Beiträge von BieBoss

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    ....100g bei 4,2kg hund sind aber auch viel zu wenig, Rinti zb:

    Gewicht Futtermenge
    10 kg ca. 400 g
    20 kg ca. 800 g
    40 kg ca. 1.600 g

    Dein Hund sollte also etwas unter 200g bekommen, wobei ich da immer 200g geben würde damit die dose glatt aufgeht also kein kleiner rest übrig bleibt.

    Hier ging´s um Trockenfutter! Ich glaub nicht, daß es das in Dosen gibt.... *gggg

    Ich würde, wenn er mit der empfohlenen Dosis abnimmt, erstmal ein bißchen mehr geben, einfach an die richtige Dosierung rantasten. Wenn Du Bedenken wegen der Leber hast, kannst ja nach nem Vierteljahr die Werte nehmen lassen, und dann weiter entscheiden.

    Ansonsten würd ich fast bei sowas Barfen, weil man da selbst am Besten zusammenstellen kann, was der Hund braucht, von der Menge an Proteinen her etc., wenn man sich ein bisserl beliest über das Thema genau der Probleme, die der Hund hat.

    ...und nochwas: das Radeln fängt man mit nem Hund frühstens mit eineinhalb Jahren an und fängt dann auch langsam mit dem Aufbau an. Also erstmal 100 Meter, dann mal 200 etc. Oder erstmal 5 Minuten, dann 10 etc., wie auch immer.

    Ganz bestimmt nicht gleich ne Stunde oder länger am Stück, vor allem mit einem Hund, der Dir eh den ganzen Tag am Allerwertesten klebt, weil der mit Sicherheit Panik kriegt, wenn er Dich aus den Augen verliert (zeigt das Kotabsetzen, wenn er allein ist), und Dir deswegen bis zum Umfallen folgen wird, egal wie lange Du fährst!

    Das ganze Skelett ist erst ab eineinhalb Jahrn (bei großen Hunden noch später) vollständig ausgebildet, vorher machst Dir höchstens seine Bänder/Sehen und Gelenke kaputt, wenn Du lange Zeit radelst mit ihm.

    Mein Hund (Bossi, das Terrierteil) pusht sich übrigens durch eine lange Rennerei in gewissem Maße selbst hoch bis zum Geht-nicht-mehr - Rennen ist für ihn selbstbestätigend! Wenn ich da hinterher verlangen würde, daß er Ruhe hält, ohne ihn vorher etwas "ruhterzuholen" durch ne Kuschelrunde oder eine ruhige Aufgabe (Suchspiel) oder langsames Nach-Hause-gehen am Ende der Runde, dann klappt das auch nicht.

    Und ich hab noch ne Frage: Du schreibst das mit dem Baden, als würde der Hund jeden Morgen nach der Gassirunde von Dir gebadet werden. Wenn ja: das ist mit Sicherheit nicht notwendig, außer er hat sich mal in was Widerlichem gewälzt, und wenn der Hund das z.B. total doof findet, kann das eine Ursache für massiven Streß sein, sodaß er es hinterher schwer hat, ruhig liegenzubleiben, weil er den Streß "ablaufen" möchte, denn Bewegung ist die einzige Art, Streß effektiv loszuwerden (denk mal an ne Prüfungssituation, vor der man nervös auf und ab läuft als Mensch... Da kannst Du auch nicht ruhig im Sessel sitzenbleiben...)

    Und mal umgekehrt betrachtet: was sagt uns genau dieser Punkt im Hinblick darauf, daß der Hund den ganzen Tag durch die Gegend dackelt, und nicht ruhig liegen kann? --> Verdacht: massiver Streß durch all die Leute, die sich dauernd um ihn herum bewegen? Richte ihm ne ruhige Ecke ein (notfalls anderes Zimmer, jedenfalls ein Ort, wo er gar nicht immer alles beobachten kann!), und übe dort das mit dem Am-Platz-Bleiben, sodaß er irgendwann merkt, er kann dort entspannen und sich auch von alleine zurückziehen, wenn er das möchte. Dauert natürlich ne Weile, aber wenn Du dran bleibst, geht auch das. Nur Mut!

    [quote="ChatSauvagee"......
    Als Trainerin der Welpen bin ich übrigens nicht dafür zuständig, wie man seinen Hund Zuhause zur Ruhe bringt. Kein Trainer ist perfekt und keiner hat null Probleme mit seinem eigenen Hund. Das lasse ich mir jetzt ungern vorwerfen.
    .......[/quote]


    Macht nix - ich tu´s doch, aber ich begründe es auch: als Trainerin mußt Du bei Leuten, die genauso wie Du arbeiten, und damit ihren Hund hochdrehen, und die dann genau dieses Problem mit ihrem Hund haben, daß er nicht zur Ruhe kommt, sagen können, woran das liegt (setzt voraus, daß Du das zu erkennen in der Lage bist), und ihnen beibringen, wie sie´s besser machen. Wie willst Du das machen, wenn Du´s selbst nicht kannst? Eine Trainerin bringt nicht nur Sitz und Platz bei, die ist auch Ansprechpartner gerade bei Problemen im täglichen Leben, der Erziehung und Sozialisierung beim Welpen-wer sonst soll da dem Neu-Welpenbesitzer Rat geben?

    Zitat

    ........
    Schon klar, dass ein Hund über positive Bestärkung lernt, aber wie soll ich denn bitte vorgehen wenn sie wieder zum 5. mal einen Schush durch den Garten schleppt oder zum 10. mal vom Platz aufsteht

    ....Viel erwarte ich wirklich nicht, einfach einen Hund der entspannt auf dem Platz liegt und da auch mal bleibt. Sei es nur eine halbe Stunde.

    Zum Ersten: wie von mir beschrieben, es gar nicht erst zum Fehler kommen lassen - abblocken, wenn sie sich den Schuhen nähert, oder (wenn keine Zeit it, dauernd darauf zu achten) Schuhe verräumen..... Du glaubst gar nicht, wie ordentlich ich geworden bin, als Biene als Welpe zu uns gekommen war *ggg

    Zum Zweiten (entpannt liegen): dann bring´s ihm bei - dann ist es nicht zu viel verlangt. So verlangst Du was, das der Hund nie gelernt hat..... (zumindest wahrscheinlich nicht sauber aufgebaut gelernt, sonst könnte er´s.) Ist, wie wenn ich Dir sage, Du sollst diesen Post mal eben ins Chinesische übersetzen, und dann genervt bin und drauflos motze, weil Du´s net kannst - weil ich Dir schlichtweg vorher kein Chinesisch beigebracht hab....

    Zitat

    ..... Vor allem wenn sie im Haus ist und alle im Garten, springt sie an der Türe hoch und kotet vor die Tür....

    Für mich eindeutig ein Zeichen von Streß, wenn der Hund beim Alleinsein sowas zeigt.
    Ist da vielleicht was in Richtung Hütehund mit drin, in der Süßen, weil sie so ein Problem damit hat, wenn Ihr raus seid, oder sie hat´s einfach noch nicht gelernt, allein zu sein, wie auch immer....

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    ........Hab sie gefüttert, auf den Platz geschickt und bin runter in mein Zimmer.
    Wollte eigentlich (keine 5 Minuten später) nur kurz nachsehen, ob sie noch da liegt wo sie soll ...

    Und das ist schon der erste Fehler, den Du machst - wenn Du weißt, der Hudn steht auf, sobald Du Di ch entfernst, kann er es schlichtweg noch nicht. Du gibst ihr hier schon weider die Möglichkeit, selbst zu entscheiden und nen Fehler zu machen.

    Bei sowas lasse ich den Hund abliegen, geh ein paar Schritte weg, und warte, ob er aufsteht. wenn nicht, gehe ich ein paar Schritte weiter. Jedes Zucken in Richtung "ich möchte aufstehen" wird unterbunden, indem ich z.B. paar Schritte auf den Hund zugehe, mich räuspere, nein sage, was auch immer der Hund halt versteht. Erst, wenn das klappt, geh ich mal ums Eck. Aber: ich bleibe dann dort stehen und gucke (notfalls mit nem Spiegel!) ums Eck, ob Hundi bleibt. Wenn ja, komme ich zurück, solange er noch ruhig liegt!, und lobe. Dann Freigabe. Wenn er nicht bleibt, gleiches Spiel wie vorher: beim ersten Zucken in Richtung aufstehen kommst Du ums Eck, erscheinst quasi aus dem Nichts und unterbindest das Aufstehen. Bleibt Hund liegen, verbales Lob, wieder verschwinden hinter dem Eck. und das übst Du so lange, bis Du problemlos 15 Minuten ums Eck stehen kannst, ohne daß der Hund aufsteht. Dann gehst mal ins nächste Zimmer. Evtl. hält sich jemand aus der Familie mit dem hudn im selben Zimmer auf und gibt Dir mit einem verabredeten Zeichen (Husten oder ein Liedchen o.ä., damit der Hund nicht bemerkt, daß Du Bescheid kriegst) Bescheid, wenn der Hund aufstehen möchte. Dann kommst Du wieder ums Eck, aus dem nichts, und unterbindest das bzw. schickst den Hund, wenn er schon aufgestanden ist, ins Körbchen zurück. Es muß für den Hund der Eindruck entstehen, "die Frau sieht einfach alles, obwohl sie nicht in meiner Nähe ist." ;-)

    So würde ich das Bleiben im Körbchen aufbauen. Und wichtig, ist, daß die Familie mitmacht, wenn Du unterwegs bist, und nicht mal das Kommando gibt und dann nicht mehr drauf guckt, daß der Hund bleibt, gerade in der Lernphase! Wenn keiner gucken kann, ob der hund dort bleibt, wird das Kommando schlichtweg nicht gegeben - bis ers so zuverlässig ausführt, daß keiner mehr zu gucken braucht. Geht halt net von heute auf morgen, aber klappt gut, wenn man dran bleibt.

    So - ohne jetzt alle Antworten gelesen zu haben (dann bin ich unbeeinflußt von dem, was andere schreiben), mal erste Ideen.....

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    ......
    Wie soll mein Hund lernen etwas richtig zu machen, wenn ich ihm nicht die Chance gebe, es falsch zu machen?
    Verstehst du wie ich meine?.....

    Naja - also, wenn Du Trainerin bist, wie Du schreibst, solltest Du doch wissen, daß es immer besser ist, einen Hund einen Fehler gar nicht erst machen zu lassen, und ihm stattdesseen, wenn er zu einem solchen ansetzt, lieber eine Alternative zu zeigen...

    Beispiel: mein Hund soll, frisch aus dem Garten kommend, gerade nicht aufs Sofa. Geht er nur in Richtung Sofa mit diesem "ich probier´s mal"-Blick, kommt an der Stelle von mir schon ein "Hm-mmmmmm! *räusper.... Körbchen!", sodaß der Hund weiß, was er tun soll. Nicht aufs Sofa, aber im Körbchen darf er sichs gemütlich machen. Dafür brauche ich ihn nicht erst aufs Sofa springen zu lassen, um ihm beizubringen, daß er da nicht drauf soll, ist ja widersinnig. Lieber signalisiere ich ihm vorher "Achtung, bis hierher und nicht weiter" und lasse ihn gar nicht erst drauf, damit er lernt, daß er nicht drauf soll..... Und wenn ich weg bin, verhindert dann die geschlossene Wohnzimmertüre, daß er drauf geht.

    Ansonsten hab ich auch den Eindruck, nur von der Beschreibung her, daß der Hund nicht wirklich zur Ruhe kommt. Nichtmal, daß Ihr zu viel machen würdet, aber er darf halt immer dabei sein. Da fehlt der Beschreibung nach (kann ja nur beurteilen , was Du schreibst) die nötige Konsequenz. Wenn ich schon lese, der Hund weckt früh alle, wenn er vorher Gassi war.... Bei sowas gibt´s von mir ein "Schluß! Ab ins Körbchen!", wenn er Terz macht, bzw. (besser im Sinne von dem, was ich oben schrieb, in Sachen Fehler gar nicht erst zulassen) ich lasse es gar nicht erst dazu kommen, indem ich ihn z.B. nach dem Gassi direkt füttere und dann noch mit nem Knochen zum Knabbern ins Körbchen schicke. Dann ist er einerseits müde und beschäftigt, andererseits kann er das an Streß, das er unterwegs durch Halligalli evtl. aufgebaut hat, durch das Kauen wieder abreagieren, und er lernt, was Ihr möchtet: nämlich nach dem Gassi wird einfach nur rumgelegen und Ruhe gehalten. Du könntest auch beim morgendlichen Gassi ne kurze Suchaufgabe geben, bei der er sich konzentrieren muß, statt den Hund z.B. aufzudrehen (ist nur ein Beispiel, ich weiß ja nicht, was Du machst unterwegs mit ihm *gg), sodaß er nicht vollkommen aufgedreht heimkommt. Generell würde ich für so nen Hund momentan eher Konzentrations-Aufgaben machen als ihn hochzudrehen über Agility und Tobespielchen o.ä., bevor er ne Pause verordnet kriegt, damit er runterkommen kann auf dem Weg. Bis er halt gelernt hat, die verordnete Ruhephase zu akzeptieren und im Körbchen bleibt, wenn ihm das befohlen wird. Problem ist halt, daß Du wahrscheinlich nicht beeinflussen kannst, wie konsewuent der Rest der Familie darauf achtet, daß der Hund die Kommandos einhält, die gegeben werden, gerade wenn Deine Mutter, wie Du schreibst, sehr im Haushalt engagiert ist, wird sie die Zeit nicht haben, immer darauf zu achten, daß der Hund tatsächlich liegenbleibt. ;-)

    Ansonsten würde ich tagsüber den Hund mal dazu "zwingen", einfach Ruhe zu halten und dort zu bleiben, wo ich möchte - notfalls, indem ich ihn ein paar Tage lang mal ab und an ne Viertelstunde auf seinem Platz fixiere, wenn eh Schlafenszeit ist (bitte nicht den ganzen Tag irgendwo anbinden, es geht nur darum, daß er dort auf dem zugewiesenen Platz zu bleiben lernt!), und ihn dann wieder freigebe. Dies sorgt auch dafür, daß Hundi Euch ernst nimmt: Ihr sagt, er soll bleiben und er kann gar nicht anders, als dies zu tun, weil er ja nicht weg kommt. Achja - und das Einführen eines Freigabe-Kommandos könnte auch helfen, weil er dadurch lernt, daß ein Kommando so lange gilt, bis wieder die Freigabe von Dir kommt.

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    ....... der HSVRM .......
    Kann der Richter was vorläufiges ausstellen? oder darf sie jetzt 100% nicht laufen?....

    Erstens: wer oder was ist HSVRM? Warum werden hier immer so viele Abkürzungen verwendet, die kein Schw..n kennt.... *stöhn.....

    Zweitens: man kann mit Sicherheit auch ohne Leistungsurkunde eine BH starten - sonst hätte nämlich keiner meiner Hunde eine BH. Allerdings hat Biene beim 2. Durchlauf der BH (weil ich mit Bossi lief, hatte ich sie halt auch nochmal starten lassen) dann direkt vom SV so ne Leistungsurkunde gekriegt - süß...... ;-)

    Bei uns brauchte es damals nur den Nachweis, daß wir in nem VDH-Verband Mitglied sind, und die Anmeldung zur Prüfung seitens des Vereins...

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    Ich hoffe, hier niemandem zu Nahe zu treten, aber ... Affenpinscher! Je öfter ich die sehe, desto unattraktiver finde ich sie. Ich kann nichtmal genau ausmachen, was mich an ihren Gesichtern so stört, aber ich finde sie ver-störend.

    Die Affenpinscher hab ich in natura noch gar net gesehn, sind ja recht selten, nur auf Fotos. Aber die sind soooo häßlich mit diesem Vorbiß, daß sie schon wieder süß sind, find ich *gg Ich könnt mir sowas für mich glatt vorstellen.....

    Du mußt halt einfach schneller sein. Der Hund rennt ja nicht völlig unvorhersehbar los, der zeigt (wenn man denn darauf achtet) genügend Anzeichen, daß ihn was interessiert: Körperspannung, Stehenbleiben, Kopf zu diesen Kindern hindrehen etc. Und das ist dann der Moment, in dem Du eingreifen mußt, sei es mit einem SITZ-Kommando oder Abruf, was auch immer, jedenfalls so rechtzeitig, daß der Hund genau weiß, was er tun soll, wenn er das Kind sieht.

    Das Ganze anfangs gezielt mit Leine üben, damit der Hund keinen Erfolg mehr hat, weil er trotzdem losrennt. Zum Testen, obs auch ohne Leine klappt, muß man ihn schon mal ohne laufen lassen - aber erst, wenns mit Leine 99% klappt!

    Parallel viel an der Impulskontrolle üben, damit der Hund lernt, sich angesichts rennender Kinder zu beherrschen.

    Und, ebenfalls parallel, am Rückruf arbeiten, damit der Hund, falls er trotz intensiven Trainings irgendwann losrennt, abzustoppen ist.

    Das alles geht nicht von heute auf morgen. Aber bis es so weit ist, würde ich nur noch angeleint oder in Gegenden spazierengehen, wo ich normalerweise keine Kinder treffe, oder in Gegenden (z.B. abgeerntete Felder), die so einsichtig sind, daß ich Kinder schon Meilen vorher sehen und den Hund daher rechtzeitig anleinen kann.

    Edit: selbst korrigiert, hat net gepaßt... ;-)