Beiträge von BieBoss

    Zitat

    Aber hätte man Rasierklingen nicht sofort gemerkt ? :sad2:
    Würde ja den Hals beim runterschlucken schon verletzen oder ?

    Weiß net - hat die Speiseröhre solche Nerven, die mechanische Verletzung wahrnehmen und mittels Schmerzen "melden" würden? Keine Ahnung..... Könnte auch passieren, daß das am Stück geschluckt wird (ist ja mit Wurst "gepolstert", und dann nach Verdauen der Wurst, die Klingen erst wo reinpieken. War so mein Gedanke.

    Aber ich will natürlich hier jetzt nicht den Teufel an die Wand malen oder Horrorstories verbreiten - nur, daß man halt dran denkt, wenn man zum Doc geht, und das mit abchecken läßt.

    Naja - wenn der Hund sich so gern da drin zusammenrollt, denk ich schon, daß es für ihn bequem ist - die sind ja keine Masochisten *gg

    Aber wenn Du was selbst machen möchtest: könntest sowas wie eine Kommode machen, unten halt mit ner Höhle, und oben drauf irgendwelche Regalfächer für Hundefutter, oder (wenns im Flur stehen soll) für Leinen etc.

    Ansonsten, wenns halb offen sein darf: wie wär´s mit ner Strandmuschel testhalber? Ist halt auch Platzsache...
    Ne Freundin hatte bei sich im Wohnzimmer ein kleines Zelt stehen (ich denk das war mal als Kinder-Spielzelt im Angebot), in der Form Nachbildung eines Beduinenzelts, darin Decken und Kissen im Orient-Style - für ihren Sloughi, das hat halt so schön gepaßt vom Stil her ;-)

    Oder Du bastelst Dir einfach ne richtige Hundehütte - braucht halt Platz in der Wohnung.

    Ich glaub, ich würde evtl. auch einfach nur ne große Box nehmen (die Türe kann man ja komplett abmontieren), und die Box dann von außen aufhübschen, mit Stoffen verkleiden oder so (oder bemalen!), und ne schöne Matratze dafür in passender Größe und Farbe anfertigen lassen (z.B: http://de.dawanda.com/product/610196…-Wiege-Bettchen). Der Vorteil bei DAWANDA: da kriegst alles in der Wunschgröße und -farbe angefertigt, auch mit Sonder-Details, wenns das nicht schon fertig gibt. Voll cool.

    Viel Spaß beim Rumbasteln! ;-)

    Ich würde lieber gleich zum Doc gehen - wenn das Ding mit Rasierklingen gespickt gewesen sein sollte, würde man das im Röntgenbild sehen. Oder ein Pfund Sauerkraut, damit´s das Zeugs einwickelt und nicht schneidet im Verdauungstrakt.

    Ansonsten sprich den Kerl doch einfach mal an: "Haben Sie eigentlich auch hier schonmal Ratten gesehen? Also, mich hat gestern direkt eine angesprungen - aber ist ja auch kein Wunder, hier liegen ständig Essensreste im Gebüsch, und das mögen die ja besonders..... Naja - zum Glück sind meine Hunde so gut erzogen, daß die so Zeugs nicht fressen....." *gg

    Vielleicht mag er keine Ratten haben und läßt das Ganze daher künftig (wobei Ihr ja keinen Beweis habt, daß DER das gewesen sein muß - aber immerhin zeigt Ihr damit, daß Ihr´s gesehn habt und daher aufpassen werdet). Oder er gibt auf, wenn er hört, daß Dein Hund das eh nicht fressen würde.

    Habe übrigens 2 Deutsche Jagdterrier - in 36 Seiten in disem Thread noch keiner dabei! Konnte aber keine Zahlen finden, wie viele Welpen es da pro Jahr gibt - wahrscheinlich schon etliche, aber eben alle nicht in Privathand.

    Im Forum gibt´s glaub ich ein paar, zumindest Mixe, wie ich inzwischen erfahren konnte.

    Mein Bossi ist ein Dt. Jagdterrier-Mix mit Foxl. Den hab ich im Tierheim kennengelernt, und der war einfach so verrückt und lebhaft, das fand ich einfach toll *gg Hatte bis dato noch nie von der Rasse Jagdterrier gehört, mich dann aber ganz schnell schlau gemacht via Internet und Büchern (wobei in den Familienhundbüchern, wenn überhaupt der DJT erwähnt wird, nur drinsteht, daß er üüüberhaupt nicht Familiengeeignet ist, und total scharf und überhaupt). Über den Impfpaß fand ich heraus, wo er herkam (der impfende Arzt konnte helfen), und dort wußte man gar nicht, daß der Hund jetzt im Tierheim saß, wollte ihn aber auch nicht haben, weil nicht mehr aktiv gejagt wurde. Nur eine Schwester hatten sie behalten, alle Anderen incl. Eltern anderweitig untergebracht/vermittelt, wo sie (weiterhin im Falle der Elterntiere) jagen durften. Bossi hatte wohl noch 6 Geschwister, Eltern beide mit Brauchbarkeitsprüfung..... Hätt ich ihn da noch nicht gekannt, wär ich blaß geworden bei der Info *gg Die Welpen sind bis auf ihn und einen Anderen alle in Jäger-/Försterhände gegangen.

    Und Bossi blieb einfach so toll vom Temperament her und wurde einfach immer besser *gg Er hörte irgendwann auf mich, er war irgendwann von der Spur abrufbar, wir machten die BH zusammen, inzwischen trägt mein ewiges Anti-Jagdtraining auch Früchte und ich kann mich super auf ihn verlassen - ok, ich würd ihn jetzt nicht im Wildgehege unbedingt bei den Rehen parken oder allein im Wald Gassigehen lassen (aber auch in der Hinsicht könnte ich mich auf ihn verlassen: nämlich, daß er seinen Neigungen dann doch nachgeht *gg), aber mit etwas Aufpassen und dem passenden Abbruchsignal sind die Spaziergänge inzwischen eigentlich recht entspannt, wir nehmen selten auch nur eine Leine mit zum Spazierengehen, und wenn, hängt die am Frauchen (um den Hals oder Bauch zum Transport), nicht am Hund *gg

    Meine Frieda ist ne reinrassige Jagdterrine, die hatte ich im Internet entdeckt, war in einer Tschechischen Auffangstation, aufgefunden auf der Straße, blind, und hat sich da wohl alleine durchgeschlagen - tapfere kleine Kröte (Terrier halt *gg). Die saß in Nitra in einer Box damals seit 7 Monaten, weil sie mit anderen Hunden unverträglich war - und ich hab beschlossen, die muß da einfach raus! Tja - und auf einmal stand ich Anfang Februar zitternd an ner Autobahn-Raststätte bei Regensburg, wohin der Tierschutz mir sie gebrachte hatte (die war früh um 10 oder so in Nitra abgeholt worden, 2-3mal an neue Fahrer übergeben worden (in Wien und Passau), und abends gegen 23 Uhr war sie dann endlich da - eine Horrorfahrt, die selbst ich nicht am Stück hätte machen wollen - und die Maus wedelt mich erstmal einfach nur fröhlich an.....), und unterzeichnete dort den Übernahme-Vertrag für einen mir völlig fremden Hund, von dem ich wußte, er mag keine Anderen (ich hatte ja "nur" 2 Hunde daheim.. *gg)....

    Ok - sieht so aus, als würden die Hunde zur Halterin passen, hm? Beide Seiten komplett verrückt halt *gg, genauso impulsiv, und "erst handeln, dann denken".......

    Mein erster Kommentar (Zitat) damals: "ach süüüß, ist die kleiiiiiin....." *gggg (Bossi ist an der Obergrenze vom Standard mit 40 cm, sie ist da doch etwas kleiner, schätze mal so 36 cm etwa, und wesentlich zierlicher im Körperbau...) Daß die "Kleine" ganz groß werden kann, wenn ein Hund auf sie zukommt, das durfte ich dann bald erfahren.... :ugly:

    Ja - von der Art her ist die Fussel genau wie Bossi, liebt Menschen total (auch Kinder sind problemlos!), läßt sich supergern kraulen, war von Anfang an stubenrein, hat nirgendwo gefremdelt, konnte sogar vorm Bäcker sitzenbleiben, ohne zu maulen (angeleint, und nur solange ich sehe, da kommt kein anderer Hund gerade - ich machs heute fast gar nimmer, weil sichs einfach nicht ergibt), und konnte, egal wie lange, ALLEINBLEIBEN von ersten Tag an, auch in fremden Räumen (ja - nur kein Neid-irgendwer hatte das bestimmt mal gut geübt, nur ich selbst halt net....). Nur beim Futter - da hat sie anfangs fast nix vertragen (jede neue Fleischsorte führte zu Durchfällen, das erste halbe-dreiviertel Jahr war echt hart...Aber ich hab durchgehalten - hab ich schon geschrieben, ich passe zu den Hunden - "genauso hartnäckig", hatte ich vergessen, oben zu schreiben)- heute barfen wir, und sie frißt alles, was ihr unter die Schnute kommt, ohne Nachwirkungen. Incl. Obst und Gemüse, Trockenfutter zwischendurch als Leckerli, und Essensreste, all das ohne Probleme.

    Also beide sowas von pflegeleicht - wenn jemand auf Temperament steht, das größenmäßig gut handelbar ist, äußerst empfehlenswert....

    (Aber das sag ich hier nur, weil ich weiß, die meisten im Forum sind vernünftig und würden sich keinen anschaffen gehen, nur weil sie das hier lesen ;-) Woanders halte ich mich da sehr bedeckt..... Die gehören echt nicht in jedermanns Hände - immerhin, Bossi stammt aus dem Tierheim, abgegeben wegen Überforderung. Insofern: gut, daß die Jäger meist nicht an privat abgeben, schade für den, der einen führen könnte, aber keinen kriegt von denen..... Allerdings erschweren diese oft wohl bewußt übertriebenen Behauptungen, daß die so schwer zu handhaben wären, sicherlich auch die Vermittlung von vollkommen familientauglichen und lieben DJTs, die in Tierheimen einsitzen oder aus dem Tierschutz kommen...)

    Solage die DJT klar im Kopf sind (sprich seriöse Zucht), 100% verläßlich, auch mit Kindern (klar, solange sie net gequält werden oder so!). Das Kleingedruckte: der Jagdtrieb und die Bereitschaft, notfalls jahrelang dran zu arbeiten, und nicht aufzugeben, damit der Hund sein Leben nicht an der Leine fristen muß (das würde ich bei dieser so lauffreudigen Rasse ganz klar als Tierquälerei sehen - Bossi rennt selbst heute noch durch die Gegend, egal, wie lange wir unterwegs sind, langsam geht nur selten. weil man könnte ja sonst zu spät hierhin kommen, wo es was Leckeres zum Schnüffeln gibt, während dort schon wieder ein hübscherer Grashalm wartet *gg). Und die Bereitschaft, irgendwas Jagdliches mit dem Hund zu machen (bei uns Mantrailing einmal die Woche, das reicht denen erstaunlicherweise!), damit der dem Jagdtrieb frönen kann in erlaubten Bereichen - meine sind dadurch unterwegs wesentlich entspannter, als wenn der dauerhaft unterdrückt würde.

    Die Dritte im Bunde (eigentlich die erste, die da war!), ist meine Biene - ein Pudel-Pinscher-Mix, gibt´s glaub ich auch net so oft, schon gleich dreimal nicht in der Rettungshundearbeit, insofern also auch ganz selten ;-), und hat das Temperament und die Arbeitsfreude von beiden Seiten abgekriegt. Bossi paßte also einfach zu ihr *gg

    PS: Oh Gott, ist das schon wieder so viel Text geworden? Hat jemand mal nen Kurstip: "Das Wesentliche in 3 Sätzen zusammenfassen"?.......

    Ich gebe gorgeous da in ihrer Einschätzung recht, so hätte ich das mit den Situationen besonders beim nicht-hergebenwollen auch interpretiert nach Deiner Beschreibung.

    Die Leinenpöbelei aus Unsicherheit: gib ihr doch einfach Sicherheit. Lauf im Bogen um die Anderen herum, nimm sie auf die dem Fremdhund abgewandte Seite, gib ihr Fuß-Kommando als Alternative zum Pöbeln, sprich, sag ihr, was sie in der Situation, wenn sie unsicher ist, alternativ tun kann. Sollte sie versuchen, vorzupreschen, mußt Du schneller sein, und einfach schnell vor sie springen, sodaß Du frontal vor ihr stehst, und sie blockst. Mit einem "Nein-Fuß!" Wenn Du rechtzeitig die Absicht, vorzupreschen, erkennst, kannst Du auch problemlos schneller sein ;-)

    Beim Springen würd ich auch sagen: wenn Besuch kommt, bleibt der Hund im Körbchen, bis er ruhig ist. Wenn jemand ihn zum Spielen auffordert, und der Hund dabei hochspringt, hätt ich jetzt kein Problem damit - wenn ich nen Hund zum Spielen auffordere, rechne ich mit sowas. Aber unaufgefordert sollten die Füße am Boden bleiben. Kann ja, wenn er ne Weile im Körbchen ruhig lag, mit der Leine zum Besuch kurz hinführen, schnuppern lassen, und wieder ins Körbchen schicken. So lernt er, daß dies das gewünschte und adäquate Verhalten ist. Alternativ: Hund hat überhaupt nix am Besuch zu suchen, bleibt im Körbchen. Kommt auch bissel auf den Besuch an - wenn die ihn immer wieder herlocken und streicheln wollen, ist das für den Hund schwierig, weil die ihn dann ja dauernd angucken, sprich auffordern, herzukommen. Aber sobald er hochdreht --> Körbchen.

    Daß die Hundis abends nochmal ihren (ich sag immer) "Spinnnerten" haben, ist doch öfter so. Vielleicht ist das auch ein bisserl, daß jetzt der Alltag vorbei ist, Fraule entspannt, hat Zeit fürn Hund, und das merken sie und nutzen es halt - oder so. Manchmal sinds auch bloß die 5 spinnerten Minuten nach dem Fressen. Und meine werden abends gefüttert.

    Meine Biene kommt auch abends ins Bett und meint, sie müßte erstmal Halligalli machen - sich in mich reinbohren, aufm Bett wälzen, meinen Arm ins Maul nehmen etc. Hab ich kein Problem mit (ok, sind ja nur 5 Kilo *gg). Wenn sie dann aber anfängt, aufzureiten und den Arm berammeln zu wollen, ist mir das zuviel Streß für sie, dann bringe ich Ruhe rein. Z.B. mit Kommando "Hinlegen!" und Durchkraulen und nem langgezogenen ruhigen "schhhhhhht". Irgendwann heißt´s dann "so- Schlafen!", und daraufhin krümelt sie sich zusammen, kriecht unter die Decke *gg und kuschelt sich an mich, und Ruhe ist.

    Bossi ist da ganz anders: wenns so weit ist, legt der sich in den Korb und will seine Ruhe. Wenn Biene da bei ihm mit der Halligalli-Masche anfängt, wird sie angegrummelt. Der Prinz braucht seinen Schönheitsschlaf *gg

    Frieda ist wie Biene: erstmal Spaß haben vorm Schlafen, die frißt mich auch immer halb auf *gg und läßt sich Bauchi kraulen und muß mittelns Kommando "Schluß-Schlafen jetzt" zur Ruhe gebracht werden.

    PS: Tip: nachdem ihr das mit dem Spielen sehr wahrscheinlich falsch beurteilt habt, solltet Ihr Euch mal ein bißchen mit der Körpersprache vom Hund beschäftigen, um den eigenen Hund besser "lesen" zu können. Dann kann man viele Situationen besser einschätzen. Ganz tolle Infoquelle:

    Das (ich beziehe mich auf den Threadtitel) halte ich für ein Gerücht - mein Bossi findet alle anderen Hunde erstmal toll und "muß" unbedingt hin, um den zu beschnuppern und zum Rennen aufzufordern. Kann passieren, daß der Andere sich dann "blöd" stellt (weil ers einfach nicht mag - deswegen laß ich das Hinrennen auch nicht zu, aber Bossi hats halt anfangs so gemacht, bis das "saß") und ne Bürste macht, dann gibt´s Grummeln, aber wenn der Andere net Macho hoch 5 spielt und Bossi meint, den müßt er erstmal zurechtstutzen *gg, ist ein fremder Rüde überhaupt kein Thema.

    Ist halt immer das Problem mit der Leine - wenn so ein Hund wie Bossi, der dauernd zu anderen hingehen möchte (weil ers beim Vorbesitzer gelernt hat, das zu dürfen), dann an der Leine ist und nicht hin kann, gibt´s an der Leine schonmal Gepöbel zum Frustablassen. Aber auch das kann man lernen. Inzwischen kommt das nur noch äußerst selten vor, meist schafft er es, einfach ein bisserl fiepend am Anderen gesittet vorbeizugehen. Manchmal sind ihm die auch inzwischen wurst, vor allem freilaufend *halleluja.... :lol:

    Die einzigen Verletzungen, die sich Bossi im Umgang mit anderen Hunden zugezogen hat, sind durch Hündinnen entstanden: einmal meine Frieda durch nen Zaun hindurch, das war ein Test zu ihrer Verträglichkeit (das Thema hatte sich damit dann recht schnell erledigt *gg), dann einmal bei uns daheim im Park, als er den Ball einer anderen Hündin einfach nur angekuckt hatte (der lag am Fuß der anderen Halterin, die hatte ihn extra aus dem Spiel raus und zu sich genommen, weil ihre Ressourcen verteidigt), und ein drittes Mal, als er unterwegs ne andere Hündin unbeding berammeln mußte - die hat reagiert, bevor ich ihn runtergerufen gekriegt hab. Die beiden letzten Vorfälle hatten dann zu frischen Tackernadeln geführt, bei meiner Frieda ist nix passiert, die hatten nur die Mäuler miteinander verhakt - aber nicht mal ein Loch gabs da, ich glaub, ein bisserl Zahnfleischbluten, da war irgendwo ne Schramme, aber nix Wildes.

    Insofern: Unverträglichkeit meiner Erfahrung nach nicht grundsätzlich unter Rüden, sondern eher sogar, wenn Weiber beteiligt sind - das ist so meine Erfahrung. Bei Rüden hab ich seltenst Angst vor Kloppereien. Im Gegenteil, meist reagiert Bossi verblüffenderweise bei Hunden sehr freundlich, bei denen die Halter Angst haben und erzählen, ihrer wär sooo gefährlich. Bisher hatte Bossi immer recht mit seiner Einschätzung *gg, keines dieser angeblichen "Monster" hat ihn je verdroschen.

    Entsprechend genervt reagier ich meist auf mein Gegenüber, wenns fragt "Rüde oder Hündin?" und antworte nur irritiert: "Ääääh- Hund!" oder "Wieso?". Meist kann ich eh sagen "beides" *gg, weil ich mit Biene und Bossi unterwegs bin :headbash:

    Hatte auch schon Begegnungen, wo Bossi ganz begeistert den Anderen (freilaufend) begrüßt hat und umgekehrt, und der Halter: "ist ne Hündin, gell?" - ich: "äh - neeeee?" Und der Halter dann plötzlich ganz hektisch seinen Hund eingesammelt hat, weil eigentlich hätt der ja grummeln müssen, wenn Bossi Rüde ist. :headbash:

    PS: so Kleinscheiß von wegen "das ist aber MEINE Hündin *grummel" oder so, wenn man mit anderen Rüden unterwegs ist, zähl ich jetzt mal nicht zu Unverträglichkeiten, denn das ist ja situationsgebunden und hat nichts mit generell "andere Rüden nicht mögen" zu tun.

    Ich weiß nicht, was ich manchmal lieber hätte: Hunde, die TÄ hassen, oder solche, die sie toll finden..... *gg

    Biene kriecht jedes Mal halb in mich rein, obwohl ihr nie jemand was getan hat (ok, außer Abtasten, was sie eben entsprechend bescheiden findet von Fremden, sie mags einfach nicht, angefaßt zu werden von Anderen).

    Bossi fiept das ganze Wartezimmer zusammen, bis alle voll im Streß sind. Aber nur vor Aufregung - wenn er dann endlich rein darf, werden sämtliche Anwesenden fröhlichst begrüßt..... Wenn ich in der TK wegen Impfung bin (unser Land-TA will jährlich impfen), dann fiept der solange, bis es der Sprechstundenhilfe zu blöd wird und wir dran kommen *gg (soll ich das echt verhindern? *grübel...) Letztes Mal hab ichs versucht mit Leckerli für ne ruhige Sekunde oder zwei - aber ehrlich, da konnte ich laaang warten, bis die kam! Als ers dann endlich kapiert hatte, daß er ruhig sein soll, wurde es besser. Aber da war ich dann schon durchgeschwitzt..... (nen Jagdi im Wartezimmer mit fremden Katzen, Hasis, Frettchen & Co. noch ruhigzuhalten, ist eh schon nicht so wirklich lustig, auch wenn er die eigenen Katzis toll findet) :ugly:

    Und die Frieda, die findet alle beim Doc toll, kann aber nicht ins Wartezimmer, weil die wegen der anderen Hunde ausflippen und kreischen würde. Der Doc und das Team werden dann liebevoll begrüßt und angewedelt.Die hatte einmal ne OP anfangs, und bekam hinterher Einzelzimmer in nem kleinen Büro zum Aufwachen, da durfte ich mit ihr rein. Und vorher blieb sie einfach im Auto - war aber eh kaum wer da, weil OP-Termine ja länger dauern, da sitzen nicht 20 Leute wartend rum früh (die machen morgens immer die OPs, da müssen die Wauzeln net so lange nüchtern bleiben, und die Docs haben die Ruhe dafür.).

    Alles irgendwie recht anstrengend, und ich bin heilfroh, daß ich den Doc fast nur zu Impfungen sehe - ein-zweimal hatte Bossi was zum Nähen (da jammert er dann beim Tackern wie ein Baby, der kleine Macho, der bei Anderen so gut austeilen kann!), aber ist ist auch schon wieder ne Weile her, und die Biene hatte zweimal nach dem Training Schmerzen im Fußi, war aber nix, höchstens vertreten, aber nix kaputt. Da blieb´s dann beim Angrapschen durch den Doc.

    Hab mit Biene und Bossi anfangs öfter mal den Doc besucht und Leckerli gefüttert dort, wie mans halt machen soll; aber nachdem es da klappte und seither nur noch selten benötigt wird, und nicht immer die Zeit dafür da ist, hab ich das dann doch irgendwann vernachlässigt. Also kleiner Tip: dranbleiben, auch wenns dann mal klappt..... *gg

    Ich frag mal zwischenrein, weils einfacher ist:


    Ah - ok, das kann ich verstehen - Ernstfall läßt sich halt immer so schlecht planen *gg Das "ansatzweise" las sich, als würde es ab und an mal klappen im Training, oder als reagiert er ab und an schon mal netterweise aufs Abrufen oder so ;-) Das hört sich schon ganz anders an. Aber wie trainierst Du dann das Abrufen beim Hetzen, wenn sich kein Wild zur Verfügung stellt?

    Danke für die Erklärungen! ;-)

    Schätze mal, der hat vielleicht mit fremden Rüden schlechte Erfahrungen gemacht - aber das kann auch was ganz Anderes sein. Auf jeden Fall macht er ja ganz deutlich klar, daß er die Scheiße findet ;-)

    Daher ist es jetzt eben Dein Job, andere Rüden künftig vom ihm fernzuhalten, ihn vor denen zu beschützen, sodaß er selbst nicht mehr aktiv zu werden braucht.

    Das Verhalten in Sachen Aufdringlichkeit: vielleicht hat er einfach nie gelernt, höflich zu kommunizieren, und deswegen auch mal "eine richtig auf den Deckel" gekriegt von einem Fremdrüden, sodaß er auf diese jetzt losgeht. Aber wenn es das ist, wird Dein Ersthund ihm schon mit der Zeit "Manieren" beibringen. Er hat ihm ja ganz deutlich gezeigt, daß er dieses Verhalten nicht billigt, und wollte auch in der Situation, wo der auf den Fremdrüden "drauf" ist, eingreifen und wurde von Dir aber davon abgehalten, wenn ich das richtig gelesen habe... Das dauert allerdings wahrscheinlich ein bisserl..... Ich würde künftig nur mit bekannten Hunden zusammen laufen, und auch das erstmal auf Abstand, bis Deiner ruhig geworden ist, und dann können sie ohne Leine zusammen laufen. Auch Du solltest künftig eingreifen, wenn er andere Hunde belästigt, und ihm deutlich zeigen, daß Du das nicht billigst.