Zitat.,....... Also nach Angst sieht es nicht aus. .........Sie ist so an sich vom Charakter schon ein eher unsicherer Hund. ........
Hm - das paßt jetzt aber nicht wirklich zusammen - nicht Angst, aber doch unsicher??
Zitat.,....... Also nach Angst sieht es nicht aus. .........Sie ist so an sich vom Charakter schon ein eher unsicherer Hund. ........
Hm - das paßt jetzt aber nicht wirklich zusammen - nicht Angst, aber doch unsicher??
ZitatEhrlich gesagt finde ich das mit den Leckerlies auch ein bisschen seltsam. Natürlich kann man seinen Hund loben wenn er sich gut verhält, aber während er kläfft gebe ich ihm doch nicht auch noch Bestätigung für sein Verhalten
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Jo - könnte aber sein, daß sie das mißverstanden hat. Eine andere Möglcihkeit wäre: Hund kläfft, ich ruf ihn, Hund guckt oder kommt gar zu mir - und DANN Leckerli geben. Also nicht für´s Kläffen oder so, sondern wenn sie damit aufgehört hat udn sich auf mich konzentriert, und mich damit die Situation regeln läßt. Also erstmal: ich ruf den Hund, er guckt - Leckerli rausziehen (also richtig anlocken). Dann: ich ruf den Hund, er guckt, und geht in meine Richtung (weil er sich gemerkt hat, beim letzten Mal gabs dann Leckerli): erst beim ersten Schritt Leckerli rausholen. Dann irgendwann gibt´s das Leckerli nur noch direkt bei mir, also wenn er ganz zu mir gekommen ist, und nur noch als Bestätigung, nicht als Lockmittel. Letzteres nur, damit er anfangs verknüpft, was er tun soll, aber das muß dann natürlich möglichst bald abgestellt werden.
Wenn man´s SO macht, würde das Arbeiten mit Leckerli für mich Sinn machen. Aber nicht wie beschrieben, daß man dem Hund aus dem Bellen raus Leckerli wirft.
Abgesehen davon: mit Ablenken hat noch kein Hund gelernt, mit der stressigen Situation umzugehen - der muß ne Alternative gezeigt bekommen. Weil wenn Du mal vergißt, abzulenken (oder nicht rechtzeitig siehst, daß die Notwendigkeit dazu besteht), ist er wieder am Kläffen. Und so ist der Hund dann dauernd unter Streß, weil er nicht gelernt hat, Dinge Dir als Halter zu überlassen, sondern immer wieder meint, eingreifen zu müssen, weil Du´s grad nicht tust/vergißt/net da bist. So wird er auch z.B. hektisch kläffen, wenn Du weg bist, und es klingelt an der Türe - weil er nie gelernt hat, daß das ihn nix anzugehen hat.
Zitat....
Da ist es verständlich, sie mit Leckerchen abzulenken. Das vermittelt ihr ein positives Gefühl. Ein aufgeregter Hund der rumläuft und kläfft und knurrt hat keine positiven Gefühle. Und belohnen kannst Du das dann auch nicht, denn Gefühle kann man nicht belohnen......
???? Aber das unerwünschte Verhalten, das durch diese Gefühle verursacht wurde, bestätige ich damit trotzdem in dem Moment...... Ob das so zielführend ist? Wäre so definitiv nicht mein Weg.
Würde versuchen, es darüber zu regeln, daß ich dem Hund zeige, was er tun soll, wenn jemand kommt (Stichwort: Rückzugsort Körbchen/Box), und daß ich in der Lage bin, das selbst zu regeln. Spricht, ICH gehe an die Türe, ICH entscheide, wer sich wie im Haus bewegen darf. Und wenn längere Besuchsdauern für den Hund Streß bedeuten, evtl. dem Hund ne ruhige Ecke in einem anderen Zimmer zur Verfügung stellen, und dafür sorgen, daß keiner hingeht. Also Schutz vor dem Streß bieten.
Zitat......Irgendwie kommt das auch so rüber, als wäre Reserviertheit und starker Schutztrieb ne Macke. Das ist aber ja nicht so. Es ist ja durchaus gewünscht. Ich jedenfalls wollte keinen Hund, der sich von jedem durchknuddeln lässt etc....
Naja - daß der Hund durchgeknuddelt wird, kannst mit einem einfachen Satz "Ich möchte das nicht" verhindern.
Aber wenn Du mit nem Hund unterwegs bist, der abends/im Dunklen ständig irgendwelche Passanten, die er vor Dir hört, zu stellen tendiert, die Leute erschreckt und ankläfft, sodaß Du bei jedem Spaziergang voll konzentriert sein mußt, den Kerle abzurufen, bevor er Fremde stellt - ich weiß nicht, ob das so spaßig ist! Darauf könnte ICH getrost verzichten.... Hab nämlich mit meiner Biene so ein Exemplar - ich schätze, da kommt die Reserviertheit und Wachsamkeit des Pudels Fremden gegenüber durch, sie findet Streicheln von Fremden doof, und wenn irgendwo jemand auftaucht, den sie vor mir entdeckt, kommt es durchaus vor, daß sie hinrennt und die Leute kläffend zu Tode erschreckt. Klar - sie ist klein, und daher lachen die Leute eher über solche "Attacken", aber ich find´s weniger lustig, und ich bin mir sicher, bei nem größeren Hund bekäme ich da mal ganz schnell Ärger, wenn ich nicht immer 100% "beim Hund" bin, und selbigen rechtzeitig ausbremse!
Ich denke, beim Aussie ist das mit dem Wach- und Schutztrieb sicher auch abhängig davon, ob er aus ner Showlinie stammt, oder aus Arbeitslinien. Insofern kanns schon sein, daß Du nen Aussie hast, der Fremde sogar toll findet - aber die Regel ist das beileibe nicht.....
Und ob der Schutztrieb letztlich "gewünscht" ist bei nem normalen Familienhund (klar, in der Zucht der Arbeitslinien mit Sicherheit - und da gehört er auch hin - aber NUR dahin m.E. nach), wage ich doch zu bezweifeln. Der wird halt meist beim Aussie hingenommen (und sicher auch meist grob unterschätzt) und dann irgendwie mit viel Training und teuren Trainern "gemanaged" (das Unwort des Tages in meinen Augen) - aber gezielt deswegen nen Hund raussuchen würde ich jetzt ganz sicher nicht (wenn er nicht ein großes Grundstück ernsthaft bewachen soll oder so). Dann lieber ne ordentliche Portion Jagdtrieb, echt..... ![]()
Zitat...
So wie sich die TE gegen eine Diskussion wehrt, könnte sie da auch schon dazu gehören ...
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Wäre nicht das erste Mal, dass jemand solche Threads aufmacht um das Interesse an einen Thema anzukurbeln.
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Die TS hat doch im Ausgangsbeitrag eindeutig geschrieben, was sie sucht:
Zitat.... Erfahrungsberichte von Leuten, die in letzter Zeit an Workshops teilgenommen haben. Positive wie negative; also auch die, die sich hinterher abgewendet haben.
Kein Hörensagen um vier Ecken, kein Wiederkauen von den immer wiederkehrenden Vorwürfen, die ich jetzt hier und in anderen Foren schon zur Genüge lesen konnte), kein pro oder contra Rudelstellung und ob es überhaupt geht. ....
Das ist der Grund dafür, daß sie keine Diskussionen möchte, sondern Erfahrungsberichte. Würde auch wenig Sinn machen, Interesse anzukurbeln, wenn wie irgendwo schon geschrieben, die Workshops für dieses Jahr schon komplett ausgebucht sind, oder?
-Jo: wenn ich mit Biene und Bossi draußen war, gehe ich anschließend immer mit Frieda. Nachdem die Maus ja mit den anderen beiden nicht kann und sie attackieren würde, verkriechen sich meine anderen beiden, sobald ich sage "ich geh mit Frieda" im Zimmer meiner Tochter.
- Wir bekommen ab und an Bratwürstel an unserer Bratwurstbude 50 Meter von der Haustüre entfernt (solche, die zu dunkel gebraten waren oder auf den Boden gefallen waren, oder halt einfach nimmer schön genug für den Verkauf sind). Neulich hab ich daheim net reagiert, als Bossi Futter wollte (dann setzt er sich neben die Futter-Box; das allein ist ja auch schon klug!), weil Essenszeit ist halt erst nach dem Gassi. adher sind wir dann erstmal rausgegangen. Bossi wie immer voraus. Links in den Park abgebogen - und auf einmal war er weg. Nach 2 Minuten Warten (meist kommt er dann schnell wieder und hat nur ein geschäft erledigt, ne Ecke vom Park abgecheckt oder nen bekannten Hund begrüßt) klingelte auf einmal mein Handy. Ich geh ran; war´s die Mitarbeiterin in besagtem Bratwurststand: ist doch der Bossi tatsächlich irgendwie, ohne daß ich ihn gesehen hätte, zielgerichtet nach rechts hoch auf unsere Straße gerannt, und hat sich angestellt (!), um Bratwürstel abzukriegen! Von dort hat er sich dann nicht wegbewegt. Die Mitarbeiterin dort weiß, daß seine Nummer auf dem Halsband steht und hat gesagt, er soll bleiben, und mich dann informiert - der saß wie ein Zeck da, bis ich kam. *gg
ZitatDer Hund sollte irgendwo in Niedersachsen zu finden sein im Idealfall:)
Also, bisserl flexibel müßt Ihr da schon sein *gg Siehe PN!
Zitat......Kostenpunkt für 2,5 Tage 300,00€ ohne Verpflegung und Logis.....
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Zitat....Jeder der sich in der FB-Gruppe kritisch äußert fliegt da übrigens raus.
Ach, da auch? *gggg
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Die Frau ist selten dämlich..... ;-) Ich würd mich nichtmal meinen Hunden ohne Vorwarnung von hinten nähern, einfach weil es nicht sein muß, daß diese erschrecken. Genau, und wenn der Hund beim Erschrecken auch nur zuckt, braucht der nen Maulkorb, weil er "aggressiv" sei. Und dann auch noch das Allerwelts-Totschlag-Schwachsinns-Argument, der Hund müsse sich von jedem Futter wegnehmen lassen. Einen Sch...dreck muß er! Fremde haben die Finger von meinem Hund zu lassen, wenn sie an ihren Fingern hängen - sonst klopf nämlich ICH drauf, wenn der Hund das nicht schon selbst erledigt hat.
Boah - ich entwickle immer mehr Ambitionen, solche dummen Leute in die Wadeln zu beißen, echt!
Versuch einfach, den Hund im Eck hinterm Schreibtisch abzulegen, wo kein Anderer hinkommt, und laß ihn nicht unbeaufsichtigt am Schreibtisch liegen, wenn Du mal um Eck mußt oder so. Evtl. kann der Kollege am benachbarten Schreibtisch in Deiner Abwesenheit dann kurz dafür sorgen, daß kein Anderer zum Hund geht.
Und denk Dir nix bei - jeden Tag steht woanders ein Dummer auf. Rechne einfach damit, daß das bei Dir ums Eck ist, und er Dir jeden Moment begegnen kann, und sorge vor. Was Andres kannt net machen, ansonsten hast ganz schnell mal das Nachsehen.