Beiträge von BieBoss

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    .....auch behandel ich prophylaktisch auf Würmer .....

    Du kannst gar nicht prophylaktisch auf Würmer behandeln. Die Mittel töten jeweils ausschließlich bereits vorhandene Würmer. Wenn der Hund also heute keine Würmer mehr hat, weil Du das Mittel gegeben hast, kann er sich trotz der Entwurmung gestern oder heute morgen schon wieder einen einfangen mit ner toten Maus, die er frißt o.ä. - Wurmmittel wirkt nicht vorbeugend.

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    .......Er hat hinten (fast) keinen Stellreflex und schleift sich nach kurzer Zeit die Hinterpfoten blutig. ......


    Hast Du´s mal mit Pfotenschühchen versucht? Der hund meiner Schwester hat dasselbe problem - ist schon 12, und kriegt das Hinterteil nur noch schwer bewegt, und schleift dabei mit dem "Handrücken" oder "Fußrücken", wie auch immer, auf dem Boden, sodaß sich das immer aufgeschürft hatte. mit den Schühchen geht´s... Dann könntest Du wenigstens wieder auf Asphalt oder Schotter gehen, wenn er die Wiesen partout nicht verträgt.

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    Es gibt steuerrefie Hunde? Welche denn? Taube Hunde vielleicht? :???: Hoffnungnichtaufgeb.

    Ha - etz bin ich beim surfen in alten Threads auf diese Frage hier gestoßen - vielleicht interessiert´s Dich ja noch: Biene ist ausgebildeter und geprüfter Rettungshund ;-)

    Ne, taube Hunde leider net, sonst wären meine alle drei phasenweise steuerbefreit *gggggg

    Aber: (ich zitiere mal unsere Hundesteuer-Satzung auszugsweise)
    "§ 2
    Steuerfreiheit
    Steuerfrei ist das Halten von
    1. Hunden ausschließlich zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben,
    2. Hunden des Deutschen Roten Kreuzes, des Arbeiter-Samariterbundes, des Malteser-Hilfsdienstes,
    der Johanniter-Unfallhilfe, des Technischen Hilfswerks oder des Bundesluftschutzverbandes, die ausschließlich
    der Durchführung der diesen Organisationen obliegenden Aufgaben dienen,
    3. Hunden, die für Blinde, Taube, Schwerhörige oder völlig Hilflose unentbehrlich sind,
    4. Hunden, die zur Bewachung von Herden notwendig sind,
    5. Hunden, die aus Gründen des Tierschutzes vorübergehend in Tierasylen oder ähnlichen Einrichtungen
    untergebracht sind,
    6. Hunden, die die für Rettungshunde vorgesehenen Prüfungen bestanden haben und als Rettungshunde
    für den Zivilschutz, den Katastrophenschutz oder Rettungsdienst zur Verfügung stehen,

    7. Hunden in Tierhandlungen."

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    ...Naja, aber ich kann auch nicht nur die Schuld auf den kranken Hund schieben obwohl ich meinen eigenen ja nicht schütze oder?! Wenn mein Kind nicht geimpft ist und kriegt Masern kann ich mich ja auch nicht beschwerden bei dem anderen Kind bzw. dessen Eltern dass meine sich angesteckt hat, wäre sie geimpft hätte sie es nicht bekommen :???:

    GAnz klarer Fall das ich von illgalen Transporten mit ungeimpften Hunden natürlich absolut gar nichts halte!!!! IN diesem Fall weiß ich eben selber nicht wie der Hund hierher gekommen ist bzw. ob er geimpft war oder eben nicht usw.....

    Ne - auf den Hund nicht, schon klar ;-) - eher auf den Halter, der mit nem kranken Hund Kontakte riskiert. War vielleicht blöd ausgedrückt von mir, ja....

    Um Himmels Willen, von Tiertransporten mit ungeschützten Tieren hab ich auch nirgends was geschrieben - bloß net. Hab ja geschrieben, ich selbst würde mindestens ne Grundimmunisierung machen lassen. Sprach ja net davon, Impfungen grundsätzlich komplett wegzulassen.

    Fakt ist halt, daß selbst wenn der Halter so verantwortungsbewußt ist, den Hund nicht mit Krankheitszeichen in den Verein mitzunehmen, kann es passieren, daß der Hund Keime weitergibt, bevor sich bei ihm erste Zeichen bemerken lassen - dann kann nicht mal der Halter was dafür. Aber dann kann man zumindest verlangen, daß der Halter umgehend Bescheid gibt, damit etwaige Krankheitssymptome der anderen Hunde im Verein entsprechend auf diese Krankheit gecheckt werden können. Und wenn man nen neuen Hund holt, woher auch immer, sollte man halt den Impfpaß checken, bzw. bei Ländern, wo man weiß, daß gern mal ein Stempel eingetragen wird ohne die zugehörige Imfung tatsächlich durchführen zu lassen, vielleicht einfach mal ne Titerbestimmung durch den neuen Halter, um sicherzugehen, daß der eigene Hund tatsächlich fit ist, und die Ansteckung der anderen Hunde im Verein zu vermeiden. Und wenn ich nen neuen Hund habe, geh ich ja normalerweise erst nach 2-3 Wochen zur HuSchu, wenn der Hund bei mir etwas "angekommen" ist. Hat der Hund also Krankheiten mitgebracht, sollten die doch in der Zeit auffallen, sodaß man rechtzeitig reagieren kann.

    Was Anderes als Eure Hunde zu beobachten auf Anzeichen, die auf Staupe hindeuten könnten, könnt Ihr jetzt eh nicht machen. Zur Ansteckungsgefahr des Hundes nach der Behandlung würde ich aus Sicherhetisgründen lieber den eigenen Doc fragen. Aber macht Euch nicht verrückt - sonst seht ihr jedes Zucken des Augenlides nach einem Luftzug als erstes Staupe-Anzeichen, und könnt gar nimmer schlafen ;-)

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    den Rückgang der Staupe und die Ausrottung der Tollwut bei Füchsen kannst Du nicht mit veränderten Haltungsbedingungen erklären........ und bei Seehundstaupe war der Erreger eindeutig nachgewiesen, da ichs selber erlebt habe das ein Seehund an der Weser sich mit meinem Hund beschnuppert hat kann ich mir die Übertragung ohne Probleme vorstellen reichts ja ein Seehund ders in die Population einschleppt

    Danke für die Erklärung - hätte nicht gedacht, daß die nen Hund so dicht ranlassen.... ;-)

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    ......3,5 - 4 Stunden Gassi. .....

    :schockiert: Da bräucht ich auch das Doppelte an Klößen jeden Tag *gggg (ok - meine laufen auch fast nur frei, da kriegen sie wahrscheinlich in kürzerer Zeit genauso viele Kilometer drauf wie Ihr in der langen Zeit). So lange Zeit draußen heißt aber auch viele Eindrücke, die es zu verarbeiten gilt. Außerdem muß sie sich kontrollieren (darf nicht einfach losrennen bei Wildsicht etc.), das kostet auch Konzentration und damit Kalorien.

    Aber das soll jetzt nicht heißen, daß Du weniger gehen sollst, gell *gg

    Ich finde, die Maus hat ne tolle Figur auf dem Foto. Insofern ist es sicherlich nicht zu viel, was Du gibst. Hunde haben eben wie Menschen auch unterschiedlich effektive Stoffwechsel. Der eine setzt schon an, wenn er das Wort Kalorien ausspricht, der Andere futtert ne dreifache Portion und ist grad mal angenehm satt, und setzt einfach nicht an.

    Ich denke schon, daß Du von dem Energy-Futter weniger benötigst. Dafür wird das Zeugs dann aber auch teurer sein - ob Du damit also unterm Strich was gewinnst (sprich sparen kannst), weiß ich nicht. Dann vielleicht lieber wie schon beschrieben versuchen, ne kleinere Portion zu geben und irgendwas zufüttern, um das Gewicht zu halten.

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    @DieBoss wenn ich meinen Hund nicht impfen lassen will( nichtwenn ich aus medizinischen Günden nicht kann) ist das ganz alleine meine Verantwortung und ich muß mit den Folgen leben, das wir hier wenig Probleme mit Staupe und keine mehr mit Tollwut haben liegt zu einem ganz großen Teil an den Impfungen und nur noch mal der Vollständigkeit halber erinnert sich lemand an das Seehundsterben Ende der 1980er Jahre ? die Tiere sind durch von Haushunden übertragene staupe gestorben und beinahe wäre der ganze Seehundbestand in der Nordsee der Staupe zum Opfer gefallen(eingedämmt wurde die Infektion damals durch Impfköder )

    ...und für den fettgedruckten Teil hab ich bislang noch keinen Beweis gesehen. Denn gleichzeitig zu den sinkenden Krankheitszahlen hat sich auch geändert, daß die Haltungsbedingungen und die Hygiene anders geworden sind - wer kann sicher und seriös sagen und untermauern, daß die Reduzierung der Krankheiten dann ausschließlich oder großenteils an den Impfungen lag?

    Von dem Seehundsterben hab ich nix gehört, zumindest erinnere ich mich nicht dran. Aber ich wundere mich, wie die Staupe-Erreger, die lt. meinen Infos in der Umwelt nur wenige Tage haltbar sind und eher im direkten Kontakt übertragen werden, an nen Seehund kommen... Ist der Ansteckungsweg zweifelsfrei nachgewiesen?

    Ich gebe das nur zu bedenken, meine Argumente in Sachen Hygiene etc. kann ich umgekehrt genauso wenig beweisen ;-) Aber ich finde, mit ein wenig gesundem Menschenverstand kann man zuminest nicht ausschließen, daß nicht die Impfungen, sondern auch (sicher nicht nur) die verbesserten Haltungbedingungen ursächlich waren für die Abnahme der ansteckenden Krankheiten.

    Mit der Verantwortung hast Du sicherlich recht - aber wer sich wirklich Gedanken um das Risiko gemacht hat, hat für sich nach sorgfältiger Abwägung entschieden und muß sich dann auch sicherlich keine Selbstvorwürfe machen, wenns trotzdem zu einer Erkrankung käme... . Ich selbst kann leider nicht ganz frei entscheiden, was genau ich impfen lasse, da ich durch Prüfungsvorschriften in der Rettungshundestaffel gebunden bin (so ein Käse - wir hatten neulich nen Fall von Zwingerhusten, und das bei komplett durchgeimpfter Staffel - und nun?? So viel zum Thema Impfschutz....), und wenn ich den Zweithund zum Training ab und an mitnehme, damit er nicht allein daheim rumhängt, muß der auch mit geimpft sein (zumindest für bestimmte Trainingsgebiete). Ansonsten würde ich mich für ne gesunde Mischung entscheiden: Grundimmunisiert, und dann alle 3 Jahre Tollwut. Die Auffrischungen nach der Grundimmunisierung würde ich mir sparen, weil ja inzwischen bekannt ist, daß die Impfungen, wenn sie denn anschlagen, wesentlich länger schützen als angegeben, und Lepto würde ich mir sparen, weil meine Hündin letztes Mal nach der Impfung ne fette Beule an der Einstichstelle und dann 3 Tage Durchfall hatte - bei nem 5-Kilo-Hund net grad lustig..... Ist glaub ich die Impfung mit den heftigsten Nebenwirkungen. Aber ok - ich laß das Thema, will den Thread net mit zu viel Offtopic gar sprengen, ging ja um die Ansteckungsgefahr etc. - sorry an die TS! ;-)

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    leni: Er braucht unbedingt nen vernünftigen Maulkorb - einen aus Draht. Einen Maulkorb aus Nylon kann er nur für ein paar Minuten tragen, weil er da nicht hecheln/trinken kann...

    Stimmt net - die sind auch ums Maul rum einstellbar von der Größe her-meiner zumindest. ich hab extra genau den für meine Frieda gekauft, weil er 1. so weich ist, daß er nicht wehtut, wenn sie sich rumdreht, und auch ihr net wehtut, wenn sie damit wo anstößt (sie ist blind, und es kommt vor, daß sie mal net aufpaßt, wo sie langrennt) und 2. wenn er nur etwas locker sitzt, kann der Hund damit sowohl hecheln als auch saufen als auch Leckerli nehmen, ohne das Maul so weit aufzubekommen, daß er mich damit beißen kann. Ein Drahtmaulkorb ist, wenn der Hund dabei ist, mich maßregeln zu wollen, sicherlich net viel angenehmer als ein Zuzwicken.....

    Man darf die Dinger halt nur nicht so eng stellen, daß der arme Hund das Maul nimmer aufkriegt. Und ewig lang bei 30 Grad im Schatten würd ich damit auch net gehen, weil das Ding natürlich allein durchs Material um den Fang rum wärmt, im Gegensatz zu nem Baskerville oder so. Aber bei den Temperaturen gehen wir eh mittags bloß bis zum nächsten Bachlauf, und dann erst wieder abends ;-)

    Und normalerweise braucht sie ihn inzwischen auch gar nimmer *freu.....

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    In der Huschu ist voll die Diskussion entbrannt weil eben dieser H und aus Ungarn stammt der jetzt STaupe hat, ob geimpft oder nicht wei´ß ich eben nicht, müsste das nochmal erfragen, die Impfgegner flippen jetzt natürlich aus weil der "schei....ß Auslandshund schuld ist wenn ihr (ungeimpfter!!) hund sich jetzt evtl. ansteckt......

    Möchtest Du wohl jetzt damit argumentieren, ich muß meinem Hund das ganze Chemiezeugs an Impfungen reinpumpen, nur weil irgendwelche Leute sich vor lauter Geiz-ist-geil-Mentalität ansteckend kranke Hunde holen? Daß ich dran schuld wäre, wenn mein Hund sich an solchen Hunden ansteckte, weil ich ihm das Zeugs net gegeben hätte? Ich denke, wenn mein Hund, ob geimpft oder nicht, sich ansteckt, ist immer noch der kranke Hund "schuld", der die Keime übertragen hat, und nicht mein Hund, weil er ungeimpft ist (bzw. wäre)!

    Da muß man doch an ner ganz anderen Stelle ansetzen: unsere Hunde alle komplett durchzuimpfen ändert nichts daran, daß Hunde woanders so gehalten werden (Massenhaltung, verdreckte Käfige etc., das ganze Programm halt), daß sie überhaupt erst erkranken, dann noch gegen deren Kranksein nichts unternommen wird, und die armen Tiere dann obendrein noch im kranken Zustand durch die Nationen gekarrt werden! Wenn man diese Mißstände beseitigen würde, dann hätten wir auch kaum ein Problem mehr mit wiederkehrenden Staupe- u.a. ansteckenden Infektionen und müßten das Chemiezeugs net dauernd reinimpfen. Die Impferei beim Hund kaschiert doch bloß das Ausmaß des Elends, wo sich überall Krankheitskeime befinden, sprich verdeckt die Auswirkungen solcher Haltungsformen - die Keime sind ja trotzdem da, auch wenn der Hund keine Krankheitszeichen mehr zeigt.

    Deswegen generell auf Auslandshunde zu schimpfen, halte ich für übertrieben - aber ich gestehe, hätte ich einen Hund, mit dem ich noch im Verein trainiere, und in derselben Gruppe im Verein wär solch ein Staupe-Hund aus dem Ausland, ich wäre auch ganz schön sauer (selbst wenn meine voll geimpft wären), wenn meiner sich von dem anstecken könnte - aber nicht auf den armen "Auslandshund", sondern auf den Besitzer, der den Hund in die Gruppe mitnimmt, bevor der TA das freigegeben hat... Und indirekt natürlich auf die ganzen Umstände, die die armen Tiere erst so erkranken lassen.

    Hab vor ner ganzen Weile bei uns im Park mal jemanden gesehen mit einem Welpen aus der Tschechei, Kaufpreis 35,- € und komplett ohne Papier und Impfungen. Die lief bei uns im Park rum, wo alle mit ihren Hunden waren. Sowas ist dasselbe: einfach nen kranken Hund mitnehmen an Orte, wo viele andere Hunde sich anstecken könnten, einfach verantwortungslos. Gibt ja auch Welpen, die noch nicht komplett durchgeimpft sind und sich dort dann anstecken könnten, oder kranke Hunde, die Impfungen nicht vertragen, alte, die durch Impfungen zu sehr belastet würden, Epilepsie-Hunde, bei denen Impfen wohl kontraindiziert sind etc.etc., selbst wenn man davon ausgeht, daß ein Familienhund normalerweise durchgeimpft ist.

    Die Impferei mag vielleicht helfen (und selbst das ist ja teilweise umstritten), aber die Lösung (nicht für alle Krankheiten, ganz klar, aber gerade bei Hunden, wo viele Krankheiten durch die Haltungsbedingungen begünstigt werden) liegt darin, die "günstigen" Bedingungen für solche Keime zu eliminieren, als da wären Massenhaltung, schlechte Versorgung, zu viele Tiere auf zu engem Raum, Schwächung der Jungtiere, indem sie zu früh von den Eltern getrennt werden (ich sag nur Vermehrer!), etc. etc.

    Dann wäre sicherlich die Gefahr für Staupe & Co. nicht komplett gebannt - aber doch deutlich reduziert; so weit, daß man darüber nachdenken könnte, daß das ganze Chemiezeugs nicht mehr standardmäßig gebraucht und in den Hund gepumpt wird. Und dann muß sich jemand, der nachdenkt und impfkritisch ist und subjektiv abzuwägen versucht, was an Chemie er seinen Hunden antun möchte, und dann wohlüberlegt impft oder eben nicht impft, auch nicht mehr (mehr oder weniger direkt) als fahrlässig oder leichtfertig abstempeln lassen... (ich spiele auf den von mir orange markierten Teil Deines Textes oben an).

    Jedenfalls, gibt es Staupe mit Sicherheit nicht nur im Ausland, sondern leider auch hier, und insofern sind diese Leute, die jetzt bei Euch auf Auslandshunde schimpfen, schon etwas blauäugig.....

    Übrigens: HIER: http://www.x-axis.net/krankheiten/hunde/staupe/index.html
    lese ich raus, daß nur gegen die sekundären Infektionen was gemacht werden kann bei Staupe. Nachdem die Erreger selbst im ZNS und Gehirn sitzen lt. dem Artikel, schließe ich daraus, daß man zwar die Auswirkungen der Krankheit bekämpfen kann, aber der Hund nicht mehr 100% gesund wird nach so einer Erkrankung. Ob er dann aber noch ansteckend ist, das hab ich nirgends gefunden auf die Schnelle......