Beiträge von BieBoss

    Gibt es so paar Sachen, die für den Anfang gut geeignet sind?

    Mal ab von dem Link oben, den ich toll finde: anfangen würd ich mit ab und an etwas Fleisch, einfach, damit sich der Magen daran gewöhnt.

    Knochenfütterung sollte man mit eher weichen Knochen beginnen, und nicht zu große, d.h. Hähnchenhälse, oder Kalbsbrustbein-Stücke.

    Anfangs tuts auch einfach mal bissel Rinderhack vom Metzger, zum Gewöhnen. Oder Suppenfleisch.

    Und anfangs auch nicht zu viele Fleischsorten mischen bzw. durcheinander füttern. So merkt man schneller, wenn irgendwas nicht vertragen wird, und weiß dann genau, WAS nicht vertragen wurde.

    Beim Grünkram muß man halt überlegen, ob man das alles frisch holt und dem Hund gibt, einzeln zubereitet etc. oder ob man zu Trockenflocken greift. Wenn ich günstig an Gemüse komme, nehm ich das - wenn nicht, dann eher Gemüseflocken mit Reis-/Kartoffelflocken oder sowas, hat auch den charmanten Vorteil, daß es schnell fertig ist. 20 Minuten eingeweicht, fertig.

    Bei bestimmten Dingen mußt halt bissel aufpassen: Leber führt gern in größeren Mengen zu Durchfall, da würde ich nur wenig zur Mahlzeit hinzufügen, keine komplette Mahlzeit nur mit Leber. Und reine Knochenmahlzeit kann ganz schnell zu Verstopfung führen. Wenn ich grad reine Hähnchenkarkassen da habe, gebe ich wegen des hohen Knochenanteils daher zB gern nen Klecks gemahlene Leber dazu.

    Bei mir gibt´s ausschließlich gemahlenes Fleisch, weil meine Hunde sonst "fischen". Bibs frißt nur das Fleisch, die Terris erstmal nur den Grünkram. :smiling_face_with_horns: Mit gemahlenem Fleisch kann ich das Gemüsezeugs so druntermischen, daß ich ihnen diesen Zahn schonmal gezogen habe. Von wegen rumfischen im Essen - das gibts hier nicht! *pffff.....

    Manche Dinge kann man auch einfach mal als Zwischenmahlzeit geben, damit der Magen nicht übersäuert. Mal n Klecks Quark oder Joghurt zum Beispiel, oder Hüttenkäse. Oder bei mir fällt beim Frühstückzubereiten mal bissel was ab an Gurken oder so. Oder wenn ich n Ei fallenlasse auf den Boden - das putzen halt dann die Wuffs weg. Faro sogar samt Schale.

    Nachdem ich hier nicht sooo viel Knochen füttere (die meisten sind für die Zwerge zu groß), gebe ich gern Eierschalen dazu - ich hab selbst Hühner, d.h. die Schalen sind bio, werden getrocknet und zerstoßen und dann bissel was davon druntergemischt unters Essen. Calcium kriegen sie aber auch zB über Euter.

    Generell würd ich sagen: probier einfach bissel was aus, Du wirst sehen, was den Hunden schmeckt, und dann kann man Zusätze etc. im Laufe der Zeit ergänzen, wenn man meint. Ich halts da ja eher mit vielfältig füttern, dann braucht´s keine Zusätze. Ich seh das wie beim Menschen: keine Vitamintabletten, lieber mal ne Apfel oder ne Karotte.

    Allgemein: Gemüsekram wird nur gut verdaut, wenn gerieben oder gebrüht oder in Flockenform (also verarbeitet halt), das macht´s für die Hunde erst verwertbar. Am Stück ist´s eher Füllstoff, der aber wieder ausgeschieden wird, zT echt in ganzen Stücken. Und: Achtung, Kohlenhydrate der Karotte bestehen aus Stärke und Zuckern wie Saccharose und Glukose.... Wenn da also recht viel davon in verarbeiteter Form im Futter sind, trägt das mitnichten zu einer guten Figur bei..... *ggg Zum Abnehmen daher zB lieber bissel weniger Futter, und die Karotte am Stück zum Knabbern geben als Füllstoff, dann setzt´s eher net so an... Das nur nebenbei, weil Karotten oft als Füllstoff epfohlen werden. Das gilt aber nur, wenn sie am Stück sind, nicht wenn geraspelt oder gebrüht, denn dann landen die Kalorien trotzdem im Hund.

    Ich halte nicht viel davon, sich tausend Pläne auszurechnen - hab auch keine Ahnung, wieviel Vitamin xyz meine Spaghetti heute Mittag hatten. Aber geschmeckt haben sie! Am Anfang ist es aber auf jeden Fall sinnvoll, sich zumindest ungefähr ne Ahnung zu besorgen, wieviel Prozent Fleisch/Gemüse die Nahrung enthalten sollte, welche Menge überhaupt für meinen Hund paßt, was Hund fressen sollte/nicht fressen darf etc. Basics halt, damit man nicht gleich alles falsch macht. Aber wenn diese Grundlagen geschaffen sind, mach ich da um die Ernährung kein Bohei mehr. Ich misch auch mal TroFu drunter, wenn ich grad unterwegs bin, wo ich keinen Zugriff auf Kühlschrank habe, oder jetzt im Winter, wo sie mehr Kalorien brauchen, gibt´s tagsüber mal ne Handvoll TroFu verstreut zum Aufsammeln für alle. Oder als ich letztes Jahr den Hahn schlachten mußte, haben sie die Hühnerfüße und Innereien bekommen.

    Meine Frieda ist mit dieser "Methode" (die ja eigentlich gar keine ist) 18,5 Jahre alt geworden, Bossi ist im Juni 17 geworden, Biene ist 16 und war bis vor einem Jahr in der Rettungshundestaffel aktiv (einsatzfähig!) - also, so ganz verkehrt kann das nicht sein...

    Einen Ernährungsberater würde ich ausschließlich dann hinzuziehen, wenn der Hund krank ist, Allergien hat, oder bei Blutproben festgestellt wird, daß es irgendwo einen Mangel gibt. Für den normalen Alltag ganz sicher nicht. Mach ich ja nichtmal für mich.

    Was mir dazu noch einfiel: die Hunde haben ja zwei Frauen gehört. Man weiß ja auch gar nicht, wie das rechtlich aussehen würde, wollte sich die daheimgebliebene Frau einen Hund holen, wenn es der Hundeführerin vom Spaziergang endgültig verboten wäre. Könnte ja sein, daß die dann auch keinen Hund mehr holen könnte, wenn es der Einen der Beiden komplett lebenslänglich verboten würde, Hunde zu halten. Also zumindest, solange sie zusammen leben. Eventuell könnte das auch ein Grund für den Einspruch gewesen sein. Nobody knows.....

    Ich finde es pietätlos, unangebracht und es macht auf mich den Eindruck, dass Einsicht und Reue fehlt.

    OK - das kann ich nachvollziehen, aber wie gesagt, gibt es da halt auch Fristen für Einsprüche. Und wenn ich überhaupt dran denke, je wieder nen hund halten zu können, egal wie klein, muß ich halt umgehend Einspruch erheben. Kann das nicht liegenlassen, bis die Frau vlt mal unter der Erde ist oder so. Ja, das wirkt pietätlos. Ist aber wahrscheinlich so nicht beabsichtigt, das unterstelle ich jetzt mal. ;-)

    Wobei ich mich dann da schon frage, welcher Döskopp das publik gemacht hat. Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, daß diese Halterinnen so deppert und wenig einfühlsam waren, das laut rauszuschreien, daß sie Einspruch erheben. Weil gerade sowas sicher auch die Beurteilung des Geschehens mit beeinflussen kann, dadurch, daß es pietätlos rüberkommt......

    Ja, die Erwartung hätte ich. Wenn durch meine (grobe) Fahrlässigkeit ein Mensch zu Tode kommt, dann fahr ich kein Auto mehr, denn offensichtlich bin ich dazu nicht geeignet. Hier konnten sich drei Hunde unkontrolliert an einem unbeteiligten Menschen zu schaffen machen, hat keiner mit gerechnet, nein, ist aber passiert.


    Zumal ein Auto einen Zweck erfüllt, ein Hund ist ein rein privates Vergnügen. Wieso ein unnötiges Risiko eingehen?

    Moment:

    - woher weißt Du, daß hier grobe Fahrlässigkeit im Spiel war - hast Du gestern mit dem Richter gefrühstückt? Oder bist Du danebengestanden? Was wenn die Hunde bislang unauffällig gewesen wären, und deswegen kein Grund bestand, nur mit Einzelnen zu gehen, statt mit allen Dreien zusammen? Dann sehe ich hier überhapt keine Fahrlässigkeit, geschweige denn grobe.

    - "unkontrolliert zu schaffen machen"? Wenn ich ich recht entsinne, waren 2 der 3 Hunde eigentlich angeleint ursprünglich. Ja, die Kontrolle kam wohl abhanden - waurm, weißt ich nicht - aber Du auch nicht! Vielleicht sind die in die Leine gesprungen, und die Frau konnte sie nur nicht halten, weil sie fiel? Vielelicht ist sie gestolpert und gefallen? Vielleicht war ihr grad schwindlig und sie hat dabei unbeabsichtigt die Leinen losgelassen? Das weiß man einfach noch nicht! Woher willst Du das dann wissen? "Unkontrolliert" hieße für mich, die Hunde liefen ohne Leine und weit entfernt von der Halterin herum, und die hätte nix getan, um das zu beenden. Soweit ich weiß, ist das nicht der Fall.

    - der Zweck vom Auto ist oft auch reines Privatvergnügen: einkaufen, zum Gassi fahren etc. Jemand, der nicht arbeitet, für den ist Auto generell ein reines Privatvergnügen. Der Vergleich hinkt also.

    - ein unnötiges Risiko gehst Du bereits ein indem Du einen Hund hälst. Das ist zB im deutschen (!) Recht haftungsrechtlich abedeckt mit der allgemeinen Gefährdungshaftung eines Hundehalters/Tierhalters, die auch von den Versicherungen im Fall des Falles mit einbezogen wird.

    Ich habe dabei weniger einen Strafcharakter im Sinn, mir fehlt da einfach die Einsicht, dass ein schwerer Fehler gemacht wurde und Hundehaltung vielleicht nicht die beste Idee ist.

    Woher weißt Du das? Fehlende Einsicht: haben die irgendwo gesagt oder geschrieben, daß sie nichts dafür können? Vielleicht sogar der Verstorbenen die Schuld zugeschoben? Im Gegenteil, wenn ich das richtig im Hinterkopf habe, haben sie den einen Hund selbst einschläfern lassen und die andren Beiden Hunde abgegeben.

    Ich weiß echt nicht, woraus Du all diese Schlüsse ziehst, ohne jegliche Belege vorzuweisen.....

    Ich denke, das kommt immer noch drauf an, was wirklich passiert ist, wieso der/die Hunde ausgerastet ist/sind, etc.

    Vielleicht stellt sich raus, daß der angreifende Hund Aggressionen aufgrund eines Tumors oder generell einer Krankheit hatte. Vielleicht lag´s an der vermuteten eigenen Ausbildung der Halter zum "scharfen" Hund. Oder der Hund war vorher schon aggro, und die Halterin war tatsächlich fahrlässig. Oder einfach überfordert. Oder oder oder - man weiß eigentlich gar nix, außer daß man nichts weiß, und daß jemand gestorben ist unter Beteiligung eines oder mehrerer Hunde.

    Aber solange die Ursache nicht bekannt ist, finde ich es nicht wirklich angebracht, da solche Urteile über andere Menschen zu fällen. Mal abgesehen davon- ich mag den Spruch: Urteile über niemanden, in dessen Schuhen Du nicht gelaufen bist.....

    Das ganze Ding ist furchtbar für alle Beteiligten :loudly_crying_face:

    In der Staffel selbst nicht, so ne Geräte sind ja nicht billig, denk ich. Aber wir kriegen oft Unterstützung von Hubschraubern mit Wärmebildkameras oder eben auch mal Drohnen.

    Extra gewöhnen braucht man glaub net, wenn der Hund Hubschrauber kennt, wird der mit Drohnen auch leben können. Und die sind ja immerhin oberhalb der Baumkronen unterwegs, schätz ich mal, also weit genug weg.

    Aber ja, geben tut´s das auf jeden Fall, auch innerhalb der JUH:

    https://www.johanniter.de/dienste-leistu…ldesheim-13450/

    Sitz am Schreibtisch, mittags n paar Knäckebrote gemacht mit Streichkäse. Irgendwann verlasse ich kurz für dringende Geschäfte meinen Schreibtisch.

    Komme zurück: Nova aufm Schreibtisch, Zunge auf meinem Teller...... :see_no_evil_monkey: :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing:

    Der Hund hat echt Sprungfedern im A......

    Merke: wer aufräumt, ist klar im Vorteil!

    Und weil Fraule so "klug" ist, haben wir das heut gleich wiederholt:

    Ich hatte nen Kong Wobler bestellt, der Lckerlies verliert, wenn er durch die Gegend geschubst wird. Der kam heute. Anhand des Fotos wurde ich gefragt, ob ich Doggen besitzen würde :see_no_evil_monkey: :rolling_on_the_floor_laughing: Jo - das war die Sache mit dem Augenmaß..... *hust.... Da war der Terrierhalter wilh NOCH größenwahnsinniger als der Terrier selbst. Fand es aber seeehr nett, daß mir dazu 4 (!) Packungen Mini-Kauknöchelchen (F....anpf Eigenmarke) mitgeliefert worden waren. Jo - passend zum Hund, nicht aber zum Wobbler mit 2 cm Loch drin. Da fallen ja alle auf einmal raus. Also die offene Tüte aufn Schreibtisch gestellt, für "ich geb ab und an was, wenn er schön ruhig liegt".

    So weit, so gut. Ich stell den Kong auf den Schreibtisch, arbeite weiter. Irgendwann muß ich mal ums Eck. Komme wieder: Nova steht aufm Schreibtisch mit Tüten-Maulkorb, und die Tüte war halt grad mal leer..... :see_no_evil_monkey: :pile_of_poo: :pile_of_poo: :pile_of_poo:

    Hach, soooo klug bin ich.... Vorausschauend, sagt man glaub ich auch.

    (hätt ich auch nur für EINEN Pfennig mitgedacht...... Naja - wie war das: das Denken sollte man den Pferden überlassen, weil die ham den größeren Kopf? Scheint so.....)