, wollte schon immer einen, habe xy Erfahrung und möchte ihm dies und jenes bieten", sondern einfach nur Hund soll ..... können (also nur Forderungen an das Lebewesen), und das noch mit solchen Ansprüchen, da stellt sich mir eben die Frage, ob derjenige überhaupt weiß, was er möchte, und sich mit dem Thema Hund überhaupt mal richtig auseinandergesetzt hat, und ob ich selbst dort einen Hund sehen würde - eher nein.

    Nun kenne ich Dich aber nicht, und kann nur beurteilen, was Du hier geschrieben hast, nicht aber Deine gesamte Situation, ich weiß nicht, ob Du schon mal Hunde hattest, welche Erfahrung Du mitbringst, oder warum genau Du einen Hund willst (kann ja recht privat sein und muß nicht jeder wissen), oder ob Du Dich einfach nur etwas ungeschickt ausgedrückt hast mit all den Forderungen ;-) Somit kann ich nur das beurteilen, was ich hier lesen kann!

    Deswegen nimm diese Punkte bitte nicht unbedingt als Kritik, sondern eher als Anregung, um für Dich selbst zu bedenken, ob Du das eine oder andere davon dauerhaft zu leisten imstande bist, und auch zu leisten willens bist, oder zu erörtern, ob Du evtl. mit falschen Vorstellungen an die Sache rangehst. Denn die Entscheidung treffen kannst nur Du, Du kennst die genaueren Umstände, und Du mußt mit dem Ergebnis dann leben. Denn ein Hund, der nicht ausgelastet ist (zumal ein Belgier, Border Collie oder der nicht ganz einfache Ridgeback), der kann Dir auch mal eben ganz fix die Bude zerlegen.

    Toll finde ich, daß Du Dir offensichtlich schon Gedanken machst, denn sonst hättest Du hier nicht nachgefragt, ob das gut gehen kann bzw. wie es bei Anderen klappt. Das ist auf jeden Fall der beste Ansatz. Deswegen hier dazu meine Erfahrungen:

    Bei uns ist es so, daß die Hunde, wenn ich weg bin, zusammen sind, also sind sie jeweils nicht ganz alleine. Ich arbeite ganztags, aber meine Tochter ist jetzt nach der Schule wider Erwarten während des Studiums auch noch daheim, und damit sind auch da die Hunde nicht zu lange alleine. Schon während der Schulzeit hat sie mittags die Gassirunde übernommen und war nachmittags für die Hunde meist da (bin also nicht ganz alleine mit den Hunden). Früh schlafen unsere eh.

    Aber ich laste die Hunde auch gezielt aus - die Kleine in der Rettungshundearbeit, die zwei Terrier trailen. Und mit Biene und Bossi hab ich die Begleithundeprüfung gemacht. Meine Freizeit besteht, seitdem ich die Hunde habe, zu 90% aus Hund. Gassi, Rettungshundetrainings (mind,. 1x pro Woche plus Einsätze - auch hier muß der Arbeitgeber mitspielen, wenn Einsätze in der Zeit anfallen), Trailen, Füttern, Pflegen etc. pp. Das muß man berücksichtigen und auch wollen. Aber man trifft natürlich auch viele nette Leute über die Hunde, und schließt neue Bekanntschaften, was ja auch helfen kann, Einsamkeit zu vertreiben ;-) und man geht zusammen Gassi und befriedigt beider Bedürfnisse - Quatschen und Geselligkeit, sowie Auslauf und Sozialkontakte für den Hund.

    Als ich Biene geholt hatte, hab ich mir erstmal 4 Wochen frei genommen, damit ich sie eingewöhnen und ans Alleinbleiben gewöhnen kann. War blauäugig vom sehr kurzen Zeitraum her, aber hat geklappt - aber nur, weil eben alles gepaßt hatte (würde ich das heute wieder tun, ich würde wesentlich mehr Zeit einplanen!):
    erst Urlaub, dann Homeoffice, der Arbeitgeber hat also mitgespielt. Und meine Tochter hat ihre Osterferien "drangegeben", sodaß der Hund (erstmal) versorgt war. Wenn wir ganztägig unterwegs waren (Tochter hatte ja auch mal nachmittags Unterricht), waren die Hunde beim Hundesitter - das kostet auch. Und finden mußte auch erstmal einen, dem Du den Hund auch wirklich anvertrauen möchtest.

    Und: wenn Du nen Welpen nimmst, hast ja erstmal das Stubenreinheitstraining, und wenn der ganztags alleine ist, kannst Du ihm nicht zeigen, was Du möchtest und was nicht. Sprich, Fehlverhalten wie Sofazerlegen oder Müllsortieren oder Auf-den-Teppich-Pieseln kannst Du in der Zeit, in der Du nicht da bist, nicht korrigieren oder verhindern (außer mit geschlossenen Türen natürlich. Aber dabei lernt der Hund halt nicht, daß er das nicht tun soll, er kanns nur einfach nicht machen!). Will heißen, der Hund hat ständig Erfolg mit von Dir nicht gewünschtem Verhalten und damit verstärkt sich dieses Verhalten unter Umständen. Das wiederum bedeutet, irgendwann verstärkt daran zu arbeiten. Schwierig, weil man sich dabei mehr Arbeit macht als nötig, ein Welpe ist so schon genug Arbeit ;-)

    Und jetzt hat es sich bei uns eben, wie oben geschrieben, ergeben, daß meine Tochter daheimbleiben kann während des Studiums, d.h. die nächsten 5 Jahre bis zu ihrem Abschluß sind die Hunde weiterhin tagsüber gut mit Gassi versorgt. Das war aber mehr Glück als Verstand *gg und ich hätte ansonsten eben einen Hundesitter/Gassigänger suchen oder eine andere Lösung finden müssen (hätt ich auch gefunden, aber so ist´s halt schöner).

    Du siehst, gehen kann alles, aber man muß eben über Vieles nachdenken und Etliches berücksichtigen (wie die Frage, auf die ich hier noch keine Antwort von Dir gelesen habe, was nach diesen 2 Jahren sein wird), wenn man die Entscheidung für oder gegen einen Hund trifft. Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Erfahrungen und Anregungen ein bisserl helfen, Deine Entscheidung dann letztlich so zu treffen, wie sie für Dich und den geplanten Hund dann am besten ist. ;-)

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    ......Man will als Züchter einfach nur dass es den Hunden gut geht!

    Das kann ich vollkommen verstehen - habe früher Sittiche gezüchtet, und genau deswegen dann aufgehört. Man hatte einfach irgendwann keinen Einfluß mehr darauf, wie die gehalten wurden, sei es ohne Freiflug im zu kleinen Käfig, oder wohin die weitergegeben wurden, oder ob der Halter den handzahmen Vogel beim Käfigputzen im Garten auf der Schulter trug, von wo er dann eben doch mal entflog... Und dann noch mich gefragt, ob er nen neuen von mir kriegt.... *hust.... (ne - besimmt net....)

    Ich find´s ja gut, wenn ein Züchter sich auch weiterhin um die vom ihm gezüchteten Hunde kümmert bei Bedarf. Meine Verkäufer (von Biene) haben sich überhaupt nimmer gekümmert, sind auch per Mail/Telefon offenbar nimmer erreichbar. Gut, das war von privat, kein richtiger Züchter, ist nochmal was Anderes. Aber die wissen daher nicht mal, daß der Hund zum Rettungshunde ausgebildet wurde und richtig arbeiten darf....

    Aber z.B. bei Bossi, da hab ich anhand des Impfpasses über den ehem. "Impf-Tierarzt" ausfindig gemacht, wo der herkam, und die Leute informiert, daß er jetzt bei mir ist, und es ihm gut geht, die haben sich auch gefreut, v.a. als ich von der bestandenen BH berichten konnte. Sogar seine Schwester dort hab ich kennenlernen dürfen.

    In mir sträubt sich nur ein bißchen was gegen diesen Zwang, den Hund an den Züchter zurückgeben zu müssen vertragsgemäß. Denn wenn der Züchter mir vertraut hat, als er mir den Hund gegeben hat, warum nicht auch dann, wenn ich selbigen weggeben müssen würde.... Naja - wahrscheinlich sind trotzdem schon genügend Züchterhunde im Tierheim gelandet, kann das schon irgendwie verstehen.... *nachdenk....

    Bienchen sind andere Hunde schlichtweg wurscht. Ganz selten, daß sie mal auf ein Exemplar trifft, bei dem sie spontan entscheidet, mit dem jetzt spielen zu müssen. Ansonsten werden andere nur mal angeschnuffelt und dürfen schnuffeln (aber wehe, wenns zu aufdringlich wird - *keif...), und dann trennen sich ihre Wege wieder. Pudel sind aber ok, weil die meist auch net so aufdringlich sind, das findet sie dann schon gut. Neulich, als sie läufig war, trafen wir nen 6 Monate alten Pudel-Rüden, ebenso schwarz wie sie, denn hat sie gleich angebaggert - aber angesichts seines Alters haben wir dann doch lieber Abstand genommen - muß ja net sein, daß der mit 6 Monaten gleich mal ne Chance zum Freischuß kriegt (und ja, drei Hunde reichen mir tatsächlich....).

    Frieda mag gar keinen Hund, also auch Biene und Bossi net. Daher laß ich sie nirgendwo hin, weil sie zupackt. Liegt aber schätze ich an ihrer Blindheit und schlechten Erfahrungen, die hat auf der Straße gelebt. Es hat sich schon gebessert (sie packt nicht mehr gleich zu und stürzt sich nicht mehr von alleine wie von Sinnen auf jeden Hund, den sie in 5 km Entfernung mit dem Halsband klappern hört, kriegt nicht mehr umgehend Streß-Durchfall nach ner Hundebegegnung, kann sogar absitzen, solange der andere ihr nicht näher als 2-3 Meter auf die Pelle rückt - hat also etwas Vertrauen zu mir aufgebaut, daß ich Ihr "das Volk" vom Leib halte; aber Abrufbarkeit, wenn sie nen Hund in der Nase hat, ist auch noch nicht gegeben, die geht nach wie vor hin), aber wirklich brauchen tut sie Hunde nicht, und kläffende Terrier schon gleich dreimal nicht. Was kläfft oder jault, ist gefäääährlich.... Kann sie einfach nicht zuordnen. Bossi kann sie z.B., wenn sie in der Box liegt und er davor, Nase an Nase ertragen, ohne hochzufahren- aber wehe, der fängt an, leise beim Sich-Strecken zu grummeln oder gar sie zum Spielen aufzufordern - dann kreischt´s und hüpft´s, einfach weil sie´s nicht zuordnen kann. Er geht dann auch auf Abstand, scheint das zu "verstehen".

    Bossi liebt alle Hunde - (vom Kopf her) Schwächere werden gern mal (mit-)gemobbt, Große sind ihm manchmal suspekt (er rennt mit ihnen, quietscht aber ab und an vorsichtshalber mal, bevor sie überhaupt richtig dran sind an ihm, weil sie könnten ja wild schubsen *gg), aber andere Terrier sind halt richtig toll (deswegen versucht er auch immer wieder, Frieda zu kontakten! Geht ins Zimmer, wenn sie in der Box ist, schnuppert an ihr, auch, wenn sie beide im Auto sind (jeder eigene Box). Aber er hält den Abstand, den sie offenbar braucht, auch wenn die zwei zusammen mit mir Gassi gehen (selten, nur testhalber). Er macht dann richtig schön Bögen um sie rum, wenn sie nervös wird. Und wenn sie ihm daheim, wenn ich mit ihr an der Leine an Bossi vorbeigehe, zu nahe kommt, grummelt er (die war anfangs mal losgegangen auf ihn), sieht aber dabei weg, beschwichtigt also und fordert Abstand, sicherheitshalber.): Terrier verstehen einfach seine Spielaufforderung, sein Gekläffe, und die rennen vor allem mal ne Runde mit mit ihm. Andere Rassen sind oftmals verunsichert durch sein Gekläffe bei der Spielaufforderung - aber er mag sie trotzdem *gg

    Einzig mit Ressoucen muß ich bei ihm etwas aufpassen, er teilt seine Spielis nur bedingt mit Anderen, und wer da dran geht, wenn er´s net will, dem wird erstmal der Kopp zurechtgerückt *gg Aber solang der Andere nur so tut, als ob er ran wollte, um wieder ne Runde Rennen zu initiieren und Bossi dann verfolgen zu können, ist´s ok. Mit seinem Lieblingsfreund macht er auch Zerrspiele mit dem Zerrseil oder nem größeren Ast ohne Probleme.

    Ist halt grad bei Terriern unter sich etwas schwierig, weil dann halt beide Hunde schnell mal auf Krawall gebürstet sind - aber sie verstehen das eben auch gegenseitig, und das Pack verträgt sich genauso schnell wieder, wie sich´s gekloppt hat. Bei uns zumindest.... ;-)

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    Genau. Bis zum Verbleib beim Ex hätte ich gar kein Problem aber selbst sowas teilen uns unsere Welpenkäufer eigentlich irgendwie kurz mit. Aber dann einfach mal weiterverkaufen finde ich daneben. Klar die Freundin kann hier nichts dafür aber sie hätte den ganzen Schlamassel durch einen Anruf oder eine Mail ja vermeiden können.

    Also echt - der Hund gehört ihr, also kann sie ihn auch weiterverkaufen, wenn sie möchte, und an wen sie möchte. Der Züchter kann gucken, daß er den Hund möglichst verantwortungsvollen Menschen anvertraut, aber irgendwo hört die Eingreif-Möglichkeit ins Privatleben anderer Leute einfach auf. Ich selbst würde meinen Hund, der mir am Herzen liegt und den ich notgedrungen abgeben müßte (ich würds nie tun, aber wenn, dann nur dem Hund zuliebe!), lieber selbst weitergeben, als dem Züchter zurückgeben, ganz einfach, weil ich dann selbst denjenigen aussuchen kann, dem ich meinen Hund anvertrauen möchte. Beim Züchter habe ich keinerlei Einfluß darauf, wo der Hund letztendlich landen würde - betrachte es doch mal von der Seite.... (mir wär eh keiner gut genug für meine Wuffs *gg)

    Abgesehen davon - wenn in einer Zugewinngemeinschaft einer den Vertrag unterschreibt, könnte ich mir vorstellen, daß es ziemlich schwierig werden könnte, wenn der andere Partner den Hund mitnimmt, hier eine Weitergabe zu unterstellen - der Hund könnte dann evtl. beiden gehören...

    Anstelle der Freundin würde ich einen Brief an diesen Züchter schreiben, á la "ich habe unseren Hund nicht weitergegeben, wenden Sie sich vertrauensvoll an meinen Ex-Mann unter folgender Adresse:.... Ich betrachte die Angelegenheit hiermit als erledigt." Vielleicht noch die nette Info dazu, daß man nun alleinerziehend ist, kein Kontakt mehr zum Mann besteht, und der dezente Hinweis zwischen den Zeilen, daß man finanziell jetzt genug zu tun hätte, und eh nix zu holen sei bei mir (das ist aber kein Rechtstipp! *gg Aber ich hab die Erfahrung gemacht, daß man mit ein wenig Bestimmtheit manchmal solche Frechheiten schneller stoppen kann als mit irgendwelchen Rechtfertigungen, mit denen man sich selbst in die Verteidigungs-Position bringt).

    Und für die, die sich beschweren, daß die Freundin der Züchterin nicht Bescheid gegeben hat: ich könnte mir vorstellen, daß man in der Situation einer schmerzhaften Trennung, die noch dazu einhergeht mit der Trennung vom Hund, und nach der man alleine dasteht und erstmal mit dem Alltag kämpfen muß, um wieder auf die Füße zu kommen, bis sich alles eingespielt hat, echt Besseres zu tun hat, als daran zu denken, Außenstehenden irgendwelche Infos über die Trennung zukommen zu lassen, und wo der Hund jetzt verbleiben wird!

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    ..... Ich glaube, es ist das Gefühl, ohne die Prägephase etwas verpasst zu haben. Jetzt wälze ich das gedanklich hin und her und kann mich einfach nicht entscheiden!

    Sagt mir gerne, wenn das bescheuert ist :headbash: . Ich kann jeden gedanklichen Anstoß gebrauchen.

    ......

    Ich hatte zu Anfang genau dieselben Bedenken. Aber ich kann Dich beruhigen: nach einem Hund, den ich als Welpen mit 8 Wochen aus einer Familie bekommen habe, und den beiden Terriern (Dt. Tierheim und Auffangstation in der Tschechei, 1einhalb und 8 Jahre alt bei der Übernahme, Rüde und Hündin) kann ich heute sagen, daß es sich mit keinem Hund anders anfühlt. Klar, man denkt manchmal, wenn einer von denen besonders süß guckt, "wie süß muß der erst als Welpe gewesen sein" und hätte gern ein Photo. Aber vom Empfinden her ist keiner der Hunde bei mir anders als der andere.

    Klar, am Anfang vielleicht, denn man muß den Hund ja erst kennenlernen - aber bei welchem Welpen muß man das nicht...

    Klar - manchmal muß man auch am Tierheim-Hund etwas arbeiten. Aber an welchem Welpen muß man das nicht *gg

    Gestern erst hab ich mit meiner Tochter darüber gesprochen - und sie war ebenfalls total erstaunt: "Jetzt, wo Du´s sagst, also da ist für mich gaaaar kein Unterschied" hat sie gesagt..... ;-) Hätte sie auch nie gedacht vorher... Man wächst im Alltag so mit den Hunden zusammen, und man nimmt den Hund dann einfach wie die Familie: der ist halt so. Käme nie auf die Idee, irgendein Fehlverhalten (das wenn, dann mit großer Wahrscheinlichkeit ich antrainiert oder falsch wegtrainiert habe - außer bei Frieda ihre Humdeaggression, klar...) auf die Tatsache zu schieben, daß ich den Hund erst später kennengelernt habe.

    Also: es ist bescheuert... *gg (Du wolltest es nicht anders.... *gggg)

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    Ja genau, es gibt doch auch Hunde, die so einen starken Jagdtrieb haben, dass man sie gar nicht ableinen kann...aber fehlt diesen Hunden dann etwas, oder sind sie trotzdem glücklich?......


    Allein der Ansatz ist schon verkehrt in meinen Augen: es gibt keinen Hund, den man nicht zumindest in eingezäunten Grundstücken oder mit etwas Management und "Lesenkönnen" des Hundes mal frei laufenlassen kann. Ganz und immer ohne Freilauf, das fällt für mich fast schon unter Tierquälerei..... (wie gesagt, FAST - nicht, daß sich hier wer auf die Füße getreten fühlt, das ist keineswegs beabsichtigt...) (ok - viel Radfahren wär ne Alternative, da geht es ja einfach darum, daß der Hund genügend Bewegung kriegt, ist aber nochmal was Anderes als toben können, weil recht gleichförmige Bewegung am Rad. Und Artgenossen-Kontakt an der Leine - nunja, als mit nem Proll-Terrier gesegneter HH halt ich da wenig von *gg) Für die Übungsphase ist es selbstverständlich, daß Hundi an er Leine (schlepp) bleiben muß. Aber eben nicht für immer und ewig und nur ausschließlich.

    Ich hab zwei Jagdterrier und weiß, wovon ich spreche.... ;-) Klar - ist n Riesenaufwand, das zu trainieren - aber wenn man nur den Aufwand sieht und nicht drangeht (vor lauter Respekt vor der Aufgabe an sich), wird´s ja auch net besser... *gg

    100% wildrein wirst so nen Hund freilich nicht kriegen. Aber so, daß man damit leben kann - kriegste meines Erachtens nach mehr Hunde hin als man glaubt. Dauert, klar - aber geht sicherlich.

    Bei meinem habe ich eben gelernt, zu erkennen, wann er wie drauf ist - zu "bekloppt", dann bleibt er an der Leine. Und ich weiß, daß ich ihn natürlich in der Dämmerung nicht am Waldrand oder im Feld laufen lassen kann.
    Wenn er ausgelastet ist, ist er einfacher abrufbar und nicht so hochgedreht. Ist er nicht ausgelastet, lasse ich ihn eben nur laufen, wenn ich 100% gut drauf bin und mich auf ihn konzentrieren kann, oder in sicherem Umfeld. Dann kann er auch nen größeren Radius haben, solange er ansprechbar ist. Ist er zu aufgedreht, bleibt er im 20-Meter-Radius und wird zurückgerufen, sobald er den verläßt. Klappt der Abruf nach einigen Malen nur nach 1-2 Wiederholungen, die noch dazu immer lauter werden müssen, kommt er an die Leine. Dann hatte er zu viel "Dope" (sprich ne Überdosis Spuren, da dreht er dann hoch) *gg

    Und ich weiß inzwischen bei uns recht gut, wo sich öfter mal Wild zeigt, und wann man wo spazierengehen kann, ohne gleich nem Reh über den Weg zu laufen. Im allergrößten Notfall würde ich eben ne Freilaufwiese im Park wählen, denn da sind so viele Hunde, da wagt sich kaum Wild hin. Oder nen Garten bei Freunden. Oder Hundefreunde mit Garten suchen, die dasselbe Problem haben. Oder in nen Verein gehen, wo ich das eingezäunte Gelände außerhalb der Trainingsstunden zum Laufen nutzen kann. Gibt schon Möglichkeiten. Vielleicht nicht täglich, aber ab und an.

    Man muß natürlich auch trennen zwischen Jagdtrieb und (noch) nicht vorhandenem funktionsfähigem Abruf. Wenn der Rückruf noch net funktioniert (aber das ist ja echt nur Trainingssache), dann gibt´s keinen Freilauf, klar....

    All das dauert natürlich ne Weile (und nicht nur Wochen, hab 2-3 Jahre dran gearbeitet, und werde nie aufhören, daran zu arbeiten, ganz klar!), vor allem, den eigenen Hund zu kennen und einschätzen zu lernen, aber es hat dazu geführt, daß ich meinen Jäger fast nur noch frei laufen lasse bei uns. Hat sich also gelohnt. Sogar kurze Waldspaziergänge in einer Gruppe hab ich schon mit ihm gemacht (das wäre anfangs tödlich gewesen, Bossi wäre nach 2 Minuten weg gewesen). Allerdings bin ich dann auch mit den Augen, Ohren und dem Hirn bei ihm - Quatschen gilt dann net *gg

    Um Deine Frage zu beantworten: ja, ich glaube schon, daß denen dann was fehlt. Wenn sie das gar nicht kennen, vermissen sie´s vielleicht nicht. Aber das heißt ja nicht, daß sie, wenn sie´s denn kennenlernen dürften, nicht doch glücklicher wären.... Ich würde, wenn ich nicht bereit wäre, diese Arbeit auf mich zu nehmen (oder echt überhaupt gar nirgendwo die Chance besteht, ein eingezäuntes Grundstück nutzen zu können), einen solchen Hund mit Sicherheit nicht holen - kann mir das einfach nicht vorstellen, einem Hund überhaupt keinen Freilauf zu gönnen. Der muß net täglich frei laufen können - aber ab und an braucht´s das schon, find ich.

    Und meist sind gerade die von Dir erwähnten als "absolut nicht ableinbar" eingestuften Hunde irgendwelche ex-Straßenhunde oder jagdlich aktiv gewesene Galgos oder so - und gerade die kennen eben den Freilauf sehr wohl...

    Und das Problem der Jagd verschlimmert sich ja dann auch noch, wenn der Hund körperlich nicht ausgelastet wird und rennen kann. Dann switchen die ja noch schneller um in den Jagdmodus, wenn sie mal Gelegenheit kriegen. Das ist dann die sprichwörtliche Katze, die sich in den Schwanz beißt....

    Last but not least: mir wär´s zu nervig, beim Gassigang immer und dauernd mit diversen Leinen rumzuwurschteln - ist doch viel schöner, wenn der Hund laufen kann, und ich "nur" (*hust...) mit der Aufmerksamkeit bei ihm zu sein brauche, und die Hände frei hab ;-) und das Strahlen im Gesicht meiner Hunde sehen kann, während sie über die Wiesen flitzen.....

    Besondere Hunde (taube oder aggressive) muß man ja net mit anderen oder ungesichert laufenlassen, dafür gibt´s dann irgendwo bestimmt was Eingezäuntes..... Meine Frieda lasse ich nur mit Mauli oder in sicherer Umgebung los. Die geht als Blindfisch aber eh nur auf Wild, das sie schon in der Nase hat (und dann folglich schon vor ihr steht... *gg), sprich, sie ist dabei in meinem Einwirkungsbereich...

    Fast hätt ichs vergessen: uasgelastet werden meine Terrier durchs Mantrailing, also quasi mit einer Jagd-Ersatz-Beschäftigung. So dürfen sie kontrolliert "jagen", ohne Tiere zu gefährden, und dadurch allein sind sie schon nicht zu hochgedreht, weil sie ihrem Bedürfnis, Spuren zu folgen, regelmäßig nachgehen dürfen.

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    Die Kampfkatzen und Kampfrehe bitte, bitte zu mir hierher! :fies: :lol: Mein Grosser braucht eine Lektion!...

    Ich könnte Dir ne Mörderkatze bieten, wenn wir dort vorbeigehen, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, die zu erwischen, wenn sie grad vor der Haustüre rumlungert. Würde sogar zu Deinen Hunden passen - ist ganz weiß..... *gg Hat sich auch schon bewährt: ist vollkommen grundlos auf meine angeleinte blinde 12 Jahre alte Frieda losgegangen, hat sie von hinten attackiert, als Frieda hinter mir lief an ner Engstelle. Die wußte gar net, wie ihr geschieht, und ich bin das Vieh nur mit Gewalt wieder losgeworden. ;-( Fand´s allerdings net lustig, das Viech ist recht groß....... Kein Fauchen von mir hat geholfen, ich mußte die Füße einsetzen, und dann hat das Vieh noch mich angefaucht und sah aus, als würde es sich gleich auf mich stürzen...... Hilfe - sowas gehört echt von der Straße....

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    der (niieeee jagende) Dackel einer Bekannten wurde mal von einem Reh verprügelt
    sie waren ohne Leine im Wald unterwegs, da stand Wegrand ein Reh. Dackel kann sich das ja nicht bieten lassen und alle anderen Rehe fliehen ja auch immer vor ihm also bellend hingerannt Tja Reh ließ sich das aber nicht bieten und prügelte auf ihn ein. Hundi blieb unverletzt nur macht er jetzt einen großen Bogen um Rehe Das etwas andere Anti Jagd Training :-D

    Boah - kann man sich das Reh irgendwo mieten?? ;-) ;-)