Beiträge von BieBoss

    Schön, daß im video auch noch direkt die Website aufgezeigt wird, wo man die Dinger kaufen kann..... immer wieder
    "erheiternd", daß ausgerechnet solche Organisationen damit auch noch weiteren Dummen den Zugang zu diesen Dingern ermöglichen ;-( Obwohl - wer sowas sucht, findet es auch im Web......

    Am geilsten ist der Schäferhund, der "massiv unter Streß" steht, weil eine Person weggeht, und er hinterher möchte, ca. bei 0:55 - genauso steht nämlich meine Biene in der Leine, wenn ich dabei bin, sie zur Suche anzusetzen...... ;-) Ich glaub net, daß die in dem Moment so gequält wird - außer, weil Fraule die Leine nicht schnell genug löst......

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    Meine Aussis sind menschenfreundlich und artgenossenfreundlich.

    Reserviertheit, Schutztrieb? Kennen die nicht! Aber alle beide - und die anderen Aussis die ich kenne sind genauso.

    Hm - da würd ich aber eher nicht auf die Erzählungen der Leute von ihren Hunden hören, sondern mir mal den Standard und Rasse- und Charakterbeschreibungen von Züchtern vorknöpfen - die sind dann doch etwas realistischer. Einzelne Ausnahmehunde bestätigen immer mal wieder die Regel, aber die Wahrscheinlichkeit, so ein Exemplar abzukriegen ist ja dann doch eher gering...

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    ......
    Also mir fällt jetzt kein Hund ein, von denen die ich kenne, der bei 36°C noch großartig Lust auf viel Aktivität hätte. Ok, da ist kein Aussie dabei, daher kann ich da nichts berichten, aber bei solchen Temperaturen kilometerweit am Fahrrad mitlaufen? Ich weiß ja nicht.

    Mir schon.... *hust...... Mein Bossi würde glaub ich erst aufhören, Action zu machen, wenn er umfällt *gg Aber nen Hund, der SO triebig ist, mit dem würd ich alles machen, nur keinen Sport, der ihn auch noch hochdreht....

    Bin aber auch der Meinung, daß kein Hund bei 36 Grad noch am Rad laufen sollte - gerade dann nicht, wenn er nicht in der Lage (oder willens) ist, zu zeigen, daß es langsam zu viel wird.

    Und ganz ehrlich - ein Australian Shepherd ist vom Temperament und der Art her schon was ganz Anderes als ein Labbi, kann mir net vorstellen, daß einem Hundehalter echt beides gefällt. Und auch vom Verhalten her: der Labbi rennt auf jeden zu und begrüßt den von der Art her, der Australian stellt Fremde eher noch, zum Beispiel. Wenn Du Pech hast, hast dann ein Dreamteam, daß mit Getöse auf Fremde zurennt, weil Du grad net aufgepaßt hast - der eine, weil er sich freut, der Andere, weil er den doof findet *gg Oder ein Dreamteam, wo sich dann beide zusammen mit einem Blick darauf einigen, mal eben jagen zu gehen.....

    Und ganz bestimmt 2 Hunde, mit denen Du unterschiedliche Sportarten machen mußt, weil der Eine dann Agility macht, und der Andere halt lieber ne andere Auslastung hätte. Könnte also auch recht zeitaufwendig werden.

    Nur so zum Bedenken.

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    BieBoss

    Ich kenne keinen einzigen Hund, der 7-8 Stunden durchschläft und dabei auf der gleichen Stelle liegt ohne zwischendurch mal die Position zu wechseln oder etwas zu trinken. Aber vielleicht sind/waren meine Hunde und die aus dem Familien- und Bekanntenkreis ja alle etwas absonderlich. :ugly:

    Du hast nur die Hälfte gelesen: hab doch geschrieben, daß es vom Hund abhängt, und 2 von meinen Dreien nicht wandern, der Andere aber schon. Was davon normal ist und was nicht, ist doch gar nicht die Frage (ich denke, beides!) - aber man könnte ja daraus schließen, daß ein Hund, der eh normal nicht wandert, sicherlich auch kein Trauma erleidet, wenn er statt im Körbchen mal in ner geschlossenen Box liegt. Ich wollte damit ausdrücken, daß es auf den Hund ankommt, ob ihn die Tatsache, daß er mittels Türe da quasi "festgehalten" ist, stört oder nicht - mehr nicht.

    Meine Box in der Wohnung ist z.B. auch definitiv so groß, daß alle 3 reinpassen würden, da können sie sich einzeln problemlos z.B. strecken, aufstehen (die sind mehr als 70 cm hoch und 1 m breit für meine 40cm-"Zwerge") und umdrehen - aber da liegt wenn überhaupt immer nur eine drin (zusammengerollt auf nichtmal ein Viertel der Fläche), und auch das nur vorübergehend, also keine stundenlangen und ständigen Aufenthalte. Passiert z.B., wenn ich staubsage oder durchlüfte und die Zimmertüre dabei auf habe, damit die nicht zu den anderen Beiden rennt und die Hunde sich dann prügeln. Sondersituation halt bei unverträglichen Hunden, sonst nutze ich die Box in der Wohnung nicht.

    OT: Weil Du schreibst, er hat 2 Löcher: warst beim Doc? Oft sehen solche Wunden außen ganz harmlos aus, aber sind trotzdem recht tief, und innen entzündet sich alles ganz fürchterlich. Man denkt, das heilt aber schön, und auf einmal schwillt das ganze Ding fürchterlich an oder so. Würd ich lieber mal checken lassen...

    Oh nein..... Ihr Armen ;-(

    Ein kleiner Trost: in unserer Staffel gab´s nen Hund mit Knochenkrebs, dem hatten die Ärzte dieselbe Lebenserwartung bescheinigt. Der hat noch 2 ganze schöne Jahre gehabt, konnte bis zum Schluß mit auf die Trainings und hat richtig Freude am Leben gehabt, konnte arbeiten, hatte keine Schmerzen. Erst ganz am Schluß hatte er nen Lungentumor, und als der dann wohl platzte, war´s leider zu Ende, ging innerhalb eines halben Tages. Bis dahin hat er noch eine richtig schöne Zeit gehabt, und vor allem so viel länger als prognostiziert..... Und er mußte nicht lange leiden.

    Das Beinchen wurde asap nach der Diagnose amputiert (war ein Hinterbein). Er brauchte halt dann bisserl Physio und nicht zu viel Laufen am Stück, damit sich die Überlastung der verbleibenden 3 Beinchen in Grenzen hielt. Physio/Massage hat die Halterin dann selbst gemacht, hat sie sich zeigen lassen. Trotzdem hat das Bärle immer noch seine Suchen im Training bekommen und viel Freude mit uns allen dabei gehabt.

    Für den Hund war die OP definitiv die richtige Wahl gewesen, da er anschließend noch eine lange schöne Zeit hatte.

    Ich drück euch ganz fest die Daumen, daß Ihr Eure gemeinsame Zeit auch noch mindestens genauso lang genießen könnt!

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    ........
    - Preis ist erst mal zweitrangig, muss jetzt kein reinrassiges Tier sein. Wenn er mir gefällt und das Wesen passt, kann er aber auch gerne ein paar Tausend kosten (sagen wir mal bis 5000, hab ehrlich gesagt nicht so die Ahnung, was ein Hund kostet).......

    Nenn den Betrag bloß net beim Züchter, sonst verdoppelt sich plötzlich dessen Preis *gg

    Je nach Rasse und Seltenheitsgrad würde ich mit 1.000-1.500 € vom seriösen Züchter rechnen - meine Schwester hat grad Pudel gesucht, die Großen hatten sich da etwa zwischen 1.300 und 1.600 € bewegt (VDH-Zuchten, woanders deutlich günstiger), die Zwergpudel bei 900,- €.

    Den eben genannten Punkt finde ich auch wichtig: was wird, wenn Du arbeitest, aus dem Hund: wie lange wird er alleinbleiben müssen? Bzw. wenn zu lange, mußt dann eben einen Sitter zahlen - aber wenn Du als Student bis zu 5.000 € für nen Hund kalkuliert hast, wirst Dir den Sitter dann auch noch leisten können *gg Man muß sich halt nur dessen bewußt seibn, daß der Hund älter als 3-4 Jahre werden wird *gg und dafür dann eine Lösung bereitstehen muß.

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    .... (finde es ja ulkig, dass manche hier meinen, ihre Hunde würden nachts definitiv und nie niemals etwas trinken, dachte eigentlich man schläft nachts :hust: ) und sich hinlegen wo und wann sie möchte. Und genau so sollte es auch sein, ganz besonders bei den derzeitigen Temperaturen.

    So isses auch - MAN schläft. Und Hund auch. Bei uns wenigstens.

    Und ja, ich würde es merken, wenn die aufstehen, die Krallen auf Laminat sind echt lästig udn nicht zu überhören...... Ich hörs z.B. auch, wenn Bossi nachts aufsteht und das Zimmer verläßt. Der tigert gern mal rum , im Gegensatz zu den Mädels, die liegen wie die Zecken am Platz und rühren sich net - und trinken auch nicht.

    Biene macht das besonders geschickt: legt sich abends nach 20mal rumdrehen genau so hin, wie´s perfekt ist, da muß jede Falte meiner Zudeck richtig liegen unter ihr. Und dann fällt ihr ein, sie hätt noch net getrunken und steht doch wieder auf. Erst dann kann sie schlafen (nicht, ohne sich vorher wieder 20mal rumzudrehen und die perfekte Position einzunehmen). Jeeeeeden Abend aufs Neue. *ggg Aber dann schläft sie durch.

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    .....
    Ich selbst bin Auch jetzt nicht die ruhigste Person, bin selbst ziemlich hibbelig, ist das der Fehler ? ....

    Auch das kann (mit) Ursache für nen überdrehten Hund sein. Mein Bossi ist da ganz besonders ein Spiegelbild von mir selbst. Gehe ich ganz entspannt schlendernd, bleibe ruhig, rufe ihn auch ruhig heran, dann kann auch er entspannen und trabt locker in meiner Nähe rum.

    Bin ich aufgedreht, zischt der ab, rennt 200 Meter voraus, kommt wieder, rennt wieder weg, kommt, springt an mir hoch ("mach hinne!" *gg), geht wieder. Ist zwar kooperationsbereit, und spielt dann auch mit mir, rennt also nicht komplett sinnlos durch die Gegend, aber man merkt´s halt einfach. Allerdings kann er sich alleine wieder beruhigen, nach ner Weile läuft er dann im normalen Umkreis und ist gut ansprechbar.

    Notfalls kann man das auch erstmal üben, indem man wo spazierengeht, wo es nix Aufregendes gibt, schön langsam, ab und an sich mal setzt, die Natur genießt, dann weiterschlendert, notfalls ein Buch mitnehmen, damit Du keine Hummeln im Hintern kriegst, wenn Du sitzt. Erst, wenn der Hund ganz entspannt neben Dir liegt, kannst wieder aufstehn und weiterschlendern. Damit zwingt Du Dich selbst, zu entspannen, und das überträgt sich auch auf den Hund. Wenn das so ganz gut klappt, kannst das auch mal in der "Stadt" probieren, Dich etwas weiter weg von einer Streßquelle einfach hinsetzen, total entspannen, gähnen, nen Kaffee trinken, und den Hund die Eindrücke einfach verarbeiten lassen. Wenn er ruhig ist, wieder heimgehen, dann kann er dort schlafen und das Erlebte weiter verarbeiten. Geht das gut (man kann die Zeit registrieren, die er benötigt, ruhiger zu werden), dann kannst auch mal etwas näher ran gehen an die Streßquelle, selbes Spielchen von vorn.

    Ganz viel hilft es mir, mir bewußt zu machen, wenn ich hektisch oder aufgedreht bin, dann kann ich ganz gut mit ein paarmal bewußt Durchatmen bei mir Ruhe reinbringen, und dann klappts auch mit Dem Hundekerl ;-)

    Als Bestätigung muß es nicht unbedingt Fleisch sein. Bossi z.B. nimmt auch gerne Gurken, Paprika o.ä. - hat er durchs Barfen kennen- und schätzengelernt. Ich nehm meist Fleischwurststückchen, aber manche Barfer wollen das ja dann nicht, weils schon wieder verarbeitete Produkte sind.

    Generell zur Ernährung: Getreide pusht gewaltig. Wenn ich barfe, dann merk ich das deutlich am Hund, denn da kann ich selbst entscheiden, ob Getreide im Futter ist oder nicht. Oder Du versuchst ein getreidefreies Trockenfutter, notfalls auch als Leckerli für unterwegs.

    Der Hund ist ein halbes Jahr jung! Er kann daheim alleinbleiben, das ist in dem Alter schonmal eine Leistung.

    Aber in fremder Umgebung (also nicht daheim) dasselbe zu erwarten, da verlangst Du zu viel.

    Hunde lernen Orts- und Situationsgebunden, personenbezogen etc. Was bei Dir klappt, klappt bei Deinem Mann nicht notwendigerweise auch, was daheim im Haus klappt, funktioniert nicht unbedingt auch gleich mi Freien. Alleinbleiben daheim ist was Anderes als Alleinbleiben woanders! Will heißen: Alleinbleiben woanders wil genauso aufgebaut werden wie daheim. Geht sicherlich schneller, wenns der Hund daheim schon kennt - aber er muß erst lernen, daß woanders auch keine Gefahr droht, wenn er alleinbleibt, und bi das klappt, dauert´s halt nochma ein bisserl. Also: erst ganz kurz, dann etwas länger, etc. dassebe Procedere wie Ihr es beim Daheim-Üben halt auch gemacht habt.

    Dann klappt´s auch mit der Schwiegermutter *gg

    Ansonsten kanns auch sein, daß der Hund grad nicht ausreichend beschäftigt ist kopfmäßig - also vielleicht auch ein bisserl "arbeiten" mit ihm, Suchspielchen oder so. Auch das macht den Kopf müde und verhindert gut weitere Flausen, zusammen mit dem Alleinbleib-Training.